Gemeinderat

Liebe interessierte Besucher der CSU–Internetplattform  

Kommunalpolitik ist die direkterste Form des politischen Handelns. Alles was der Gemeinderat beschließt, nimmt direkten Einfluss auf unser aller Leben. Seit 2008 arbeite ich als 1. Bürgermeister intensiv an der Weiterentwicklung unserer Gemeinde.

Ein Bürgermeister alleine kann aber nichts bewegen, ohne die gute Zusammenarbeit mit den einzelnen Fraktionen - im besonderen die CSU-Fraktion, die ich selbst von 2002 bis 2008 führen durfte -  wäre eine erfolgreiche Entwicklung nicht möglich. Deshalb möchte ich mich sehr herzlich für das hohe Engagement bei den einzelnen Fraktionen bedanken.

Bedanken möchte ich mich aber vor allem auch bei unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern für das gute Miteinander. Mein persönliches Bestreben ist es stets durch eine hohe Nähe zu meinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern auch nahe an Ihren Sorgen und Anliegen zu sein.

Mein Ziel ist es, die bestmögliche Lösung anzustreben und zur Umsetzung zu bringen. Ich bitte aber auch um eine realistische Betrachtung, dass Verantwortung für eine Gemeinde, für eine Gemeinschaft zutragen auch ablehnende Entscheidungen erforderlich machen können. Ich freue mich, wenn Sie Interesse zeigen und sich im Internet über unsere Gemeindepolitik informieren.

Miteinander leben in einem Ort  bedeutet auch, dass das direkte Lebensumfeld und die anstehenden Entwicklungen von hoher Bedeutung auch für die eigene Lebensqualität sind. Deshalb möchte ich Sie motivieren, bleiben Sie weiterhin neugierig und haben Sie so gut es Ihnen möglich ist Interesse an der Fortentwicklung und Gestaltung Ihrer Wohnortgemeinde.

Hans Seidl, 1. Bürgermeister 

  Mandatsträger

Bürgermeister

 

Hans Seidl

1. Bürgermeister                                                                                                                                                                   Haupt- und Finanzausschuss                                                                                                                               Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

 

Roland Müller

2. Bürgermeister Gemeinderat                                                                                                                                                   Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss 

Fraktionsvorsitzende

 

Gabriele Rappenglitz

Gemeinderätin                                                                                                                            Fraktionsvorsitzende                                                                                                                                       Haupt- und Finanzausschuss                                                                                           Rechnungsprüfungsausschuss

 

Stefan Pfannes

Gemeinderat                                                                                                                                                         1. stellvertretender Fraktionsvorsitzender

Gemeinderat

 

Leonhard Hainzinger

Gemeinderat                                                                                                                                                   Haupt- und Finanzausschuss                                                                                          

 

 

 

Silvia Heitmeir

Gemeinderätin                                      Rechnungsprüfungsausschuss                                                                                        

 

 

 

Xaver Hirsch

Gemeinderat                                                                                                                                               Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

 

Evi Huttenloher

Gemeinderätin                                                                                                                                                 Haupt- und Finanzausschuss                                                                                          Rechnungsprüfungsausschuss 

 

Christian Kemether

Gemeinderat                                                                                                                                                   Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

 

Josef Strauß

Gemeinderat                                                                                                                                                   Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

 

Christa Turini-Huber

Gemeinderätin                                                                                                                                                     Haupt- und Finanzausschuss                                                                                     

 

 

  Ziele

ZUKUNFTSPROGRAMM 2014 - 2020

Präambel

Unser Zukunftsprogramm ist durch eine intensive Arbeit in neun Themengruppen entstanden. Alle Gemeinderatskandidatinnen und Kandidaten, sowie Mitbürgerinnen und Mitbürger mit fachlichen Kenntnissen in den einzelnen Bereichen haben dabei mitgewirkt. Grundlage unserer Stoffsammlung waren die Anregungen, die wir bei unseren jährlichen seit 2002 bestehenden Ortsgesprächen in allen Orten der Gemeinde von unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern aufnehmen konnten. Zusammen mit unserer Gemeinderatsfraktion und dem 1. Bürgermeister Hans Seidl wurden daraus die Projekte, Ziele und Visionen für unsere Gemeinde formuliert und als Zukunftsprogramm 2014-2020 zusammengefasst. In den Jahren 2008-2014 wurden zeitgemäße Strukturen geschaffen, die für alle Generationen bessere Lebensbedingungen und Perspektiven geschaffen haben. Damit wurde eine gute Basis erreicht. Der Ort und die Menschen brauchen jetzt etwas mehr Ruhe, um die Veränderungen anzunehmen. Das soll nicht heißen, dass wir uns auf dem Erreichten ausruhen, sondern dass wir weiterhin unseren Blick auf entstehenden Bedarf und die Zukunftsfähigkeit unserer Gemeinde richten. Die Weiterentwicklung unserer Gemeinde in den nächsten Jahren wird sensibel und stetig fortgeführt. Schon beschlossene und in der Umsetzung befindliche Projekte, wie das Ortszentrum, Südumfahrung, Seniorenwohnungen, weiterer Kindergarten, Finanzierung des Kindergarten Bruder Konrad Neubaus in Gernlinden, Erneuerung der Überacker-Straße mit Kreisverkehr werden dabei unsere Grundstrukturen weiter stärken.

