Über uns

"Näher am Menschen" heißt das Motto der CSU. Wir möchten Ihnen auf diesen Seiten die Gelegenheit bieten, mehr über die CSU in Hammelburg zu erfahren. Lernen Sie die Menschen kennen, die sich in Hammelburg engagieren.

Wir laden Sie ein, sich über unsere Politik für die Region zu informieren. Vielleicht dürfen wir Sie ja auch einmal persönlich bei einer unserer Veranstaltungen kennenlernen.

Wir freuen uns auf Sie und wünschen viel Spaß beim Surfen,

Ihr
Detlef Heim, 1. Vorsitzender

Wir machen Zukunft. Gemeinsam.

  Ortsverband

Unsere Köpfe vor Ort


Engagiert vertritt unser Verband Ihre Anliegen vor Ort. Wer wir sind, möchten wir Ihnen an dieser Stelle zeigen.

Unser Ortsverband hat zum Stand 31. Dezember 2016 189 Mitglieder und ist somit der größte Ortsverband im Bundeswahlkreis Bad Kissingen.

Vorstand

Detlef Heim

CSU Vorsitzender

Stadtrat

Armin Warmuth

Stv. CSU Vorsitzender

Erster Bürgermeister der Stadt Hammelburg , Kreisrat

Lebenslauf von Armin Warmuth

Martin Wende

Stv. CSU Vorsitzender

Stadtrat, Kreisrat, Fraktionssprecher

Gudrun Kleinhenz

Stv. CSU Vorsitzende

Stadträtin

Schatzmeister

Christian Ohmert

CSU-Schatzmeister

Schriftführer

Kerstin Körber

CSU-Schriftführerin

Beisitzer

Andreas Binder

Beisitzer

Thomas Finger

Beisitzer

Heike Herrlich-Heilmann

Beisitzerin

Steffen Höffler

Beisitzer

Bernd Hüfner

Beisitzer

Stadtrat

Sandra Kaiser

Beisitzerin

Albrecht Leurer

Beisitzer

Stadtrat

Ralf Peter

Beisitzer

Elisabeth Wende

Beisitzerin

Stadträtin

Ortsgeschäftsführer

Sebastian Schmid

Ortsgeschäftsführer

Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaften

Tobias Knüttel

JU Vorsitzender

Annemarie Binder

FU Vorsitzende

Reiner Reuß

SEN Vorsitzender

Ehrenvorsitzende

Norbert Binder

Ehrenvorsitzender

  Arbeitsgemeinschaften

Unsere Arbeitsgemeinschaften vor Ort dienen dem CSU Ortsverband als Impulsgeber und Berater. Hier finden Sie eine Kurzbeschreibung ihrer Aufgaben und Ziele sowie die Links zu ihren Internetauftritten.

Junge Union

Junge Union (JU), Hammelburg

Die Junge Union ist unser ganzer Stolz. Wiedergegründet im Jahr 2007 engagieren sich unsere Nachwuchspolitiker vor Ort. Die Junge Union führt junge Menschen an die Politik heran und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Verjüngung von Politik und ihrem Personal. Wer wir sind, möchten wir Ihnen an dieser Stelle zeigen.

Unsere JU hat zum Stand 31. Dezember 2016 26 Mitglieder.


Weitere Informationen zur JU Hammelburg

Frauen-Union

Frauen-Union (FU), Hammelburg

Die Frauen-Union vertritt die Anliegen der Frauen in der CSU und nimmt zu allen wichtigen Problemen der Zeit Stellung. Wer wir sind, möchten wir Ihnen an dieser Stelle zeigen.

Unsere FU hat zum Stand 31. Dezember 2016 44 Mitglieder.


Zum Facebook-Auftritt der FU Hammelburg

Senioren-Union

Senioren-Union (SEN), Hammelburg

Die SEN will Anliegen der älteren Generation bündeln und offensiv gegenüber Politik und Gesellschaft vertreten. Sie will älteren Mitbürgern neue Möglichkeiten aktiver politischer Mitgestaltung geben, getreu dem Motto "Erfahrung gestaltet Zukunft". Wer wir sind, möchten wir Ihnen an dieser Stelle zeigen.

Unsere SEN hat zum Stand 31. Dezember 2016 96 Mitglieder.


