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Bundesverdienstkreuz für Leitherer

Schweinfurts Altlandrat Harald Leitherer erhält Bundesverdienstkreuz

 

Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat im Fürstensaal der Würzburger Residenz das Bundesverdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Schweinfurts Altlandrat Harald Leitherer ausgehändigt.

Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitativen Bereich.

Harald Leitherer aus Schwebheim, Landkreis Schweinfurt, hat sich durch sein außergewöhnlich umfangreiches Engagement im kommunalpolitischen Bereich auf Gemeinde-, Landkreis- und Regierungsbezirksebene sowie beim Bayerischen Landkreistag auszeichnungswürdige Verdienste erworben. Er trat 1969 in die CSU und Junge Union ein und hatte in der Folge verschiedene Ehrenämter bis auf Bezirks- und Landesebene vorbildlich wahrgenommen. Insgesamt 33 Jahre lang (1980 bis 2013) war er Mitglied des CSU-Bezirksvorstands Unterfranken und übernahm im Bezirksverband auch einige Zeit lang die Funktion des Schatzmeisters. Darüber hinaus war er von 1978 bis 1993 Mitglied des Gemeinderates der Gemeinde Schwebheim. In dieser Zeit hat die Gemeinde als erste Gemeinde Unterfrankens eine umfassende Dorferneuerung durchgeführt und die Gewerbegebiete und Wohnbauflächen mit der notwendigen Infrastruktur ausgebaut.

1978 wurde Herr Leitherer in den Kreistag Schweinfurt gewählt, von 1990 bis 1995 war er Vorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion. 1995 wurde er zum Landrat des Landkreises Schweinfurt gewählt und hatte dieses Amt bis 2013 inne. Während seiner Amtszeit hat als erste Kommune in Bayern der Landkreis Schweinfurt die Biotonne flächendeckend eingeführt. Weiterhin wurde die erste Freifeld-Photovoltaikanlage im Landkreis Schweinfurt installiert. Auch zu erwähnen ist das große flächendeckende Radwanderwegenetz von einer Gesamtlänge von über tausend Kilometern. Am Herzen lagen ihm auch die Stadt-/Landkreiskooperation sowie der Bereich Kinder, Jugend, Schulen und Betreuung. Schließlich war er von 1995 bis 2007 Vorsitzender des Verwaltungsrats der Kreissparkasse Schweinfurt. Nach der Fusion 2007 zur neuen Sparkasse Schweinfurt war er alle 2 Jahre Vorsitzender bis zum Ende seiner Amtszeit als Landrat.

1995 wurde er zum Vorsitzenden des damaligen Rettungszweckverbandes Schweinfurt gewählt. Zudem war er seit 1997 Verwaltungsratsvorsitzender der „Geomed-Klinik Betriebs-GmbH, Gerolzhofen“, seit 1998 Verwaltungsratsvorsitzender der „Abfall- und Energie GmbH“ und seit 2000 Verwaltungsratsvorsitzender der „Kreisalten- und Pflegeheim Werneck gemeinnützige Betriebs-GmbH“. All diese Ämter hatte er bis zu seinem Ausscheiden aus dem Amt als Landrat am 31.01.2013 inne. Nicht zuletzt war er 2001 bis 2010 Stiftungsratsvorsitzender der Stiftung „Klinik am Steigerwald“. Seit 2010 ist er dort Stiftungsratsmitglied. Von 1996 bis 2013 unterstützte er den BRK-Kreisverband Schweinfurt als stellvertretender Vorsitzender. Weiterhin engagierte er sich innerhalb des Bayerischen Landkreistages von 1996 bis 2016 in verschiedenen Ausschüssen. Von 2009 bis 2010 war er erster Stellvertreter des Verbandsvorsitzenden des „Zweckverbands Bayerische Landschulheime“ und dann bis 2011 Verbandsvorsitzender. Seine Mitgliedschaft im Stiftungsrat der „Celtis-Stiftung“, welche im Jahr 2004 gegründet wurde, endete 2013.

Quelle: StMI

Foto: Regierung von Unterfranken, Jeannette Mathy