Wahlprogramm 2014 - 2020

 

 

Hier finden sie unser Wahlprogramm
wie auch unsere Kandidaten:

 

 

  Unser Wahlprogramm

Thema 1 - Soziales und Bildung

"...miteinander aufwachsen, lernen und leben, Ruhe finden und zusammen alt werden, ein gutes Gefühl, wenn man das alles mit seinem Heimatort in Verbindung bringen kann!“

Unsere Gemeinde schafft die Voraussetzungen für eine bestmögliche Betreuung unserer Kinder und Jugendlichen. Unser breit gefächertes Angebot von Kinderbetreuungseinrichtungen sowie Hort und Mittagsbetreuung werden wir weiter bedarfsgerecht ausbauen, optimieren und mit neuen Angeboten erweitern, um den flexiblen Bedürfnissen unserer Familien zu entsprechen.

Eine optimale Bildung ist der Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft nachfolgender Generationen.
Mit diesem Bewusstsein unseren Kindern bestmögliche Lernvoraussetzungen bereitzustellen, werden wir unsere Grundschule in Aschheim, wie auch den Zweckverbänden angehörenden weiterführenden Schulsystemen den zukünftigen Bedürfnissen und Anforderungen anpassen.

Gleichermaßen werden wir die Erwachsenen- und Seniorenbildung über die Kurse der Volkshochschule im Osten des Landkreises München in Zukunft weiter fördern.

Der Betreuung unserer Senioren muss im demografischen Wandel noch mehr Bedeutung zukommen. Gemeinsames Leben wie im Betreuten Wohnen, im Pflegebereich, die Unterstützung der Nachbarschaftshilfe, die Pflege daheim sowie die Seniorenbetreuung auch über die Gemeinde, stärken das Miteinander in unseren Orten.

Die Unterstützung und Vernetzung des öffentlichen Ehrenamtes werden wir gezielt ausbauen!

Dafür stehen wir:

  • Beibehaltung des bedarfsgerechten Ausbaus von Kindertagesstätten und der finanziellen Unterstützung der Träger
  • Schaffung von bestmöglichen Lernvoraussetzungen für unsere Kinder
  • Unterstützung der den Zweckverbänden angehörenden Schulen
  • Fertigstellung des Schulhausanbaus an der Keltengrundschule
  • Erstellung eines weitsichtigen gemeindlichen Schulbedarfs- und Erweiterungsplanes mit der Bereitstellung von Flächen zum Ausbau und zur Weiterentwicklung von Hort und Mittagsbetreuung, sowie die Unterstützung bei der Schaffung eines Ganztageskonzeptes für die Grundschule als Wahlmöglichkeit
  • Förderung der Arbeit des Kreisjugendrings inklusive der Unterstützung des Ferienprogramms
  • Erhalt und Optimierung von Spiel- und Bolzplätzen
  • Stärkung der Erwachsenenbildung über die VHS
  • Unterstützung, Würdigung und Vernetzung des öffentlichen Ehrenamtes und der Nachbarschaftshilfe
  • Förderung des Betreuten Wohnens und des Pflegebereiches in unserer Gemeinde
  • Entwicklung eines seniorenpolitischen Gesamtkonzeptes, das unterschiedliche Formen der Pflege und Betreuung fördert und kombiniert
  • Weiterentwicklung der gemeindlichen Seniorenbetreuung mit Veranstaltungen und Ausflügen
  • Unterstützung der gemeindeübergreifenden Tafel 

Thema 2 - Natur und Umwelt

„…Wurzeln schlagen, Visionen haben, Verantwortung übernehmen, das sind wir unseren Kindern und unserer Heimat schuldig!“

Die Schaffung und die Pflege von ortsnahen Erholungsflächen sowie naturnahen Ausgleichsflächen in unserem Gemeindegebiet tragen zum Erlebnis in der Natur und zum Wohlbefinden von uns allen positiv bei.

Gleichzeitig stehen wir für eine nachhaltige, zukunftsfähige Landwirtschaft, die zum Erhalt unserer ländlichen Flurstruktur beiträgt.

Die Gemeinde muss im Umweltbereich als Vorbild dienen. Deshalb werden wir die Öffentlichkeitsarbeit verstärken und auch in Zukunft Umwelttage mit Pflanz- und Flurreinigungsaktionen durchführen. Die Nachhaltigkeit bei der Energieversorgung fördern wir durch die Fortsetzung des gemeindlichen Energiesparprogramms, die Unterstützung der Bürgersolaranlagen, die energieeffizienten Gebäudesanierungen wie auch durch den weiteren Ausbau des erfolgreichen AFK-Geothermieprojektes.

