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1. Radweg im Berger Winkel

Grundstückseigentümer werden informiert

 
Das Bild zeigt von links: Issigaus Bürgermeister Dieter Gemeinhardt, Kurt Schnabel, Gerhard Eck, Patricia Rubner und Alexander König vor dem Plan des künftigen Radweges.

Der zuständige Staatssekretär im Bayerischen Innenministerium, Gerhard Eck, und der Leiter des Staatlichen Bauamtes in Bayreuth, Kurt Schnabel, haben bei einem Ortstermin in der Gemeinde Berg den konkreten Plan für den künftigen Radweg Berg-Reitzenstein vorgestellt. Auf Einladung von Landtagsabgeordnetem Alexander König, der den Termin organisiert und vorbereitet hat, waren auch die betroffenen Grundstückseigentümer anwesend. Die Idee zu dem ersten Radweg im gesamten Berger Winkel hatte 2. Bürgermeisterin und CSU-Ortsvorsitzende Patricia Rubner. Mit Unterstützung von CSU-Landtagsabgeordnetem Alexander König wurde mit Staatssekretär Gerhard Eck ein tatkräftiger Mitstreiter gewonnen, der das Projekt nach Kräften anschiebt. „Die Menschen üben fast nur noch sitzende Tätigkeiten aus. In der Freizeit nimmt körperliche Betätigung einen hohen Stellenwert ein. Das wollen wir als Staat auch durch den Bau von Radwegen unterstützen“, so Eck schmunzelnd. Eingangs betonten 2. Bürgermeisterin Patricia Rubner, die den terminlich verhinderten Bürgermeister Peter Rödel vertrat, und Alexander König, dass der Radweg ohne die Zustimmung und Unterstützung der betroffenen Grundstückseigentümer nicht zu verwirklichen ist. Geplant ist ein rund 1,50 Meter breiter Weg zwischen dem Ortsausgang von Berg und dem Abzweig nach Reitzenstein. In Reitzenstein können Radfahrer und Wanderer den bereits vorhandenen Radweg Richtung Issigau und Hölle nutzen. „Durch diesen künftig rund zwei Kilometer langen Radweg hat die Gemeinde Berg endlich einen Anschluss an das Radwegenetz im Frankenwald. Das ist ein wichtiger Schritt, bei dem wir zu allererst an die Lebensqualität und Freizeitmöglichkeiten unserer eigenen Bevölkerung denken, wo wir im Gegensatz zu anderen Kommunen noch Nachholbedarf haben“, so Patricia Rubner. Kurt Schnabel vom zuständigen Staatlichen Bauamt in Bayreuth machte deutlich, dass der Staat den Flächenverbrauch beim Bau eines solchen Radweges so gering wie nur irgend möglich gestaltet. Staatssekretär Gerhard Eck sicherte den betroffenen Eigentümern faire Verhandlungen und Gesprächsbereitschaft seitens des Staates zu: „Als ehemaliger Bürgermeister und Landwirt weiß ich, dass unser Boden ein kostbares Gut ist. Ich bitte Sie aber auch, die Notwendigkeit eines solchen Radweges für die Gemeinde Berg zu sehen“, so Eck. Grundstückseigentümer Wieland Spörl sicherte für seinen Teil bereits bei der Planvorstellung volle Unterstützung zu: „Unsere Flächen stehen zu Verfügung. Zur Verfüllung des Straßengrabens liefern wir kostenlos Abraummaterial.“ Der Zeitplan für das Projekt sieht vor, die konkreten Gespräche und Grundstücksverhandlungen mit den Betroffenen in 2017 abzuschließen, so dass spätestens im Jahr 2018 mit dem Bau des Radweges begonnen werden kann. Eck und Schnabel baten die Gemeinde Berg, im Auftrag des Staates mit den bekannten Eigentümern vor Ort zu verhandeln, um den bürokratischen und zeitlichen Aufwand so gering wie möglich zu halten.