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Jahreshauptversammlung mit Wahl der Vorstandschaft

Matthias Weichs nun Vorsitzender

 
Die neu gewählte CSU-Vorstandschaft mit MdL Dr. Hopp (2. v. links).

Zur Ortshauptversammlung der CSU konnte Vorsitzender Franz-Josef Schulenberg neben dem Referenten des Abends Dr. Gerhard Hopp, auch den 2. Bürgermeister Matthias Weichs, den 3. Bürgermeister Ludwig Ochsenmeier sowie ein Anzahl CSU-Mitglieder im Martinistüberl des Brunner Hofs willkommen heißen.

In seinem Rechenschaftsbericht blickte Franz Josef Schulenberg auf die Aktivitäten des Ortsverbandes zurück. "Man habe bei den Bundestagswahlen Karl Holmeier und bei den Landtagswahlen Dr. Gerhard Hopp im Wahlkampf intensiv unterstützt", so Schulenberg.

Er selbst stehe als Vorsitzender aber künftig nicht mehr zur Verfügung. Auf seine Vorstandschaft habe er sich immer verlassen können, dafür sagte er aufrichtigen Dank.

Schatzmeister Max Wegscheider gab im Anschluss einen detaillierten Kassenbericht, die beiden Kassenprüfer Johann Mühlbauer und Fritz Obermeier bestätigten beste Kassenführung.

Nachdem die alte Vorstandschaft von Dr. Hopp, der die Wahlleitung übernommen hatte, einstimmig entlastet wurde, konnte die Neuwahl reibungslos durchgeführt werden. Matthias Weichs wurde ohne Gegenstimme zum neuen Vorsitzenden des Ortsverbandes gewählt. Er nahm die Wahl an.

Nach dem Referat des MdL Dr. Hopp über aktuelle politische Themen wurde mit den Mitgliedern noch intensiv, aber auch kontrovers diskutiert. 

Besonders scharf kritisiert wurde die zu erwartende Maut für Kleinlastwägen auf der 4-spurigen Bundesstraße Richtung Roding. Die CSU stehe in der Pflicht, besonders den Mittelstand zu fördern, sonst wäre der Vorsprung des Landkreises schnell verspielt. Der Umgang der CSU mit dem Mittelstand wurde kritisiert. "Wenn sich da künftig nichts ändere, würde die CSU für den Mittelstand nicht mehr wählbar sein", so einzelne Mitglieder.

Durch die Allergen- und viele weitere Verordnungen entstehe immer mehr Verunsicherung. Auch die Dokumentationspflicht beim Mindestlohn ginge in dieselbe falsche Richtung.

Das derzeitige bayerische Schulsystem wurde kritisch diskutiert: Derzeit führe der Weg hin zur Gesamtschule, die man nicht wolle. "Der Bildungsvorsprung werde schnell verspielt, die Anforderungen würden immer niedriger werden und die ständig neuen Verordnungen würden eher behindern anstatt zu helfen", so die Argumente in der Diskussion.

Allgemein wurde aus dem Teilnehmerkreis viel weniger Bürokratie eingefordert.

Dr. Hopp war beeindruckt von so viel Ehrlichkeit und Engagement für die gemeinsame Sache. "Die zahlreichen Anregungen nähme er mit", so der MdL.

Anschließend bedankte sich der neue Vorsitzende Matthias Weichs beim Referenten und den Teilnehmern für den interessanten und lebhaften Abend und beschloss dann die Veranstaltung.