Dafür stehen wir:

  • Erweiterung, Vernetzung und Pflege ortsnaher Erholungsflächen und Grünzüge
  • Erhalt einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Landwirtschaft
  • Pflege und Schaffung von naturnahen Ausgleichsflächen mit extensiver Pflege
  • Erstellung eines Baumbestandsplanes auf gemeindlichen Flächen mit Pflegekonzept
  • Bereicherung des Ortsbildes durch Bepflanzungen mit ein- und mehrjährigen Pflanzen
  • Fortführung der Aschheimer Umwelttage mit Pflanz- und Flurreinigungsaktionen
  • Weiterentwicklung und Fortsetzung des erfolgreichen gemeindlichen Energiesparprogramms
  • Beratung der Bürger bei der Energieeinsparung
  • Verwendung von Ökostrom für gemeindliche Liegenschaften und Straßenbeleuchtung
  • Unterstützung und Optimierung der Bürgersolaranlagen auf gemeindlichen Gebäuden
  • Ausbau unseres erfolgreichen AFK Geothermieprojekts
  • Aufgeschlossenheit gegenüber der Förderung und Nutzung von neuen Technologien
  • Unterstützung bei der Umsetzung der genehmigten Maßnahmen zur Reduzierung des Grundwasserrückstaus in Dornach

Thema 3 - Ortsplanung und Verkehr

„…maßvoll, vorausschauend, bezahlbar! Eine große Herausforderung, der wir uns in der Wachstumsregion München Land stellen müssen!“


Die Nähe und Lage unserer Gemeinde zur Landeshauptstadt München bietet Chancen, stellt uns aber auch vor Herausforderungen.

Der überregionale Siedlungsdruck, der auf unsere Orte ausgeübt wird, verdeutlicht dies. Uns ist es besonders wichtig den dörflichen Charakter, der Aschheim und Dornach positiv prägt, weiter zu erhalten. Um dies zu gewährleisten sind ein maßvoll entwickelter, vorausschauend gestalteter Flächennutzungsplan und die entsprechenden Bebauungspläne von großer Bedeutung.

Die Rahmenbedingungen für ein überschaubares Wachstum müssen weiter durch die Einwohner-Obergrenzenregelung vorgegeben werden. Prägende und lebendige Ortskerne im Lebensumfeld unserer Bürger sollen erhalten bleiben. Gleichzeitig stehen wir dafür, uns weiter für bezahlbaren Wohnraum für Ortsansässige im Rahmen des Förderprogrammes der Gemeinde zu bemühen.

Das Thema Verkehr wird uns in der Metropolregion München weiter intensiv beschäftigen. Unsere Bestrebungen liegen unter anderem bei der Fortführung unserer Ortsumgehungsstraße, der Optimierung der Lärmschutzmaßnahmen sowie dem gezielten Ausbau unserer Infrastruktur. Auch die ärztliche Versorgung, die Nahversorgung sowie die Verbesserung des schnellen Internetzugangs zählen dazu.

Den Einsatz für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs, der Tarifreform im MVV wie auch den Ausbau des Fahrradwegesystems sehen wir als wichtige Aufgaben an.

Dafür stehen wir:

