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CSU Dinkelsbühl

B 131 neu

 
Im Gespräch mit Staatssekretär Norbert Barthle

B 131 neu soll bis Dinkelsbühl geplant werden

Die weitere Planung der Bundesstraße 131 neu zwischen Gunzenhausen und Dinkelsbühl war Gegenstand der Diskussion der Dinkelsbühler CSU mit dem Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle am 13. April in Berlin. Die Verkehrsachse Gunzenhausen - Dinkelsbühl sei für die wirtschaftliche Entwicklung der Region von immenser Bedeutung, so die Dinkelsbühler CSU. Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer, Fraktionsvorsitzender Klaus Huber, sowie Ortsvorsitzender Manfred Scholl forderten die Aufnahme der Trasse in den neuen Bundesverkehrswegeplan, verbunden mit der unmissverständlichen Aussage, dass eine Aufnahme der Planung, Schaffung von Baurecht und mittelfristige Realisierung nachdrücklich verfolgt wird.

Die Bundesstraße 131 neu soll im Endausbau die Verbindung zwischen der A 7 bei Dinkelsbühl und der A 9 bei Greding darstellen. Die Idee dieser Straßenverbindung entstand im Jahre 2000 zur verbesserten Erschließung des Fränkischen Seenlandes im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen, einem Landkreis ohne Autobahnanschluss. Bereits damals hatte die Dinkelsbühler CSU die umgehende Planung der Bundestraße von Gunzenhausen nach Dinkelsbühl gefordert.

Die Oberste Baubehörde im bayerischen Innenministerium hatte 2005 eine verkehrswirtschaftliche Untersuchung für das weitere Teilstück von der A7 bei Dinkelsbühl bis nach Gunzenhausen sowie die Umweltverträglichkeitsuntersuchung für das Teilstück Gunzenhausen-Greding beantragt. Beide Anträge wurden vom Bund mit der Begründung abgelehnt, dass die Ergebnisse der Untersuchungen bis zur tatsächlichen Realisierung der Bauvorhaben veraltet wären. Das Teilstück von der B 13 bei Gunzenhausen bis zur Autobahn A 9 bei Greding war im Bundesverkehrswegeplan 2003 als Straße des „Weiteren Bedarfs“ aufgenommen. Im Entwurf des neuen Bundesverkehrswegeplans 2030 hat es die Einstufung „Weiterer Bedarf mit Planungsrecht“. Während der Freistaat Bayern den Bau der B 131neu für den neuen Bundesverkehrswegeplan angemeldet hat, sehen verschiedene Gremien keine Chance für eine Verwirklichung. Die Verbindung von Gunzenhausen nach Dinkelsbühl soll nach derzeitigem Stand noch nicht geplant werden. Hiergegen wandte sich die Dinkelsbühler Delegation mit Oberbürgermeister Dr. Hammer, dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Huber, sowie CSU-Ortsvorsitzenden Manfred Scholl in ihrem Gespräch mit Staatssekretär Barthle. Die Dinkelsbühler verwiesen darauf, daß die Bundesstraße nicht nur die touristischen Schwerpunktregionen Romantische Straße und Fränkisches Seenland miteinander in einer Brückenfunktion verbinden. Gerade der südliche Hesselberg-Raum mit Ruffenhofen und dem zukünftigen Landesgartenschau-Standort Wassertrüdingen würden von dieser Straße enorm profitieren.