Weitere Informationen zur SEN Hammelburg

  Geschichte

Chronik (1946 - 1970)


Am 10. Januar 1946 hatte Militärkommandant Major Edmund Emry vom „Office of Military Government for Landkreis Hammelburg“ der CSU, der SPD und der Kommunistischen Partei eine Erlaubnis zur politischen Betätigung gegeben.

Im Büchereiraum der katholischen Pfarrgemeinde Hammelburg fand daraufhin erstmals am 13. Januar 1946 eine Besprechung zur Gründung der Christlichen-Sozialen Union Hammelburg statt. In der ersten Versammlung wurde Adam Kaiser zum Orts- und Kreisvorsitzenden gewählt. Der kleine Laden in der Gastwirtschaft „Zur Goldenen Krone“ in der Bahnhofstraße wurde die erste Geschäftsstelle.

Am 27. Januar 1946 fanden die Kommunalwahlen statt. Hierbei erreichte die CSU 10 Sitze (1069 Stimmen) und die SPD 3 Sitze (305 Stimmen). Bei der anschließenden Bürgermeisterwahl wurde Adam Kaiser mit 10:2 Stimmen - bei einer Enthaltung - zum 1. Bürgermeister gewählt. Sein Stellvertreter wurde Ludwig Schlereth.

Folgende Vertreter der CSU wurden in den Stadtrat gewählt: Adam Landgraf; Adam Kaiser; Lorenz Hartmann; Ludwig Schlereth; Robert Schaupp; Hugo Römer; Johann Kühnlein; Andreas Rauschmann; Georg Hempfling; Karl Hurrlein

Für den 28. April 1946 wurde die Kreistagswahl festgesetzt. Die CSU erhielt 22 von 24 möglichen Mandaten, was ein deutlicher Vertrauensbeweis war. Dr. Dr. Peter Joseph Jörg, der von der amerikanischen Militärregierung am 05. Mai 1945 als Landrat eingesetzt worden war, wurde vom Kreistag mit 23:1 Stimmen bestätigt. Er vertrat Hammelburg auch bei der verfassungsgebenden Landesversammlung am 30. Juni.

Die Wahlen zum ersten Bayerischen Landtag nach dem Zweiten Weltkrieg fanden am 01. Dezember 1946 statt. Die CSU erreichte mit 52,3% die absolute Mehrheit im Landtag und stellte mit Hans Ehard den nächsten bayerischen Ministerpräsidenten. Frau Dr. Maria Probst, Studienrätin am Hammelburger Gymnasium und Redakteurin der „Bayerischen Rundschau“, erhielt 79% der abgegeben gültigen Stimmen. Ihr Mann, der gegen Ende des Zweiten Weltkrieges gefallen war, hatte Hammelburg bereits von 1919 bis 1933 im Landtag vertreten.

Im Gründungsjahr 1946 gehörten folgende Persönlichkeiten der CSU Hammelburg an: Adam Kaiser; Dr. Dr. Peter Joseph Jörg; Dr. Maria Probst; Anton Bethäuser; Lorenz Hartmann; Fritz Hohmann; Karl Kaiser; Karl Hurrlein; Georg Hempfling; Lioba Schiffner; Martha Bindrum; Georg Schilling; Hans Full; Max Bischof; Andreas Dornbusch; Willi Hofbauer; Robert Schaupp; Alex Emmert; Hans Kaiser; Katharina Schultheis; Anna Bethäuser; Heinz Kerkmann; Johann Wirth

Neue politische Gruppierungen versprachen bei der Kommunalwahl am 30. Mai 1948 Verbesserungen. So entstanden in der Stadt Hammelburg neue Wählergruppen. Neben der CSU und der SPD folgten die Liste der "Evakuierten und Ausgebombten", die Wahlgemeinschaft der Flüchtlinge (später Deutsche Heimatgruppe) und der Bürgerblock. Diese Zersplitterung kostete der CSU im Stadtrat bei der Wahl am 25. April 1948 die absolute Mehrheit. Trotzdem wurde die CSU mit 7 Sitzen knapp vor dem CBB (6 Sitze) stärkste Fraktion.

