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Schlüsselzuweisungen 2018 für den Landkreis

Über 44 Millionen Euro vom Freistaat fließen in den Landkreis

 
Happurg und Hersbruck (im Hintergrund) erhalten wie 19 von 27 Kommunen im Nürnberger Land im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs für 2018 finanzielle Leistungen des Freistaats Bayern
Foto: M. Keilholz

MdL Norbert Dünkel: „Der Landkreis und viele Städte und Gemeinden profitieren auch 2018 wieder von den Schlüsselzuweisungen“

 

„In diesem Jahr fließen über 44 Millionen Euro (44.206.456 Euro) aus den Schlüsselzuweisungen des Freistaats Bayern in den Landkreis“, freut sich Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel. Die kreisangehörigen Gemeinden erhalten davon zusammen 19.819.828 Euro, der Landkreis 24.386.628 Euro. 

Die Schlüsselzuweisungen sind die größte und wichtigste Einzelleistung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches. In diesem Jahr kommen 19 der 27 Kommunen des Nürnberger Landes in den Genuss dieser Gelder des Freistaats.

Die größten Zuweisungen erhalten die Gemeinden Burgthann (2.788.000 Euro), Hersbruck (2.436.980 Euro) und die Kreisstadt Lauf (2.107.964 Euro). Schnaittach (1.575.636 Euro), Happurg (1.319.792 Euro), Schwarzenbruck (1.311.792 Euro), Pommelsbrunn (1.266.904 Euro), Altdorf (1.162.608 Euro) und Winkelhaid (1.082.620 Euro) können sich ebenfalls über einen „warmen Geldregen“ von über einer Million Euro aus dem kommunalen Finanzausgleich des Freistaats Bayern freuen.

Die Schlüsselzuweisungen des Freistaats sollen dazu beitragen, die Finanzkraft der Kommunen zu stärken und Unterschiede in deren Steuerkraft abzumildern. Dabei wird auch die unterschiedliche Aufgabenlast der Kommunen berücksichtigt. Grundlage für die Zuweisung sind die kommunalen Steuereinnahmen aus dem Jahr 2016.

An weitere 9 Städte und Gemeinde im Nürnberger Land fließen Zuweisungen in sechsstelliger Höhe Simmelsdorf (958.712 Euro), Vorra (843.036 Euro), Kirchensittenbach (784.148 Euro), Henfenfeld (604.656 Euro), Velden (468.236 Euro), Alfeld (314.604 Euro), Engelthal (266.432 Euro), Neuhaus (255.060 Euro) und Neunkirchen (203.160 Euro). Die Gemeinde Leinburg erhält 69.488 Euro.

MdL Norbert Dünkel: „Es zeigt sich erneut, dass kein anderes Bundesland so gut wirtschaftet wie Bayern. Ich freue mich besonders darüber, dass der Freistaat dabei die Kommunen nicht vergisst und uns finanziell so gut unterstützt. Vor allem Gemeinden mit einer schwachen Steuerkraft können ihre allgemeinen Verwaltungshaushalte damit nachhaltig stärken“.

Keine Zuweisungen erhalten wie schon in den vergangenen Jahren die finanzstarken Kommunen Feucht, Hartenstein, Reichenschwand, Röthenbach, Rückersdorf und Schwaig, deren Finanzkraft über dem Landesdurchschnitt liegt. Auch Offenhausen und Ottensoos, die im Vorjahr noch mit fünfstelligen Beträge bedacht wurden, gehen in diesem Jahr leer aus.