  • Erhalt des dörflichen Charakters, der Aschheim und Dornach positiv prägt
  • Beibehaltung eines überschaubaren Wachstums im Rahmen der Einwohnerobergrenzenregelung
  • Erhaltung der prägenden und lebendigen Ortskerne
  • Schaffung von bezahlbaren Wohnraum, sowohl Mietwohnungen für junge Mitbürger, wie auch Eigentumswohnungen, Reihenhäuser und Grundstücke für Doppelhäuser im Rahmen des Einheimischenprogrammes
  • Gezielter Ausbau der Infrastruktur
  • Optimierung der ärztlichen Versorgung
  • Sicherung der Nahversorgung in den Orten
  • Verbesserung und Ausbau des Internetzuganges zur Erhöhung der Datenübertragung
  • Neubau der Aussegnungshalle im Gemeindefriedhof Dornach
  • Erstellung eines Verkehrskonzeptes für Aschheim und Dornach
  • Dialog mit Nachbargemeinden führen, um die Fortführung der östlichen Ortsumgehungsstraße zu erlangen
  • Aufrechterhaltung der Forderung zum LKW-Durchfahrtverbots
  • Umfangreiche Schutzmaßnahmen gegen Verkehrslärm
  • Forderung eines Tempolimits auf der Autobahn von 80 km/h für PKW und 60 km/h für LKW zwischen 22.00 bis 6.00 Uhr
  • Einsatz für die Weiterführung des 8-spurigen Ausbaus der A99 bis zum Autobahnkreuz München Ost
  • Aufrechterhaltung der Abwehrmaßnahmen gegen die Nord-Ost-Tangente
  • Verstärkung der Verkehrsüberwachung in den Tempo-30-Zonen, insbesondere in Schul-, Kindergarten und Spielplatznähe
  • Einsatz für eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs durch eine Taktverdichtung der S2 und Ausweitung der Buslinien, besonders zu den Schulwegzeiten
  • Unterstützung der Reform des MVV-Tarifsystems
  • Barrierefreier Umbau der S-Bahnhaltestelle Riem-Dornach
  • Ausbau des Fahrradwegesystems

Thema 4 - Wirtschaft und Finanzen

"Firmen und Betrieben eine unternehmerische Heimat zu geben, mit der diese sich verbunden fühlen, um unsere Gemeinde wirtschaftlich handlungs- und zukunftsfähig und somit lebenswert zu erhalten, ist Maßgabe unseres Handelns."


Die grundlegende Ausgangsbasis für eine weiterhin positive Entwicklung unserer Gemeinde ist eine solide Haushaltsführung ohne Aufnahme von Schulden. Durch die umsichtige Haushaltsaufstellung in den letzten Jahrzehnten wurde unsere Gemeinde nie in finanzielle Engpässe manövriert. Dieses bewährte System werden wir auch in Zukunft gezielt weiterbetreiben.

Ein klares Bekenntnis zu unserem heimischen Mittelstand und gute Standortbedingungen für unsere Familienbetriebe, das Handwerk, den Handel wie auch für die Dienstleistungs- und High-Tech-Branche sind unsere Ziele. Die Vielseitigkeit wird in Zukunft unser Vorteil sein. Wir werden aktiv auf Gewerbetreibende zugehen und den Dialog suchen, um ortsnahe Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen zu sichern und zu schaffen.

Dafür stehen wir:

  • Weitere umsichtige Haushaltsaufstellung ohne Aufnahme von Schulden
  • Aktive Betreuung unserer Gewerbetreibenden und Nachverdichtung in bestehenden Gewerbegebieten, insbesondere durch einen zentralen Ansprechpartner in der Verwaltung als Servicestelle für Unternehmen und Entwicklung eines Standortmarketings mit Aufbau einer Kontaktdatenbank
  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit gegenüber der Landeshauptstadt und dem Umland
  • Erhalt und Schaffung von ortsnahen Arbeitsplätzen

Thema 5 - Lebensqualität und Tradition

„Heimat geben, Heimat leben und Traditionen pflegen!“


Lebensqualität beschreibt den Grad des Wohlbefindens. Der Lebensraum im Landkreis München bietet neben den besten Zukunftschancen auch ein hohes Maß an Lebensqualität. Der hohe Standard, der in unserer Gemeinde anzutreffen ist, zeigt dies.

Für- und miteinander da zu sein verdeutlicht das intakte Vereinsleben in unseren Orten. Die Stärkung der Vereine insbesondere in der gezielten Jugendarbeit, die Modernisierung und Erneuerung von Sportanlagen, die Unterstützung des Kreisjugendrings, die Förderung des gemeindlichen Kulturprogramms wie auch unserer Bücherei wird zum Erhalt der hohen Lebensqualität weiter beitragen.

Die Gewährleistung der Sicherheit der Bevölkerung durch die Unterstützung und bedarfsgerechte Ausstattung der Freiwilligen Feuerwehren Aschheim und Dornach mit ihren First Responder-Gruppen zählen zu den wichtigen Grundaufgaben, denen wir uns gerne stellen.

Die guten Beziehungen zu unseren europäischen Partnergemeinden, aus denen bereits viele Freundschaften entstanden sind, sollen weiter vertieft werden.

In einer zunehmend globalisierten Gesellschaft gewinnen für viele Menschen die Begriffe Heimat, Regionalität und Tradition wieder an Bedeutung. Unsere Kandidaten fühlen sich diesen Werten nicht nur verbunden, sondern sie leben sie auch!

