Aktivitäten

  Berichte

  Jahreshauptversammlung am 14.03.2017

Bürgermeister Eric Ballerstedt

Die finanzielle Lage der Stadt sei sehr gut. Die erwirtschafteten Überschüsse würden zur Konsolidierung des Haushaltes verwendet. Auch die Prognose für 2017 übertreffen den Haushaltsansatz.

Für das Jahr 2017 sei u.a. der Beginn des Bebauungsplanverfahrens für das Baugebiet „Gierenbach“ vorgesehen. Das komplizierte Umlegungsverfahren finde derzeit statt.

Für das Hallenbad werden die Planungen konkretisiert. Danach könne erst beurteilt werden, ob eine Sanierung oder ein Neubau in Frage komme. Hier gehe es auch noch um Zuschüsse, z.B. für das Bad als Schulsporteinrichtung.

Beim Nadenberg (Feriendorf) gehe es um Einfamilienhäuser im unteren Bereich und im oberen Bereich um den Bau mit einem Investor.
Außerdem finde im Stadtrat vor den Sommerferien eine Klausurtagung statt.
Größere Projekte seien in nächster Zukunft außer dem Hallenbad nicht möglich.
Mehr sei nicht nur wegen des Geldes sondern auch aufgrund der zur Verfügung stehenden Personalkapazität im Rathaus nicht möglich.
Aufgrund von vorgegebenen Abläufen komme es oft zu Verzögerungen.
Für die gute Zusammenarbeit dankte er der CSU-Fraktion.

Bericht der Vorsitzenden

Hanni Windhaber stellte fest, dass die Arbeit im Ortsverband viel Spaß macht.
Der Mitgliederstand beträgt 54 Mitglieder, es konnten vier Neuzugänge verzeichnet werden und leider gab es auch zwei Austritte. Die beiden Austritte waren die Folge der Flüchtlingspolitik der CSU.
Die Vorsitzende Hanni Windhaber bedankte sich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand.
Von folgenden Aktivitäten im Jubiläumsjahr 2016 konnte sie berichten:
• Teilnahme am Bockbierfest im Bayerischen Hof
• Brauereibesichtigung bei der „Meckatzer Löwenbrauerei“
• Erstellung der Festschrift
• 70 Jahrfeier des Ortsverbandes mit MdB Wolfgang Bosbach. Es war eine gelungene Veranstaltung. Herr Bosbach hat sich in das „Goldene Buch“ der Stadt eingetragen.
• Ein offener Brief wurde an Parteivorsitzenden Horst Seehofer und Generalsekretär Andreas Scheuer gerichtet. Das Echo in der Presse war sehr gut. Neben dem "Westallgäuer" interessierte sich auch der Bayerische Rundfunk vor Ort für das Schreiben. Hanni Windhaber dankte Klaus Schneider, der diesen Brief formulierte.

• Besuch des Bayerischen Landtag mit MdL Eric Beisswenger.
• CSU-Mitglieder nahmen am „Stadtradeln“ teil.
• Grillfest im Herbst im Schützenhaus.
• Beim Bürgerschießen nahmen 3 Mannschaften der CSU teil.
• Die CSU erhöhte im abgelaufenen Jahr die Mitgliedsbeiträge moderat.
• Vorsitzende Windhaber verwies noch auf die anstehende Bundestagswahl am 24.09.2017 

2017 konnten sechs Mitglieder des Ortsverbands für ihre langjährige Treue geehrt werden.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft ehrte der Ortsverband Dr. Wolfgang Dietlein und Heinrich Immler, für 40 Jahre Annemarie Sprenzinger, Arthur Rädler und Anton Wiedemann und für 60 Jahre Alfred Bader.

 

 

 

 

  Pressebericht am 15.06.2016: "Lindenberger CSU kritisiert politische Entwicklungen"

15.06.2016 · LINDENBERG
Lindenberger CSU kritisiert politische Entwicklungen:

Zum Jubiläum lädt sie Wolfgang Bosbach (CDU) ein · Die Lindenberger CSU feiert am 1. Juli ihr 70-jähriges Bestehen. Als Gastredner kommt freilich keine Größe der Christsozialen in die 11 500-Einwohner-Stadt. Eingeladen hat der Ortsverband Wolfgang Bosbach – einen prominenten Vertreter der CDU.
Und das nicht von ungefähr.

