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  Ehrungen 2015

Die Ehrung langjähriger, treuer Mitglieder stand im Mittelpunkt der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Hammelburg. Zu dem Treffen waren 100 Mitglieder gekommen. Die angekündigte Europaabgeordnete Monika Hohlmeier musste kurzfristig ihr Kommen absagen, ließ aber mitteilen, dass sie bei nächster Gelegenheit anwesend sein wird.

Als Gastredner standen MdL Sandro Kirchner, Landrat Thomas Bold und Bürgermeister Armin Warmuth am Pult. Detlef Heim erinnerte in einem kurzen Rückblick an die zurückliegenden Ereignisse. Im März standen Neuwahlen im Ortsverband an, bei denen Detlef Heim als Vorsitzender bestätigt wurde, als weitere Stellvertreterin wurde Gudrun Kleinhenz bestimmt, da Stefan Seufert nicht mehr antrat. Als neuer Schatzmeister folgte ihr Christian Ohmert.

"Verdiente Mitglieder zu ehren ist für mich als Ortsvorsitzender die schönste und angenehmste Aufgabe", erklärte Heim. "Sie haben einen entscheidenden Beitrag geleistet, unseren Ortsverband wirkungsvoll und erfolgreich mitgestaltet", lobte er.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der CSU wurden mit Silber Helmut Rügamer, Stefan Seufert, Gabriela Hurrlein, Wolfgang Eilingsfeld und Theo Reuter geehrt. 30 Jahre Mitglied sind Walter Fella, Erich Hutzelmann, Thomas Hufnagel, Wolfgang Ziegler und Elmar Metzung.

Bereits seit 35 Jahren Mitglied sind Josef Krapf, Manfred Heidelmeier und August Gerlach. Mit Gold geehrt wurden für 40 Jahre Mitgliedschaft Winfried Laske, Marianne Ehling und Elisabeth Winkler.

45 Jahre Mitglied sind Otto Koch und Theodor Geyer. 50 Jahre in der CSU sind Georg Sell, Manfred Lomb und Albrecht Gerhard.

Bronzene Ehrenraute verliehen

Die bronzene Ehrenraute erhielt Dirk Dallmann, der 1985 in die CSU eintrat und sich unter anderem zehn Jahre als Ortsgeschäftsführer engagierte. Die bronzene Ehrenraute erhalten Mitglieder, die sich durch ihren Einsatz für die CSU große Verdienste erworben haben. Im CSU-Ortsverband Hammelburg haben diese Auszeichnung bisher Zita Zeiter, Norbert Binder, Elmar Hartung, Oskar Böhm, Jürgen Rübeck, Joachim Kutzias und Altbürgermeister Karl Fell erhalten.

Quelle:
http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/hammelburg/CSU-Ortsverband-ehrt-langjaehrige-Mitglieder;art14324,1386254

  Ehrungen 2014

"Ich hoffe sehr, dass nach einem befristeten Zeitraum wieder in dieses Gebäude investiert wird", sagte Bügermeister Armin Warmuth. Das derzeit brisanteste Thema der Saalestadt wurde auch in der Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbands angesprochen.

Die Worte von Warmuth zur Flüchtlingsunterbringung im Gasthaus "Hirschen" dürften Indiz dafür sein, dass der ehemalige Gasthof im Familienbesitz wohl doch als Unterkunft für Flüchtlinge genutzt wird - zumindest auf Zeit. Die Hoffnung Warmuths teilte CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Thomas Bold, der zumindest einen befristeten Vertrag zusagen konnte.

CSU-Bezirksvorsitzender und Staatssekretär Gerhard Eck kommentierte das Thema mit Hinweis auf die Flüchtlinge der Nachkriegszeit so: "Wir sollten Hilfsbereitschaft zeigen wo es notwendig ist aber gerecht handeln wo es angebracht ist". Ansonsten lagen ihm die Energiewende, die "bürgerverträglich" gestaltet werden müsse, und der Länderfinanzausgleich, den Bayern so nicht mehr hinnehmen wolle, am Herzen.

Im Zuge der Ehrungen verdienter und langjähriger Mitglieder erhielten Zita Zeier, Jürgen Rübeck und Joachim Kutzias die "Ehrenraute" in Bronze. Zita Zeier, die 1949 in die CSU Hammelburg eintrat und 1970 als erstes Ortsverbandsmitglied ein Bezirkstags-Mandat errang, trug 30 Jahre lang Verantwortung im Stadtrat von Hammelburg. Als Mitbegründerin der Frauen-Union, bekleidete sie acht Jahre das Amt der Vorsitzenden und kümmerte sich mit ihren Frauen soziale Aufgaben der Stadt. Ihre Treue zur CSU manifestiert sich in 65 Jahren Mitgliedschaft.

Jürgen Rübeck, seit 1968 Mitglied des Ortsverbands, kann auf 24 Jahre als Ortsbeauftragter in Untererthal zurückblicken. Er galt als innovativer "Motor" im Stadtteil und rührig-kritischer Stadtrat und hält seit 45 Jahren dem Ortsverband Hammelburg die Treue. Zehn Jahre als Ortsgeschäftsführer, Kassenprüfer und "Mann für alle Fälle" stehen auf dem Partei-"Konto" von Joachim Kutzias. Der Geehrte ist seit 35 Jahren CSU-Mitglied.

Für 45 Jahre Treue ehrten Eck, Bold, Warmuth und Heim Alt-Bürgermeister und Bundesverdienstkreuzträger Elmar Hartung. Der CSU-Ehrenvorsitzende gehörte zwölf Jahre Stadtrat und Kreistag an und war sechs Jahre Fraktionsvorsitzender. Für seine Verdienste erhielt Hartung die Bürgermedaille. Ebenfalls für 45 Jahre Treue wurden Albert Vierheilig, Erich Nebel und Leo Hauk mit der Urkunde.

Ortsverbandsvorsitzender Detlef Heim möchte in einer Ortsversammlung am 26. März 2015 auf die Kommunalwahl eingehen und bei einer "politischen Schlachtschüssel" am 29. Januar 2015 auf Themen, die aktuell die Kommunalpolitik prägen.

Goldene Ehrennadel: Werner Strauch, Ludwig Sand, Joachim Tolle, Hans-Joachim Raab, Horst Winkler und Johann Liegl (40 Jahre); Dieter Leurer, Johannes Traumann und Dieter Nöth (35 Jahre). Reinhold Hauk und Heinz Ziegler (30 Jahre).

Silberne Ehrennadel:
Günter Petrick, Ingo-Uwe Klein, Elisabeth Wende, Hans Sempert und Cilli Ziegler (25 Jahre).

Quelle:
http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/hammelburg/Ehrenraute-in-Bronze-fuer-verdiente-CSU-Mitglieder;art14324,860703

Bildergalerie: Ehrungen 2014

Für besondere Verdienste gab es die Bronzene Ehrenraute (von links): Kreisvorsitzender Thomas Bold, Joachim Kutzias, Ortsvorsitzender Detlef Heim, Zita Zeier, Staatssekretär Gerhard Eck, Jürgen Rübeck und Bürgermeister Armin Warmuth. Staatssekretär Gerhard Eck, MdL und CSU-Ortsvorsitzender Detlef Heim

  Europawahl 2014

Ergebnis

Europawahl am 25.05.2014

Landkreis Bad Kissingen: (Link)

ParteiStimmenanteil
CSU50,02 %
SPD18,60 %
GRÜNE7,84 %
AfD6,70 %
Sonstige16,84 %

  Kommunalwahl 2014

Ergebnisse

Kommunalwahl am 16.03.2014

Wahl des Bürgermeisters: (Link)

PersonStimmenanteil
Armin Warmuth (CSU)44,08 %
Stefan Lang (SPD/CBB-FW/GRÜNE/H.A.B./JUNGE/BfU)34,54 %
Dominik Sitter (BL)21,38 %

Wahl des Stadtrats: (Link)

ParteiStimmenanteilSitze
CSU33,58 %8
CBB - FW14,24 %3
SPD12,26 %3
GRÜNE / BfU9,35 %2
BL9,06 %2
JUNGE7,97 %2
H.A.B.7,54 %2
FWS6,00 %2

Wahl des Landrats:

PersonStimmenanteil
Thomas Bold (CSU)91,85 %
Übrige Bewerber8,15 %

Wahl des Kreistags:

ParteiStimmenanteilSitze
CSU47,27 %28
SPD18,30 %11
CBB - FW10,74 %7
GRÜNE / BfU8,96 %5
PWG7,24 %4
ÖDP4,76 %3
FDP2,71 %2

Stichwahl um das Amt des Bürgermeisters am 30.03.2014: (Link)

PersonStimmenanteil
Armin Warmuth (CSU)53,85 %
Stefan Lang (SPD/CBB-FW/GRÜNE/H.A.B./JUNGE/BfU)46,15 %

Flyer

Bilder

Bildergalerie: Kommunalwahl 2014

  Politischer Aschermittwoch 2013

Einen thematischen Rundumschlag der CSU unter dem Motto "Politischer Aschermittwoch - am Tag danach" gab es im Pfarrzentrum. Dass es nicht so deftig wie in Passau zuging, lag sicher auch an der Hauptrednerin Melanie Huml. Die Staatssekretärin für Umwelt und Gesundheit setzte mehr auf Argumente als auf markige Sprüche.