  Halbzeitbilanz 2017

Halbzeitbilanz der CSU Aschheim / Dornach

1) Bildung und Soziales

Kurz nachdem mit dem Erweiterungsbau der Kelten-Grundschule zum Schuljahr 2014/15 Klassenzimmer mit sehr hohem und inklusionsfähigem Standard geschaffen wurden, geht es in diesem Jahr darum die Klassenzimmer aus der Entstehungszeit auf ein einheitliches Niveau anzuheben. Dies ist der erste Schritt eines gesamtheitlichen Konzeptes mit dem unsere Grundschule zukunftssicher modernisiert und ausgebaut werden kann.
Ein weiteres großes Thema sind die Entwicklungen die die weiterführenden Schulen im Zweckverband betreffen. Obwohl die Planungen für den Neubau des Gymnasium Kirchheim erst am Anfang stehen ist es bereits beschlossene Sache, dass es ein weiteres Gymnasium in Aschheim geben wird. Hier hat Aschheim seine Hausaufgaben gemacht und Fakten für sich sprechen lassen. Allerdings werden wir hierbei nicht die Belange und Bedürfnisse der Realschule außer Acht lassen. So könnte neben dem Sportpark ein Schulcampus entstehen an dem die Flexibilität und Durchlässigkeit der Schulsysteme an einem Ort gelebt werden kann.
An der Ismaninger Str. wurde ein Grundstück für eine weitere Kindertagesstätte gesichert. Jedes Kind bekommt einen Platz in einer KiTa und später im Hort oder in der Mittagsbetreuung. Unterschiedliche Konzeptionen der Einrichtungen und sozialverträgliche Beiträge ermöglichen Eltern Wahlfreiheit.
In der kath. KiTa wird nach einem CSU-Antrag geprüft, ob es möglich ist, das bestehende Schwimmbad so zu ertüchtigen, dass Vorschulkinder Schwimmunterricht erhalten können.
Bei den gemeindlichen Seniorenveranstaltungen (Faschingsfeier, Info- und Bastelnachmittage, Ausflüge, Weihnachtsfeier) ist uns besonders wichtig, dass auch Senioren aus dem Betreuten Wohnen und dem Pflegeheim teilnehmen können. Die gemeindlichen Seniorenfahrten in unsere Partnergemeinden finden alle zwei Jahre statt. Im Rathaus wurde sehr frühzeitig eine Stelle „Asyl“ geschaffen.
Die Unterbringung von Asylbewerbern in dezentralen Unterkünften soll dazu beitragen, die Integration zu verbessern.

2) Natur und Umwelt

Im Rahmen der Grünvernetzung wird im südöstlichen Gemeindebereich ein Grüngürtel zur Abschirmung der Naherholung vom Gewerbe entwickelt. Das Ausgleichsflächenkonzept mit Schaffung von Wildruhezonen ist in Arbeit.
Größtes Sorgenkind ist unser Gemeindewald. Durch den Befall von Eschentriebsterben mit Hallimasch und Borkenkäfer mussten etwa 80% der Bäume gefällt werden. Das Wiederaufforstungskonzept sichert den nachfolgenden Generationen einen wieder neu strukturierten und natürlich gewachsenen Baumbestand im Gemeindewald (der übrigens Landschaftsschutzgebiet ist).
 Im Rahmen der Weiterentwicklung des Energiesparprogramms wurde ein gemeindeweites Energienutzungskonzept erstellt.
 Nach den erfolgreichen Grundstücksverhandlungen konnten wir im Frühjahr erreichen, dass die Grundwasserspitzen in Dornach hoffentlich – sofern die Berechnungen des Gutachters stimmen – der Vergangenheit angehören.

