Meldung

Zum Überblick

CSU-Kreisvorstandssitzung in Allersberg

Mit Mehrwehrten nicht mit Ängsten beschäftigen

 
Bereits im Januar 2013 sprachen sich die Kreisvorstandsmitglieder Volker Bauer, MdL, Ralph Edelhäußer, Daniel Nagl und Dr. Michael Griesbeck (Vizepräsident des Bundesamt für Migration und Flüchtlinge) für eine im Sinne der Bundesrepublik Deutschland vernünftige Migration aus.

Allersberg (dn) Bei der letzten Vorstandssitzung des CSU-Kreisverbandes Roth in Allersberg wurde diesen Montag deutlich, auf was ihr Vorsitzender Volker Bauer, MdL wert legt. Gesellschaftliche Entwicklungen in ihrer gesamten Bandbreite diskutieren – und diskutieren lassen. Nach einem kurzen Bericht von der Tagung der CSU-Landtagsfraktion in Wildbad Kreuth moderierte Bauer eine bewusst angestoßene und zuweilen sehr kontroverse Diskussion zu den Themen Migration, Wutbürger und PEGIDA.

Am Ende dieser Diskussion standen zwei Erkenntnisse. Zum einen fasste Bauer zusammen, sei PEGIDA „dort stark, wo das Angstpotential aufgrund einer schwachen Wirtschaft besonders groß ist.“

An diese Erkenntnis knüpfte abschließend der Wendelsteiner Bürgermeister Werner Langhans an. „Wir müssen uns mit den Mehrwerten und nicht mit den Ängsten beschäftigen“ forderte er vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels, den auch die Unternehmer im CSU-Kreisvorstand beklagten.

Ebenso erinnerte Langhans an die Geschichte der Metropolregion Nürnberg, die von den Beutetürken, über die Hugenotten bis hin zu den Sudetendeutschen, Donauschwaben und Schlesiern immer wieder vom Wissen und Arbeitswillen von Vertriebenen und Flüchtlingen profitieren konnte. Daher, so Langhans, „sollten die Menschen die aus Not zu uns kommen, uns keine Angst machen, sondern auch als Chance begriffen werden.“