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Neuwahlen 2017

Kyrill Gabor nun Ortsvorsitzender

 
Kyrill Gabor nun CSU-OrtsvorsitzenderNach 22 Jahren gab Konrad Stadler den Vorsitz an – Vorstandschaft und Delegierte gewähltArnstorf. (ag) 22 Jahre ist Konrad Stadler Steuermann des 130 Mitglieder starken CSU-Ortsverband gewesen. Nun hat er das Ruder an Kyrill Gabor weitergegeben. Der CSU-Fraktionsführer hatte bereits als JU-Vorsitzender politische Erfahrung gesammelt, ist seit 2008 im Marktrat vertreten und bringt sich als Kreisrat ein. „Es ist gut, dass nun frisches Blut an der Spitze ist“, freute sich Stadler über die Wahl Gabors, der das uneingeschränkte Vertrauen der wählenden Mitglieder erhielt. Als seine Stellvertreter wurden Alois Steinbeißer und Peter Stadler gewählt. Neuer Schriftführer ist Thomas Brunner, Andreas Bachmaier, dessen Arbeit im Verband überaus geschätzt wird, bleibt Schatzmeister. Die Kasse wird weiter von Josef Haberl und Alfons Rauchbart geprüft. Als Beisitzer komplettieren Dr. Thomas Pröckl, Inge Rauchbart, Dr. Günther Meisetschläger, Hannes Kronwinkler, Bürgermeister Alfons Sittinger, Carola Weiner, Michael Eherer, Konrad Stadler und Tanja Büchner die CSU-Ortsvorstandschaft. „Arnstorf hat einen starken Ortsverband und das ist nicht zuletzt Konrad Stadler zu verdanken“, bekräftigte die Landtagsabgeordnete Reserl Sem. Der ehemalige Ortsvorsitzende sei ein kritischer und kompetenter Kommunalpolitiker, der sein Wissen und seine Erfahrung bereits in der Jungen Union, später dann im Marktrat und nun als zweiter Bürgermeister sehr erfolgreich einbringe. „Auf Landesebene können wir nur dann erfolgreich sein, wenn wir vitale und starke Ortsverbände haben.“ Der Markt Arnstorf sei bestes Beispiel dafür, dass politischer Weitblick einen Ort erfolgreich macht. Der Markt habe den Sprung zum Mittelzentrum geschafft, sei Spitzenreiter in der Steuerkraft und erfreue sich eines stetigen Wachstums. An dieser Stelle hob sie die Kompetenz von CSU-Bürgermeister Alfons Sittinger hervor. Mit Kyrill Gabor sei nun ein Mann gewählt, der sich bereits als Teamplayer in der Jungen Union einen Namen machte, nicht polarisiere, sondern vielmehr durch besonnenes und kompetentes politisches Auftreten Beliebtheit erreichte. Nun stündenarbeitsreiche Monate und Wahljahre an. Gerade auf Landesebene beweise die CSU, dass sie beste Rahmenbedingungen bietet. Bayern habe eine hohe Investitionsquote und auch auf Bundesebene sei die CSU unentbehrlich. „Wir stehen für echte Demokratie, das Gemeinwohl steht an erster Stelle und bei uns werden Menschen nicht in eine Ecke gestellt.“ Das Engagement gelte nun dem Direktkandidaten Max Straubinger und der Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Vor dem Wahlprozedere, das Bundeswahlkreisgeschäftsführer Karl Altmann durchführte, zog Konrad Stadler Bilanz. In seinem Bericht erinnerte er nicht nur an das Jahresgeschehen mit politischen Diskussionsrunden mit Mandatsträgern, an gesellschaftliche Feiern und Infoveranstaltungen, sondern auch an die herausragenden Geschehnisse in den 22 Jahren seiner Amtszeit. Als besondere Herausforderungen bezeichnete Stadler die Unterstützung des ersten Wahlkampfs von Bürgermeister Alfons Sittinger oder die Bemühungen um den Realschulstandort. Sein Dank galt Dr. Thomas Pröckl, seinem langjährigen Stellvertreter Michael Lindner und Altbürgermeister Michael Bachmaier. „Mit Karl Altmann zusammen bin ich in der Partei alt geworden. Wir haben beide in der JU angefangen und waren einander stetige Wegbegleiter“, resümierte Stadler. Ebenso dankte er MdL Sem für ihre stete Unterstützung und Präsenz. Auf der Agenda der Jahreshauptversammlung stand zudem die Wahl der Delegierten und Ersatzdelegierten zur Kreisversammlung. Gewählt wurden Dr. Thomas Pröckl, Kyrill Gabor, Alfons Sittinger, Andreas Bachmaier, Konrad Stadler, Inge Rauchbart, Michael Eherer, Alos Steinbeißer, Peter Schaitl, Dr. Günther Meisetschläger, Alfons Rauchbart, Tanja Büchner und Reinhold Stömmer. Als Ersatzvertreter bestimmt wurden: Hannes Kronwinkler, Michael Lindner, Carola Weiner, Michael Steinbeißer, Thomas Brunner, Carmen Kroll, Gertrud Gabor, Marion Schernhammer, Irmgard Steinbeißer, Manfred Kroll, Fabian Tischler, Johannes Hagn und Franz Hafeneder. Nachdem sich Pfarrkirchens zweiter Bürgermeister Martin Wagle für die Wahl zum neuen Kreisvorsitzender empfahl, oblagen die Schlussworte dem neuen CSU-Ortsvorsitzenden. Er ermutigte die Parteifreunde sich im Bundestagswahlkampf für eine starke CSU einzubringen. Merkels Gegenkandidat Martin Schulz springe derzeit auf einen Jammerzug auf, dabei stünden Deutschland und Bayern so gut da, wie lange nicht. „Wir müssen auf die Erfolge aufmerksam machen und aufzeigen, dass die CSU dafür steht,gute Rahmenbedingungen für soziale Gerechtigkeit und Wachstum zu bieten“, bekräftigte Kyrill Gabor. BU: Die neue Vorstandschaft des CSU-Vorstandschaft mit (v.r.) dem scheidenden Vorsitzenden Konrad Stadler, MdL Reserl Sem, dem neuen Vorsitzenden Kyrill Gabor sowie (v.l.) Bundeswahlkreisgeschäftsführer Karl Altmann und Martin Wagle. (Foto: Gabor)