3) Ortsplanung und Verkehr

Im Bereich Ortsplanung und Verkehr verfolgten wir weiterhin eine Linie der maßvollen Entwicklung unter Beibehaltung eines dörflichen Charakters, der Aschheim und Dornach positiv prägt.
Das Einheimischenmodell ist ein Erfolgsmodell. Wir möchten deshalb im Einklang mit unserer Einwohnerzuwachsregelung, die ein maßvolles Wachstum sichert, weiterhin Grundstücke für Einheimische zur Verfügung stellen. Gerade für junge Leute und Familien sind günstige Mietwohnungen gefragt. Mit der neuen Wohnanlage an der Feldkirchner Straße ist es uns nicht nur gelungen ein tolles Angebot an günstigen Wohnungen in allen Größen zu schaffen, sondern auch architektonisch hochwerte Gebäude, die sich in unser Ortsbild einfügen.
Der Umbau des Dornacher Bürgerhauses mit Bürgerplatz zeigt, dass uns der Erhalt prägender Ortsmitten ein wichtiges Anliegen ist.
Die erfolgreiche Abwehr einer Großgärtnerei zwischen unseren beiden Orten macht deutlich, dass uns auch im Außenbereich der Erhalt eines dörflichen Charakters wichtig ist.
Neben dem Neubau des Aussegnungsgebäudes in Dornach setzen wir uns für den Erhalt ortsnaher Einkaufsmöglichkeiten in Aschheim und Dornach ein. In Dornach konnte für Bürger und dort beschäftigte Arbeitskräfte ein großer Verbrauchermarkt angesiedelt werden. Auch in Aschheim setzen wir uns für einen zukunftsträchtigen ortsnahen Standort für Verbrauchermarkt, Getränkemarkt und Postfiliale ein.
Breitbandinternet ist der Zukunftsfaktor für unseren Standort. Das Förderprogramm zum Breitbandausbau läuft bereits und wurde bewilligt. Weitere Förderprogramme sollen angestoßen werden.
Die Einführung der kommunalen Verkehrsüberwachung war ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in unserer Gemeinde.

4) Wirtschaft und Finanzen

Trotz steigender Aufgaben konnte die positive Haushaltsentwicklung der letzten Jahre weiter fortgesetzt werden. Eine Erhöhung der Rücklagen wurde durch umsichtige Haushaltsführung ermöglicht. Die Wirtschaftsförderung wurde durch aktive Betreuung unserer Gewerbetreibenden vorangetrieben zum Beispiel durch die Schaffung eines zentralen Ansprechpartners in der Verwaltung als Servicestelle sowie durch persönlichen Kontakt mit bisher ca. 100 Besuchen des 1 Bürgermeisters bei Firmeninhabern und Geschäftsführungen. Durch die Gründung des Fördervereins 2015 und der Neupositionierung des Gewerbegebietes mit Namensgebung ExpoGate eröffnen wir weitere neue Perspektiven. Daraus resultierend werden wir weiter die Wettbewerbsfähigkeit stärken und die Erhaltung und Schaffung von ortsnahen Arbeitsplätzen sichern.

5) Lebensqualität und Tradition

Die Förderung der Vereine, insbesondere die Unterstützung ihrer Jugendarbeit ist und bleibt für uns eine Daueraufgabe. Das Ehrenamt hat einen hohen Stellenwert in unserer Gemeinde und wird durch Bezuschussung und mit viel Engagement z.B. durch den Bauhof unterstützt.
Unsere geschichtlich-heimatkundliche Sammlung ist zum AschheiMuseum erweitert worden.
Die beiden freiwilligen Feuerwehren sichern uns einen hohen Sicherheitsstandart, den wir mit umfangreicher Material- und Fahrzeugausstattung laufend aktualisieren.
Mit unseren Partnergemeinden pflegen wir einen regen Austausch

