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Starkbierfest der CSU Flossenbürg 2015

 

Für die Gäste nur das Beste - Wasser wertvoller als das Starkbier

Flossenbürg. (cro) Ein süffiges Dunkles, bayerische Brotzeiten gute Musik und natürlich die Fastenpredigt von „Bruder Barnabas“ waren die Zutaten zum gelungenen Starkbierfest der CSU.

 Der erste Durst war bereits gelöscht, als sich „Bruder Barnabas“, im richtigen Leben Werner Rosner, mit einem Augenzwinkern der Bundes- und  Landespolitik und dem Geschehen in der Grenzgemeinde widmete. So spannte sich der Bogen von der Frauenquote, „die gar nicht notwendig war, weil in der Großen Koalition es ohne hin die Frauen sind, die Erfolge haben  und die wichtigsten Themen voran treiben“  über den „erfolglosen Berlin-Flughafen Manager Mehdorn, bei dem „Verspätungen als ehemaliger Bahnvorstand an der Tagesordnung stehen“ bis zu Seehofers Nachfolge wo sich „Frau Hadertauer durch ihren Modellauto-Unfall selbst aus dem Rennen katapultiert hat“.

 Beim Betrachten der kommunalpolitischen Ereignisse stand der explosionsartig gestiegene Wasserpreis süffisant im Mittelpunkt. So wunderte sich „Bruder Barnabas“ darüber, warum er nicht das Kostbarste, das gute edle „Nass“, das Wasser Flossenbürgs zur Starkbierrede gereicht bekäme. „Für die Gäste doch nur das Beste“ . Schnell wurde dem Redner eine Maß mit klarem, edlem Wasser aus den Flossenbürger Quellen ans Rednerpult gestellt. Zur Neugestaltung der Bücherei wäre es auch sinnvoll das Angebot mit den „Gesetzestexten zum Kommunalrecht“ zu erweitern.

 „Flossenbürg ist modern, denn der Kick Hans ist der Bürgermeister worn und momentan regieren tut aber der Meiler Tom“. „Der ist Polizist beim obersten Chef dem Innenminister Herrmann, der die größten Bazis in Bayern fangen will. Aber wieso pendelt der Meiler Tom dann ständig von München nach Flossenbürg? Werden denn in Flossenbürg die größten Bazis vermutet und das aktuelle Bürgermeisteramt vom Meiler Tom ist nur Tarnung?

 Vielleicht liege es daran, weil es in Flossenbürg das letzte Wirtshaus gebe in welchem noch geraucht werden dürfe?“

 Not macht erfinderisch in Zeiten leerer Gemeindekassen und deswegen könnte Flossenbürg die  Griechen nachahmen und ihre Gemeindekasse mit Reparationszahlungen aus Schweden auffüllen. Schließlich waren es schwedische Truppen, die vor mehr als 400 Jahren die Flossenbürger Burg, das Wahrzeichen des Oberpfälzer Waldes,  nieder brannten.

 Alles in allem hatte der Fastenprediger  so manchen Lacher auf seiner Seite und ließ dennoch auch Nachdenkliches vom Stapel. Den Gästen gefiel es und Beifall war dem Barnabas sicher.

 Der Alleinunterhalter  „Fonse“ aus Schönsee legte  nach der Rede noch einmal richtig los und heizte den Gästen bis weit nach Mitternacht mit bayrischen Zwiefachen und Hits aus den 70igern und 80igern ein.