Meldung

Zum Überblick

70 Jahre CSU Hengersberg

CSU ernennt fünf neue Ehrenmitglieder zum Jubiläum

 

Hengersberg. (ni)  Seit 70 Jahren setzt sich die CSU für die Weiterentwicklung des Marktes Hengersberg ein. Dieses Jubiläum wurde bei einem Ehrenabend gebührend im Nothaftgewölbe gefeiert. Im Beisein von zahlreichen Ehrengästen und hochrangigen Politikern wurden fünf neue Ehrenmitglieder ernannt. Zahlreiche langjährige Mitglieder wurden für ihre Treue ausgezeichnet.

Die CSU kann auf eine erfolgreiche Geschichte im Markt Hengersberg zurückblicken, das tat Ortsvorsitzender Mathias Berger auch beim Gründungsfest am vergangenen Freitag. 70 Jahre zeichnet sich der Ortsverband durch Beständigkeit, Erfahrung und Engagement für die Heimat aus, betonte Berger. Gegründet wurde der Ortsverband gleich nach dem Krieg, 1946. In der schwierigen Nachkriegszeit taten sich 20 Männer zusammen, um die Heimatgemeinde aufzubauen. Als erster Vorsitzender stand Franz Schlegl von 1946 bis 1952 an der Spitze der CSU. Danach folgten Josef Weber (1952–1954) und Fritz Eberle (1954–66). Unvergessen ist auch der ehemalige Bürgermeister Willi Weiß (Amtszeit von 1967–1984), der innerhalb seiner Amtszeit zur CSU übertrat.1984 wurde Werner Bachmeier zum Marktoberhaupt gewählt. Den Ortsvorsitz übernahm 1985 bis zu seinem Tod 2002 Georg Berger. Bei den Kommunalwahlen 2002 wurde Berger auch zum Bürgermeister gewählt. Danach übernahm Erich Pfaffinger den Vorstandsposten, 2007 folgte Peter Wimmer, seit 2009 führt Mathias Berger den Ortsverband.

In Erinnerung geblieben sind die zweimaligen Besuche von Max Streibl, zunächst als Staatssekretär, dann als Finanzminister. Zum 40-jährigen Bestehen der CSU wurde das erste Bürgerfest veranstaltet, seither ist es ein fester Bestandteil im Hengersberger Veranstaltungskalender. Fest zum Jahresablauf gehört seit der Jahrtausendwende der Neujahrsempfang, bei dem Ehrenamtlichen, Vereinen und Verbänden gedankt wird. Unvergessen bleiben auch die Nockherberg-Veranstaltungen, organisiert von Roland Bernreiter.

Seit 1989 gibt es bei den Kommunalwahlen auf Initiative von Christian Bernreiter eine Junge Liste. Zusammen mit dem Bürgerblock ging die CSU eine Drei-Listen-Verbindung ein. 1998 wurde schließlich auch eine Frauenunion gegründet. Aushängeschild des Ortsverbands ist Christian Bernreiter, der 2002 zum Landrat gewählt wurde.

Der Mitgliederstand hat sich von anfangs zwanzig in den 70er Jahren erheblich gesteigert, aktuell gehören 90 Mitglieder der CSU an.

Berger bedankte sich bei den Mandatsträgern, dem Kreisverband und den Sponsoren für die Unterstützung. Den Marktgemeinderäten und der Vorstandschaft dankte er für die aktive Mitarbeit. Der Ortsverband habe Höhen und Tiefen erlebt, Wahlen können gewonnen und verloren werden, der Blick muss jedoch positiv in die Zukunft gehen, fasste Berger zusammen.

Kreisvorsitzender Bernd Sibler gratulierte ebenso wie MdB Barthl Kalb und stellvertretender Landrat Roman Fischer, Landrat Christian Bernreiter war erkrankt.

Sibler erinnerte an die Geschichte der Bayern-CSU. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die politische Landschaft neu sortiert. Gegründet wurde die CSU als Volkspartei. Die erste Wahl brachte gute Ergebnisse, dann folgte ein Einbruch. In den 60er Jahren folgte der Aufschwung, maßgeblich beeinflusst durch das Engagement von Franz-Josef Strauß. Der konservative Markenkern sei beibehalten worden, dazu gehöre aber auch eine moderne Ausrichtung in Richtung Bildung, Infrastruktur und Industrie. Tradition und Moderne seien vereint in der CSU, erfolgreich weitergeführt worden sei dies auch von Edmund Stoiber und Horst Seehofer. Hinsichtlich der CSU Hengersberg bedankte sich Sibler besonders bei den drei B: Bachmeier, Bernreiter und Berger, die den Markt geprägt haben.

Anlässlich des Gründungsfestes wurden langjährige Mitglieder geehrt: 15 Jahre Mitgliedschaft: Bernhard Wirth. 20 Jahre: Erich Ketzer. 25 Jahre: Dieter Abraham. 30 Jahre: Hermann Sommer und Josef Drasch. 35 Jahre: Erwin Zwickl und Xaver Glashauser. 45 Jahre: Helmut Nothaft sen. und Georg Weber. 50 Jahre: Werner Bachmeier.

Zu Ehrenmitgliedern, die höchste Auszeichnung des Ortsverbandes, wurden Josef Pfaffinger, Xaver Glashauser, Willi Preisinger, Willi Weiß und Helmut Nothaft ernannt. Gäste der Feier waren auch Bundestagsabgeordneter Barthl Kalb, Bezirksrätin Margret Tuchen, Bundestagskandidat Thomas Erndl, Julien Pursch, Diana Preisinger von der JU, FU-Vorsitzende Alexandra Schuster-Grill, Seniorenunionsvorsitzender Alois Pinzinger, Bundeswahlkreisgeschäftsführerin Christine Oswald sowie vom Kreisverband Florian Roßmeisl.