Den Auftakt machte Landrat Thomas Bold. Er ging unter anderem auf die Proteste aus Marktheidenfeld gegen die Ansiedlung einer Fach-/Berufsoberschule in Hammelburg ein. Grund sei offenbar nur die Angst vor einer Konkurrenz für die eigene Oberschule. Derlei Motive wies Bold zurück. "Es geht hier nicht um eine Stadt, einen Bürgermeister oder eine Schulleitung. Es geht um die Bildungschancen für unsere Kinder", machte Bold unter dem Beifall der rund 80 Zuhörer klar.

Wenn im Nachbarlandkreis nun plötzlich darüber nachgedacht werde, eine Buslinie einzurichten, sei es bisher offenbar nicht in erster Linie um die Schüler gegangen.

Hammelburg sei auf jeden Fall der richtige Standort für eine solche Schule, hier gebe es einen großen Bedarf. Es gelte, Schülern mit einem mittleren Bildungsabschluss die Möglichkeit für den Besuch einer weiterführenden Schule zu geben.

"Eigentlich müsste jeder Kreis eine solche Einrichtung haben", unterstrich der Landrat.
Melanie Huml zitierte eine Statistik, wonach 98 Prozent der Menschen gern in Bayern leben. "Offensichtlich haben wir also nicht alles falsch gemacht", betonte die Staatssekretärin und verwies auf die jahrzehntelange CSU-Regierung im Freistaat.

Bayern sei eines der sichersten Länder, biete gute Bildung und habe eine niedrige Arbeitslosenquote. Zum Länderfinanzausgleich hielt sie fest: "Wenn drei Länder zahlen und 13 nehmen, dann stimmt was nicht". Bayern sei solidarisch, doch sollten die Empfängerländer das Geld auch nutzen um weiterzukommen. "Wir selbst haben ja auch den Wandel vom Agrarland zum Hightech-Standort geschafft", machte Huml deutlich.

"Lange bevor es die Grünen gab"
Vorreiter sei der Freistaat auch beim Naturschutz gewesen. "Es gibt seit 40 Jahren ein Umweltministerium, lange bevor es die Grünen gab", unterstrich die Staatssekretärin. Die Energiewende müsse sein, weil selbst das geringe Restrisiko der Kernkraft noch große Gefahren berge. Das habe Fukushima gezeigt. Doch müsse der Wandel sicher, klimafreundlich und bezahlbar sein.

In ihrer oberfränkischen Heimat entstünden derzeit auch viele Windräder. Grundsätzlich "Nein danke!" zu sagen, gehe nicht. Die Standorte sollten aber wirtschaftlich sinnvoll sein und in Gesprächen mit den betroffenen Bürgern gefunden werden. Klar sei, dass der "nordöstliche bayerische Gürtel" bessere Bedingungen für die Windkraft biete als das südliche Bayern. Aber auch hier könnten einige Anlagen stehen. Darüber hinaus könne der Süden seinen Beitrag zum Energiemix durch die Nutzung von Biomasse und Wasserkraft leisten.

Um eine stabile Stromversorgung zu erreichen, müssten zudem bessere Möglichkeiten für eine Speicherung der Energie entwickelt werden. "Für diese Forschung gibt Bayern in den nächsten Jahren eine Milliarde Euro aus", informierte Huml.

CSU-Ortsvorsitzender Detlef Heim bedankte sich bei der Staatssekretärin mit Präsenten aus der ältesten Weinstadt. Im Anschluss war noch Gelegenheit, gemütlich beisammenzusitzen. Zur zünftigen Unterhaltung spielte die Musikkapelle Pfaffenhausen auf.

Quelle:
http://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/Melanie-Huml-liefert-in-Hammelburg-Argumente;art211,393001

  Ehrungen 2012

Sehr gut besucht war die Mitgliederversammlung des CSU-Ortsverbands auf Schloss Saaleck. "Im ablaufenden Jahr gelang es zwar nicht, eine einheitliche Linie zu finden, doch haben wir wenigstens gute Umfragewerte", meinte Ortsvorsitzender Detlef Heim.

In seinem Bericht sprach Ortsvorsitzender Heim die aktuellen lokalen Themen an. "Hammelburg muss Standort für eine Fachoberschule werden", forderte er. Auch die Westumgehung als Ausgleichsmaßnahme für die Bundeswehrreform wird gefordert, und in Sachen Altstadtsanierung müsse man am Ball bleiben. Den Neubau der Saalebrücke will Heim beim nächsten Stammtisch des Ortsverbands zum Thema machen, um eine Meinungsbildung einläuten.

Thema Kommunalwahl 2014: Laut Heim sucht die CSU profilierte Kandidaten. Im Frühjahr sollen die Weichen gestellt werden. Respektabel nannte er das Abschneiden von Martin Wende bei der Kandidatur zum CSU-Landtagskandidaten. Wende dankte für die Unterstützung und stellte klar: "Wir müssen zwar die Probleme der Zukunft lösen, aber auch unsere Heimat lebendig erhalten."

Bundestagsabgeordnete Dorothee Bär referierte im Anschluss über das Betreuungsgeld, das die Partei nach sieben Jahren Diskussion nun umgesetzt habe. Nach ihren Recherchen gehen 85 Prozent der Eltern verantwortungsvoll und zielgerichtet mit diesem Geld um. "Neukölln ist eben nicht überall", meinte Bär.

Ein Höhepunkt der Mitgliederversammlung war die Ehrung treuer Parteimitglieder, die der Ortsvorsitzende gemeinsam mit Dorothee Bär und der der stellvertretenden Bürgermeisterin Elisabeth Wende vornahm. Unter den Geehrten war auch Oskar Böhm, der für seine besonderen Verdienste die bronzene Ehrenraute erhielt.

Böhm trat 1957 in die CSU Pfaffenhausen ein und war nach seiner sechsjährigen Amtszeit als Gemeinderat nach der Eingemeindung 24 Jahre Stadtrat in Hammelburg. "Auch heute ist er noch zur Stelle, wenn ich ihn brauche", lobte Heim das Engagement des 85-Jährigen.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der CSU erhielt Mathilde Schäfer die goldene Ehrennadel mit Stein und für 40 Jahre Mitgliedschaft erhielten Adolf Weibel, Frieder Barth, Herbert Nass und Werner Schmitt die goldene Ehrennadel. Roland Jordan, Werner Reinhardt, Anni Misch und Richard Baus bekamen die silberne Ehrennadel für 25 Jahre Mitgliedschaft.

Für 45 Jahre wurden Karl Heilmann, Eugen Weigand und Wolfgang Sommerfeld geehrt. Hildegard Sommerfeld, Wolfgang Pöller, Erich Schneider und Gerhard Hollweck für 35 Jahre. Herbert Mies und Erhard Schmitt für 30 Jahre Mitgliedschaft. Für 10 Jahre Mitgliedschaft in der CSU Hammelburg wurden Marco Gensler, Jens Hart, Rolf Neumeyer, Oliver Hüfner, Rudolf Hanke und Stefan Böhle geehrt.

Zeitungsartikel:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Bronzene-Ehrenraute-fuer-Oskar-Boehm;art770,7157275

Bildergalerie: Ehrungen 2012

  Ehrungen 2011

Seit 65 Jahren gestaltet die Christlich Soziale Union (CSU) das Leben in Hammelburg mit. Das "kleine Jubiläum" feierte der Ortsverband bei einer Mitgliederversammlung auf Schloss Saaleck.

"Das Jahr 2011 hinterlässt für uns einen ambivalenten Eindruck", so Ortsvorsitzender Detlef Heim. Von der großen Politik leitete er auf örtliche Handlungsfelder über. Er erneuerte die CSU-Forderung nach Ausgleich für die personelle Ausdünnung des Bundeswehrstandorts Hammelburg. Dieser Ausgleich müsse die Infrastruktur der Stadt betreffen. In der Saalestadt sollte es zudem eine Fachoberschule geben, um die Bildungschancen zu verbessern, meinte Heim. Hammelburg brauche außerdem eine kreative, aktivere Wirtschaftspolitik. Oberstes Gebot sei die Geschlossenheit der Stadtratsfraktion, um als "bestimmendes Element" wahrgenommen zu werden, unterstrich Heim.

