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Franz Josef Pschierer bei CSU-NJE in Rohr

Alles hat seine Grenzen

 
CSU-Ortsvorstandschaft mit Marlene Mortler, MdB, StS Franz Josef Pschierer, MdL (Mitte) und Volker Bauer, MdL (2.v.r.)

Rohr (dn) Ein Unterallgäuer, der sich im Landkreis Roth wohl zu fühlen scheint. So könnte man den Staatssekretär im Bayerischen Wirtschaftsministerium Franz Josef Pschierer, MdL aus Mindelheim beschreiben. Bereits zum zweiten Mal binnen eines Jahres folgte Pschierer einer Einladung seines Landtagskollegen Volker Bauer, MdL. Nach der  Teilnahme an einer öffentlichen Gesprächsrunde im Abgeordnetenbüro zur Energiewende im Frühjahr 2015 kam Pschierer am 24. Januar 2016 zum Neujahrsempfang der CSU Rohr in die Tabakhalle in Kottensdorf.  

Pschierer bedankte sich beim jungen CSU-Ortsvorsitzenden Adrian Schöll für die Einladung und unterstrich den Wert solcher Veranstaltungen: Eine gelebte Vernetzung von den Mandatsträgern vor Ort, über engagierte Abgeordnete wie Marlene Mortler, MdB und Volker Bauer, MdL bis in die Staatsregierung trage zum Erfolg Bayerns bei.   

In seiner Rede streifte der zweifache Familienvater neben den Themen des Wirtschaftsministeriums, wie TIPP und Breitbandausbau auch Wertefragen. So hob er die Bedeutung des durch den Freistaat Bayern finanzierten Betreuungsgeldes als Garant der Wahlfreiheit für Familien hervor, lobte die Stärke der bayerischen Familienbetriebe und ehrenamtlich Aktiven. Auch forderte Pschierer, dass Flüchtlingen sich „unsere Werte, unsere Gesetze, aber auch unsere Kultur“ halten müssten und unterstrich dies, mit einem persönlichen Beispiel. Er wolle, dass seine Töchter sich kleiden und verhalten können, wie sie es für richtig halten, ohne deshalb Angst vor Übergriffen haben zu müssen. Denn: „nicht wir müssen unsere Kultur anpassen, sondern die Flüchtlinge müssen sich der christlich-abendländischen Kultur annähern.“ Wenn diese Integration angesichts zu hoher Zuzugszahlen und der Verweigerung anderer EU-Staaten Flüchtlinge aufzunehmen nicht mehr klappe, müsse man den Zuzug beschränken. Alles, auch die Aufnahmefähigkeit Deutschlands, habe seine Grenzen, so Pschierer.