„Er drückt seine Meinung aus, ohne Rücksicht auf die eigene Karriere“, sagt die Ortsvorsitzende Hannelore Windhaber.

Diese geradlinige Haltung vermisst der Ortsverband gerade in der eigenen Partei. Zum Ausruck gebracht hat der Vorstand das auch in einem Schreiben an Horst Seehofer und CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer.

  Brauereibesichtung in Meckatz am 08.04.2016

Der CSU-Ortsverband Lindenberg war am 08.04.2016 zu Besuch bei der Meckatzer Löwenbräu. Dort wurden wir vom Braumeister und stellvertretende Ortsvorsitzenden Olaf Fabert - gemeinsam mit unsere Landtagsabgeordneten Eric Beißwenger und KollegInnen vom Ortsverband Heimenkirch - in die Kunst des Bierbrauens eingeweiht! Vielen Dank der Meckatzer Löwenbräu und Olaf Fabert für diesen aufschlussreichen, unterhaltsamen und köstlichen Abend!

Besichtigung Brauerei Meckatz

  Offener Brief an CSU-Landesleitung, Parteivorsitzenden Horst Seehofer März 2016

Der offene Brief an die CSU-Landesleitung wurde von den namentlich aufgeführten CSU-Mitglieder unterschrieben

Die unten genannte Unterzeichnenden des CSU-Ortsverbandes Lindenberg
Säntisweg 37
88161 Lindenberg


Horst
Seehofer                                                                                                              15.03.2016
CSU Landesleitung
Mies-van-der-Rohe-Str. 1
80807 München


Nachrichtlich an:

Zweites Exemplar an Herrn Generalsekretär Andreas Scheuer,
Herrn MdB Dr. Gerd Müller, 
Herrn MdEP Markus Ferber, 
Herrn MdL Eberhard Rotter,
Herrn MdL Eric Beißwenger, 
Herrn Landrat Elmar Stegmann, 
Herrn CSU-Kreisvorsitzender Ulrich Pfanner


Sehr geehrter Herr Parteivorsitzender Seehofer,

in zunehmenden Maße müssen wir im Rahmen unserer parteipolitischen Basisarbeit feststellen, dass trotz CSU-Alleinregierung im Land und CSU-Regierungsbeteiligung im Bund seit geraumer Zeit - momentan jedoch vermehrt - landes- sowie bundespolitische Entwicklungen, auf nahezu allen Politikfeldern, bei der Bevölkerung auf Unverständnis, sowie bei uns als Parteimitgliedern auf Missfallen stoßen. Auch hinblickend auf die Wahlen in 2017 und 2018 nehmen wir dies zum Anlass, Ihnen in diesem Schreiben nur ein paar dieser politischen Fehlentwicklungen kurz darzulegen, in der Hoffnung, damit bei Ihnen ein Gegensteuern anzuregen, damit sich das CSU-Wählerklientel auch wieder durch die CSU vertreten fühlen kann.

Migration:
Derzeitiges Hauptthema - wie wahrscheinlich landesweit – stellt die Asylpolitik dar. Auch nach nahezu einem halben Jahr, mehr oder weniger chaotisch koordinierter, „Flüchtlingskrise“ lassen sämtliche vorgeschlagene Handlungsansätze leider keine für die heimische Bevölkerung und die Schutzsuchenden zufriedenstellende Lösung - auch nur im Ansatz - erwarten. Die Sicherheitsbedenken in der Bevölkerung sind enorm und die finanziellen Auswirkungen der Migration nicht plausibel dargestellt, da die benötigten Gelder an anderen Stellen eingespart werden müssen, was durchaus bereits Unmut hervorruft.

Europa:
Europapolitisch sieht die Bilanz auch nur unwesentlich besser aus. Die Milliardenzahlungen an Griechenland im vergangenen Jahr sind einem Großteil der Bevölkerung äußerst sauer aufgestoßen. Anderen Nationen (siehe Großbritannien kürzlich) werden nach EUAustrittsdrohungen Sonderbedingungen eingeräumt und wir Deutschen als größter Nettobeitragszahler als Gegenleistung mit EU-Rechtsvorschriften gegängelt. Gemäß dem Motto „Wer zahlt schafft an!“ wäre hier durchaus mehr Durchsetzungsvermögen und Verhandlungsgeschick zu erwarten.