Die Europaabgeordnete Anja Weisgerber ging auf die Europapolitik und Schuldenkrise ein und dankte den langjährigen Mitgliedern für ihr Engagement. "Ihr Einsatz als Dienstleister der Bürger kann nicht hoch genug gewürdigt werden. Die Demokratie lebt von der Beteiligung – von ihrer Beteiligung", sagte Weisgerber.

Ein Grußwort übermittelte Stadtpfarrer Christian Müssig. Er bat, "Europa nicht nur als ökonomische Last zu sehen. Geben sie die Vision Europa nicht auf" riet er.

Eine hohe Ehrung erhielt Norbert Binder bei der Jahresversammlung des CSU-Ortsverbandes Hammelburg. Für seine besonderen Verdienste überreichte ihm Ortsvorsitzender Detlef Heim die die Ehrenraute in Bronze.

Norbert Binder ist seit 40 Jahren Mitglied in der Partei. Im Ortsverband engagierte er sich in den vergangenen Jahrzehnten als Kassenwart und als Ortsvorsitzender. Die Hammelburger CSU benannte ihn zudem zu ihrem Bürgermeisterkandidaten (1996).

In den 30 Jahren seiner Stadtratstätigkeit war Norbert Binder auch stellvertretender Bürgermeister. Vor zehn Jahren wurde er aufgrund seines großen Engagements zum Ehrenvorsitzenden des CSU-Ortsverbands Hammelburg ernannt. Seit Gründung der Senioren-Union ist Norbert Binder auch hier aktiv. Zudem bringt er sich in den Arbeitskreisen ein.

Artur Hurrlein und Karl Full erhielten die Auszeichnung "Gold mit Stein" für 50-jährige Zugehörigkeit zur CSU. Für 45 Parteijahre erhielt Peter Klaje die Dankesurkunde und ein Weinpräsent. Er ist Mitbegründer der Senioren-Union und deren Vorsitzender.

Das goldene Ehrenabzeichen für 40 Jahre CSU-Treue konnten Erwin Kohlhepp, Bruno Kippes, Wieland Reuter, Otto Zwickl, Hilmar Schärpf, Reinhold Weigand und Heinz Nöth entgegennehmen. Ewald Hupp, Edwin Hergenröther und Albrecht Leurer traten vor einem Vierteljahrhundert in den Ortsverband ein und wurden mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet.

Für 35 Jahre Mitgliedschaft wurden Paul Hufnagel, Hildegard-Maria Hofmann, Martin Reuter und Manfred Loose vom Vorsitzenden geehrt. Für drei Jahrzehnte Treue zur CSU bekamen Albin Joop, Josef Vogt, Reiner Reuß und Adalbert Kriesel eine Auszeichnung.

Seit 15 Jahren gehören Armin Warmuth und Gudrun Kleinhenz dem Ortsverband an. Seit zehn Jahren halten Katja Oschmann und Thomas Oschmann dem Ortsverband die Treue.

Quellen:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Jahrelanger-Einsatz-als-Dienstleister-der-Buerger;art770,6472388

http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Ehrenraute-fuer-Norbert-Binder;art770,6472395

  Herbstmarkt 2011

Im Zuge der Mitgliederwerbung machte das rollende Infomobil (Modulbox) der CSU Landesleitung am 25. September 2011 auch bei uns am Alten Forstamt in Hammelburg halt.

Unser CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Thomas Bold, Landtagsabgeordneter Robert Kiesel sowie die stv. Bezirkstagspräsidentin Karin Renner haben gemeinsam mit dem CSU-Vorstand und den Stadträten am Infomobil den Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort gestanden. Auf Nachfrage an den CSU Vorsitzenden Detlef Heim: Warum diesen Stand gerade am Herbstmarkt? "Ganz einfach, wir müssen dahin gehen, wo die Menschen sind", so Heim, "dadurch zeigt die CSU, dass sie mit den Bürgerinnen und Bürgern in Kontakt ist und bleibt und so die Sorgen, Nöte sowie Anregungen auf und Ernst nimmt".

Am Gewinnspiel: Unter welchem Motto wirbt die CSU im Landkreis Bad Kissingen neue Mitglieder? Antwort: Mitmachen, Mitreden und Mitgestalten haben ca. 2.500 Bürgerinnen und Bürger aus Hammelburg und Umgebung teil genommen.

1. Preis: CSU-Bayern Mountain Bike

2. Preis: Fahrt nach Straßburg (1 Person) auf Einladung von Dr. Anja Weisgerber, MdEP

3. Preis: Fahrt nach Berlin (2 Personen) auf Einladung von Dorothee Bär, MdB

4. Preis: Fahrt nach München (2Personen) auf Einladung von Robert Kiesel, MdL

und viele weitere Trostpreise wurden am Glücksrad verlost.

Die Hauptpreise werden den Gewinner am 19. Oktober 2011 um 19.30 Uhr in Heckenwirtschaft Eilingsfeld übergeben.

Bildergalerie: Herbstmarkt 2011

  Ortshauptversammlung 2011

Der Saal im Landgasthaus "Zum Stern" in Obererthal war gut gefüllt mit Mitgliedern und Gästen aus der Umgebung, die besonders am angekündigten Vortrag des CSU-Kreisvorsitzenden und Landrat Thomas Bold, interessiert waren.

Ortsvorsitzender Detlef Heim konnte neben dem Kreisvorsitzenden und Landrat Thomas Bold, die stellvertretende Kreisvorsitzende und 3.Bürgermeisterin Hammelburgs, Elisabeth Wende, Altlandrat Herbert Neder, die Stadt- und Kreisräte der Hammelburger CSU und auch die Ehrenvorsitzenden Elmar Hartung und Norbert Binder besonders begrüßen.

Die Wahlkreisabgeordneten, Dorothee Bär, MdB und Dr. Anja Weisgerber, MdEP sind im März Mütter von Töchtern geworden und hatten sich deshalb entschuldigt. Weiterhin entschuldigt waren Robert Kiesel, MdL und die stv. Bezirkstagspräsidentin Karin Renner die selbst in anderen Veranstaltungen präsent waren. Altlandrat Herbert Neder übernahm dann als Vorsitzender des Wahlausschuss die Versammlungsleitung. Ihm standen Holger Dill, Georg Sell, Martin Wende und Patrick Bindrum zur Seite.

In seinem Arbeitsbericht über die vergangenen 738 Tage seiner Amtszeit konnte Detlef Heim über zahlreiche Veranstaltungen und Aktivitäten berichten, die die Hammelburger CSU selbst organisiert oder an der er, der Vorstand, die Stadt- und Kreisräte, die Mitglieder des Ortsverbandes, der Jungen Union, der Frauen Union oder der Senioren-Union mitgewirkt und teilgenommen hatten.Herrausragende Veranstaltungen waren u.a. der Energietag mit dem Energiepolitischen Sprecher der CDU/CSU Fraktion Georg Nüßlein, MdB oder der Aschermittwoch- der Tag danach mit unseren Landtagsabgeordneten Robert Kiesel.

Bedauerlich war, dass die Informationsfahrt nach München ins Maximilianeum, auf Grund der schlechten Wetterverhältnisse abgesagt werden musste. Sie wird am 01.07.2011 nachgeholt, wobei die damals gemeldeten Teilnehmer vorrangig berücksichtigt werden.

Mit seinem Power Point-Vortrag fand er den ungeteilten Beifall der Versammlung. Kritisch beleuchten musste er jedoch die Mitgliederentwicklung. Auch wenn Hammelburg immer noch der mitgliederstärkste Ortsverband im Kreisverband Bad Kissingen der CSU ist, nimmt die Mitgliederzahl beständig ab. Der Altersdurchschnitt ist auf 62 Jahre angestiegen.

Von den 185 Mitgliedern sind nur 25 Frauen (13,5%). Das entspricht nicht der Selbstvorgabe der CSU, die den Frauenanteil in der Partei erheblich erhöhen möchte. Hier sind alle Mitglieder gefordert politisch Interesierte Mitbürger zu motivieren und der CSU als Mitglieder zuzuführen.

Ein Mitgliederzuwachs würde natürlich auch der Kassenlage des Ortsverbandes gut tun, die, wie Schatzmeisterin Gudrun Kleinhenz berichtete, zwar geordnet aber doch recht knapp ist. Ihr konnten die Kassenprüfer Johannes Deinlein und Reiner Reuß mit Lob eine ordentliche Kassenführung bescheinigen und der Versammlung die Entlastung der Vorstandschaft vorschlagen. Die Entlastung wurde ohne Gegenstimmen erteilt.

