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Pressemitteilung

Klares Nein zur aktiven Sterbehilfe

 

In der aktuellen Diskussion zum Thema „Sterbehilfe“ hat Bundesminister Christian Schmidt MdB, stellv. Parteivorsitzender und wiedergewählter Landesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CSU, klar Stellung bezogen. In seiner Rede vor dem Deutschen Bundestag am 13. November betonte er, dass der Weg zum assistierten Suizid ein Weg sei, der eine Grenze zu überschreiten versuche, die man nicht überschreiten dürfe. „Die Anerkennung der unveräußerlichen Würde des Menschen gilt unabhängig von seinen Eigenschaften oder seiner Leistungsfähigkeit, und sie gilt selbstverständlich auch für das ungeborene Leben, für den Sterbenden oder den Menschen mit Behinderung. Sie ist nicht differenzierbar. Dieses Grundrecht ist für uns unumstritten und bildet die Grundlage unseres menschlichen Zusammenlebens. Deshalb steht für mich fest, dass eine angestrebte Legitimation eines ärztlichen begleiteten Suizids sowie gewerbliche oder gemeinnützige organisierte Sterbehilfe nicht existieren darf.“

Es sei deshalb wichtig, Hospiz- und Palliativmedizin auszubauen. „Wir müssen jedem Menschen, der sich in einer letzten und/oder schwerstkranken Lebensphase befindet, die Möglichkeit geben, sich in die begleitenden Hände von Fachpersonal zu geben, um ein schmerzfreies Lebensende zu gewährleisten“, betonte Schmidt. „Dabei sind Medikamente zur Schmerzlinderung einzusetzen, nicht aber zum bewussten Einsatz, um das Leben zu verkürzen. Aus Achtung vor der Würde des Menschen und um den Zusammenhalt von Familien und die gegenseitige Unterstützung von Familienmitgliedern zu schätzen, kann nur die Schmerzlinderung nicht aber die aktive Sterbehilfe der richtige Weg sein. In diesem Zusammenhang müssen wir auch die Ausbildung von Ärzten um den Bereich der Hospiz- und Palliativmedizin erweitern.“