Landwirtschaft:
Auch im Bereich der Agrarpolitik wurden unter CSU-Beteiligung fatale Entscheidungen getroffen, ohne dass an anderer Stelle sinnvoller Ausgleich geschaffen wurde. Als Leidtragende hiervon ist unter anderem die in unserer Region stark vertretene Milchwirtschaft zu nennen. Die derzeit sehr begrenzt zur Verfügung gestellten Fördermittel und eine schleppende Auszahlung derselben (z.B. Kulturlandschafts- programm) verschärfen die wirtschaftliche Lage der Landwirte zusätzlich. Darüber hinaus sind die zunehmenden Dokumentations- und Fortbildungsauflagen sowie eine Fülle von, teilweise fachlich äußerst fragwürdigen, Verordnungen und Auflagen nahezu nicht mehr tragbar. Vorstöße aus dem CSU-geführten Bundeslandwirtschafts- ministerium (z.B. Transportverbot tragender Rinder) können vom sachkundigen Betrachter meist nicht nachvollzogen werden.

Energie:
Von weiten Teilen der CSU-Wählerschaft wurden Atomausstieg und Energiewende mitgetragen bzw. zumindest akzeptiert. Die von der bayerischen Staatsregierung durchgeführte Trassenfindung für die benötigten Starkstromleitungen, mit den unzähligen Planungsvarianten, jedoch nicht. Zusammen mit den erheblichen gesetzlichen Einschränkungen bei der Errichtung von EEG-Anlagen (überzogene Anforderungen an Ausgleichs- und Kompensationsmaßnahmen und dergleichen) muss der politische Wille zu einem Ausstieg aus den fossilen und atomaren Energieträgern durchaus in Zweifel gezogen werden.

Wirtschaft / Handel:  
Von Seiten der kleinen und mittelständischen Unternehmen wird neben den stetig steigenden Abgaben seit langem ein rasant zunehmender bürokratischer Aufwand bemängelt, der jedoch mit der in dieser Legislaturperiode eingeführten Aufzeichnungspflicht zum Mindestlohn seinen bisherigen Höhepunkt fand. Ein weiterer Kritikpunkt stellt die offizielle CSU–Haltung bezüglich des Freihandelsabkommens TTIP dar. Dieses Abkommen lässt nicht nur Eingriffe in die bisherigen Gesetzgebungs- und Regelungskompetenzen erwarten, sondern gefährdet überdies die bewährten Standards unter anderem in den Bereichen Verbraucherschutz, Arbeitnehmerschutz, Datenschutz und Tierschutz. Die bisher abzuschätzenden Auswirkungen durch TTIP werden gerade unsere kleinen und mittelständischen Betriebe in Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistung gefährden und damit strukturschwache Regionen in besonderem Maße belasten. Deshalb muss das Freihandelsabkommen klar abgelehnt werden.

Es ist uns durchaus bewusst, dass (gerade auf Bundesebene im Koalitionsbetrieb) bisweilen Kompromisse geschlossen werden müssen, allerdings vermissen wir derzeit ein bestimmtes, zielorientiertes und konsequentes Eintreten für die Belange der bürgerlichen CSUWählerschaft. Darüber hinaus wäre unser Wunsch, dass Vorschläge und Beiträge unserer gewählten Funktions- und Mandatsträger wieder eher aus fundierten Faktenprüfungen und Konsequenzenabwägungen hervorgehen, anstatt auf die schnelle Medienwirksamkeit abzuzielen.
Von den derzeit durchaus passablen Umfrageergebnissen unserer Partei sollte man sich nicht täuschen lassen. Diese sind vielmehr auf Tun und Handeln der Oppositionsparteien, als auf die Stärke der CSU zurückzuführen und eine deutliche Tendenz zu „Protestwahlen“ lässt sich selbst in unseren Reihen bereits feststellen.

Die oben angesprochenen Kritikpunkte werden Ihnen – hoffentlich – überwiegend bewusst sein. Sollte dem nicht so sein, sind wir gerne bereit, Ihnen diese im politischen Diskurs detaillierter darzulegen.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Allgäu!

