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Ausbau der A6

Planungen für den Ausbau der A6 rasch vorantreiben

 
Die Delegation der CSU Dinkelsbühl in Berlin

Positive Signale zum 6-spurigen Ausbau der A6 aus dem Bundesverkehrsministerium

Beim Besuch der Dinkelsbühler CSU-Delegation im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur hatte der parlamentarische Staatssekretär Norbert Barthle erörtert, dass ein 6-spuriger Ausbau der A6 von der Landesgrenze bis nach Schwabach West in den nächsten Jahren angegangen werden könnte, wenn hierfür eine Planung vorliegt. Am 21.06.2016 wird der Bundesverkehrsministier Alexander Dobrindt den Spatenstich für den Ausbau der A6 von Nürnberg bis Schwabach West vollziehen.

Höhere Einstufung des Projektes dringend geboten

Das ca. 70 Kilometer lange Teilstück ist im aktuellen Entwurf des Bundesverkehrswegeplans im weiterer Bedarf mit Planungsrecht vorgesehen. Auf Grund dieser Einstufung kann im Rahmen der Auftragsverwaltung für den Bund durch die Autobahndirektion Nord die Planung für den weiteren Ausbau durchgeführt und damit Baurecht geschaffen werden, so Staatssekretär Barthle. Bereits bei der Dialogkonferenz mit dem Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Nürnberg wurde durch Landrat Dr. Ludwig und zahlreicher anwesender Bürgermeister aus dem Landkreis die Forderung nach einer Höherstufung des Projektes in den vordringlichen Bedarf gefordert.

Standort- und Wettbewerbsnachteile vermeiden

Die enormen und regelmäßigen Verkehrsstörungen sowie Staus in beiden Fahrtrichtungen der A6 stellen einen Standortnachteil für hier produzierende Unternehmen dar, was durchaus Wettbewerbsnachteile nach sich ziehen kann. „Im Rahmen einer Investitionsentscheidung wird ein Unternehmen auch nach diesen Kriterien entscheiden“, so Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer sowie die Stadträte Manfred Scholl und Klaus Huber gegenüber dem Staatssekretär. Dabei müssen wir auch an die Berufspendler aus unserer Region denken, die regelmäßig die Autobahnen in unserem Raum befahren müssen, argumentierten die Vertreter der Delegation weiter. Von der Württemberger Seite herkommend soll der Ausbau der A6 bis zur bayerischen Landesgrenze schon bald verwirklicht werden. In diesem Teilabschnitt ist zudem die Realisierung im Rahmen Öffentlich Privater Partnerschaften (ÖPP).

Dieses sollte auch raumgreifend mit dem weiteren notwendigen Ausbau der A6 im Landkreis Ansbach nach Osten in Betracht gezogen werden.

„Straßenbauprojekte scheitern heutzutage häufig am fehlenden Baurecht und weniger an den Finanzmitteln“ , so Staatssekretär Barthle.

Vor diesem Hintergrund muss die Planung des Teilabschnittes rasch angegangen werden, um die erforderliche Baureife zu erreichen. Damit könnte das Projekt gegenüber anderen vorgezogen werden.

Ein möglicher Flaschenhals im Verkehrsfluss in unserer Region muss unbedingt vermieden werden. Ein Ausbau der A6 ist auch ein entscheidender Beitrag zur Herstellung gleichwertiger Lebensbedingungen im ländlichen Raum.

 

 

 

Parlamentarischer Staatssekretär Norbert Barthle

„Straßenbauprojekte scheitern heutzutage häufig am fehlenden Baurecht und weniger an den Finanzmitteln“.