In kurzen Statements beleuchteten dann Kreisrätin Elisabeth Wende und Stadtratsfraktiobssprecher Patrick Bindrum sowie in einem ausführlichen Statements Ortsvorsitzender Detlef Heim die aktuelle Stadtpolitik kritisch und aus ihrer jeweiligen Verantwortung heraus. "Es müssten überfällige Entscheidungen endlich getroffen werden und nicht in immer neuen Gesprächsrunden zerredet werden war der Gedanke", der in den Ausführungen der Vortragenden übereinstimmend ausgedrückt worden ist. Hier wird die CSU-Stadtratsfraktion den Dialog mit den Mitgliedern und den Bürgern suchen und in der Öffentlichkeit deutlich machen, was sie anregt und wofür sie steht.

Die folgenden Neuwahlen, unter der Leitung von Altlandrat Herbert Neder gekonnt durchgeführt, brachte dann folgendes Ergebnis:

Detlef Heim wurde mit 100 % Zustimmung im Amt als Vorsitzender bestätigt. Ihm zur Seite stehen die beiden wiedergewählten Stellvertreter Stefan Seufert und Armin Warmuth. Als Schatzmeisterin sowie als Schriftführer wurden Gudrun Kleinhenz und Holger Dill bestätigt. Neun Beisitzer komplettieren den Vorstand und diese sind: Elisabeth Wende, Patrick Bindrum, Wolfgang Eilingsfeld, Oliver Wollnich, Ralf Deinlein, Albrecht Leurer, Stefan Böhle sowie neu gewählt Dieter Nöth und Ralf Peter! Als Kassenprüfer wurden wieder im Amt bestätigt Reiner Reuß und Johannes Deinlein.

19 Delegierte für die Kreisvertreterversammlung: Elisabeth Wende, Ralf Deinlein, Martin Wende, Detlef Heim, Holger Dill, Patrick Bindrum, Dieter Nöth, Stefan Seufert, Annemarie Binder, Peter Klaje, Albrecht Leuer, Réiner Reuss, Stefan Böhle, Wolfgang Eilingsfeld, Oliver Wollnich, Gabriela Hurrlein, Gudrun Kleinhenz und Armin Warmuth

19 Ersatzdelegierte: Anni Misch, Georg Sell,Karl-Heinz Glück, Sebastian Schmitt, Günter Peter, Tobias Knüttel, Arnold Eiben, Hilmar Schärpf, Johannes Deinlein, Johann Liegl, Heinz Nöth, Ludwig Sand, Adalbert Kriesel, Josef Krapf, Oskar Böhm, Johannes Trauman, Reinhold Weigand,Hildegard und Wolfgang Sommerfeld

Die durchgeführten Wahlen wurden von keinem der anwesenden Mitglieder beanstandet.

Schon während der Stimmauszählung nahm der CSU-Kreisvorsitzende und Landrat Thomas Bold, die Gelegenheit wahr, zu den Anwesenden zu sprechen. Er dankte dem wiedergewählten Vorsitzenden Heim für seinen persönlichen Einsatz, den er auch als Bundeswahlkreisgeschäftsführer engagiert leistet. Gleichzeitig dankte er auch den Hammelburger Stadt- und Kreisräten für ihr Engagement in der Kommunalpolitik. Der neugewählten Vorsitzenden der Hammelburger Frauen Union, Annemarie Binder, wünschte er Erfolg im neuen Amt.

Überleitend zu seinem Vortrag über den generationenfreundlichen Landkreis stellte er noch die Notwendigkeit heraus, Hammelburg als Schulstandort zu stärken, auf dem Detlef Heim in seinen Statements eingegangen ist. Hier ist die Stadt gefordert die Voraussetzungen für eine Erweiterung der bereits vorhandenen Schulen um die Wirtschaftsschule und in Zukunft um eine FOS/BOS zu schaffen. Diese Schulen sollten in jedem Landkreis vorhanden sein. Schon aus der Landkarte ergebe sich die Notwendigkeit zwischen FOS-Standorten Bad Neustadt, Schweinfurt und Marktheidenfeld im Raum zwischen Hammelburg und Gemünden eine FOS zu stationieren, wobei wir unsere Stadt als besonders geeignet darstellen müssten.

Der Landkreis hat auch Probleme mit seinem Haushalt, aber er hat es dennoch geschafft alle notwendigen Maßnahmen, auch die durch den vergangenen Winter unvorhersehbaren Straßenschäden, in den Griff zu bekommen.

Für die Hammelburger Musikakademie sind alle geplanten Investitionen, einschließlich die Anschaffung eines Konzertflügels, auf den Weg gebracht. Dabei wurde die weitere Bindung an das Kloster Altstadt auf weitere 25 Jahre mit der Franziskanerprovinz vertraglich vereinbart und darüber hinaus gesichert.

Aufgrund der demografischen Entwicklung in den nächsten Jahrzehnten müssen wir im Landkreis Bad Kissingen mit einem Bevölkerungsrückgang von etwa 10% rechnen. In einigen Gegenden Oberfrankens, z.B. im Landkreis Wunsiedel hat sich in den letzten 20 Jahren die Bevölkerungszahl von 120 Tsd Einwohner auf 90 Tsd Einwohner verringert. Kleinere Orte sind fast nicht mehr bewohnt. Während man bei uns solche Abwanderungszahlen bis jetzt immer mit den neuen Bundesländern in Verbindung gebracht hat, haben wir übersehen, dass auch bei uns in Bayern der Trend in die Ballungsräume zu Lasten der ländlichen Gebiete signifikant zugenommen hat.

Wir stehen hier in unserem Heimatlandkreis Bad Kissingen bereits jetzt im Wettbewerb mit allen anderen Regionen und nicht nur denen in Bayern. Es gilt also Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Verbleib und den Zuzug in unserem Landkreis lohnend macht. Bis jetzt können wir in 1. Linie Zuzüge von Senioren konstatieren.

Dazu gilt es ein "Bündnis für Generationen" in den Städten und Gemeinden und mit dem Landkreis zu schaffen. Ein erster Schritt ist die Förderung des ehrenamtlichen Engagements zu einem "Netzwerk Bürgerengagement", indem wir alle persönlich darstellen, dass es sich lohnt hier zu leben. Dabei sind alle Ressourcen auszunutzen, um die ländlichen Gebiete ihren Menschen weiterhin lebenswert zu erhalten und eine Abwanderung in die Ballungszentren zu verhindern.

Der Landrat hat in seinem Vortrag dazu Strukturen vorgestellt, um den Landkreis mit zahlreichen Vernetzungen generationenfreundlich zu gestalten. Es gilt insbesondere die beruflichen Perspektiven für die arbeitende Bevölkerung zu steigern und für die anderen, Jugendliche wie Senioren, die entscheidenden Standortfaktoren in Bildung, Betreuung, Kultur, Freizeitangebote usw. auszubauen.

Der mit viel Beifall bedachte Vortrag von Landrat Thomas Bold hinterließ doch sehr viel Nachdenklichkeit bei den Zuhörern und schaffte wohl auch die Erkenntnis, dass persönlicher Einsatz zur Erhaltung und Verbesserung der Lebensverhältnisse im ländlichen Raum notwendig ist.

Zeitungsartikel:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Frauen-und-Jugend-sind-in-der-CSU-ein-Manko;art770,6065894

Bildergalerie: Ortshauptversammlung 2011

  Ascherfreitag 2011

Nur eine halbe Stunde vor Beginn des "Ascher-Freitags" der CSU war die Entscheidung im Roten Schloss gefallen. Gerhard Eck (CSU), Staatssekretär des Bayerischen Innenministeriums, erklärte der Stadt Hammelburg verbindlich, dass die Sanierung der Ortsdurchfahrt in Diebach 2012 erledigt werde. Noch heuer sollen die Planungen beginnen.

Mit einer solchen Nachricht im Kopf genoss der Diebacher Ortsbeauftragte und Stadtrat Armin Warmuth (CSU) den "Ascher-Freitag" im Bocksbeutelkeller des Roten Schlosses. "Ich freue mich und ein Stein ist mir vom Herzen gefallen", dankte er dem Staatssekretär. Die Zeit des jahrelangen Wartens sei nun vorüber. Das werde schließlich auch die Diebacher Anwohner freuen. Regelmäßig auf Bürgerversammlungen und heuer sogar noch im Faschingszug war dort die seit vielen Jahren marode Ortsdurchfahrt das Hauptthema.