 

Name:

Adresse:

Funktion:

Unterschrift:

Windhaber Hannelore

Säntisweg 37
88161 Lindenberg

CSU-Ortsvorsitzende
Lindenberg;
CSU-Stadträtin

 

Fabert Olaf

Finkenweg 20
88161 Lindenberg

Stellv.
CSU-Ortsvorsitzender
Lindenberg

 

Schneider Klaus

Kellershub 11
88161 Lindenberg

Beisitzer
CSU-Ortsvorstand
Lindenberg

 

Fink Martin

Manzen 11
88161 Lindenberg

Schriftführer
CSU-Ortsvorstand
Lindenberg

 

Wiedemann Anton

Marktstraße 5
88161 Lindenberg

Stellv.
CSU-Ortsvorsitzender
Lindenberg;
CSU-Stadtrat

 

Schneider Johannes

Kellershub 11
88161 Lindenberg

CSU-Mitglied

 

 

Schneider Alfons

Hochgratstraße 26f
88161 Lindenberg

Schatzmeister
CSU-Ortsverband
Lindenberg

 

Gehring Ludwig

Hauptstraße 82
88161 Lindenberg

Sprecher
CSU-Stadtratsfraktion
Lindenberg

 

 

 

  Jahreshauptversammlung des Ortsverbandes am 15.03.2016

Bürgermeister Eric Ballerstedt: Künftig kleiner, einfacher und ohne „Goldkante“ bauen 

Ortsvorsitzende und Stadträtin Hannelore Windhaber konnte bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung Bürgermeister Eric Ballerstedt und CSU-Kreisvorsitzenden Ulrich Pfanner begrüßen.

In Ihrem Rechenschaftsbericht konnte die Vorsitzende Hanni Windhaber auf eine Reihe von Aktivitäten verweisen.      

Dies war im Einzelnen

  • Teilnahme am Bockbierfest im Gasthof „Bayerischer Hof“
  • Bei einer Berlinfahrt im April 2015 von Dr. Gerd Müller konnten die neugewählten Vorstandsmitglieder teilnehmen
  • Der von Gerd Müller durchgeführten Ortsvorsitzenden Stammtisch im Bundeswahlkreis konnte in Lindenberg im Kesselhaus mit anschließender Führung durch das Hutmuseum stattfinden
  • Der Ortsverband beteiligte sich auch beim "Stadtradeln“ und belegte Platz 24 von 47
  • Ein Stadtgespräch zum Thema Hallenbad fand statt
  • Zwei Mitglieder des Ortsverbandes nahmen am Bezirksparteitag teil -  Klaus Schneider formulierte einen Antrag „gegen“ TTIP, der zur Abstimmung kam
  • Olaf Fabert organisierte das Grillfest im Schützenheim und bewährte sich als Grillmeister
  • Beim Bürgerschiessen des Schützenvereins belegt die CSU-Mannschaft den beachtlichen 14. Platz
  • Die Kontakte, die bei dem Neujahrsempfang des Kreisverbandes entstehen, seien wichtig       
  • In 2015 konnten sieben neue Mitglieder begrüßt werden

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Ortsverbandes findet am 1.7.2016 im „Löwensaal“ eine Jubiläumsveranstaltung mit dem erfolgreichen Innenpolitiker der CDU, Wolfgang Bosbach, statt.
Es findet eine Brauereibesichtigung in der Brauerei Meckatzer durch den stellvertretenden Ortsvorsitzenden Olaf Fabert statt.
Mit Eric Beißwenger ist eine Veranstaltung zum Thema TTIP in Lindenberg geplant.
Am 14.7.2016 findet eine Fahrt zum Bayerischen Landtag nach München auf Einladung von Eric Beißwenger statt
Ortsvorsitzende Hanni Windhaber bedankte sich bei den Mitgliedern, Helmut Strahl, Ingrid Held und Ludwig Gehring für die Unterstützung der Jubiläumsschrift durch ein Inserat.
Klaus Schneider - unterstützt durch Hanni Windhaber und Olaf Fabert - formulierte einen „offenen“ Brief an die CSU-Landesleitung, in dem die Unzufriedenheit einiger Mitglieder zum Ausdruck gebracht wird. Dieser Brief wird nicht vom Ortsverband sondern von den unterzeichnenden Mitgliedern versandt.
Eine Jubiläumsschrift wurde erstellt. Sie lag bei der Versammlung aus.