Aktivitäten Restperiode

Das Zukunftskonzept der Kelten-Grundschule sieht in den weiteren Schritten eine Sporthalle, Flächen für die Erweiterung der Schulaula und eine Mensa für Hort und Mittagsbetreuung aber auch für ein mögliches Ganztageskonzept vor. Durch die neue innerörtlich gelegene Sporthalle ergeben sich auch für die Bevölkerung Vorteile für den Freizeitsport, da es wegen der fußläufigen Erreichbarkeit hier ein Kursangebot für Kinder und Senioren geben wird. Die weitere Bereitstellung von Flächen und Umsetzung der baurechtlichen Voraussetzungen zur Realisierung des Gymnasiums in Aschheim werden uns in den nächsten Jahren beschäftigen. Der bestehende Schlittenberg an der Grundschule wird nach Norden verlegt und ein neuer Bolzplatz geschaffen. Geplant ist außerdem ein Bike-Spielplatz für größere Kinder.
Die, im Rathaus erarbeitete Demenzstrategie soll umgesetzt werden. Dabei wollen wir in Zukunft auch neue Wege gehen.
Die Integration von Asylbewerbern stellt uns weiter vor große Herausforderungen.
Unser erfolgreiches AFK-Geothermie-Projekt steht vor entscheidender Weichenstellung: Wir unterstützen die Erweiterung um ein drittes und viertes Bohrloch. Nur mit dieser Erweiterung kann die nachgefragte Energie sinnvoll gewonnen werden und die erfolgreiche Geschichte fortgeführt werden.
Die Entwicklungsmaßnahme der Stadt München bis an unsere Gemeindegrenzen wird für uns in Zukunft eine Herausforderung. Wir als CSU werden hier die Interessen unserer Gemeinde vertreten und versuchen eine verbesserte ÖPNV-Anbindung für die Gemeinde herauszuholen. Eine Nord-Ost-Tangente werden wir weiterhin ablehnen.
Ein Neubau oder ein Teil-Neubau unseres Sportheims mit Gaststätte und Saal mit Theaterbühne ist unbedingt notwendig. Wir möchten den Planungsprozess hierfür weiterentwickeln und eine nachhaltige und zukunftsträchtige Lösung für alle Nutzer finden.
Firmen und Betrieben eine unternehmerische Heimat zu geben, mit der diese sich verbunden fühlen, um unsere Gemeinde wirtschaftlich handlungs- und zukunftsfähig zu erhalten, ist Maßgabe unseres Handelns.

  Bürgermeisterkandidat

Bürgermeisterkandidat  Thomas Glashauser

Lebenslauf: Privat - Beruf - Gemeinde

„Ich sehe es als meine Aufgabe an, den hohen Standard, der in unserer Gemeinde in allen Bereichen erkennbar ist, zu erhalten und fortzuführen!“ Thomas Glashauser

Geboren wurde ich am 26. Januar 1975 in München.

Mit meinen beiden jüngeren Geschwistern bin ich auf dem elterlichen „Hell-Hof“ in Aschheim aufgewachsen.

Ich besuchte den katholischen Kindergarten am Waldweg und die Grundschule Aschheim.

Schon früh engagierte ich mich als Ministrant in unserer Pfarrkirche Sankt Peter und Paul, wurde Oberministrant, Pfarrgemeinderat und leitete die Jugendarbeit in unserer Pfarrgemeinde.

Der Verein meiner Jugend war der FC Aschheim, bei dem ich als Spieler und Jugendtrainer tätig war.

Nach dem Abschluss der Mittleren Reife 1991 an der staatlichen Realschule Ismaning absolvierte ich das Fachabitur an der Fachoberschule München in der Fachrichtung Technik.

Meinen Zivildienst leistete ich ab 1993 bei der Gemeinde Aschheim.

Bis zum Beginn meines Studiums 1995 folgte eine Festanstellung in der Gemeindeverwaltung. Bei der Kommunalwahl 1996 wurde ich erstmals in den Gemeinderat gewählt.

Mit der Gründung meines Betriebes für Garten- und Landschaftsbau machte ich mich im Jahr 2000 selbstständig.

2001 wurde unser Sohn Jonas geboren.

Mein Studium an der Fachhochschule Weihenstephan beendete ich 2003 als Gartenbaudiplomingenieur.

Seit 2005 bin ich mit meiner Frau Margit verheiratet.

Ein Jahr nach unserer Hochzeit bekamen wir weiteren Familienzuwachs, unsere Tochter Hanna kam zur Welt.

Seit 18 Jahren habe ich im Gemeinderat Erfahrung gesammelt.

Als 2. Bürgermeister der Gemeinde darf ich seit Mai 2008 verstärkt die Interessen der Bürger unserer beiden Orte Aschheim und Dornach vertreten.

 

Weitere Informationen finden sie auch unter
www.thomas-glashauser.de

 

 

  Wahlergebnisse

Bürgermeisterwahl

PlatzNameProzent
1Thomas Glashauser66,9%
2Carola Lampersberger21,5%
3Ina Reichel11,6%