Folgende Vertreter der CSU wurden bei der Kommunalwahl 1948 in den Stadtrat gewählt: Karl Wankel; Karl Hurrlein; Johann Kühnlein; Georg Hempfling; Georg Schilling; Adam Landgraf; Robert Schaupp

Adam Kaiser wurde vom neuen Kreistag 1948 mit einer Stimme Mehrheit zum Landrat gewählt. Die CSU erhielt 15 von 30 Kreistagssitzen.

Im CSU-Ortsverband wurde Fritz Hohmann am 01. August 1948 zum neuen Ortsvorsitzenden gewählt. 20 Jahre war er als Stadtrat und lange Jahre auch als Fraktionsvorsitzender tätig.

Die Bundestagswahl 1949 fand am 14. August 1949 statt. Sie war die erste Bundestagswahl überhaupt und – nach den Wahlen zu den Landtagen und den Kommunalwahlen in den Jahren seit 1946 – die erste freie Wahl auf deutschem Boden seit der Reichstagswahl am 6. November 1932. Die CDU/CSU erreichte 31% der Stimmen und wurde stärkste Fraktion. Konrad Adenauer, zuvor Präsident des Parlamentarischen Rates, wurde von der Koalition aus CDU/CSU, FDP und DP (Deutsche Partei) zum ersten Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Für den Bundeswahlkreis Karlstadt, zu dem die sechs Landkreise Karlstadt, Lohr, Gemünden, Hammelburg, Bad Brückenau und Bad Neustadt gehörten, hatte die CSU Dr. Maria Probst aufgestellt. 76,9% der gültigen Stimmen für sie war ein deutlicher Ausdruck ihrer Beliebtheit.

Dr. Maria Probst, die 1949 als einzige CSU-Abgeordnete im Bundestag saß, stritt unermüdlich für eine Verbesserung der Kriegsopferfürsorge und scheute dabei auch den Konflikt mit den Finanzministern nicht, selbst wenn diese von der CSU gestellt wurden. Diese nannten sie deshalb schon bald „Maria Heimsuchung“, während sie im Volksmund voller Bewunderung „Maria Hilf“ hieß. Ihre Karriere wurde durch das Amt der ersten Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags gekrönt.

Am 19. Oktober 1949 wurde der „Staatspolitische Arbeitskreis auf Burg Rothenfels“ gegründet. Gründungsmitglieder waren u.a. Dr. Maria Probst, MdB; Dr. Willi Ankermüller, MdL; Landrat Adam Kaiser; Alfred Biehle; Marko Dyga und Hans Wirth. Der erste Vorsitzende wurde Landrat Adam Kaiser und die Schirmherrin Dr. Maria Probst, MdB. Dieser Arbeitskreis ist bis heute Träger zahlreicher Informations-, Bildungs- und Diskussionsabende.

Die Wahlen zum 2. Bayerischen Landtag fanden am 26. November 1950 statt. Die CSU erlebte in dieser Wahl mit 27,4% (-24,9%) ihren bisher größten Absturz bei den Wählerstimmen. Die SPD erhielt zum ersten und bis dato einzigen Mal die relative Mehrheit der Wählerstimmen, die CSU stellte jedoch trotzdem knapp die größte Fraktion. CSU und SPD bildeten eine Koalition unter Ministerpräsident Hans Ehard. Bürgermeister Philipp Hettrich aus Schwebenried zog für den Stimmkreis Hammelburg-Karlstadt-Brückenau/Ufr. erstmalig in den Landtag ein.

Mit Studiendirektor Dr. Alexander Ortloff erhielt der CSU-Ortsverband am 19. November 1951 einen neuen Vorsitzenden. In seine Amtszeit fiel die Kommunalwahl 1952. Eine heimtückische Krankheit zwang Dr. Ortloff, den Vorsitz bald wieder abzugeben.

Die Kommunalwahl am 30. März 1952 brachte der CSU in Hammelburg wieder ein freundlicheres Ergebnis. Karl Kaiser wurde zum Bürgermeister gewählt. Im Stadtrat hatte die CSU nun 8 Mandate. Mit der Stimme des Bürgermeisters hatten Sie die Mehrheit im Stadtrat.

Folgende Vertreter der CSU wurden bei der Kommunalwahl 1952 in den Stadtrat gewählt: Kornel Farrenkopf; Fritz Hohmann; Hermann Zahner; Wilhelm Schilling; Robert Schaupp; Karl Hurrlein; Fritz Frank; Walther Gerhard

Landrat Adam Kaiser wurde vom neuen Kreistag 1952 im Amt bestätigt. Die CSU erhielt 13 von 28 Kreistagssitzen.