Bürgermeister Eric Ballerstedt berichtete über aktuelle Themen im Stadtrat        
Er, Ballerstedt, lege Wert darauf, dass der Haushalt möglichst zeitig – in 2016 war es in der Februarsitzung – verabschiedet wird und dadurch frühzeitig der notwendige Handlungsspielraum vorhanden sei. Die Überlegung, den Haushalt bereits im Dezember zu verabschieden scheitere daran, dass zu viele Einflüsse, z.B. der Kreishaushalt, vorhanden seien.
Wenn auch die Kreisumlage noch um 0,5% Punkte gesenkt wurde zur ursprünglichen Ankündigung, so appellierte er doch dafür, die Ausgabenseite zu betrachten. Er sehe durchaus Einsparpotential ohne Leistungseinbußen.
Bisher sei die Arbeit hauptsächlich durch vergangene Projekte wie Hutmuseum und alter Friedhof geprägt gewesen.

Es gelte zu klären, wie mit den Projekten umgegangen wird. So müsse künftig manches etwas kleiner und einfacher und vor allem ohne „Goldkante“ sein. Beim Ausbau der Blumenstraße konnte u.a. durch den Verzicht eines zweiten Pflasterstreifens 30.000,-€ eingespart werden.

Zukunftsthemen waren vor allem der Breitbandausbau und WLAN in der Innenstadt. Lindenberg war die erste Gemeinde im Landkreis. Die Förderquote betrug 80%.

Beim Eisstadion ist der Kunsteis Förderverein der Träger. Dadurch werden die Anforderungen von Leader Plus nach Bürgerbeteiligung erfüllt und die Auflagen für Behörden bei Ausschreibungen entfallen. Dementsprechend wurde die Kostenumlage angepasst.

Durch erforderliche Kanalarbeiten wird auch der Platz beim „Mediterran“ mitgestaltet, Aus Kostengründen gebe das auch Sinn und werde mit dem Neubau Ecke Sonnenstraße (ehemals Mode-Merk) abgestimmt.

Als größeres Projekt nannte Ballerstedt den Umbau im Rathaus mit der Schaffung des Bürgerbüros und Verlegung der öffentlichen Toilette.

Baugebiet am Gierenbach: Das Ergebnis eines Planungswettbewerbes werde im Juni 2016 vorliegen. Es gab keine offene Ausschreibung, sondern es wurden fünf hochkarätige Planungsbüros ausgesucht.

Spielplatzkonzept: Spielplätze, soweit noch vorhanden, seien z.T. in schlechtem Zustand. Erstmals erfolgte seitens der Verwaltung eine aufwendige Erhebung, um festzustellen in welchen Bereichen der Stadt Bedarf besteht oder Bedarf zu erwarten sei.

Hallenbad: Bis September können Zuschussanträge für die Instandhaltung bzw. Erweiterung gestellt werden. Wichtig sei, dass ein Kleinkinderbereich geschaffen werde. Es soll familienfreundlich und preisgünstig sein. Das Bauvorhaben werde aber auch von der Haushaltslage beeinflusst.

Feriendorf Nadenberg: Ein so großes und anspruchsvolles Projekt benötige ein gutes Konzept und auch Zeit.

Einkaufszentrum/Dienstleistungszentrum: Es sei zwischenzeitlich gelungen, die Eigentümer davon zu überzeugen, dass die Baulichkeiten noch nie für ein Einkaufszentrum geeignet gewesen waren. Durch die Umstrukturierung in ein Dienstleistungszentrum könne der Leerstand bald behoben werden.

Feuerwehr: Nach einem Führungswechsel und der Gründung eines vorläufigen Vereins könne beruhigt in die Zukunft geschaut werden.

Insgesamt sei der Zuzugsdruck nach wie vor sehr hoch. Bei der hohen Zahl der Pendler sei bei vielen der Wunsch sich in Lindenberg nieder zu lassen, vorhanden.

Fragen können auch bei der Bürgermeister Fragestunde gestellt werden.

Es bestätige sich, dass ein Baufachmann als Bürgermeister bei vielen Fragen sehr wichtig und hilfreich sei, so Ludwig Gehring. Anton Wiedemann dankte Ludwig Gehring als Fraktionssprecher, der sehr viel Zeit investiere.

