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CSU bei Kandidatenfindung einig

Hans Herold wieder für den Landtag vorgeschlagen

 
v.l.: Landrat Helmut Weiß, Dieter Hummel, Thomas Zehmeister, Hans Herold MdL

Hans Herold soll wieder Direktkandidat der CSU für den Bayerischen Landtag werden. Ohne Gegenstimme folgten die fast 120 Delegierten des CSU-Kreisverbandes Neustadt a.d. Aisch - Bad Windsheim der Empfehlung von Dieter Hummel, den CSU-Kreisvorsitzenden wieder vorzuschlagen. „Er ist über alle Maßen engagiert und setzt sich mit voller Kraft für die Menschen seiner Heimat ein“, so Hummel.

Ebenso einstimmig fiel das Votum für Thomas Zehmeister aus, der die Nachfolge von Marco Kistner als Direktbewerber für den mittelfränkischen Bezirkstag antreten soll. Der Vermessungstechniker und zweifache Familienvater aus Großhabersdorf ist in seinem Heimatort CSU-Ortsvorsitzender, Fraktionsvorsitzender im Gemeinderat und Mitglied des Kreistages im Landkreis Fürth.

Die offizielle Nominierung beider Kandidaten ist am 25. Juli in Langenzenn. Bei der Zusammenkunft in Emskirchen wurden die 79 Delegierten und deren Stellvertreter in diese 120 Personen umfassende Nominierungsversammlung gewählt. Der Teil des zum Stimmkreis gehörenden Landkreises Fürth stellt 41 Delegierte. Bekanntlich hat die CSU ein mehrstufiges Nominierungssystem mit „breiter Einbindung der Parteibasis, was nicht bei allen anderen Parteien und Gruppierungen der Fall ist“, so Hans Herold. „Das System ist kompliziert aber gerecht“, meinte auch Wahlleiter und CSU-Bezirksgeschäftsführer Werner Stieglitz: „Hinterzimmer-Nominierungen gibt es bei der CSU nicht !“.

Abgeordneter Hans Herold ging in seinem Bericht auf die Erfolge der letzten Jahre ebenso ein, wie auf aktuelle Planungen. Sehr wichtig sei ihm dabei die Bildungs- und Familienpolitik. Die CSU werde sich weiterhin intensiv dafür einsetzen, dass die Straßensanierungen und der Radwegebau im Landkreis weiter vorangetrieben werden. Einen hohen Stellenwert habe auch der Ausbau der Breitband-versorgung, welcher zwischen 80 und neunzig Prozent bezuschusst werde.

Ausführlich berichtete Landrat Helmut Weiß über die Pläne des Landkreises bei den Krankenhäusern und Schulen. Ferner sei aufgrund zu erwartender vieler neuer Arbeitsplätze in der Nachbarstadt Herzogenaurach auch mit vermehrtem Zuzug vor allem in den östlichen Teil des Landkreises zu rechnen. Herold und Weiß wollen sich weiterhin intensiv für die flächendeckende Versorgung mit Ärzten einsetzen, und sich für Verbesserungen beim Öffentlichen Personennahverkehr unter Einbindung der Möglichkeiten mit dem „Anruf-Sammeltaxi“ kümmern. In die gleiche Kerbe stieß auch die Zweite Bürgermeisterin von Emskirchen, Sandra Winkelspecht, bei der Vorstellung der Marktgemeinde.