1952 wurden im Rückgebäude der Raiffeisenbank größere Geschäftsräume bezogen.

Am 27. November 1952 wählten die Mitglieder des Ortsverbandes Apotheker Walther Gerhard zu ihrem Vorsitzenden. Er war 20 Jahre (1952 – 1972) Mitglied des Stadtrates. Zu seinem Stellvertreter wurde Fritz Hohmann gewählt. Schriftführer wurden J. Meisenzahl und Dr. Pache. Zum Schatzmeister wurde Hans Full gewählt.

Die Wahl zum 2. Deutschen Bundestag fand am 06. September 1953 statt. Bei einer Wahlbeteiligung von 86% erhielt die Union aus CDU/CSU 45,2% der abgegebenen Stimmen (nach 31,0% im Jahre 1949) und bildete die nun deutlich stärkste Fraktion. Konrad Adenauer blieb Bundeskanzler. Dr. Maria Probst trat erneut für den Bundeswahlkreis Karlstadt, zu dem die sechs Landkreise Karlstadt, Lohr, Gemünden, Hammelburg, Bad Brückenau und Bad Neustadt gehörten, zur Wahl an und wurde mit großer Mehrheit in den Bundestag gewählt.

Die Wahlen zum 3. Bayerischen Landtag fanden am 28. November 1954 statt, die Wahlbeteiligung lag bei 82,4%. Die CSU konnte deutliche Gewinne verbuchen, erreichte einen Stimmenanteil von 38% und wurde somit mit Abstand die stärkste Fraktion. Trotzdem wurde Wilhelm Hoegner (SPD) zum zweiten Mal nach 1946 zum Ministerpräsidenten gewählt, da SPD, Bayernpartei, BHE (Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und FDP eine Viererkoalition bildeten. Für den Stimmkreis Hammelburg-Karlstadt-Brückenau/Ufr. zog Philipp Hettrich erneut in den Landtag ein.

In der Kommunalwahl am 18. März 1956 verteidigte die CSU ihre 8 Stadtratsmandate. Bürgermeister Karl Kaiser erhielt mit 60,7% der gültigen Stimmen einen beachtlichen Vertrauensbeweis.

Folgende Vertreter der CSU wurden bei der Kommunalwahl 1956 in den Stadtrat gewählt: Kornel Farrenkopf; Max Bischof; Wilhelm Schilling; August Fell; Walther Gerhard; Max Römisch; Fritz Hohmann; Robert Schaupp

Landrat Adam Kaiser wurde vom neuen Kreistag 1956 im Amt bestätigt. Die CSU erhielt 12 von 25 Kreistagssitzen.

Den Vorsitz im Ortsverband übernahm im Dezember 1956 August Böhm aus Pfaffenhausen. August Böhm hatte vom 20. Dezember 1956 bis 22. Januar 1962 auch den Vorsitz im Kreisverband inne; eine Zeit, in der sich der Kreisverband eines außerordentlich hohen Zuwachses an Mitgliedern erfreute.

Bei der Wahl zum 3. Bundestag am 15. September 1957 erhielt die CDU/CSU mit 50,2% eine absolute Mehrheit der Zweitstimmen und 277 der 519 Bundestagsmandate. Konrad Adenauer wurde erneut zum Bundeskanzler gewählt. Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Probst trat zum dritten Mal als Wahlkreiskandidatin für den Bundeswahlkreis Karlstadt an und wurde mit einer großen Mehrheit der Erststimmen gewählt.

Nach einer schweren Operation verstarb Bürgermeister Karl Kaiser überraschend am 22. Oktober 1957. Sein Tod bedeutete für die CSU und die Menschen einen schweren Verlust. In der Nachwahl am 15. Dezember 1957 standen sich zwei Bewerber gegenüber. Die CSU hatte Stadtrat Kornel Farrenkopf aufgestellt und der Bürgerblock Dr. Heinz Meyer. Letzterer wurde schließlich mit 64% der gültigen Stimmen zum Bürgermeister gewählt.