Kreisrat Thomas Goebel berichtete aus dem Kreistag.

Folgende Themen standen an:

  • Aufgabe der Kurzzeitpflege im Lindauer Krankenhaus
  • Mit der GKWG werde ein Schülerwohnheim gebaut, geschätzte Kosten 20 Mio Euro
  • Über eine Beteiligung am Flughafen Memmingen ist noch keine endgültige Entscheidung gefallen
  • Für 1.600 Flüchtlinge sei Platz zur Verfügung gestellt. 1.000 Plätze sind davon belegt

Grußwort: Ulrich Pfanner, CSU-Kreisvorsitzender und Bürgermeister vom Scheidegg

Er bedankte sich für die Arbeit vor Ort. Pfanner setzte sich für eine Beteiligung am Memminger Flugplatz ein. Mit einem Anteil von 320.000,--€ sehe er große Vorteile für expandierende Industriebetriebe. Beim Kreishaushalt seien Rekordeinnahmen zu verzeichnen. Trotzdem sollte das Bewusstsein zu Einsparungen  geschaffen werden.

 

 

  CSU Lindenberg beim Bürgerschießen vom 4.11. - 13.11.2015

Auch in diesem Jahr beteiligte sich der Ortsverband Lindenberg der CSU mit einer Mannschaft "D`Schwarze" beim 45. Bürgerschießen des Schützenvereins.
Von 42 angetretenen Mannschaften konnte die CSU-Mannschaft den 14. Platz erreichen.

Für die CSU traten an: Stefan Bihler, Melanie Poppler, Alfons Schneider, Hanni Windhaber, Anton Wiedemann

  CSU Lindenberg stellt Antrag beim CSU-Bezirksparteitag zu TTIP am 11.07.2015

Der Parteitag möge beschließen:

Die CSU-Mitglieder der Bundesregierung, die CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag sowie die CSU-Europagruppe im Europäischen Parlament werden aufgefordert, mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dem Zustandekommen des Freihandelsabkommens zwischen der EU und den USA entgegenzuwirken, falls
dessen Endfassung einen oder mehrere der nachfolgenden Punkte direkt oder indirekt begünstigt.

1.      Aufweichung der uneingeschränkten Gesetzgebungs- und Regelungskompetenzen der EU sowie deren Mitgliedsstaaten durch einen Investor – Staat –Klageverfahren vor privaten Schiedsgerichten

2.      Absenkung der Verbraucherschutzstandards (Hormonfleisch, gentechnisch veränderte Lebensmittel usw.)

3.      Gefährdung von Arbeitnehmerrechten

4.      Verlust des Schutzes von Herkunftsbezeichnung regionaler Produkte

5.      Lockerung von Datenschutzauflagen

6.      Lockerung des Tierschutzstandards

7.      Eingriff in Dienstleistungen des öffentlichen Interesses (Zwangsprivatisierung der Wasserversorgung,   Abwasserbeseitigung, etc.)

Begründung:

Die, trotz der inakzeptabel intransparent geführten Verhandlungen, an die Öffentlichkeit durchgedrungenen Diskussionspunkte lässt eine Absenkung unserer Verbraucherschutz-, Umweltschutz- und Tierschutzstandards erwarten.
Als Folge der Einführung von privaten Schiedsgerichten zum Investitionsschutz ist die Gesetzgebungs- und Regelungskompetenz unserer demokratisch legitimierten Parlamente auf nahezu allen Ebenen (EU, Bund, Land, Kommune) gefährdet, was gleichermaßen einer Entmachtung derselben gleichkommt.
Mit Blick auf zu erwartende Schadensersatzforderungen in erheblichem Ausmaß werden, von der Öffentlichkeit bisher mehrheitlich abgelehnte Praktiken, wie beispielsweise das Fracking oder die unreglementierte Einführung gentechnisch veränderter Organismen nicht mehr zu verhindern sein.
In Summe werden die bisher abschätzbaren Auswirkungen des Freihandelsabkommens zuerst unsere kleinen und mittelständischen Betriebe in Landwirtschaft, Handwerk und Dienstleistung gefährden und damit strukturschwache Regionen in besonderem Maße belasten.
Die CSU als Gesamtpartei mit Regierungsverantwortung muss einem Freihandelsabkommen mit den zu befürchtenden Auswirkungen entschieden und geschlossen entgegenwirken, da sich ansonsten die allgemeine Verunsicherung in der Bevölkerung auf die nächsten Wahlergebnisse der CSU deutlich negativ auswirken wird.

