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Besuch bei der Dauphin HumanDesign Group

Kommunalpolitiker wählen Vorstand neu: Trinkl einstimmig bestätigt

 
Die Mitglieder der KPV Nürnberger Land mit ihrer Vorsitzenden Cornelia Trinkl (3. v. l. in türkis), MdL Norbert Dünkel (1. Reihe, 4. v. l. ), MdB Marlene Mortler (1. Reihe, Mitte) und Dauphin-Geschäftsführer Herrn Bernd Neubauer.

Gemeinderätin Petra Lorenz neue Stellvertreterin – MdB Mortler stellt Kommunalbilanz der CDU/CSU vor

 
Bei der turnusgemäßen Jahreshauptversammlung der kommunalpolitischen Vereinigung der CSU in Offenhausen bei dem Büromöbelanbieter Dauphin wurden die weitere stellvertretende Landrätin Cornelia Trinkl als Kreisvorsitzende und der 1. Bürgermeister aus Neuhaus Josef Springer als Stellvertreter im Amt bestätigt. Die Winkelhaider Gemeinderätin Petra Lorenz wurde neu als stellvertretende Vorsitzende gewählt. Thematischer Schwerpunkt an diesem Abend war die Kommunalpolitische Bilanz der CSU-Bundestagsabgeordneten Marlene Mortler. 

Die kommunalpolitische Vereinigung (KPV), das Netzwerk der CSU für alle Gemeinde-, Stadt- und Kreisräte sowie Bürgermeister im Landkreis fand sich kurz vor der „Sommerpause“ zur Jahreshauptversammlung, in diesem Jahr in der Gemeinde Offenhausen,  ein, um ihren Vorstand neu zu wählen.

MdB Marlene Mortler:
„Der Bund wird seiner Verantwortung gegenüber den Kommunen gerecht!“

Hauptreferentin des Abends war die heimische Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler, die ein breites Spektrum an kommunalpolitischen Themen, die auf Bundesebene bearbeitet wurden, vorstellte. „Der Bund setzt sich unter Führung der Union intensiv für eine Verbesserung der kommunalen Finanzlage und eine Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung ein. Keine andere Bundesregierung hat die Kommunen so intensiv unterstützt wie die unionsgeführten Bundesregierungen der vergangenen Jahre“, so Mortler.

So habe der Bund mit der Übernahme der Kosten für die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung die Kommunen deutlich entlastet. Im Jahr 2017 beträgt die Entlastungswirkung 7,13 Milliarden Euro. Obwohl der Ausbau der Kleinkindbetreuung in die originäre verfassungsrechtlich geregelte Zuständigkeit der Länder fällt, hat der Bund den U3-Ausbau über das Sondervermögen „Kinderbetreuungsfinanzierung“ allein bis 2014 mit 5,4 Milliarden Euro unterstützt. Zwischenzeitlich wurde das bestehende Sondervermögen nochmals um 1,126 Milliarden aufgestockt, um auch Plätze für über dreijährige Kinder fördern zu können. 

Darüber hinaus hat sich der Bund mit einer Förderung von weiteren 400 Millionen Euro in den letzten Jahren aktiv an der Sprachförderung in den Kindertagesstätten beteiligt. Darüber hinaus stellt der Bund mit dem Kommunalinvestitionsförderbonds insgesamt rund 7 Milliarden Euro zur Förderung von Investitionen in finanzschwachen Kommunen zur Verfügung. Aktuell laufen die Beratungen, den Verwendungszweck auszuweiten, damit der Bund auch in die kommunale Bildungsinfrastruktur investieren kann. Seit 2016 beteiligt sich der Bund auch strukturell, dauerhaft und dynamisch an den gesamtstaatlichen Asyl- und Flüchtlingskosten. Im Jahr 2016 waren im Haushalt 3,637 Milliarden Euro vorgesehen. Als weiteren Punkt nannte die Abgeordnete die vom Bund initiierten Denkmalschutzprogramme, die den Erhalt von Kulturdenkmälern ermöglichen und Aufträge vor allem für kleine und mittelständische Handwerksbetriebe sichern, so profitieren Kommunen in doppelter Weise.

Aktive KPV im Landkreis mit breitem Themenspektrum

Anschließend trug KPV-Kreisvorsitzende Cornelia Trinkl ihren Jahresbericht vor. „Auch in den letzten beiden Jahren haben wir wieder viele Veranstaltungen wie Seminare, Fachgespräche und Sitzungen durchgeführt“, so die Vorsitzende in ihrem Tätigkeitsbericht.

