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CSU Stadtverband informierte sich bei Hochschul-Präsident Dr. Peter Sperber

Von der kleinen Hochschule zum Motor der Region

Der CSU Stadtverband mit Vorsitzenden Dr. Christian Moser (2.v.l.), den Stellvertretern Franz Heigl (r.) und Thomas Bielmeier (l.) informierte sich bei Professor Dr. Peter Sperber (3.v.l.) und Alt-OB Dieter Görlitz (2.v.r) über die THD.
 
Der CSU Stadtverband mit Vorsitzenden Dr. Christian Moser (2.v.l.), den Stellvertretern Franz Heigl (r.) und Thomas Bielmeier (l.) informierte sich bei Professor Dr. Peter Sperber (3.v.l.) und Alt-OB Dieter Görlitz (2.v.r) über die THD.

Die Technische Hochschule Deggendorf hat sich zum innovativen Vorreiter in der Hochschullandschaft entwickelt und ist weltweit vernetzt. Aus dem kleinen Standort wurde eine Einrichtung mit bald 6000 Studierten aus 85 Ländern.

Der CSU Stadtverband mit Vorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Christian Moser informierte sich im ITC2 bei Hochschul-Präsident Dr. Peter Sperber über die TH, die als Motor für die Region gilt. Vorab informierte Moser über die Arbeit des CSU Stadtverbandes, sprach verschiedene Veranstaltungen an und freute sich über die sehr gut Annahme des Landesgartenschaugeländes. Immer besser wird auch die neue Parkgarage „Deichgarten“ frequentiert - nach dem Wegfall der Karlparkplätze gute Alternativ für Ganztagsparker. Besonders lobte Dr. Moser die Entwicklung der THD und bekräftige den Wunsch nach der Ansiedlung des weiteren Studienganges für angewandte Gesundheitswissenschaft. „ Alt-OB Dieter Görlitz hat langfristig gedacht, als er 1991 den Vertrag zur Ansiedlung unterschrieben hat“.

Wie der TH-Präsident Peter Sperber ausführte, erfolgte 1991 ein Ministerratsbeschluss, durch den der Ausbau des Angebots an Studienplätzen im Fachhochschulbereich vorangetrieben werden sollte. In Niederbayern bewarb sich neben Deggendorf auch Straubing. Deggendorfer Motor und Gründungsvater war der damalige OB Dieter Görlitz. 1994 wurde die „Fachhochschule Deggendorf“ gegründet, mit anfänglich 90 Studierenden und dem ersten Studiengang „Betriebswirtschaft“. Die Fachhochschule war zuerst in der ehemaligen Volkshochschule und der renovierten „Schauffler-Villa“ in unmittelbarer Nähe des Neuen Rathauses untergebracht. Rasch begannen die Planungen für einen Neubau in zentraler Lage, auf dem ehemaligen Gelände des Bauhofes. Bereits im Oktober 1998 konnte der neue Campus den Betrieb aufnehmen. „Den Standort mit Stadtanbindung bezeichnete Dr. Sperber als ein Riesenglück. Von 1996 bis 2012 war Prof. Dr. Reinhard Höpfl Präsident der Fachhochschule. Sein zukunftsorientiertes Bestreben führte zur Ergänzung weiterer Studiengänge. Außerdem wurde die Fachhochschule um ein innovatives Studienkonzept IT-Kompaktkurs sowie um ein berufsbegleitendes Weiterbildungsstudium, das zum Abschluss als Master of Business Administration führt, erweitert.

Am 8. Dezember 2010 ebnete der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags den Weg für den Ausbau. Kurz darauf wurde mit der Ausschreibung begonnen, während der rund 40 Architekten und Planer Konzepte für die Erweiterung der Hochschule vorlegten. Am 14. Oktober 2011 wurde der Grundstein für die Erweiterung der Hochschule gelegt, in dessen Rahmen für insgesamt zunächst 39 Millionen Euro vier neue Gebäude entstehen sollten. Der Großteil der Baukosten (35 Millionen Euro) kamen aus dem „Nord- und Ost-Bayern-Programm“ der Staatsregierung, Stadt und Landkreis Deggendorf steuerten je eine Million bei, die restlichen zwei Millionen wurden von privaten Sponsoren getragen. Insgesamt entstand eine neue Nutzfläche von 5745 Quadratmetern.

Bereits im September 2009 hatte die Hochschule dazu das benachbarte Grundstück der früheren Straßenmeisterei erworben. Am 26. September 2014 wurden die vier Gebäuden der Hochschul-Erweiterung offiziell vom Staatlichen Bauamt Passau an das Kultusministerium und an die Technische Hochschule übergeben.

Die Erfolgsgeschichte ging unter OB Anna Eder und HDU-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl ständig weiter. 2011 konnte das neue Logo der „Hochschule Deggendorf University“ präsentiert werden und Deggendorf erhielt neue Fakultäten hinzu. Auf einer Kabinettstagung der Bayerischen Staatsregierung wurde im März 2013 beschlossen, dass sich die Hochschule Deggendorf ab dem Wintersemester „Technische Hochschule Deggendorf“ (THD) nennen darf.

Seit ihrer Gründung prägen die Hochschule vielfältige internationale Kontakte: Sie unterhält Partnerschaften mit über 80 Hochschulen in aller Welt. Die Hochschule unterstützt Studierende dabei, einen Teil ihres Studiums im Ausland zu verbringen. Daneben bietet das Sprachenzentrum der Hochschule eine breitgefächerte Möglichkeit sich weiterzubilden. Sehr profierte der ostbayerische Raum vom Standort der THD durch die Errichtung von Campus in verschiedenen Orten.