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CSU Berger Winkel

Moderner Wohnraum entscheidend für Zukunft der Gemeinde

 

Das Thema Wohnraumförderung lockte auf Einladung der CSU Berger Winkel rund 50 Interessierte in das Gasthaus „Zur Traube“ in Berg. Zahlreiche junge Mitbürger waren gekommen, um sich über Fördermöglichkeiten im Bereich Eigenheimbau zu informieren. Aber auch für diejenigen, die planen, ihr Haus zu sanieren, barrierefrei umzubauen oder das Badezimmer altersgerecht einzurichten bot der Informationsabend viele wichtige Neuigkeiten. „Unsere jährlichen Einwohnerverluste sind immens. Aktuell haben wir nur noch knapp 2200 Einwohner in der Gemeinde Berg. Auf diese wenigen Schultern verteilen sich alle Lasten. Da muss sich dringend etwas ändern“, begründete CSU-Ortsvorsitzende Patricia Rubner die Initiative ihres Ortsverbandes, dieses Thema auf die Tagesordnung zu nehmen. „Wir brauchen Neubürger, müssen unsere Jungen im Berger Winkel halten und der älter werdenden Generation ermöglichen, solange wie möglich in den eigenen vier Wänden zu bleiben. Dafür müssen wir Mittel und Wege aufzeigen“, so Rubner. Einen möglichen Weg zeigte Marco Hader auf, der zusammen mit seiner Frau den alten Bürgerbräukeller in Naila gekauft, zum Teil abgerissen, den Rest hochwertig saniert und in drei moderne Mietwohnungen verwandelt hat. „Meine Botschaft ist: traut Euch was! Wer attraktiven Wohnraum schafft, findet auch Mieter, die eine entsprechende Miete dafür bezahlen. Dann lohnt sich eine solche Investition“, bekräftigte der erste Referent des Informationsabends. Unterstützt wurde Hader von Bernd Nelkel, Wohnraumförderer des Landkreises Hof, der aufzeigte, dass sich auch junge Leute oder Familien mit geringeren Einkommen ein Eigenheim schaffen können. Zur Verfügung stehen unter anderem das Bayerische Wohnungsbauprogramm oder vergünstigte Darlehen. Für eine kostenlose und unverbindliche Beratung steht Bernd Nelkel im Landratsamt Hof jederzeit zur Verfügung. Und auch der Immobilienexperte der Raiffeisenbank Berg-Bad Steben, Ronald Graf, ermutigte die Anwesenden zu Investitionen in Wohnraum. Anhand verschiedener Rechenbeispiele machte Graf deutlich, dass die Zeiten wegen der aktuellen Niedrigzinsphase nie günstiger waren, um neuen Wohnraum zu schaffen. Die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, die gekommen waren, um sich über Fördermöglichkeiten von barrierefreiem und behindertengerechten Aus- und Umbau ihrer Bäder zu informieren, kamen bei dem Bildvortrag des Berger Unternehmers Thomas Weber von Kristhal-Glasduschen auf ihre Kosten. Weber verdeutlichte, dass sich auch auf kleinstem Raum eine Verbesserung der Dusche und eine optimale Ausnutzung des Badezimmers verwirklichen lassen. „Mit Mitte 50 denkt man meist noch nicht an Gehbehinderungen oder sonstige Einschränkungen. Zwanzig Jahre später ist man über eine barrierefreie Dusche froh, denn sie kann unter anderem das alt werden zuhause ermöglichen“, so Thomas Weber. Wegen der entsprechenden Fördermöglichkeiten und Zuschüssen kann man sich ebenfalls an Bernd Nelkel im Landratsamt Hof kostenlos und unverbindlich wenden. „Staat und einheimische Kreditinstitute fördern die Schaffung von modernem Wohnraum. Aber auch wir vor Ort müssen tätig werden, für ein attraktives Umfeld und ansprechende Bauplätze sorgen. Unsere Rahmenbedingungen in der Gemeinde Berg sind sehr gut. Wir haben mehr als 900 Arbeitsplätze am Ort und müssen unsere Chancen und Möglichkeiten endlich nutzen“, so das Fazit von CSU-Ortsvorsitzender Patricia Rubner am Ende des Informationsabend zum Thema Wohnraumförderung.