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Pommelsbrunn profitiert von höherer Gewerbesteuer und Finanzzuweisungen

Lob für Förderungen für Kindergarten-, Krippen- und Breitbandausbau

 
Im Rahmen seiner "Rathausgespräche" informierte sich MdL Norbert Dünkel bei Bürgermeister Jörg Fritsch über die aktuellen Anliegen in der Gemeinde Pommelsbrunn

Bürgermeister würdigt finanzielle Unterstützung durch den Freistaat

Pommelsbrunn: MdL Norbert Dünkel zum „Gemeindegespräch“ bei Jörg Fritsch – 70 Prozent Förderquote für Kindergarten- und Krippen- sowie Breitbandausbau

Nürnberger Land – Im Rahmen seiner „Gemeindegespräche“ besuchte Landtagsabgeordneter Norbert Dünkel die Gemeinde Pommelsbrunn und 1. Bürgermeister Jörg Fritsch, um sich über aktuelle Anliegen an den Abgeordneten und an die Landespolitik zu erkundigen.

Die Steuereinnahmen der Gemeinde haben sich in den letzten Jahren erheblich erhöht, berichtete Fritsch. So haben sich unter anderem die Einnahmen durch die Gewerbesteuer verdreifacht. Pommelsbrunn konnte auch von der Neuordnung der Finanzzuweisung der Staatsregierung profitieren. Auf Grund dieser landesweiten Neuregelung durch Finanzminister Markus Söder wurde in den letzten Jahren deutlich mehr Geld in die ländlichen Regionen überwiesen. Gerade das Nürnberger Land hat dadurch sehr profitiert.

Die Finanzzuweisungen des Freistaates Bayern an die Gemeinde Pommelsbrunn sind im Vergleich zum Jahr 2014 um mehrere zehntausend Euro gestiegen, so Dünkel. Seit Beginn der aktuellen Amtsperiode des Landtages, hat die Gemeinde Pommelsbrunn mehr als 4,5 Millionen Euro Fördermittel vom Freistaat erhalten.

Jörg Fritsch zeigt sich zudem hoch erfreut über die große Unterstützung der Staatsregierung beim Breitbandausbau. Der Freistaat übernimmt 70 Prozent der Kosten für den Ausbau des  schnelleren Internets in Pommelsbrunn.

Durch die Aufnahme im Landesentwicklungsprogramm zum „Raum mit besonderem Handlungsbedarf“ wird die Gemeinde künftig 80 % Förderung erhalten. Dadurch ist es möglich geworden, den ersten Ausbauabschnitt bald abzuschließen und die Versorgungslage der Bevölkerung deutlich zu verbessern, so Fritsch. Er verschweigt jedoch nicht, dass es auch erhebliche Probleme mit dem technischen Ausbau gegeben hat und die Leistungen der Baufirma zu wünschen übrig ließen. Der Bürgermeister ist daher mit den Auftragnehmern nicht sehr zufrieden und betont, dass die Umsetzung der Baumaßnahmen nicht immer zufriedenstellend durchgeführt worden ist. Dem gegenüber lobt Fritsch den Kindergarten- und Krippenausbau, die beide sehr gut verlaufen sind. Auch hier machte sich die Förderung des Freistaates mit einer Förderquote von 70 Prozent äußerst positiv für die Gemeinde bemerkbar.

Mit Blick in die Zukunft bat der Bürgermeister um Unterstützung des Landtagsabgeordneten im Bereich des Denkmalschutzes. Jörg Fritsch betonte, dass durch zu strikte Auslegung des Denkmalschutzes die Ortsentwicklung in einigen Bereichen gebremst und teilweise sogar blockiert wird und machte dies anhand eines konkreten Beispiels anschaulich. So kann die „Alte Post“ in Hartmannshof nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand für neue Zwecke genutzt werden, da die Erfüllung der Auflagen zu kostenintensiv und dadurch unattraktiv sind. Norbert Dünkel sicherte zu, die Gemeinde bei diesem Themenkomplex zu unterstützen.

Nach einer kurzen Besichtigung des neuen Rathauses, zeigten sich die Beteiligten von dem Gebäude sehr beindruckt. Norbert Dünkel lobte die hervorragende Arbeit der Gemeinde, die dazu geführt hat, dass dieses schöne Rathaus in kurzer Zeit und zudem kostengünstig fertiggestellt werden konnte. Anschließend wurde sich zwanglos und in offener Atmosphäre über verschiedene aktuelle Themen ausgetauscht.

Als Fazit des Gespräches konnten die Beteiligten festhalten, dass sich die Gemeinde Pommelsbrunn äußerst positiv entwickelt und die Unterstützung des Freistaats auch dazu beigetragen hat. Jörg Fritsch dankte MdL Norbert Dünkel ausdrücklich für sein Engagement, das Gespräch in der Region zu suchen.

D.F.