Die Blaskapelle aus Pfaffenhausen spielte unter der Leitung von Dirigent Waldemar Danz zünftig auf, als CSU-Ortsvorsitzender Detlef Heim den Hauptredner des Abends, Staatssekretär Eck, ankündigte. Auch der frisch aus seinem USA-Urlaub zurückgekehrte CSU-Kreisvorsitzende Landrat Thomas Bold erwartete den Auftritt mit Spannung: "Eck ist ein ansprechbarer Partner mit Schlüsselfunktion und klarer Politik".

Schnell zeigte sich für die rund 200 Zuhörer im voll besetzten Bocksbeutelkeller, dass es sich bei dem Staatssekretär um einen Politiker handelt, der die Sprache der landwirtschaftlich geprägten Regionen gewohnt ist, wuchs Eck doch auf einem Donnersdorfer Hof bei Haßfurt auf. "Auch in den kleinen Kommunen ist Politik wichtig", erklärte Eck. Diese seien wichtige Fundamente für Bayerns Demokratie. Ecks Sorge gilt den ländlichen Gebieten, die in den vergangenen Jahren um etwa 20 Prozent an abgewanderten Einwohnern geschrumpft seien. Er warf einen kritischen Blick auch auf die mittelständischen Betriebe, auf das Problem Kernenergie, auf Fragen zur Datensicherheit und zur Sicherheitsverwahrung von Straftätern sowie auf die Bildungspolitik.

"Eck macht engagierte "Herzblut"-Politik auf seinem schwerem Weg durch den ländlichen Raum", bestätigte MdL Robert Kiesel (CSU). Die hiesige Region sollte mehr Geldsegen von oben abbekommen, wünschte sich der Abgeordnete. Dem Verfall von alten Ortskernen in den Dörfern solle noch mehr als bisher entgegengewirkt werden. Auch nach Guttenbergs Weggang gelte es, einer drohenden Politikverdrossenheit dadurch zu begegnen, dass man die Zukunft in die eigenen Hände nehme, forderte Kiesel.

Download:
Einladung (Flyer)

Zeitungsartikel:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Ortsdurchfahrt-wird-2012-saniert;art770,6034780

Bildergalerie: Ascherfreitag 2011

v.l.: Armin Warmuth, Gabi Ebert, Gerhard Eck, MdL und Elisabeth Wende Ludwig Sand und Annemarie Binder

  Ehrungen 2010

Die Ehrung verdienter und langjähriger Mitglieder stand im Mittelpunkt der Hammelburger CSU auf Schloss Saaleck. Dabei zeichnete Ortsvorsitzender, Detlef Heim die beiden Altbürgermeister Karl Fell und Elmar Hartung für ihre Verdienste um die Stadt mit der Ehrenraute aus.

Karl Fell wie Elmar Hartung bestimmten in ihrer Amtszeit die Geschicke der Stadt entscheidend mit. In die Ära Fells (1966-1984) fiel zum Beispiel die Integration der Stadtteile im Zuge der Gebietsreform. Marksteine waren auch der Bau der Saaletalhalle, des Hallen- und Freibads, Kindergarten-Neubauten und die Erschließung von Wohn- und Gewerbegebieten.

Die Renovierung des Kellereischlosses, des Rathauses und der Herrenmühle, die Sanierung von Kirchen und zum Beispiel der Wasser- und Abwasserversorgung waren Schwerpunkte der amtszeit von Hartung (1984-1990), der als Mitglied in über 20 Vereinen und Institutionen deren Sorge und Nöte kannte. Den beiden Trägern des Bundesverdienstkreuzes überreichte Heim die bronzene Ehrenraute.

Detlef Heim dankte Fell und Hartung für die erfolgreiche Mitgestaltung des Ortsverbands in der Saalestadt und die Vorbildfunktion der Geehrten. Es ist immer noch etwas besonderes Mitglied der CSU zu sein. Die CSU nannte er die "größte Bürgerinitiative in Stadt, Landkreis, Bezirk und im Freistaat".

In Hammelburg kämpfte die Partei gegen den Verkauf des Weinguts oder den Ausstieg aus der Altstadtsanierung. Dazu will der Ortsvorsitzende in der Ortshauptversammlung am 25. März Stellung nehmen. Wichtig sei es, mit einer Stimme im Stadtrat zu sprechen.

Gemeinsam mit Kreisvorsitzenden und Landrat Thomas Bold, MdL Robert Kiesel und 3. Bürgermeisterin Elisabeth Wende, nahm Heim weitere Ehrungen vor. Für Engelbert Böhm, der seit 50 Jahren CSU-Mitglied ist, nahm dessen Bruder Oskar, die Würdigung entgegen. Seit 40 Jahren gehören Franz-Xaver Löffler, Otto Koch, Ernst Fratz und Theodor Geyer der CSU an. Sie erhielten das goldene Ehrenzeichen erhielten. Ein Vierteljahrhundert halten Dirk Dallmann, Walter Fella, Erich Hutzelmann, Thomas Hufnagel und Wolfgang Ziegler der Partei die Treue. Sie tragen künftig die silberne Ehrennadel.

Ehrenmitglied Georg Sell, Manfred Lomb und Albrecht Gerhard sind seit 45 Jahren, Winfried Laske, Marianne Ehling, Elisabeth Winkler und Johann Buttler seit 35 Jahren Parteimitglied. Ihnen wurde mit der Urkunde und einem Weinpräsent gedankt. Ebenso denen, die seit 30 Jahren das Parteibuch besitzen: Josef Krapf, Manfred Heidelmeier und August Gerlach. Seit 20 Jahren sind Pfarrer Helmut Rügamer, Stefan Seufert, Adolf Schneider, Gabriele Hurrlein, Wolfgang Eilingsfeld und Theo Reuter Mitglied.

Kreisvorsitzender Bold dankte den Geehrten - "Säulen der CSU in Hammelburg und Umgebung, die durch Engagement viel erreicht haben". "Die Präsenz ist etwas gebröckelt", räumte er ein. Kurz streifte er die große Politik. Den Landkreis belasteten vor allem die Sozialausgaben. "Hier werden Gesetze gemacht, doch es folgt ein Ausgleich für die Kommunen", betone Bold. Es sei an der Zeit, dass der Bund die Grundsicherung übernehme

Nach Worten des Landtagsabgeordneten Robert Kiesel sollen sich junge Menschen in die Gesellschaft einbringen. Hier besetzen inzwischen andere die Nischen und Themen, die die CSU zurückgewinnen müsse. Den Geehrten schrieb er ins Parteibuch: "Wir müssen unsere Heimat gestalten und das flache Land ist unser Fundament, das wir zu verteidigen haben". Aufgrund der geleisteten Arbeit könne auch die CSU Hammelburg "stolz und forsch sein".

Quelle:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Grosses-Engagement-fuer-die-Stadt;art770,5835832

Bildergalerie: Ehrungen 2010

Gruppenbild der geehrten Personen v.l.: Landrat Thomas Bold, Altbürgermeister Karl Fell, Altbürgermeister Elmar Hartung, CSU-Ortsvorsitzender Detlef Heim

  Sommerfest 2010

Über das Thema Familie ist Zukunft sprach Dorothee Bär, MdB, stellvertretende Generalsekretärin der CSU und familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, beim CSU Sommerfest der Christsozialen im Weingarten von Wolfgang Eilingsfeld.

Bei herrlichsten Sonnenschein konnte Detlef Heim, Vorsitzender der Hammelburger CSU, ca. 80 Mitglieder begrüßen, unter ihnen die stellv. Bürgermeisterin und stellv. CSU Kreisvorsitzende Elisabeth Wende, die beiden Altbürgermeister Karl Fell und Elmar Hartung an der Spitze. Neben Weinen und Brotzeiten von Eilingsfeld gab es Kaffee und von den CSU-Damen selbstgebackenen Kuchen. Für die musikalische Umrahmung sorgte Dieter Nöth in altbewährter Weise.

In seinen Eingangsstatement sprach Heim von: "Die Familie ist die Keimzelle des Staates" bevor die familienpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dorothee Bär über die jetzige 4-Generationen Gesellschaft referierte. Hier sind die Schwerpunkte bei der Erziehung unserer Kinder nicht ausserhalb der Familie zu sehen, die veröffentlichte Meinung stellt hier ausgebildete Erzieher den nicht ausgebildeten Eltern gegenüber, sondern es muß den Eltern die Wahlfreiheit bleiben, ihre Kinder selbst erziehen zu dürfen. Zwingen doch die wirtschaftlichen Verhältnisse oft beide Eltern jetzt schon dazu berufstätig zu sein und sich mit den öffentlichen Einrichtungen in der Erziehung ihrer Kinder zu teilen.

