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Schlagkräftige Truppe am Ruder in Berngau

CSU Berngau ist gut aufgestellt!

 
Die geehrten Mitglieder mit Bürgermeister und 1. Vorsitzendem Wolfgang Wild (1.v.l., geehrt für 10 Jahre), dem Neumarkter OB-Kandidaten Richard Graf (1.v.r.), Stephan Meier, Listenkandidat für die Bundestagswahl (2.v.r.), Stv. Landrätin und Stv. CSU-Kreisvorsitzende Heidi Rackl (3.v.r.) sowie Alois Karl, MdB (6.v.r.)

 

Von der „kleinen“ Gemeindepolitik über die ausgezeichnete Lage in Bayern bis zu den „großen“ Themen Brexit spannte sich der Bogen bei der Jahreshauptversammlung des CSU-Ortsverbandes Berngau. Viele Mitglieder und Bürger fanden den Weg in den Berngauer Hof, um Alois Karl, MdB, zu hören.

Nach einem größeren Umbruch in der Vorstandschaft bei den letzten Wahlen, brachten die diesjährigen kaum Veränderungen. Der amtierende Ortsvorsitzende Wolfgang Wild wurde einstimmig im Amt bestätigt. Stellvertreter bleiben Maria Schmalzl, Richard Lang und Thomas Meier. Weiterhin wurde Marco Ramsauer als Schatzmeister bestätigt, genauso wie Matthias Meyer als Schriftführer. Franz Graf machte bei den Beisitzern den Weg für die jüngere Generation frei. Ihm folgt Daniel Wölki aus Röckersbühl. Weitere Beisitzer sind Albert Deß, Karl Klebl, Hans Ried, Johann Feierler, Franz Eichl und Florian Liederer.

Vorsitzender und Bürgermeister Wolfgang Wild referierte über die Entwicklungen in der Gemeinde. Er gab einen kurzen Sachstand zur aktuellen Situation in Berngau und einen Ausblick auf die anstehenden Projekte wie die Erkläranlage. „Ich bin nicht der große Parteipolitiker. Mir ist wichtig, dass wir unsere Gemeinde voranbringen – unabhängig von Parteizugehörigkeit.“ Insgesamt zog Wild eine sehr positive Bilanz und machte dies am Beispiel der inneren Sicherheit in Bayern fest. Niedrige Kriminalitätsbelastung und sehr hohe Aufklärungsquoten sind die Markenzeichen einer motivierten Bayerischen Polizei. Als Garanten für diese Entwicklung nannte er die vorausschauende Politik im Freistaat.

Nach den Ehrungen für langjährige Parteizugehörigkeit stellte sich der Neumarkter OB-Kandidat Richard Graf vor. Er betonte, dass es wieder ein großes Miteinander zwischen der Großen Kreisstadt und den umliegenden Gemeinden geben müsse. „Wir dürfen uns nicht im Wettbewerb verlieren, wir brauchen das Miteinander und können uns gegenseitig stärken“, fasste er seine Motive für die Kandidatur zusammen.

Im Anschluss an die Versammlung trat Alois Karl, MdB und Direktkandidat für die Bundestagswahlen, im gut gefüllten Berngauer Hof an das Rednerpult zum Thema „Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel richtig setzen“. Dass in den letzten Jahren viele Segel richtig gesetzt wurden, sei vor allem den Christsozialen zu verdanken. Doch auch die Herausforderungen – Brexit, Wahlerfolge für Populisten oder der internationale Terrorismus – sparte er nicht aus. „Rot-Rot-Grün im Bund ist eine Gefahr für die innere Sicherheit.“ Die Weichenstellungen zur inneren Sicherheit und zu einer gesunden Finanzpolitik ohne Neuverschuldung habe die CSU gesetzt. Ein Bündnis aus den Linken, SPD und den Grünen setze diese Erfolge aufs Spiel. Auch der Listenkandidat Stephan Meier stellte sich den Gemeindebürgern kurz vor. Er freue sich auf die vielen Gespräche und Begegnungen mit den Bürgern, um ihre Meinungen und Ansichten ungefiltert aufzunehmen und dann umsetzen zu können.

Albert Deß, MdEP, gab einen kurzen Einblick in die europäische Politik. Auch hier sind die großen Bedrohungen die Wahlerfolge von Populisten und Nationalisten, genauso wie der internationale Terrorismus. Dass tausende Flüchtlinge ohne Erfassung der Personendaten einreisen konnten, sei ein großes Problem. „Doch die Errungenschaften der Europäischen Einigung dürfen wir nicht einfach aufgeben. In diesen Tagen feiern wir 60 Jahre Verträge von Rom. Die Vision der Gründungsväter ist der beste Beweis, dass wir in Europa friedlich zusammenleben und zusammenarbeiten können. Dies lassen wir uns nicht nehmen“, so Deß.

Folgende Mitglieder konnten an diesem Abend für ihre langjährige Zugehörigkeit zum CSU-Ortsverband geehrt werden:

Matthias Meyer, 40 Jahre, Johann Feierler, Hans Lehmeier, Peter Schmalzbauer, 35 Jahre, Michael Auhuber, 30 Jahre, Resi Barth, 25 Jahre, Christa Braun, Albert Deß, jun., 20 Jahre, Josef Moosburger, 15 Jahre, Gerhard Nunner, Markus Pröpster, Richard Lang, Rainer Weihrich und Wolfgang Wild, 10 Jahre