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CSU-Verteter zu Besuch im Jobcenter

Vermittlung von Langzeitarbeitslosen ganzheitliche Aufgabe

 

Das Jobcenter Nürnberger Land ist unter anderem für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen und anerkannten Flüchtlingen zuständig.

Um einen Einblick in die Praxis zu erhalten und über aktuelle arbeitsmarktpolitische Themen in Bund und Kommunen zu sprechen, trafen sich die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler, der Landtagsabgeordnete Norbert Dünkel sowie die Vorsitzende der CSU-Kreistagsfraktion und stellv. Landrätin Cornelia Trinkl mit der stellvertretenden Geschäftsführerin Karin Graf und dem Teamleiter Leistung Lukas Weidemann in Lauf.

Dabei wurde deutlich, dass eine kommunale Verankerung von Sozial- und Arbeitsmarktpolitik wichtig ist, um Langzeitarbeitslose erfolgreich vermitteln zu können. Die CSU-Vertreter erfuhren außerdem, dass die Arbeit mit Flüchtlingen sehr betreuungsintensiv ist. So sei der Bildungsstand oft niedrig, sagte Graf. Manche Bewerber müssten zunächst Lesen und Schreiben lernen.

Im Gespräch mit den Vertretern des Jobcenters wies Mortler auf einige derzeit laufende staatliche Initiativen zur Arbeitsmarktförderung hin. Beispielsweise werden im Rahmen des Europäischen Sozialfonds Lohnkostenzuschüsse für Arbeitgeber gewährt. Zudem wird intensive Betreuung von Langzeitarbeitslosen unterstützt. Mit Blick auf ihre Aufgaben betonte Mortler, dass die Stärke und das Alleinstellungsmerkmal der regionalen Jobcenter ein ganzheitlicher Blick auf die Integration in den Arbeitsmarkt eines jeden Leistungsberechtigten sei. Sie dankte den Vertretern des Jobcenters Nürnberger Land für ihre Anregungen aus dem Arbeitsalltag. Diese seien für die politische Arbeit ungemein wichtig.

Ein weiterer Diskussionspunkt waren die künftigen Unterbringungsmöglichkeiten des Jobcenters nach der Sanierung des Landratsamts. Derzeit sind die Räumlichkeiten des Jobcenters auf zwei Standort aufgeteilt. Die Geschäftsführung ist zusammen mit dem Team Vermittlung in der Hersbrucker Straße untergebracht, das Team Leistung in Wetzendorf. Wie es weitergehen wird, entscheidet der Landkreis im Herbst.