GRUNDSÄTZE

  • Im Vordergrund für die nächsten Jahre muss nun die Stabilisierung und weitere Verbesserung der Lebensqualität stehen.
  • Soziale Ausgewogenheit und Nachhaltigkeit haben Priorität bei den Entscheidungen.
  • Die Weiterentwicklung der Gemeinde und der Ortsgemeinschaft soll unter der Berücksichtigung erfolgen, dass in unserer Gemeinde eine gute Mischung aus Menschen unterschiedlicher wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit leben und auch in Zukunft gut leben können.  
  • Das öffentliche Angebot soll weiterhin so entwickelt werden, dass alle Generationen, Singles und  Familien  gute Bedingungen für ihre persönliche Lebenssituation und Entwicklung vorfinden.    
  • Die finanzielle Leistungsfähigkeit der Gemeinde unter Wahrung von ausreichenden Rücklagen, Erhalt unserer niedrigen ProKopfverschuldung und Vermeidung von stärkeren Belastungen für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, geben die Umsetzungsfähigkeit weitere Projekte vor.
  • Der Erhalt und Ausbau der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit muss im Einklang mit einem lebenswerten und intakten Lebensraum stehen.
  • Unsere Natur  ist die Grundlage  für beste Lebensqualität diese gilt es  auch für nachfolgende Generationen zu erhalten und weiter zu verbessern.

Die nachfolgenden  Unterpunkte stellen die Ziele und Maßnahmen dar, die wir je nach wirtschaftlicher Leistungs-fähigkeit innerhalb der Wahlperiode 2014 - 2020 und darüber hinaus anstreben und umsetzen wollen. Der schnelle Wandel der Gesellschaft und des Bedarfes innerhalb einer Kommune kann immer dazu führen, dass angedachte Projekte nicht mehr, aber dafür neue Projekte umgesetzt werden müssen.

Unser Zukunftsprogramm  beinhaltet konkrete Projekte, Ziele die wir anstreben und Visionen die wir verwirklichen wollen. Zusammen mit Ihnen, den Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde, wollen wir den bestmöglichen Weg und die sinnvollste Umsetzung erreichen.

KINDERBETREUUNG:  

  1. Nach dem Neubau des Kindergartens Bruder Konrad in Gernlinden und des Kispul-Kindergartens in Maisach ist in Gernlinden zusätzlich ein zweigruppiges Hortangebot in direkter Nähe zur Schule zu schaffen.  
  2. Krippenangebot kontinuierlich und bedarfsgerecht ausbauen.  
  3. Mittelfristig ist für den Kindergarten in Germerswang  ein zeitgemäßen Ersatzbau anzustreben. 
  4. Erhalt der Qualität in allen Einrichtungen durch rechtzeitige Instandhaltungs- und Sanierungsarbeiten.

JUGEND:  

  1. Das räumliche Angebot für die offene Jugendarbeit ist altersgerecht und zeitgemäß für Bedürfnisse der aktuelle Jugend weiter zu verbessern.
  2. Die bestehenden Jugendplätze in Maisach und Gernlinden sind in Zusammenarbeit mit den Jugendlichen weiterzuentwickeln.  
  3. Der Aufgabenbereich der gemeindlichen Sozialpädagogen soll auch die freien Treffpunkte in der Gemeinde  beinhalten.
  4. Für Musikveranstaltungen der Jugend sind geeignete Plätze oder Hallen anzubieten (z.B. Shelter auf dem ehemaligen Militärgelände)

ERWACHSENE:  

Im Aufbau - Aktiv - Singles

  1. Förderung und weiterer Ausbau des Sport- und Freizeitangebotes.
  2. Sanierung des Freibades und Anlegen eines Badesees.
  3. Örtliches Kulturangebot ausbauen.
  4. Geschosswohnungsbau mit kleineren Wohnungen anbieten Weiterbildungsangebot in der Gemeinde in mit der Zusammenarbeit  mit Volkshochschule erweitern.