Gleichzeitig werden wir immer älter und leben länger. Viele Großeltern in der Mitte der 60-er sind agiler als Gleichaltrige vor 40 oder 50 Jahren. Doch müssen sich viele von ihnen noch um ihrer alten Eltern kümmern. Für Gesundheitsprobleme, die bisher nicht zu lösen waren, sind jetzt erfolgreiche Behandlungen bekannt. Die Kosten dafür steigen immer mehr. Hier stehen wir in der Gesellschaft und in der CSU vor Herausforderungen, die wir uns bisher nicht vorstellen konnten, die es aber zu schultern gilt.

Die anschliessende kurze Aussprache bezog Themen wie die Aussetzung der Wehrpflicht, die Auswirkungen auf den Zivildienst, die kürzlich in der Kreisstadt geführten Gespräche mit dem Innenminister ein. Detlef Heim bedankte sich bei Dorothee Bär mit einem Hammelburger Silvaner bevor sie sich auf ihre Reise in die Bundeshauptstadt Berlin aufmachte.

Zeitungsartikel:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Erziehung-in-der-Familie;art770,5709399

Bildergalerie: Sommerfest 2010

Dieter Nöth Dorothee Bär, MdB Elisabeth Wende und Patrick Bindrum Dorothee Bär, MdB

  Leitbild 2010

Im Katholischen Pfarrheim "St. Johannes der Täufer" in Hammelburg kamen über 100 Mitglieder des CSU-Kreisverbandes Bad Kissingen, um mit Generalsekretär Alexander Dobrindt, MdB, über das "Leitbild CSU 2010 plus" unter dem Motto: "Wir machen Zukunft. – Gemeinsam" zu diskutieren.

Neben dem CSU-Generalsekretär Dobrindt nahmen weitere Amts- und Mandatsträger u.a. die stv. Bezirktagsvorsitzende Karin Renner, Landtagsabgeordneter Robert Kiesel, sowie der CSU-Kreisvorsitzende und Landrat Thomas Bold teil. Der CSU-Kreisvorsitzende begrüßte alle Parteifreunde zum Forum Leitbild 2010plus, unter ihnen Altlandrat und CSU Kreisehrenvorsitzender Herbert Neder, sowie den langjährigen Wahlkreisabgeordneten im Deutschen Bundestag, Eduard Lintner. Die amtierende Wahlkreisabgeordnete und stv. CSU-Generalsekretärin Dorothee Bär referiert zur gleichen Zeit in Günzburg über dieses Leitbild.

Das Leitbild "Wir machen Zukunft. Gemeinsam mit Euch" will ausdrücken, dass die CSU von seinen aktiven und engagierten Mitgliedern lebt. Deshalb setzt die Partei auf den Dialog und stetigen Austausch mit der Basis vor Ort. Es gilt diesen Dialog noch weiter auszubauen. Dazu gehören mehr Beteiligung und innerparteiliche Demokratie, umso für die Mitglieder noch attraktiver zu werden und an der Spitze starke Mandatsträger zu haben.

Nach seinem Eingang-Statement sprach Alexander Dobrindt in Hammelburg mit der Parteibasis über inhaltliche Reformansätze, Kurskorrekturen sowie Grundsatzentscheidungen und hörte geduldig den Mitgliedern zu und beantwortete jede Wortmeldung nach einer lebhaften Diskussion.

Der CSU-Generalsekretär sagte: "Ich bin mit Demut hierher gereist". Er dankte den CSU'lern, vor allem Landrat Thomas Bold, dem Kreisvorsitzenden, der mit seinem Vorstand alles daran setze, die CSU im Kreis "offener, frischer und moderner" zur "echten Mitmachpartei" umzubauen. Bold: "Es ist wichtig, dass sich Parteiarbeit nicht im kleinen Kreis und im Hinterzimmer abspielt." Jeder solle die Möglichkeit haben, sich mit seinen Ideen einzubringen. "Auch Unbequemes muss man sagen dürfen."

Beiträge aus dem Saal machten deutlich, dass die Mitglieder aus dem CSU-Kreisverband sich nicht scheuen Parteiführung- und Management zu kritisieren. Ein Beispiel war die Kontroverse um den Nichtraucherschutz in Bayern. Dobrindt rief dazu auf Kontroversen zu äußern: "Das ist nichts Verbotenes, wir sind schließlich Volkspartei". Weiter wurden Bildung, junge Familien und die damit verbundenen neuen Schul- und Kindergartengesetze, das Problem mit den Banken und deren Transaktionen und vieles mehr, erörtert. Ein weiteres Anliegen so Bold, ist die Verwurzelung in der Kommunalpolitik. "Was heute vertreten wird, muss morgen auch noch gelten".

Altlandrat Herbert Neder forderte ebenso wie der Landtagsabgeordnete Robert Kiesel ein positives Denken und Handeln der Mitglieder ein. Die CSU braucht sich vor niemandem zu verstecken, schließlich ist es schwieriger mit einem Koalitionspartner zu regieren, wie alleine.

Der Generalsekretär berichtete in sein Schlusswort über ein Gespräch mit Ulli Hoeneß. So sagte der Bayernpräsident:" Es gibt nur zwei Vereine die Deutschland nach außen positiv präsentieren, den FC Bayern München und die CSU". Hoeneß weiter: "Der FC Bayern hat seine Aufgaben bereits erfüllt, nun ist es an der Zeit, dass auch die CSU diesbezüglich nach zieht"!

Um Mitternacht endete die Veranstaltung mit einem Weinpräsent für den Generalsekretär.

Zeitungsartikel:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/CSU-arbeitet-an-ihrem-Leitbild;art770,5578251

  Energietag 2010

Zum Bürgergespräch beim Energietag der CSU zum Thema regenerative Energien begrüßte CSU Ortsvorsitzender Detlef Heim rund 65 Zuhörer ins Pfarrzentrum. "Die Christlich-Soziale Union tritt für einen dynamischen Energiemix ein, bei dem die erneuerbaren Energien kontinuierlich konventionelle Energien ersetzen" so Heim. "Das ist ein wichtiger Beitrag, um gleichzeitig den Klimaschutz zu verstärken, die Versorgungssicherheit zu gewährleisten und Wirtschaftswachstum zu ermöglichen", führte der Ortsvorsitzende weiter aus.

"Wir dürfen als CSU nicht den Eindruck erwecken, als ob wir regenerative Energien nur halbherzig verfolgen", sagte Dr. Georg Nüßlein.

Der Energiepolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gab sich als Betreiber einer Wasserkraft- und einer Fotovoltaikanlage zu erkennen und betonte die lokale Wertschöpfung dezentraler Energien samt ihrer Bedeutung für den Mittelstand. Kritisch setzte er sich in einem Nebensatz mit jenen auseinander, "die für regenerative Energien sind, aber dann davon in der Landschaft nichts sehen wollen". Er sprach sogar von einem durch Rot-Grün gut weiterentwickelten Energieeinspeisegesetz (EEG). Dessen Wurzeln reklamierte Nüßlein für die Kohl-Ära.

Aber Nüßlein warnte auch: "Wir tun dem Thema keinen Gefallen, wenn wir überziehen." Die Höhe der Einspeisevergütung sei vom Markt genauso weit weg wie die Oligopole der Stromversorger. Er verteidigte die anstehende Kürzung der Einspeisevergütung. Sonst fördere man ein "Sofa-Unternehmertum". Der Industriestandort Deutschland brauche Strom zu bezahlbaren Preisen. Auch im Rahmen der Kohlendioxid-Reduzierung werde man um Kernenergie bis zur Bereitstellung von Alternativen nicht herumkommen.

Europaabgeordnete Dr. Anja Weißgerber bezeichnete Deutschland als europaweit führend mit dem Energieeinspeisegesetz. Regenerative Energien seien ein wichtiger Faktor für den Arbeitsmarkt. Ein isolierter Ausstieg Deutschlands aus der Kernkraft sei illusorisch. Ein Teil des in der Restlaufzeit erwirtschafteten Geldes müsse in den Ausbau regenerativer Energien gesteckt werden. Weißgerber brachte einen europäischen Energie-Ansatz ins Gespräch: Windkraft-Nutzung an den Küsten, Sonnenkraft im Süden und Biogas in unseren Breiten. Sie zitierte aus Expertengesprächen, wonach bis 2050 90 Prozent der benötigten Energien regenerativ sein könnten.

CSU Kreisvorsitzender und Landrat Thomas Bold ging auf das Energiekonzept Bayerische Rhön und die Energieberatung des Landkreises für die Wärmedämmung ein. 50 Millionen Euro könnten im Landkreis bleiben, wenn die Hälfte des Wärmebedarfs aus heimischem Holz gedeckt werde. Er verwies auf einzelne Vorzeigeprojekte.