Unter dem Vorsitz von Marko Dyga wurde am Palmsonntag 1958 in Hammelburg der Kreisverband der Jungen Union gegründet. Einer der Gründungsmitglieder war Otmar Pfister.

Am 23. November 1958 fanden die Wahlen zum Bayerischen Landtag statt. Die CSU konnte wiederum deutlich dazu gewinnen (+7,6%) und kam auf einen Stimmenanteil von 45,6%. Es kam zu einer Koalitionsregierung CSU, GB/BHE (Gesamtdeutscher Block/Bund der Heimatvertriebenen und Entrechteten) und FDP, zunächst unter der Führung von Hanns Seidel, ab 1960 unter Hans Ehard. Für den Stimmkreis Hammelburg-Karlstadt-Brückenau/Ufr. zog Philipp Hettrich erneut in den Landtag ein.

Bei der Mitgliederversammlung im Januar 1959 wurde August Böhm als Vorsitzender bestätigt sowie Hans Wirth zu seinem Stellvertreter bestimmt. Schriftführer wurden Rudolf Schaupp und Johanna Mache. Zum Schatzmeister wurde Hans Full gewählt. Im erweiterten Vorstand waren u.a. Max Römisch, Walther Gerhard, Fritz Hohmann und Marko Dyga.

Bei der Kommunalwahl am 27. März 1960 ging Stadtrat Max Römisch als Bürgermeisterkandidat für die CSU in das Rennen. Das Wahlergebnis brachte aber ein eindeutiges Votum für Bürgermeister Dr. Heinz Meyer vom Bürgerblock. Angesichts der außerordentlichen Aufgaben der Stadt Hammelburg in Zusammenhang mit dem raschen Anstieg der Bevölkerungszahl und den dadurch verursachten Problemen, hatten die Stadträte der CSU am 20. Juli 1962 mit den Stadträten des Bürgerblock eine Arbeitsgemeinschaft beschlossen. Diese Vereinbarung sollte bei der Wahl im Jahr 1966 noch eine Rolle spielen.

Folgende Vertreter der CSU wurden bei der Kommunalwahl 1960 in den Stadtrat gewählt: Max Römisch; Marko Dyga; Walther Gerhard; Fritz Hohmann; August Fell; Georg Schilling

Landrat Adam Kaiser wurde vom neuen Kreistag 1960 im Amt bestätigt. Die CSU erhielt 13 von 26 Kreistagssitzen.

Bei der Mitgliederversammlung im November 1960 wurde August Böhm als Vorsitzender sowie Hans Wirth als sein Stellvertreter bestätigt. Schriftführer wurden Rudolf Schaupp und Hans Full. Zur Schatzmeisterin wurde Johanna Mache gewählt. Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurden Josef Heim, Hermann Fenn, Kornel Farrenkopf, Marko Dyga und Vinzent Gut.

Bei der Wahl zum 4. Bundestag am 17. September 1961 musste die CDU/CSU einen Stimmenverlust von fast 5% auf 45,3% hinnehmen, blieb aber dennoch deutlich die stärkste Fraktion. Konrad Adenauer wurde zum vierten Mal zum Bundeskanzler gewählt. Bundestagsabgeordnete Dr. Maria Probst trat zum vierten Mal als Wahlkreiskandidatin für den Bundeswahlkreis Karlstadt an und wurde mit einer überzeugenden Mehrheit der Erststimmen wiedergewählt.

Vom 14. Dezember 1961 bis 16. November 1964 führte Oberstudiendirektor Heinrich Mayer den Ortsverband. Aus familiären Gründen wechselte Heinrich Mayer an das Gymnasium in Neumarkt, weshalb er auch sein Amt als Vorsitzender der CSU niederlegte.

Die Wahlen zum 5. Bayerischen Landtag fanden am 25. November 1962 statt. Die Wahlbeteiligung bei dieser Wahl lag bei 76,5%. Die CSU konnte leichte Gewinne verbuchen (+1,9%) und kam auf einen Stimmenanteil von 47,5%. So erreichte die CSU erstmals seit 1946 wieder die absolute Mehrheit der Mandate, ging unter dem neu gewählten Ministerpräsidenten Alfons Goppel für die neue Legislaturperiode dennoch eine Koalition mit der Bayernpartei ein. Für den Stimmkreis Hammelburg-Karlstadt-Brückenau/Ufr. zog Philipp Hettrich erneut in den Landtag ein.