Gemeinderat 

Platz Name Stimmen
1 Glashauser, Thomas         4.068  
2 Hornburger, Georg          3.127  
3 Knoller, Maria          2.684  
4 Stilling, Bernhard          2.293  
5 Dettweiler, Rolf          2.129  
6 Meier, Florian          1.996  
7 Bayer, Bettina          1.992  
8 Fischbach, Marcus          1.785  
9 Ströl, Reiner          1.757  
10 Weiß, Siegfried          1.527  
11 Nolte, Miriam          1.490  
12 Denzel, Gabriele         1.423  
13 Bader, Dominik         1.313  
14 Pinkenburg, Günther         1.248  
15 Ulleweit, Dirk         1.188  
16 Zimmermann-Dustmann, Claudia         1.179  
17 Kleinewiese, Uwe         1.139  
18 Neu, Veronika         1.108  
19 Großmann, Michael         1.079  
20 Scherer, Richard         1.072  

  Gemeinderatskandidaten

Platz 1  Thomas Glashauser

2. Bürgermeister
Diplom-Gartenbauingenieur (FH)
39 Jahre
Weidachstr. 3
Aschheim

Platz 2  Rolf Dettweiler

Gemeinderat
Diplom-Informatiker (FH)
50 Jahre
CSU-Ortsvorsitzender
Vorsitzender Sportfreunde Aschheim e.V.
Starenring 1
Aschheim

Platz 3  Georg Hornburger

3. Bürgermeister
Diplom-Verwaltungswirt
57 Jahre
Ehrenvorstand Freiwillige Feuerwehr Dornach
Mooswiesenweg 1
Dornach

Platz 4  Maria Knoller

Gemeinderätin
Kreisrätin
Hauswirtschaftsmeisterin
56 Jahre
Kreisbäuerin
Mühlenstr. 12
Aschheim

Platz 5  Bernhard Stilling

Gemeinderat
Dipl.-Ing. (FH) Architekt
41 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Aschheim
Tassilostr. 25
Aschheim

Platz 6  Bettina Bayer

Gemeinderätin
47 Jahre
Selbständige Steuerfachgehilfin
Vorstandsmitglied Schützenverein
Drosselweg 11
Dornach

Platz 7  Florian Meier

Gemeinderat
Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH)
Prokurist
28 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Aschheim
Stellvertretender JU-Vorsitzender
Tannenstr. 7
Aschheim

Platz 8  Reiner Ströl

Gemeinderat
70 Jahre
Gärtnermeister
Weidachstr. 5
Aschheim

Platz 9  Miriam Nolte

Gemeinderätin
31 Jahre
Rechtsanwältin
Rosenstr. 41
Aschheim

Platz 10  Siegfried Weiß

Gemeinderat
69 Jahre
Sanitärfachbauleiter i.R.
Vorsitzender FC Aschheim e.V.
Schäfflerstr. 8
Aschheim

Platz 11  Marcus Fischbach

Gemeinderat
Polizeibeamter
34 Jahre
Freiwillige Feuerwehr Aschheim
Akazienstr. 12
Aschheim

Platz 12  Gabriele Denzel

Gemeinderätin
Betriebsrätin (VWA)
Bankkauffrau
58 Jahre
Vorsitzende der Frauen-Union Aschheim
Mouginsstr. 24
Aschheim

Platz 13  Günther Pinkenburg

Rechtsanwalt (LL.M.)
Geschäftsführer
35 Jahre
Jugendwart Freiwillige Feuerwehr Aschheim
Blombergstr. 13
Aschheim

Platz 14  Veronika Neu

Dipl.-Betriebswirtin
Personalexpertin
38 Jahre
Fraunhoferring 10
Aschheim

Platz 15  Dirk Ulleweit

kfm. Angestellter
Jurist (MBA)
44 Jahre
First Responder der freiwilligen Feuerwehr Aschheim
Jugendtrainer FC Aschheim e.V.
Gartenstr. 9
Aschheim

Platz 16  Claudia Dustmann

Verwaltungsangestellte
56 Jahre
Vorsitzende der Nachbarschaftshilfe Aschheim/Dornach e.V.
Zeisigweg 12
Dornach

Platz 17  Dominik Bader

Betriebswirt (VWA)
33 Jahre
Münchner Schäffler
Feldkirchner Str. 21a
Aschheim

Platz 18  Uwe Kleinewiese

Dipl.-Ing. Elektrotechnik
48 Jahre
Lindenstr. 16
Aschheim

Platz 19  Michael Großmann

Elektromeister
45 Jahre
Elternbeiratsvorsitzender der St.-Emmeram-Realschule Aschheim
Kopernikusstr. 7
Aschheim

Platz 20  Richard Scherer

Dipl. Verwaltungswirt
Erster Polizeihauptkommissar a.D.
62 Jahre
Karolingerstr. 46
Aschheim