Skeptisch setzte sich Bold mit Ansiedlung von Windrädern und großen Freiland-Fotovoltaikanlagen im Landkreis auseinander. Weil ein Drittel der Arbeitsplätze im Tourismus- und Gesundheitssektor zu finden seien, müsse man die Landschaft ideologiefrei weiter entwickeln. Während manchen bei einem Autobahnbau die Vertreibung von zwei Hamstern Kummer bereite, sei ihnen für Windkraft und Fotovoltaik jedes Mittel recht.

Die Diskussion drehte sich vor allem um Sorgen, dass Deutschland ohne billige Energie nicht konkurrenzfähig sei und zu hohe Renditen für Fotovoltaik-Unternehmer. In Zweifel gezogen wurden rasche Erfolge für Elektroautos

Quelle:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/CSU-Energietag-mit-Gruenfaerbung;art770,5560145

Bildergalerie: Energietag 2010

Gruppenbild An der Rödermühle v.l.: Thomas Bold, Dr. Georg Nüßlein, Dr. Anja Weißgerber, Detlef Heim

  Politischer Aschermittwoch 2010

Ortsvorsitzender Detlef Heim und Landtagsabegordneter Robert Kiesel sprachen Klartext beim "Politischen Aschermittwoch - am Tag danach" des CSU-OV Hammelburg

Weit entfernt vom "größten politischen Stammtisch" in Passau wurde auch den Hammelburgern "am Tag danach" im Pfarrheim von Robert Kiesel, MdL, Klartext zu aktuellen Themen geboten. Vom CSU-Ortsverband eingeladen, waren knapp 95 Zuhörer ins Pfarrheim gekommen, um sich beim 1. Politischen Aschermittwoch aus erster Hand zu informieren. Das Fischessen und Kreuzbergbier gehörte dazu und musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Musikkapelle Pfaffenhausen.

Ortsvorsitzender Detlef Heim hat am Anfang die Misere der örtlichen Kommunalpolitik heftig kritisiert. "Hammelburg liegt im Dornröschenschlaf", meinte er. Innovative Ideen der CSU-Fraktion würden abgewürgt. Es fehlten Visionen.

Er wies auf miserable Straßen hin. Das städtische Weingut bleibe nach langem hin und her in den Händen der Stadt aber die Finanzierung ist noch längst nicht geregelt; es gehe im gleichen Trott so weiter wie bisher. Im Tourismus tue sich fast nichts. Von der Stadt komme keine Initiative. Hätte man nicht findige Gastronomen und Hotelbesitzer, so könnte man Hammelburg vom Tourismus abmelden. Die geforderte Einrichtung einer Vinothek durch die Stadt lasse weiter auf sich warten. Trotz fehlender finanzieller Ausstattung seien machbare Ideen gefragt. Man könne nicht zusehen, wie eine Stadt in ihrer Entwicklung stehen bleibt. Es genüge nicht, die Stadt zu verwalten, man müsse sie auch gezielt gestalten, sonst gehe die Attraktivität langsam verloren.

Im Gewerbegebiet Thulbafeld gingen langsam die Lichter aus. Auch hier fehlten städtisches Engagement und Visionen. Man könne ein so wichtiges Gewerbegebiet nicht einfach dahinsiechen lassen. Detlef Heim kritisierte den Verkauf des alten Waisenhauses an private Investoren. Ob dies das "Aus" für den Kindergarten bedeute, sei zu fragen.

Die Hammelburger CSU stimme grundsätzlich der Nutzung regenerativer Energien zu. Allerdings dürfe das Landschaftsbild nicht zerstört werden. Die CSU fordere eine aktive Bürgerbeteiligung in Form von Bürgerversammlungen und die Aufstellung eines Flächennutzungsplans.

Die CSU Hammelburg müsse verstärkt Profil und Geschlossenheit zeigen und der vorpolitische Raum solle gezielt bearbeitet werden. Am Ende seiner Ausführungen sagte der Ortsvorsitzende wörtlich: "Ein enger Schulterschluss in allen Bereichen in unserer Partei ist gefordert, denn Zusammenhalt und Einigkeit machen auch uns stark und damit auch attraktiv für unsere Bürger."

Gleich am Anfang machte MdL Kiesel deutlich, dass er sehr bedaure, dass die CSU nicht mehr allein in Bayern regiere. Er sprach die Hoffnung aus, dass sich dies bei der nächsten Landtagswahl ändere. Dafür lohne es sich zu kämpfen. In seiner Rede ging er auf eine Vielzahl von Problemen ein, bei deren Lösung man das große Potenzial der Volkspartei CSU benötige. Er warnte vor der Gefahr der Zersplitterung bei Parteien und Verbänden wie in der Weimarer Republik auf Grund vieler egoistischer Interessen. Er sparte auch nicht mit Kritik am Länderfinanzausgleich. Bayern könne als größter Nettozahler von mehr als 4 Milliarden € nicht hinnehmen, dass bei den Empfängerländern so manches finanziert werde, was man sich hierzulande aus Rücksicht auf die Staatsverschuldung nicht leiste. Kiesel nannte u.a. die Kostenfreiheit des dritten Kindergartenjahres. Wichtig sei vor allem, wieder zu einem ausgeglichenen Haushalt zu kommen und wettbewerbsfähige Arbeitsplätze in der Region zu schaffen und zu erhalten. Auf die Gefahr des Verlustes vieler Arbeitsplätze bei Siemens in Bad Neustadt eingehend, äußerte sich MdL Robert Kiesel empört darüber, dass in der EU offenbar mit unterschiedlichen Maßstäben gemessen werde. In Tschechien müssten die gleichen (Umwelt-)Standards gelten wie hier. Kiesel wörtlich: "Ich erwarte von der Firmenführung, das sie alles daransetzen, den Siemens-Beschäftigten weiterhin Arbeit und Brot zu geben". Es gehe auch um die Zulieferbetriebe.

Deutliche Worte fand Kiesel auch gegenüber der eigenen Partei, die durch eigene Fehler den Verlust an Glaubwürdigkeit und der absoluten Mehrheit herbeigeführt habe. Beim Kauf der österreichischen Bank Hypo Alpe Adria seien die Abgeordneten unzureichend über die Risiken informiert worden. Es gelte, aus den Fehlern zu lernen. Wenn man die Zukunft gestalten wolle, brauche man eine schlankere Verwaltung. Die Entscheidungsprozesse müssten verkürzt werden. Mehr Aufgaben sollten auf die Kommunen verlagert werden und ihnen sollte der Staat mehr Vertrauen schenken. Es gehe um eine Politik mit Augenmaß und Bodenhaftung, sagte der Abgeordnete. Der Mensch dürfe nicht allein als Kostenfaktor betrachtet werden, schloss MdL Kiesel unter dem Beifall der Anwesenden.

Bildergalerie: Politischer Aschermittwoch 2010

Die Zuhörer im Pfarrzentrum Rede von Robert Kiesel, MdL Detlef Heim und Robert Kiesel

  Ehrungen 2009

Langjährige Mitglieder ehrte der CSU-Ortsverband Hammelburg im Rahmen einer vorweihnachtlichen Feier im „Pferdestall“ des Schloss Saaleck. Der Abend war ein Dankeschön für das jahrzehntelange Engagement der Mitstreiter und das „hervorragende Wahlergebnis“ in der Saalestadt bei den jüngsten Wahlen, so Ortsverbandsvorsitzender Detlef Heim.

Die Arbeit der Hammelburger lobte der CSU-Kreisvorsitzende Thomas Bold. „Wir haben die Wahlen zwar gewonnen, doch ist nicht alles nach Wunsch gelaufen“, räumte er aber ein und forderte dazu auf, „intensiv weiterzuarbeiten, um zur alten Stärke zurückzugelangen“.

Unter den Geehrten ragte Zita Zeier heraus. Sie ist seit 60 Jahren Mitglied der Partei. Eingetreten in die Ost-CDU, kam sie 1949 zur CSU Hammelburg und zog als erstes Mitglied des Ortsverbands in den Bezirkstag ein. Das Direktmandat übte sie 16 Jahre lang aus. Zeier war zudem 30 Jahre lang Stadträtin in Hammelburg und gründete die Frauen-Union, deren Vorsitzende sie bis 1981 war.

Für ihre großen Verdienste würdigten Kreis- und Ortsführung der CSU Zita Zeier mit der bronzenen Ehrenraute – einer Auszeichnung, die nur ein Mitglied eines Ortsverbands pro Jahr erhalten kann. Zeier, überrascht von der hohen Ehrung, hat nach eigenen Worten „gerne in der CSU mitgearbeitet“.

Seit 40 Jahren gehören der Diebacher Leo Hauk sowie die beiden Obererthaler Erich Nebel und Kurt Seifert, der 18 Jahre Schatzmeister des Ortsverbands war, der CSU Hammelburg an. Sie erhielten die goldene Treuenadel.

