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Parkplatzsituation in Eisenbach verbessern

Zufriedenere Anwohner, Kirchgänger und Besucher von Sport- und Kulturveranstaltungen

 
(c) CSU Eisenbach | Sven Giegerich

"Schön, dass Gottesdienste oder Veranstaltungen bei uns im Ort oft gut besucht sind“, freut sich Christopher Jany. Der hohe Zuspruch führe dann allerdings meist zu einer angespannten Parkplatzsituation im Altort, weiß der CSU-Stadtratsfraktionsvorsitzende. Er verstehe dabei auch Anwohner gut, die sich auf der einen Seite über wildes Parken und eine zugestellte Einfahrt auf der anderen Seite aber auch die ausbaufähige Anzahl der zur Verfügung stehenden Parkplätze ärgerten. Abhilfe soll laut Jany ein Antrag schaffen, den die CSU nun im Gremium behandeln möchte.

Bereits im Jahr 2010 konnten Parkflächen Gebiet zwischen der Eisenbacher Pfarrkirche und der Sport- und Kulturhalle neu geordnet und entsprechend markiert werden. Seitdem gilt in diesem Bereich auch Tempo 30. Jetzt will sich die CSU-Fraktion insbesondere um die Friedrichstraße und die Kirchstraße kümmern. Um weitere Stellplätze zu schaffen, sollen am Haus der Begegnung Altglascontainer versetzt werden. Sie könnten ihren neuen Standort am ehemaligen Fahrradunterstand der Dr.-Albert-Liebmann-Schule finden, der etwa zur Hälfte zurückgebaut werden müsste. Die Umnutzung eines angrenzenden Grünstreifens zur leichteren Befahrung der Parkflächen ist ebenso vorgesehen.

Des Weiteren will die CSU in der Friedrichstraße oberhalb des Sportplatzes fünf weitere Parkplätze einrichten. Hier sieht der Antrag vor, die Seitenstreifen zu ertüchtigen und halbseitiges Parken zu ermöglichen. Markierungen sollen auf dem Parkplatz an der Wiesentalstraße, Ecke Wasserhausstraße, angebracht werden, um eine möglichst gute Ausnutzung der vorhandenen Fläche zu gewährleisten. Insbesondere könne so bei Veranstaltungen in der Sport- und Kulturhalle eine bessere Parkplatzbelegung erreicht werden, begründet Jany die Maßnahme.

„Wichtig ist uns, Anwohner und Veranstaltungsbesucher gleichermaßen zufrieden zu stellen“, erklärt Jany. Für die CSU gehörten kulturelle, sportliche und kirchliche Ereignisse fest zum sozialen Leben einer Dorfgemeinschaft. Dabei gelte es aber größtmögliche Rücksicht auf die Anwohner zu nehmen, so der Fraktionsvorsitzende. Erfreulich sei, dass für die vorgeschlagenen Verbesserungen weitestgehend auf eine zusätzliche Flächenversiegelung verzichtet werden kann. Der CSU-Antrag zur Parksituation in Eisenbach fügt sich damit in das erweiterte Verkehrskonzept für den Ortsteil ein.