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Paul Scholz seit 50 Jahren bei der CSU

JHV der CSU in der Gaststätte "Zur Krone" in Seußen

 
Vorsitzender Karl Röhrig gibt seinen Jahresbericht

Der Ortsverein Arzberg ehrt langjährige Parteimitglieder. Der Vorstand bleibt fast unverändert im Amt.

Die Berichte über das Jahr 2016, Wahlen für die kommenden zwei Jahre und Ehrungen verdienter Mitglieder haben das Programm bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsvereins Arzberg in der Gaststätte „Zur Krone“ in Seußen bestimmt. Zu Beginn erhoben sich alle Anwesenden, um der im vergangenen Jahr verstorbenen Stadträtin Silvia Freifrau von Waldenfels zu gedenken. Karl Röhrig erinnerte in seinem Bericht als Ortsvorsitzender an viele erfolgreiche Veranstaltungen. Vom traditionellen Obersttreffen am Jahresbeginn über das Abholen der Weihnachtsbäume, den Seniorenfasching und das Starkbierfest bis hin zum Beitrag zur Ferienaktion, zur gemeinsamen Fahrt nach Tirol und zur Beteiligung am Weihnachtsmarkt spannte sich der Bogen. Hinzu kamen die Teilnahme an diversen Veranstaltungen befreundeter Ortsvereine oder auch die Übergabe einer Spende an die drei Arzberger Kindergärten. Wichtig war Röhrig, wie er sagte, die gute Zusammenarbeitim Stadtrat Arzberg, „auch wenn nicht jede Meinung geteilt werden muss“. Karl Röhrig dankte allen CSU-Mitgliedern für die geleistete Arbeit und die zur Verfügung gestellte Zeit. 

Landrat Dr. Karl Döhler rief in seinem Grußwort zu gemeinsamer Anstrengung im Jahr 2017 für die Bundestagswahl und im Jahr 2018 für die Landtagswahl auf. Nur gemeinsam könne man die gesteckten Ziele erreichen, meinte der Redner. Für die Region hob er hervor, die Menschen sollten sich austauschen und diskutieren, ruhig auch miteinander streiten. Letztlich müsse die Region dann aber mit einer Stimme nach außen sprechen. Die Wirksamkeit eines solchen Vorgehens habe sich gezeigt, als die 17 Bürgermeister des Landkreises Wunsiedel gegenüber der Landesregierung dafür stimmten, dass Marktredwitz eine große Landesbehörde bekommen solle. In München habe dieses Handeln richtig eingeschlagen und zum Erfolg geführt. Der Landrat appellierte an Arzberg und alle anderen Kommunen, Programme für private Investitionen aufzulegen. Die bayerische Staatsregierung unterstütze die Sanierung und Schaffung von Wohnraum mit einer 30-prozentigen Förderung. Angesprochen wurde Karl Döhler auf den möglichen Verlauf der umstrittenen Stromtrassen in der Nähe von Seußen. Von außen sei nicht gut zu erkennen, wie das Landratsamt darauf reagiere. Der Landrat versicherte, intern werde eine Menge Arbeit für die anstehenden Entscheidungen geleistet. Allerdings sei es im Vorfeld geschickter, die internen Vorbereitungen nicht in die Öffentlichkeit zu tragen. Durch verwirrende Informationen gebe es so manche Ängste bei den Seußener Einwohnern, sagte Ortsvorsitzender Karl Röhrig dazu. Sein Vorschlag für eine Bürgerversammlung in Seußen zu diesen Fragen stieß bei der Hauptversammlung auf einhellige Zustimmung.

Über die Arbeit der CSU-Fraktion im Arzberger Stadtrat berichtete deren Vorsitzender Roland Kastner. Auch er lobte die parteiübergreifend gute Zusammenarbeit. Das Stadtsanierungsprogramm sei beschlossen, es fehle nur noch die rechtsaufsichtliche Genehmigung. Die verabschiedete Liste mit Maßnahmen solle in Arzberg komfortablen und modernen Wohnraum schaffen. Dazu kaufe die Stadt alte Bausubstanz und baue sie zurück.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft wurden Peter Gründer und Hermann Müller ausgezeichnet, für 40 Jahre Tilo Schöffel und Erhard Püschner. Paul Scholz schließlich wurde sogar für ein halbes Jahrhundert Zugehörigkeit zur Christlich-Sozialen Union geehrt. Alle Ausgezeichneten erhielten eine Ehrenurkunde des CSU-Vorsitzenden Horst Seehofer überreicht.