Bei der Landratswahl am 08. März 1964 setzte sich Amtsinhaber Adam Kaiser mit 76% deutlich gegen den Herausforderer Heinz Großmann durch.

Im März 1963 standen wieder parteiinterne Neuwahlen an. Hierbei wurde Heinrich Mayer als Vorsitzender bestätigt sowie Dr. Rosenthal zu seinem neuen Stellvertreter gewählt. Zur Schriftführerin wurde Johanna Mache gewählt. Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurden Georg Schilling, Valentin Heim und Adam Hornung.

Die Mitgliederversammlung wählte am 16. November 1964 den späteren Landrat Marko Dyga zum neuen Vorsitzenden. Neuer stellv. Vorsitzender wurde Josef Goblirsch, neuer Schatzmeister Hans Wirth und neue Schriftführer Fritz Hohmann sowie Walther Gerhard.

Marko Dyga hat von 1967 bis 1972 als Kreisvorsitzender im ehemaligen Landkreis Hammelburg und von 1972 bis 1991 als Kreisvorsitzender im Landkreis Bad Kissingen die Geschicke der CSU in diesen Bereichen maßgeblich mitgeprägt. Nahezu vier Jahrzehnte seines Leben (1952 bis 1990) widmete Marko Dyga der kommunalpolitischen Arbeit. 1952 zog er als jüngstes Mitglied in den Kreistag von Hammelburg ein. Von 1966 bis 1978 (1972 Gebietsreform) wurde Marko Dyga stellv. Landrat im Landkreis Bad Kissingen und schließlich von 1978 bis 1990 Landrat. Die vielfältige Arbeit und Anerkennung von Marko Dyga zeigte sich u.a. mit der Verleihung der kommunalen Verdienstmedaille, des Ehrenringes des Landkreises Bad Kissingen, des Bundesverdienstkreuzes erster Klasse und des Ehrenbürgerrechts der Stadt Hammelburg.

Die Bundestagswahl 1965 fand am 19. September 1965 statt. Bei der Wahl zum 5. Deutschen Bundestag trat erstmals Ludwig Erhard als Spitzenkandidat der Unionsparteien an. Die CDU/CSU konnte Stimmengewinne auf 47,6% verbuchen, die Koalition der CDU/CSU und FDP wurde unter dem Bundeskanzler Ludwig Erhard fortgesetzt. Dr. Maria Probst konnte für den Bundeswahlkreis Karlstadt mit 67,5% der Erststimmen erneut das Bundestagsmandat erringen.

Die Gründungsversammlung des Wehrpolitischen Arbeitskreises (WPA) fand am14. November 1965 im Gasthaus „Zum Hirschen“ in Hammelburg statt. Die Festrede hielt Dr. jur. Alfred Schwinger, die 22 anwesenden Teilnehmer trugen sich ausnahmslos in die Gründungsliste ein. Gründungsmitglieder sind u.a.: Marko Dyga, Josef Goblirsch, Albin Heinickel, Herbert Neder, Otmar Pfister, Jürgen Rübeck und Conrad Weberpals. Der erste Vorsitzende des Wehrpolitischen Arbeitskreises wurde Conrad Weberpals.

Geschlossen und kämpferisch ging die CSU die Kommunalwahl 1966 an. Trotzdem hatte der Ortsverband der CSU Hammelburg ursprünglich nicht die Absicht, einen eigenen Kandidaten aufzustellen.

Im Gegenteil: In einer Ortsvorstandssitzung vor der Kommunalwahl, die im Gasthof „Deutsches Haus“ stattfand, hatte der Ortsverband beschlossen den bisherigen Amtsinhaber Dr. Heinz Meyer als gemeinsamen Kandidaten von CSU und Christlichen Bürgerblock zu unterstützen. Diesen Vorschlag lehnte der Christliche Bürgerblock allerdings ab.

Dieses Verhalten wertete die CSU als Aufkündigung der Vereinbarung vom 20. Juli 1962. Daraufhin war es vor allem Frau Dr. Maria Probst, die auf einen eigenen Kandidaten der CSU bestand.