FAMILIE:

  1. Bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Kinderbetreuung.  
  2. Ausbau des Hortplatzangebotes,
  3. Weiterentwicklung der Spielplatz- und Jugendfreizeitplatzangebote.
  4. Familiengerechten Wohnraum im Bereich Häuser und Wohnungen ermöglichen.
  5. Ortsnahe Arbeitsplätze schaffen Weiterbildungsmöglichkeiten vor Ort anbieten.

AKTIV 60 +:

  1. Weitere Förderung des Sport- und Freizeitangebotes der Vereine.
  2. Verbesserung des Freizeitwegangebotes
  3. Erstellung einer Freizeitwegekarte  
  4. Sanierung des Freibades
  5. Mehr kulturelle Angebote vor Ort.

 SENIOREN:

  1. Nachbarschaftshilfe Maisach /Egenhofen wichtiger Partner für Gemeinde und Senioren
  2. Beratungsstelle für den Umbau und Herstellung von   barrierefreien Wohnraum
  3. Verbesserung des barrierefreien Wohnraumangebote und der Erreichbarkeit  von öffentlichen Einrichtungen
  4. Weitere Bestrebungen zur  Verbesserung der ärztlichen Versorgung
  5. Förderung von kulturellen und gesellschaftlichem Angebot
  6. Innerörtliche Versorgung und Erreichbarkeit verbessern   
  7. Nach Beendigung der Arbeit des Arbeitskreises Pflege und Betreuung, Installation eines Seniorenbeirates

MENSCHEN MIT BEHINDERUNG:

  1. Fortführung des barrierefreien Ausbaus unsere Straßen und Wege.
  2. Barrierefreien Geschosswohnungsbau einfordern und ermöglichen.  
  3. Bei der Ansiedlung von Arbeitsplätzen auch auf Arbeitsplätze für Behinderte achten!  
  4. Erhalt und Stärkung der innerörtlichen Versorgung.  
  5. Barrierefreie Erreichbarkeit aller Stellen mit Parteiverkehr im Rathaus Maisach.

FINANZEN:

  1. Der nachhaltige und sparsame Umgang mit dem Gemeindevermögen ist die Grundlage allen Handelns.
  2. Unsere ProKopfverschuldung ist weiter unter 100 € zu halten.
  3. Unsere Rücklagen müssen auf einem soliden Niveau gehalten werden, damit eine finanzielle Abfederung in wirtschaftlich schwächeren Zeiten stattfinden kann.
  4. Bei Investitionen sind intensiv auch die Folgekosten in die Entscheidung mit einzubeziehen.
  5. Investitionen und Betriebskosten sind so einzuplanen, dass die finanziellen Belastungen  für unsere Bürger stabil und verträglich sind.

BILDUNG / SCHULEN / VHS: 

  1. Förderung des Weges zur Ganztagesschule in beiden Grundschulen unter Einbindung der örtlichen Vereine.
  2. Noch bestehende Sanierungsarbeiten an der Grundschule Maisach innerhalb der nächsten 2 Jahre verträglich für den Schulbetrieb abarbeiten.
  3. Förderung von Schulsozialpädagogen an den Grundschulen und an der Mittelschule.  
  4. Weiterer Ausbau des Angebotes in der Gemeindebücherei. Das Angebot einer Online-Ausleihe ist nach Bedarf umzusetzen.
  5. Erwachsenbildung durch weitere Unterstützung der Volkshochschule ausbauen.

KULTUR:

  1. Die Kulturarbeit der Gemeinde ist aktiver in Abstimmung mit dem vorhandenen Angebot in der Gemeinde  zu gestalten.
  2. Ein jährlicher Kulturkalender soll das Angebot in der Gemeinde stärker bekannt machen und Veranstaltungstermine besser abstimmen.
  3. Vom Kulturreferenten/Referentin sind intensive Kontakte zu den Kulturschaffenden in der Gemeinde zu pflegen.  
  4. Weitere Förderung und Unterstützung der Angebote im Kulturbereich.
  5. Förderung des Jugendaustausches.
  6. Der Erwerb des Schamberger-Anwesens als kulturelle Mitte von Maisach, mit einer Gehwegverbindung von der Kandlerstraße zur Hauptstraße und einer kleinen Parkanlage wird weiter angestrebt.

EHRENAMT: 

  1. Einrichtung einer Betreuungsstelle im Rathaus für Vereine und  Vereinsvorsitzende, bei Genehmigungen, Förderungen und rechtlichen Veränderungen.  
  2. Sommerempfang der Gemeinde für ehrenamtlich Tätige soll im zweijährigen Rhythmus weiter durchgeführt werden.