Ehrenurkunden gab's für Mitglieder mit 35 und 30 Jahren Treue: Joachim Tolle, Hans-Joachim Raab, Philipp Nein, Horst Winkler, der ehemalige Gauaschacher Stadtrat und Ortsbeauftragte Johann Liegl, Joachim Burdack, Johannes Deinlein, Helmut Schellenberger, Adam Keidel, Edgar Lutz, Bernhard Blum, Joachim Kutzias, Peter Hartung, Ex-Stadtrat und Ortsbeauftragter Dieter Nöth, Edgar Göbel und Lutz Hufnagel.

Ihr 25-Jähriges im Ortsverband feierten Heinz Ziegler, Josef Plihal und Hubert Zufrass. Seit 20 Jahren sind Ex-Stadtrat Roland Wiedmann, Johanna Schickling, Gitta Klaje, Hans Sempert, Christine Nürnberger, Beate Schneider, Cilli Ziegler und Werner Spiegel im Ortsverband Hammelburg.

Die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Wende ist seit 20 Jahren im Kreistag, ebenso lange stellvertretende Kreisvorsitzende und führte 14 Jahre die Frauen-Union. Zwei Jahre lang war sie auch Vorsitzende des Ortsverbands.

Für zehn Jahre Mitgliedschaft wurden Georg Heim, Michael Weigand und Christian Oeding geehrt.

Quelle:
http://www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Zita-Zeier-ist-60-Jahre-bei-der-CSU;art770,5401471

  Europawahl 2009

Europawahl am 07.05.2009

Landkreis Bad Kissingen: (Link)

ParteiStimmenanteil
CSU57,4 %
SPD10,0 %
FDP7,9 %
GRÜNE7,7 %
DIE LINKE2,8 %
Sonstige14,1 %

  Ehrungen 2008

Den Besuch von Minister Eberhard Sinner nutzte der CSU-Ortsverband Hammelburg zur Ehrung verdienter Frauen und Männer, die über Jahre der Partei die Treue gehalten und sich bei vielen Gelegenheiten engagiert haben. Gemeinsam mit Sinner und der CSU-Ortsverbandsvorsitzenden Elisabeth Wende ehrte CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Robert Kiesel die Langjährigen.

Am längsten bei der CSU ist Eugen Elsässer, der jedoch nicht anwesend sein konnte. Seit 60 Jahren ist er Mitglied. Als Dankeschön erhält er die bronzene Ehrenraute, die nur einmal jährlich im Ortsverband vergeben wird.

Die Ehrennadel mit Urkunde nahm Josef Zoll für 50 Jahre Mitgliedschaft entgegen. Erich Christl erhielt diese Auszeichnung für seine 45-jährige Treue. Für vier Jahrzehnte wurden Altbürgermeister Elmar Hartung, Jürgen Rübeck und Albert Vierheilig mit der Ehrennadel gewürdigt. Werner Strauch, Ludwig Sand und Johannes Traumann sind seit 35 beziehungsweise 30 Jahren Mitglieder in der CSU und erhielten dafür die Ehrenurkunde.

Weiterhin ausgezeichnet wurden Günter Petrick für 20 Jahre, Andreas Binder für 15 Jahre und Adam Braun für zehn Jahre Treue zum CSU-Ortsverband Hammelburg.

Den Mitgliedern, die am Kommen verhindert waren, wird die Ehrung nachgereicht. Dies sind Claus Bernhold, Brigitte Huber, Kurt Hildebrandt und Detelf Küchler (alle 35 Jahre), Bernd Rudolph, Amand und Franz-Josef Kuchenbrod und Dieter Leurer (alle 30 Jahre), Winfried Rodde, Reinhold Hauk, Robert Härtl und Annemarie Hegenbarth-Allgayer (25 Jahre) sowie Karin Hartung, Franz Rösser und Manfred Fratz (20 Jahre). Seit zehn Jahren sind Gerhard Marterstock und Andreas Heeg Mitglied im Ortsverband.

Quellen:
www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Jahrzehntelange-Treue-zur-CSU;art770,4716991
www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Hohe-Ehrung;art770,4761024

Bildergalerie: Ehrungen 2008

Mit Ehrennadeln und Urkunden ehrten Robert Kiesel, Elisabeth Wende und Minister Eberhard Sinner (Mitte von links) die langjährigen Mitglieder des CSU-Ortsverbands Hammelburg (von links): Werner Strauch, Ludwig Sand, Elmar Hartung, Erich Christl, Josef Zoll, Albert Vierheilig, Johannes Traumann und Erich Rübeck. Die Bronzene Ehrenraute und die Ehrenurkunde des CSU-Landesverbands überreichte Landrat Thomas Bold (rechts) dem Hammelburger Eugen Elsässer, der seit 60 Jahren CSU-Mitglied ist.

  Kommunalwahl 2008

Kommunalwahl am 02.03.2008

Wahl des Stadtrats:

ParteiStimmenanteilSitze
CSU32,91 %8
SPD21,39 %5
CBB - FW16,08 %4
GRÜNE / BfU9,79 %2
JUNGE7,37 %2
H.A.B.7,30 %2
FWS5,14 %1

Wahl des Bürgermeisters:

PersonStimmenanteil
Ernst Stross (SPD, H.A.B.)65,85 %
Elisabeth Wende (CSU)34,15 %

Wahl des Landrats:

PersonStimmenanteil
Thomas Bold (CSU)53,38 %
Hermann Grollmann27,04 %
Norbert Schmähling (GRÜNE / BFU, ÖDP, AUF)19,58 %

Wahl des Kreistags:

ParteiStimmenanteilSitze
CSU46,1 %28
SPD18,0 %11
CBB - FW12,3 %7
GRÜNE / BfU9,0 %6
PWG7,0 %4
FDP4,1 %2
ÖDP3,5 %2

  Ortshauptversammlung 2006

Nicht alltäglich war bei einer Versammlung des CSU-Ortsverbandes die Ehrung von Altbürgermeister Karl Fell. Ihn ehrten Thomas Bold und Ortsvorsitzender Stefan Seufert vor knapp 50 Mitgliedern für 50-jährige Parteizugehörigkeit. Fell habe sich große Verdienste um die Stadt Hammelburg erworben.

Starkes Interesse zeigten die Anwesenden an der Stadtpolitik, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei weiter. Breiten Raum nahm die Diskussion über die Entwicklung des Altenheimes Bürgerspitals ein, das um die Rentabilität ringt, sowie der Bau eines dringend notwendigen Pfarrzentrums, in dem Generationen übergreifend das Gemeinwesen gepflegt werden könne.

Dankbar ist man für den Vorschlag des Staatlichen Schulamtes Bad Kissingen, die Hammelburg Hauptschule zur Musikschwerpunktschule auszubauen. So erfahre die Musikstadt Hammelburg eine weitere Aufwertung.

Einig war man sich über die Weiterführung der Sanierung der Hammelburger Grund- und Hauptschule. Im Jahr 2007 müssen die ausgesetzten Sanierungsarbeiten wieder aufgenommen werden.

Die Vorsitzende der Frauenunion Hammelburg, Elisabeth Wende, berichtete über die fast monatlich stattfindenden Aktivitäten der Frauengruppe, die sich verstärkt mit sozialen Themen beschäftigt.

Landrat Thomas Bold berichtete über die Arbeit des Kreistages. Die Entscheidung des Kreistages, das Hammelburger Krankenhaus an die Rhön Klinikum AG zu veräußern - verbunden mit der Verpflichtung eine Teleportalklinik in Hammelburg zu errichten - sichere Hammelburg das Krankenhauses.

Bedauert wurde, dass die Stadt Hammelburg für den Ausbau des ehemaligen "Pferdestalls" auf Schloss Saaleck keinen Förderantrag gestellt hatte. Landrat Thomas Bold bestätigte aus rechtsaufsichtlicher Sicht die Haltung des Hammelburger Stadtrates zum Umbau der Hammelburger Pappelallee. Um keinen Regressforderungen ausgesetzt zu sein, musste der Stadtrat den fachlichen Stellungnahmen des städtischen Gärtners und eines weiteren Gutachters Folge leisten, der eindeutig den Umbau der Pappelallee in seinem Gutachten fordere.

Einem Wunsch der Versammlung folgend sollen 2007 mehr Informationsveranstaltungen angeboten werden. Den Auftakt bildet ein Vortrag durch den gesundheitspolitischen Sprecher der CSU- Landesgruppe in Berlin, Wolfgang Zöller, am 12. Februar.

Quelle:
www.mainpost.de/regional/bad-kissingen/Zum-Krankenhausbau-verpflichtet;art770,3833464