Von dem damaligen Landrat Adam Kaiser angesprochen, für das Amt des Bürgermeisters zu kandidieren, lehnte Karl Fell zunächst ab. In einer außerordentlichen Ortsvorstandssitzung am 12. Februar 1966, an der u.a. Dr. Maria Probst, Adam Kaiser, Marko Dyga, Fritz Hohmann und Kornel Farrenkopf teilnahmen, ließ sich Karl Fell dann doch zu einer Kandidatur umstimmen.

Folgende Vertreter der CSU wurden bei der Kommunalwahl 1966 in den Stadtrat gewählt: Marko Dyga; Walther Gerhard; Fritz Hohmann; Max Römisch; Georg Schilling; Conrad Weberpals; Generos Heil

Das Ergebnis der Bürgermeisterwahl war überraschend ausgegangen; denn mit 52% der gültigen Stimmen wurde Karl Fell zum Bürgermeister gewählt. Die CSU ging gestärkt aus den Wahlen und konnte auch einen weiteren Sitz im Stadtrat dazu gewinnen (nun 7 Sitze); verfügte aber nicht über die Mehrheit im Stadtrat, da sich alle anderen politischen Gruppierungen zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschlossen. Stadtrat Marko Dyga hatte den Vorsitz der CSU-Fraktion übernommen.

Das gute Abschneiden der CSU bei der Kommunalwahl am 13. März 1966 hatte auch den Ortsverband Auftrieb gegeben. Die Mitgliederzahl hatte sich um 25% erhöht.

Die CSU erhielt 15 von 28 Kreistagssitzen im neuen Kreistag.

Nun sollte auch die junge Generation zum Zuge kommen. Nach der Kommunalwahl hat der Ortsvorsitzende Marko Dyga in das Kolpingheim zur Gründungsversammlung der Jungen Union eingeladen. Hier wurde Joachim Pischl zu ihrem Vorsitzenden und Georg Sell zu seinem Stellvertreter gewählt.

Am 18. Juni 1966 fand auf Schloss Saaleck ein Festakt zur 1250-Jahrfeier der Stadt Hammelburg statt, an dem u.a. der bayerische MinisterpräsidentDr. h.c. Alfons Goppel, der aus Hammelburg stammende Regierungspräsident von Oberbayern Dr. Adam Deinlein, der unterfränkische RegierungspräsidentDr. Robert Meixner und zahlreiche Gäste des öffentlichen Lebens teilnahmen. Universitätsprofessor Dr. Otto Meyer aus Würzburg hielt die Festansprache.

Die Wahlen zum 6. Bayerischen Landtag fanden am 20. November 1966 statt, wobei die Wahlbeteiligung bei erstaunlich hohen 80,6% lag. Die CSU konnte zum vierten Mal in Folge bei bayerischen Landtagswahlen einen Stimmenzuwachs verbuchen und kam auf einen Stimmenanteil von 48,1%. Obwohl die SPD mit 35,8% ihr bis heute bestes Ergebnis bei einer bayerischen Landtagswahl erzielte, konnte sie es nicht verhindern, dass die CSU ihre absolute Mehrheit verteidigen konnte. Die CSU bildete daher eine Alleinregierung unter der Führung von Alfons Goppel. Walter Zeißner aus Karlstadt am Main zog für den Stimmkreis Hammelburg-Karlstadt-Brückenau/Ufr. erstmalig in den Landtag ein und wurde somit der Nachfolger von Philipp Hettrich.

Sehr schmerzlich, insbesondere auch für die örtliche CSU, war der plötzliche Tod von Ehrenbürgerin Dr. Maria Probst am 01. Mai 1967. Hammelburg hatte eine große Fürsprecherin verloren. Nach dem Tod von Frau Maria Probst betreute Erich Ziegler, MdB aus Würzburg bis 1969 den verwaisten Wahlkreis.

Neuer Ortsvorsitzender wurde am 03. Mai 1967 Hans Wirth. Unter seiner Führung nahm der Ortsverband eine starke Aufwärtsentwicklung. Für drei Amtsperioden schenkte ihm die Kreisbevölkerung ihr Vertrauen als Kreistagsmitglied. Über 30 Jahre zeichnete sich Hans Wirth verantwortlich für die Finanzen des Kreisverbandes der CSU. Die Ernennung zum Ehrenvorsitzenden des CSU-Ortsverbandes würdigten die Leistungen von Hans Wirth. Neuer stellv. Vorsitzender wurde Conrad Weberpals und auch das Amt des Schriftführers wurde mit Heribert Schilling und Ernst Mache neu besetzt. Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurde Joachim Pischl.

