Über uns

Herzlich Willkommen bei der CSU

Wir sind die große Volkspartei in Bayern, die in fast 3.000 Städten und Gemeinden im Freistaat fest verwurzelt ist. Überall in ganz Bayern engagieren sich politisch interessierte Menschen in der CSU und tragen zum einzigartigen Erfolg Bayerns bei. Auch unser Verband schreibt an dieser Geschichte mit.

Auf diesen Seiten möchten wir uns vorstellen. Wir informieren Sie über unsere politische Arbeit vor Ort. Hier finden Sie wichtige Termine und Informationen über das politische Geschehen in Ihrer Nähe und in ganz Bayern.

Überzeugen Sie sich von unserer Politik "Näher am Menschen". Wir freuen uns auf Sie.

  Unser Vorstand

Ortsvorsitzender Albert Herzog

Herzog ist seit März 1999 Ortsvorsitzender im Ortsverband Fischbach und ist bereits 18 Jahre für die CSU im Stadtrat Nittenau aktiv.

Stellv. Ortsvorsitzende

Josef Jobst und Jakob Fenk sowie Helmut Süß sind die stellvertretenden Ortsvorsitzenden.

  Unsere Mandatsträger

Karl Holmeier, MdB
Staatsministerin Emilia Müller, MdL
Alexander Flierl, MdL
Dr. Thomas Brandl, Bezirksrat

 

 

  Geschichtlicher Rückblick

Seit 1946 gibt des den CSU-Ortsverband Fischbach bei Nittenau in der Oberpfalz

Gründung CSU-Ortsverband

Am 30. Juni 1946 war das Beitrittsdatum von Johann Lang aus Brunn, geb. am 9.12.1912 und ist ältestes Mitglied des CSU-Ortsverbandes Fischbach. Da man sich nicht mehr genau an die Gründung des CSU-Ortsverbandes erinnern kann und wegen der besonderen politischen Lage im damaligen Nachkriegsdeutschland keine Aufzeichnungen vorgenommen wurden kann man trotzdem von einem Gründungsdatum 30. Juni 1946 ausgehen.

Xaver Schmid aus Nerping
war der erste Vorsitzende des Ortsverbandes Fischbach. Aufzeichnungen über Gründung und Verbandsarbeit existieren nicht. Dennoch existiert ein Eintrag in einer Änderungsliste aus dem Jahre 1977 des Bundeswahlkreisbüros in Schwandorf, dass Xaver Schmid am 1. Oktober 1945 in die CSU eingetreten ist. Geboren ist er am 18.08.1898 und war wohnhaft in Nerping 3. Bei Josef Hochmuth, Reuting 4, geb. am 13.07.1910 war gar das Jahr 1945 angegeben, aber ohne Monatsangabe. Bei Johann Hochmuth aus Nerping 1, geb. 23.12.1917 und Jakob Hummel, Brunn 14 (Wirt) geb. 10.03.1912 war bei beiden das Eintrittsjahr 1946 angegeben. 

Johann Lang aus Brunn *12.09.1912  verst. 05.12.2006
Seit 1946 ist Lang Mitglied der CSU und war selbst Ortsvorsitzender in den Jahren 1954 bis 1956 und gehörte von 1950 bis 1978 dem Gemeinderat Fischbach an und war Vorsitzender der Flurbereinigung. Der Ortsverband zählt den Jubilar zu seinen Ehrenmitgliedern. Er ist Gründungsmitglied der Jagdgenossenschaft Fischbach und wurde 1970 zum Stellvertretenden Jagdvorsteher und Schriftführer gewählt. Dem VDK gehört Lang ebenfalls an.

Über 75 Jahre ist Johann Lang Mitglied bei der Freiwilligen Feuerwehr und wurde schon vor Jahren mit dem Goldenen Ehrenkreuz ausgezeichnet.

Lorenz Drexler aus Brunn *14.12.1919 verst. 08.03.2001
war Vorsitzender des CSU- Ortsverbandes Fischbach von 1956 bis 1985
und bis zuletzt Ehrenvorsitzender. Gemeinderat, Stadtrat, Vorstandsmitglied und in nahezu allen wichtigen Vereinen in Fischbach und auch über die Grenzen  hinaus war Lorenz Drexler aktiv. 

Franz Jobst aus Fischbach *22.02.1959 verst. 23.12.1996
verstorben am 23.12.1996 durch Verkehrsunfall
war CSU-Ortsvorsitzender vom 31.03.1985-23.12.1996.
Junge Union Fischbach
Franz Jobst war auch Gründungsvorsitzender  der JU Fischbach am 18.05.1984 und JU-Ortsvorsitzender bis zum 10.05.1992.

