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Ukraine, Europa und die CSU

Wie der Maidan zur CSU kam

 

Roth (dn) Um sich ein Bild von Europa zu machen trampen Maryana Nikolayeva, Hanna Marianna Poli und Veronika Nikolayeva hunderte Kilometer durch Ungarn, Österreich und den Freistaat Bayern. Zwölf Tage haben die drei schon hinter sich, als sie am Mittleren Ring in München zu Volker Bauer, MdL ins Auto steigen. „Ich konnte die drei doch nicht einfach im Schnee stehen lassen. Schließlich bin ich früher selbst oft genug getrampt“, so der CSU-Politiker.

Mit im Gepäck haben die jungen Frauen Berichte von ihrer Zeit als Demonstranten auf dem Maidan, dem Platz auf dem vor gut einem Jahr die Revolution gegen den ukrainischen Ex-Präsidenten Janukowitsch ausbrach. Trotz der Ereignisse in der Ukraine wollen die fertig ausgebildeten Betriebswirtinnen ihr Land mit aufbauen, anstatt ins westliche Ausland zu gehen. 

Bei der Suche nach Inspiration für ihre künftige Arbeit hat es den jungen Ukrainerinnen vor allem der Freistaat Bayern angetan. Auf ihrem Facebookprofil schreibt Hanna: „I learnt much about Germany, politics, ecology and other interesting questions, […] saw the openess and kindness of German politics.“