Am 10. Januar 1969 verstarb Stadtrat Johann Kühnlein. Für ihn zog Gärtner Ludwig Schlereth für die Wählergruppe „Freie Wählerschaft“ in das Stadtgremium ein. Er arbeitete mit der CSU zusammen. Damit hatten sich die Mehrheitsverhältnisse im Stadtrat zugunsten der CSU verändert.

Bei der Mitgliederversammlung im Dezember 1969 wurde der gesamte Vorstand im Amt bestätigt. Neu in den erweiterten Vorstand gewählt wurden Wilhelm Schlereth, Zita Zeier, Elmar Hartung und Georg Sell.

Die Bundestagswahl zum 6. Deutschen Bundestag fand am 28. September 1969 statt. Nach dieser Wahl konstituierte sich erstmals in der damals 20-jährigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland eine sozialliberale Koalition auf Bundesebene. Erstmalig stellten die Unionsparteien nicht mehr den Bundeskanzler, obwohl sie erneut und ununterbrochen seit 1949 die größte Bundestagsfraktion waren. Die CDU/CSU erreichte 46,1% der Stimmen, dennoch wurde Willy Brandt am 21. Oktober 1969 mit einer knappen Mehrheit der sozialliberalen Koalition zum Bundeskanzler gewählt.

Alfred Biehle, der in der Kommunalpolitik als 2. Bürgermeister und stellv. Landrat von Karlstadt Erfahrungen gesammelt hatte, betreute von 1969 bis 1972 den Wahlkreis. Die Gebietsreform 1972 machte eine Neueinteilung des Bundeswahlkreises erforderlich. Die Landkreise Bad Kissingen, Bad Neustadt und Haßfurt bildeten nun den neuen Bundeswahlkreis Bad Kissingen.

Am 9. Januar 1970 verstarb Kreisoberamtmann und Stadtrat Fritz Hohmann kurz vor Vollendung seines 64. Lebensjahres. Für ihn rückte der 38-jährige Postbeamte Otto Zeier in den Stadtrat nach.

Enttäuschend für die CSU verlief die Landratswahl am 08. März 1970. Dr. Karl-Georg Oschmann erhielt 51,8% der gültigen Stimmen vor Marko Dyga mit 40,7%. Es war ein harter Wahlkampf, der zum Teil die Privatsphäre nicht verschonte. Nach der Wahl von Dr. Karl-Georg Oschmann zum Landrat rückte Bäckermeister Gustav Feser (CBB) in den Stadtrat nach und Otto Zeier wurde am 11. Mai 1970 vom Stadtrat zum 2. Bürgermeister gewählt.

Im Mai 1970 verstarb Stadtrat Georg Schilling. Für ihn rückte Eugen Elsässer (49 Jahre), Fachberater beim Landwirtschaftsamt Hammelburg, in den Stadtrat nach.

Die Wahlen zum 7. Bayerischen Landtag fanden am 22. November 1970 statt. Die CSU konnte zum fünften Mal in Folge bei bayerischen Landtagswahlen einen Stimmenzuwachs verbuchen und kam auf einen Stimmenanteil von 56,4%. Dies war somit die erste Landtagswahl seit 1946, in der die CSU mehr als 50% der Wählerstimmen erhielt. Auch in den folgenden acht Landtagswahlen von 1974 bis 2003 hintereinander gelang ihr dies. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Volkmar Gabert scheiterte bei dieser Wahl zum dritten Mal mit dem Ziel, Ministerpräsident Alfons Goppel abzulösen. Für den Stimmkreis Hammelburg-Karlstadt-Brückenau/Ufr. zog Walter Zeißner erneut in den Landtag ein.

Mit Zita Zeier zog 1970 erstmals ein Mitglied des Ortsverbandes in den Bezirkstag ein. Sie war für Paul Barth aus Brendlorenzen auf der Liste nachgerückt. Für ihr Direktmandat, das sie anschließend von 1974 bis 1990 ausübte, erzielte sie in der Stadt Hammelburg mit jeweils über 70% der abgegebenen Stimmen immer ein hervorragendes Ergebnis.