Stv. Vorsitzender war bei Gründung Albert Herzog, Kassier Reinhard Lang, Kassenprüfer Gerhard Lang, Delegierte in die Kreisversammlung Herzog Albert, Reinhard Lang und Hummel Rudi aus Reuting. Ersatzdelegierte waren Gerhard Lang und Gottfried Schuster. Hochmuth Josef aus Bleich und Franz-Josef Schreiner aus Nittenau wurden damals als Mitglieder ausgeliehen, um die nötige Mindeststärke für Gründung eines Ortsverbandes zu haben. 

Alexander Wenzel aus Fischbach *05.11.1975
wurde am 23.02.1997 JU-Ortsvorsitzender. Neuwahlen fanden keine mehr statt. Seitdem ruht der JU-Ortsverband Fischbach.

Jakob Rester aus Brunn *30.09.1970
war JU- Ortsvorsitzender vom10.05.1992 bis 23.02.1997 und wegen des Unfalltodes des Vorsitzenden Franz Jobst seit 23.12.1996 kommissarischer Vorsitzender der CSU Fischbach. Am 23.03.1997 wurde er zum CSU-Ortsvorsitzenden gewählt. Er trat am 13.09.1998 aus der CSU aus. 

Herzog Albert aus Fischbach *31.05.1957
war JU-Ortsvorsitzender von  06.05.1988 bis 10.05.1992, kommissarischer CSU-Ortsvorsitzender wegen des Austrittes von Jakob Rester seit 13.09.1998 und gewählt am 21.03.1999 als CSU-Ortsvorsitzender.

CSU- Stadtrat in Nittenau seit 01.05.1996.

Ortschaft Fischbach 

Erste Erwähnung 1123 
Erste Urkundliche Erwähnung des Ortes Fischbach in einer Schenkungsurkunde. Aus der Erbschaft
des Edelfreien Friedrich von Hopfenlohe-Pettendorf-Lengenfeld mußten mehrere Teile zur
Errichtung eines Benediktinerklosters in Ensdorf gegeben werden. Dazu gehörten auch zwei
Bauernhäuser in "Vistbach", wovon eines als "ad ecclesiam Sancti Jakobi" - bei der
Kirche St. Jakobus - gelegen war.

14. Jahrhundert

In den folgenden Jahrhunderten bleibt es still um Fischbach. Bis um die Wende vom
13. zum 14. Jahrhundert gehörte es mit Sicherheit ebenso wie Bruck, dessen Filiale es
später werden sollte, zur Pfarrei Nittenau. Im ältesten Pfarrverzeichnis des Bistums Regensburg,
datiert auf das Jahr 1326, wird Bruck als eigenständige Pfarrei geführt, Fischbach als Filiale
wird nicht erwähnt.

15. Jahrhundert

Das im Jahr 1438 gefertigte Register über die veranschlagten und tatsächlich erhobenen
Steuerzahlungen bringt erstmals Einblick in die Struktur der einzelnen Pfarreien, d. h.
wie viel Geistliche waren vor Ort tätig. Fischbach wird in diesen Matrikeln überhaupt nicht
erwähnt, weder als selbständige Pfarrei noch als Filiale von Bruck. Allerdings war die Pfarrei
Bruck mit 1 Pfarrer, 1 Kaplan, 1 Frühmesser und 1 Kaplan auf Burg Stockenfels bei Fischbach
personell beachtlich gut ausgestattet. Ohne Schwierigkeiten hätte sie eine Filiale seelsorglich
betreuen können.

16. Jahrhundert

Vergeblich sucht man Fischbach auch in den Visitationsprotokollen der Jahre 1508 und 1526.
Gleichsam in das Licht der Geschichte tritt der Ort erst mit Einführung der Reformation
in der Oberpfalz. Am 26. Februar 1556 war Kurfürst Friedrich II. gestorben, Nachfolger
wurde sein Neffe Ottheinrich, seit 1542 treuer Anhänger der Lehre Luthers. Der neue Glaube
soll sich in Fischbach allerdings nur zögerlich durchgesetzt haben, da das
Kloster Reichenbach seit dem 1. September 1558 bis zum 22. Februar 1565 das Patronatsrecht
über die Kirche in Fischbach innehatte. Allerdings löste sich das Kloster Reichenbach
selbst auf, nachdem Abt Michael Katzberg samt seinen Religiosen den neuen
selbständige Pfarrei geworden zu sein. Nach dem Ambergischen Pfarrerbuch wäre ein gewisser
Georg Ammon nach 1570 und vor 1572 der erste protestantische Pfarrer gewesen. Die Reihe
seiner lutherischen bzw. kalvinischen Nachfolger lässt sich fast lückenlos bis zum
Jahr 1625 feststellen.

