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Ozapft für’s Ehrenamt

Albrecht lud zum Abend der Ehrenamtlichen mit Barbara Stamm

 

Allersberg (dn) Nach der ersten Infoveranstaltung mit 200 Interessierten füllte Christian Albrecht Anfang März in vier Tagen ein zweites Mal den Allersberger Kolpingsaal. Landtagspräsidentin Barbara Stamm und die Ehrenamtlichen im Markt hatte der junge CSU-Bürgermeisterkandidat eingeladen. Die Stimmung schon zu Beginn großartig: der Musikverein Allersberg intonierte prächtig den Bayerischen Defiliermarsch und Präsidentin Stamm zog gemeinsam mit Volker Bauer, MdL, Marlene Mortler, MdB und – mit stehendem Applaus empfangen – dem Kandidaten Albrecht in den Saal. Ein Wahlkampfauftakt nach Maß.

„Lebensqualität kennt keine Währung. Lebensqualität ist ein Gefühl. Sie stärken dieses Gefühl. Für diesen unglaublich wertvollen Dienst an der Allgemeinheit möchte ich mit dieser Veranstaltung Danke sagen“, begrüßte Albrecht die Vertreter vieler Allersberger Vereine im Saal. „Drei Schläge beim Anzapfen. Das qualifiziert zum Bürgermeister“, scherzte Stamm bevor sie Bürgermeister Bernhard Böckeler – und hervorgehoben seiner Frau – für 24 Jahre Dienst am Markt Allersberg und seinen Menschen dankte. Denn, so die Unterfränkin, „ohne die Frauen geht gar nichts, auch im Ehrenamt“. Erneut brandete Applaus auf. Stamm ging in ihrer 40minütigen, mal launischen, mal mahnenden Rede darauf ein, dass vor allem zwei Dinge „Kit für unsere Gesellschaft“ sind. Zum einen sei das Ehrenamt die Verwirklichung der eigenen Talente für den Dienst am Nächsten. Die protestantische Arbeitsethik lässt grüßen. Zum anderen gelte es die christlich-jüdische Tradition samt Wertefundament durch „Einsatz, das Wissen um die eigene Herkunft und eine Toleranz mit Grenzen“ zu bewahren. Dies gelinge vor allem in einem lebendigen Gemeinwesen, das von Subsidiarität und Eigenverantwortung lebe. „Das zu unterstützen ist eine der wesentlichen Aufgaben der Kommunalpolitik“, unterstrich Stamm. 

Dass es dazu auch der „Unterstützung und Rückendeckung der eigenen Familie“ bedarf, unterstrich Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler am Beispiel ihrer Kreisbäuerinnenzeit. In der Familie müsse wachsen, was dann im Staat aufblühe, erklärte Mortler und fügte hinzu: „Wenn ich mir Christian und seine Partnerin Ann-Katrin anschau, dann sehe ich ein sehr gutes Team.“

Weitere Bilder und das Video der "Dirigentin Barbara Stamm" unter:
www.albrechtchristian.de/bilder/event/ehrenamtsabend