Hannelore Windhaber, Ortsvorsitzende, Delegierte Bezirksparteitag

Olaf Fabert, stellv. Ortsvorsitzender          

Klaus Schneider, Vorstandsmitglied

 

 

 

 

 

 

  Stadtgespräch zum Thema Hallenbadsanierung am 26.06.2015

Die CSU diskutiert die Hallenbadsanierung

Bericht von Martin Fink

Unter dem Thema „Unser Hallenbad - Was brauchen wir, was wollen wir?“ hat der CSU-Ortsverband Lindenberg zum ersten Stadtgespräch in diesem Jahr in den Gasthof „Bayerischer Hof“ eingeladen. Wie CSU-Ortsvorsitzende und Kulturreferentin Hanni Windhaber bei der Begrüßung mitteilte, will der Ortsverband und die Stadtratsfraktion bei den großen Projekten der Bevölkerung die Möglichkeit bieten, ihre Meinung mit einzubringen. Die Hallenbadsanierung werde das nächste große Projekt sein. Besonders begrüßen konnte die Vorsitzende Bürgermeister Eric Ballerstedt und 3. Bürgermeister Michael Wegscheider (SPD).

Hanni Windhaber zeigte anhand der von der Firma Altenburg bereits ermittelten Zahlen u.a. die Wirtschaftlichkeit der Sauna und des Kiosks auf und verwies auf die laufende Bewerbung für eine Förderung als Niedrigenergie-Hallenbad im Rahmen der Aktivregion Stadt - Land - See

Anton Wiedemann erläuterte das vorliegende Strategiepapier der Firma Altenburg mit der Empfehlung, das bestehende Bad um ein Kleinkinderbecken zu erweitern. Eine Aussage über die Weiterführung der Sauna bestehe nicht, eine Schließung der Sauna werde aber empfohlen. Martin Fink als ehemaliger Sprecher der Hallenbadgruppe erläuterte, dass bereits die damalige Projektgruppe die Sanierung mit der Erweiterung um ein Kleinkinderbecken vorgeschlagen habe. Die Sauna wurde damals als gegeben angesehen. Neben einer Modernisierung sprach sich die Gruppe damals für eine Erweiterung der Sauna ausschließlich im Außenbereich mit Blockhaussaunen aus Kostengründen aus. Bei fehlendem Panorama eine Panoramasauna anzubieten bezeichnete Fink auch aus Kostengründen als Unsinn. Die Erfahrungen bei der Stadtleitbild-Diskussion zeige, dass Alternativen geplant und betriebswirtschaftlich belastbare Kosten ermittelt werden müssten, so Fink. Stammgäste der Sauna erklärten, dass sie in den letzten 30 Jahren sehr zufrieden waren und keine Beanstandungen hätten. Sie hofften auf eine Weiterführung des Saunabetriebes sowie den Erhalt einer Gastronomie oder eines Kiosks. Arthur Rädler, früher zuständig für die Hallenbadinstandsetzung, führte aus, dass die Bausubstanz immer erhalten und u.a. die 3-fach-Verglasungen erneuert wurden. Er stellte den diskutierten Abriss der Hülle aus energetischen Gründen in Frage. Der Wunsch des TVL und dessen Schwimmabteilung ist, die Schließung während des Umbaus so kurz wie möglich zu halten. Da mit einer Umbauzeit von einem Jahr zu rechnen sei, sagte Bürgermeister Eric Ballerstedt eine Unterstützung der Stadt bei der Suche nach alternativen Trainingsmöglichkeiten zu, sowie auch eine zeitnahe Information und Kommunikation. Außerdem wies er auf den Schuldenstand von 11 Mio. Euro hin, der einen sensiblen Umgang mit Ausgaben erfordere.

