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Bundeswahlkreis Weiden

Neujahrsempfang mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann

 

Innenminister Joachim Herrmann warb beim traditionellen Neujahrsempfang des CSU Bundewahlkreises Neustadt/Tirschenreuth/Weiden in der Weidener Max-Reger-Halle um „Lust auf die Zukunft in Bayern“. Der Gustl-Lang-Saal war fast bis auf den letzten Platz besetzt und zu sehen waren viele ehrenamtliche Vertreter/innen aus den Landkreisen und der kreisfreien Stadt und viele namhafte Vertreter aus Geistlichkeit, Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften usw. Bundestagsabgeordneter Albert Rupprecht betonte in seiner Begrüßung, dass das vergangene Jahr am Ende ein gutes 2017 für die CSU gewesen sei, da nun die Führungsspitze Horst Seehofer und Markus Söder geklärt sei. Er ging kurz auf das enttäuschende Ergebnis bei der Bundestagswahl ein. „80 Prozent der Bevölkerung sprach von Deutschland als einen Ort der Stabilität und des Wohlstandes und am Ende wurde Angela Merkel nicht bestätigt“. Durch neue Gruppierungen würde nun Deutschland gefährlich in der Welt geschwächt. „Den Bayern muss 2018 klarwerden, dass es nur ein starkes Bayern mit einer starken CSU geben wird“, so Rupprecht. Er würdigte in seinen Ausführungen die Arbeit der Ehrenamtlichen und sprach von Herrmann als den besten Innenminister in Deutschland. Dieser übernahm dann das Rednerpult und betonte zu Anfang die christliche Tradition zu pflegen und am Sonntag in die Kirche und nicht Montag zur PEDIGA zu gehen. Ein großes Thema in seiner Ansprache nahm das Thema Sicherheit im Land ein. „Wir stehen in der CSU für den starken Staat der seine eigenen Grenzen schützt. Solch eine Situation, die wir mit den Flüchtlingen im Herbst 2015 erlebt haben, wird es bei uns nicht mehr geben“. Besonders viel Zeit nahm er sich für die ehrenamtliche Arbeit in Bayern. „470.000 Rettungskräfte haben wir in Bayern und davon sind nur 20.000 hauptamtliche im Dienst“, so Herrmann. Er unterstrich, dass ohne das Ehrenamt vieles nicht mehr möglich sei. Er ging auch auf die Europapolitik ein und ermahnte Europa zu stärken, da es nichts Wichtigeres gebe als im Frieden zu leben. Weiter müsse man Steuersenkungen für den Mittelstand durchführen und den SOLI nach 25 Jahren endlich einstellen. „Das Wichtigste ist, dass in unsere bayerischen Regionen die Gelder für Städtebauförderungen, wie nach Weiden oder Waldsassen, vor Ort fließen um Bayern noch lebenswerter zu machen“. Deswegen betonte er am Ende seiner Rede, dass die CSU die Partei sei, die die positiven Lösungen entwickelt und nicht wie andere Angstmacherei und Blockade verbreite. (Text: Dagmar Nachtigall)

Neujahrsempfang 6.1.18