1623

Die Rekatholisierung der Oberpfalz begann mit dem Jahr 1623, als dem bayerischen
Herzog Maximilian zugleich mit der Kurfürstenwürde auch die Oberpfalz übertragen wurde.
Zwar mangelte es überall an katholischen Priester, doch schon im November 1625 konnte
die Pfarrei Bruck, zu dessem Seelsorgebezirk Fischbach nun wieder gehörte, mit einem
neuen Pfarrer besetzt werden. Es war Johann Sebastian Aicheler aus Konstanz.

1634

Die Kirche in Fischbach wird durch marodierende Schweden bis auf die Grundmauer
niedergebrannt.

1665

Durch den unermüdlichen Erzdechant Gedeon Forster werden die "Matrikel des Bistums
Regensburg", die erste umfassende Beschreibung der Diözese erstellt. In dieser Matrikel
wird nun erstmals die Kirche "S. Jacobi Maioris zu Vischbach in der Herrschaft im
Ambt Wetterfeld" als Filiale von Bruck erwähnt. Gewissenhaft ist vermerkt, daß die
Kirche einen Altar hatte, der entweiht ist und daß sie keine Abgaben leisten konnte.
Allerdings: Seit 1658 wurde Fischbach von der Pfarrei Nittenau seelsorglich betreut,
was sich im besonderen aus dem Akt "Abgaben nach Nittenau für Pastoration anno 1658"
ergibt. Eine entsprechende Umpfarrung von Fischbach ist jedoch nicht dokumentiert.

1724

In der "Beschreibung des Bistums Regensburg von 1723/1724" wird Fischbach als zur
Pfarrei Nittenau gehörig verzeichnet.

1725/1726

Im Jahr 1685 erwarben die Grafen von Thürheim Schloss und Herrschaft Fischbach.
Nun scheinen die Grafen von Thürheim nicht nur sehr agil und finanziell potent
gewesen zu sein, sie sorgten sich auch um die religiösen Bedürfnisse der Untertanen.
In den Jahren 1725/26 ließen sie eine neue Kirche errichten. Bereits am 15. Juli 1727
konnte dort das Patroziniumsfest gefeiert werden.

1730

Mit Urkunde vom 24. März 1730 gründete und dotierte Georg Sigmund Graf von Thürheim
die selbständige Pfarrei Fischbach, am 17. Juli 1730 bestätigte das Bischöfliche Konsistorium
zu Regensburg diese Stiftung.Wie um das frühe 18. Jahrhundert fast üblich, war der
Errichtungsurkunde der Pfarrei im Jahr 1730 keine Pfarrbeschreibung beigegeben, d.h. es
gibt keine genaue Kenntnis, welche Dörfer, Weiler oder Einöden ursprünglich nun zur
Pfarrei Fischbach gehörten.

1787

Erste Erkenntnis davon erhalten wir durch die von dem fürstbischöflichen Registrator,
Taxator und Expeditor Joseph Jakob Heckenstaller in den Jahren 1782 - 1787 erstellten
Matrikel des Bistums Regensburg. Demnach hatte Fischbach keine Filiale, wohl aber eine,
dem hl. Johannes Nepomuk geweihte Kapelle, die 1/4 Gehstunden entfernt lag. An Dörfern
gehörten neben Fischbach zur Pfarrei: Brunn, Lohbügl, Nerping, Reuting und Loisnitz,
dazu die Einödhöfe Dellerhof, Neubäu, Sperlhof und Haiderhof.

1813

Die nächste gesicherte Nachricht über den Umfang des Pfarrsprengels erhalten wir aus
der geographischen Matrikel von 1813. Während die Zahl der zur Pfarrei gehörenden
Dörfer gleich blieb, ergaben sich einige Veränderungen in zugehörigen Einöden.
Die Einöde Sperlhof ist nicht mehr erwähnt. Dafür werden die Einöden Eichelgütl,
Bachbügel, Brunnmühl und Königsreuth genannt.

1818

1818 wurde die auf dem Seelsorgssprengel der angrenzenden Pfarrei Ramspau erbaute
Glashütte Marienthal nach Fischbach eingepfarrt.

1934

1934 wurde Loisnitz aus Fischbach in die Pfarrei Teublitz umgepfarrt.

1960

Die Einöde Brunnmühl fiel 1960 einem Brandunglück zum Opfer und wurde nicht wieder
aufgebaut, die Einöde Ellenmühl wurde Anfang der sechziger Jahre des 20. Jahrhunderts
abgerissen.