  Neuwahlen des Ortsverbandes am 10.03.2015

Hanni Windhaber löst Thomas Goebel ab

Nach zwölf Jahren Wechsel an der Spitze des CSU-Ortsverbandes Lindenberg. Auch Urgestein Willi Weber scheidet nach vier Jahrzehnten aus dem Vorstand aus. Bei den turnusmäßigen Neuwahlen im CSU-Ortsverband Lindenberg wurde Stadträtin und Kulturreferentin Hanni Windhaber zur neuen Ortsvorsitzenden gewählt. Thomas Goebel, der das Amt zwölf Jahre lang innehatte, trat aus privaten Gründen nicht mehr an. Willi Weber dankte Goebel für sein Engagement. Auch Weber, ein Urgestein der Lindenberger CSU, der seit 1971 im Ortsvorstand aktiv war (zuerst 21 Jahre lang als Ortsvorsitzender und dann 16 Jahre als Schatzmeister), stand nicht mehr zur Wahl. Er wurde von Windhaber für seine Verdienste geehrt.

„Kommunikation wichtig“

Thomas Goebel erinnerte in seinem Rechenschaftsbericht an die Vielzahl der Wahlen in der vergangenen Periode: Europa-, Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahl. Als besonderen Erfolg und „Meilenstein“ für den CSU-Ortsverband hob Goebel die Wahl von Eric Ballerstedt zum Bürgermeister hervor. Der Kassenbericht von Willi Weber zeigte, dass die Finanzen trotz Kommunalwahl auf soliden Beinen stehen.   Ballerstedt ging in seinem Bericht auf laufende Projekte ein. Die in der Wahlbroschüre angesprochenen Themen wie Verkehrsbelastung, Wohnungsbau und Feriendorf seien in Arbeit oder wie das Hallenbad in Planung. Er betonte, dass für ihn die Kommunikation sehr wichtig sei. So gebe es eine regelmäßige Besprechung mit seinen Stellvertretern sowie den Fraktionssprechern oder Gespräche mit den Gewerbetreibenden. Die im Herbst stattgefundene Klausurtagung des Stadtrats habe viele Impulse gebracht. Erfreulich und ein Zeichen des guten Klimas sei auch, dass die erarbeiteten Leitlinien bei dieser Tagung einstimmig verabschiedet werden konnten.   CSU-Fraktionssprecher Ludwig Gehring erläuterte, dass die Entwicklung im Hutmuseum und dem neuen Veranstaltungsraum beobachtet werden müsse. Die Schulden haben in 2014 zwar zugenommen, seien aber zum Teil so genannte rentierliche Schulden. Lösungen fordere aber auch der Löwensaal.   Frank Reisinger berichtete aus der Kreistagsfraktion. Im Mittelpunkt standen der weitere Schuldenabbau sowie die geplanten Baumaßnahmen. So konnte der Landkreis die Pro-Kopf-Verschuldung erstmals unter den bayerischen Durchschnitt reduzieren.

  Ehrungen

  Ehrenmitglieder des Ortsverbandes - 1.7.2016

Dr. Helmut Krammel und Willi Weber wurden am 1.7.2017 zu Ehrenmitglieder für ihre besonderen Verdienste ernannt

  25, 40 und 60 Jahre bei der CSU, Ehrung am 14.03.2017

25Jahre:
Dr. Wolfgang Dietlein war nicht anwesend
Heiner Immler
40 Jahre:
Annemarie Sprenzinger
Artur Rädler
Anton Wiedemann
60 Jahre:
Alfred Bader

  25, 50 und 55 Jahre bei der CSU - Ehrung am 15.03.2016

Auch in diesem Jahr konnten wieder langjährige Mitglieder des CSU-Ortsverbandes geehrt werden

Von Links:
Willi Weber für 55 Jahre, Ortsvorsitzende Hanni Windhaber, Traudl Teichert 50 Jahre,
Ludwig Gehring 25 Jahre, (nicht auf dem Bild) Anneliese Siefenhofer 55 Jahre

  50 und 55 Jahre bei der CSU - Ehrung am 10.03.2015

Anläßlich der Jahreshauptversammlung konnten wieder Mitglieder für lange Treue zur CSU Lindenberg geehrt werden

 v.l.n.r.: Hanni Windhaber, Ursula Schickle (50 Jahre Mitglied), Georg Schneider (55 Jahre Mitglied), Dr. Helmut Krammel, Dr. Johannes Netzer (beide 50 Jahre Mitglied) und Thomas Goebel.