Es fanden nicht nur Vorstandssitzungen statt, sondern auch viele andere Veranstaltungen, wie z.B. eine Betriebsbesichtigung bei der Kaiser Bräu Neuhaus, ein Ortsspaziergang in Ottensoos mit Bürgermeister Klaus Falk und der CSU-Gemeinderatsfraktion, ein Vortrag von Nürnbergs Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas mit dem Thema „Die Wirtschaft in der Metropolregion Nürnberg“ oder der Besuch des Neunkirchener Krippenwegs in der Weihnachtszeit. Höhepunkt im Jahr 2016 war klar die KPV-Landesversammlung in Röthenbach an der Pegnitz mit Kommunal- und Innenminister Joachim Herrmann, die inhaltlich für die Kommunen wichtige Beschlüsse auf den Weg bringen konnte.

Die Vorsitzende bedankte sich bei der Vorstandschaft, besonders bei den Stellvertretern, für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Neuwahlen der Kreisvorstandschaft

Auf den Jahresbericht der Vorsitzenden und die Entlastung der Vorstandschaft folgten die Neuwahlen der KPV-Kreisvorstandschaft, die von CSU-Kreisvorsitzendem und MdL Norbert Dünkel geleitet wurden. Hier wurde Cornelia Trinkl als Kreisvorsitzende bereits zum vierten Mal in Folge einstimmig bestätigt. Zu den beiden stellvertretenden Vorsitzenden wurden der Neuhauser 1. Bürgermeister Josef Springer und Gemeinderätin  Petra Lorenz  aus Winkelhaid gewählt. Beisitzer bleiben Andreas Kögel (Kreisrat und Altbürgermeister, Simmelsdorf), Kurt Sägmüller (Altbürgermeister, Neunkirchen), Thomas Buchner (Gemeinderat Offenhausen), Ulrich Weinert (Gemeinderat Rückersdorf) und Christa Begert (Stadträtin, Velden). Neue Beisitzer sind Frank Pitterlein (1.Bürgermeister Schnaittach), Thomas Krausser (Gemeinderat Leinburg) und Jens Fankhänel (CSU-Ortsvorsitzender Neunkirchen). Neu als Schatzmeister wurde der Röthenbacher Stadtrat Wolfgang Hellmann gewählt. Neben der Vorstandschaft wurde auch über die Delegierten und Ersatzdelegierten für die KPV-Bezirksversammlung entschieden.

Dauphin HumanDesign Group – Global Player mit starken Wurzeln im Nürnberger Land

Im Vorfeld der Neuwahlen erhielten die CSU-Kommunalpolitiker die Möglichkeit, der Büromöbelanbieter Dauphin am Standort Offenhausen zu besichtigen. Neben einem Einblick in die Produktion, erläuterte Geschäftsführer Bernd Neubauer die Firmengeschichte und derzeitige Arbeitsfelder.

Mit 23 Vertriebs- und Produktionsgesellschaften im In- und Ausland sowie zahlreichen Lizenznehmern und Vertretungen in 81 Ländern ist die Dauphin-Gruppe einer der führenden Büromöbelhersteller im europäischen Raum. Mit 743 Mitarbeitern weltweit, erwirtschaftete das Unternehmen im Jahr 2016 einen konsolidierten Umsatz in Höhe von 137,1 Mio. Euro. In eigenen Produktionsstätten werden weltweit durchschnittlich 2.000 Stühle pro Tag gefertigt, davon alleine ca. 1.500 in Offenhausen. Durch die Gründung und den Aufbau eigener Vertriebsgesellschaften in Australien, Großbritannien sowie in Frankreich, Italien und in den Niederlanden/Belgien hat Dauphin eine internationale Präsenz geschaffen. Viele weitere Länder werden durch Lizenznehmer oder Ländervertretungen (Distributeure) vor Ort abgedeckt. Neben den Produktionsstandorten in Deutschland bestehen in den USA und in der Schweiz eigene Werke, die zu 100 Prozent im Besitz der Holding sind und dort selektierte Produkte herstellen und vermarkten. Außerdem bestehen Beteiligungen bei einem Lizenznehmer in Südafrika. Dauphin verfügt über eine traditionell starke Position in Deutschland. Der Auslandsumsatzanteil liegt bei rund 27,4 Prozent (2016). Im Sinne einer konsequenten Internationalisierungspolitik wird die internationale Positionierung der jeweiligen Marken in den europäischen Ländern und in Übersee weiter gestärkt und ausgebaut.