FREIZEIT, SPORT, NAHERHOLUNG UND GESUNDHEIT:

  1. Das Angebot der Vereine und die Weiterentwicklung werden unterstützt und finanziell gefördert.
  2. Der Ausbau und Unterhalt der gemeindlichen Feldwege, die ein Netz an Freizeitwegen bilden, wird finanziell unterstützt und in der Attraktivität verbessert.
  3. An den stark frequentierten Freizeitwegen sind Notfallschilder mit Ortsangabe zu installieren, um eine schnelle ärztliche Versorgung zu ermöglichen.
  4. Unser Freibad ist die  wichtigste gemeindliche Anlage  zur Gesunderhaltung unserer Bevölkerung und zum Badespaß. In den nächsten Jahren müssen hier umfangreiche Investitionen geleistet werden, um die Substanz und Attraktivität aufrechterhalten zu können.
  5. An geeigneten Stellen entlang der Freizeitwege sind weitere Seniorenfitnessgeräte aufzustellen.
  6. Im Bereich des Ortsgebietes von Maisach wird mittelfristig angestrebt einen Badesee mit Erholungslandschaft zu schaffen.  
  7. Schaffung von attraktiven Praxisflächen (Ortszentrum von Maisach) damit die Ansiedlung von Fachärzten räumlich ermöglicht werden kann, und sich vorhandene Arztpraxen weiterentwickeln können.

INTERKOMMUNALE ZUSAMMENARBEIT: 

  1. Interkommunale Zusammenarbeit stärkt die Wahrnehmung der einzelnen Kommune, dadurch Kosteneinsparung bei einen zeitgemäßen Marketing und stärker Marktposition
  2. Weiter sinnvolle Aufgaben Bündeln zur Kosten – und Aufwandsreduzierung
  3. Kommunale Aufgabenbereiche  wie Energieversorgung ,Ausbau  des Bildungsstandorte und Verbesserung der Mobilität  gemeinsam angehen.

UMWELTSCHUTZ: 

  1. Senkung des gemeindlichen Energieverbrauches durch weitere Umrüstung der Straßenbeleuchtung und dem Einsatz von intelligenten Steuersystemen.
  2. Senkung der Wärmeenergiekosten durch wirtschaftlich sinnvolle Sanierung der gemeindlichen Gebäude.  
  3. Erhalt und Verbesserung des Grünflächen-Anteiles in Wohn- und Gewerbegebieten.    
  4. Weitere Anpflanzungen und Schaffung von Naturräumen.  
  5. Sensible Naturräume verstärkt schützen und den Erhalt fördern.  
  6. Rad- und Fußwegangebote sowie ÖPNV- Angebote verbessern.  
  7. Sinnvollen Ausbau von regenerativer Stromerzeugung vorantreiben.  
  8. Weitere Renaturierung-Maßnahmen an der Maisach.  
  9. Uferrandstreifenprogramm fortführen zum Schutz des Wassers und zur Schaffung von wassernahen Extensiv Flächen. Förderung der Artenvielfalt durch Blühstreifen bei allen von der Gemeinde verpachteten Flächen.

KLIMASCHUTZ: 

  1. Weitere Senkung des Energiebedarfes für gemeindliche Gebäude.  
  2. Beschaffung eines Elektroautos für die Gemeindeverwaltung

DASEINSVORSORGE: 

Das wichtigste Nahrungsmittel ist unser Trinkwasser Investitionen in die Förder- und Aufbereitungsanlagen sowie in das Rohrleitungsnetzt  erhalten die Betriebssicherheit und stärken die Eigenständigkeit unserer Gemeindeeigenen Wasserversorgung.

  • Weiterer Ankauf von landwirtschaftlichen Flächen im Wasserschutzgebiet.  
  • In Zusammenarbeit mit  den Landwirten Fortführung der Bewirtschaftungsverträge im Wassereinzugsgebiet.
  • Fortführung des Uferrandstreifenprogrammes zum Schutz unsere Gewässer.
  • Sensible Eingriffe und Renaturierungen in unsere Fließgewässer zum besseren Schutz vor Überschwemmungen.
  • Regionale Energieerzeugung schafft Versorgungssicherheit und Unabhängigkeit.
  • Photovoltaikanlagen  werden als Dachanlagen auf Häusern, Gewerbehallen oder auf Kommunalen Gebäuden befürwortet und planerisch unterstützt. Ein weiterer Ausbau von Freiflächenphotovoltaikanlagen soll nur noch in sehr begrenzten Umfang stattfinden.
  • Windkraftanlage können Energiewende und  Versorgungssicherheit positiv unterstützen. Bei der Umsetzung von Windkraftanlagen muss die Verträglichkeit für den Menschen und das Landschaftsbild im Vordergrund stehen. Nur langfristig effiziente Windkraftanlagen können unterstützt  werden.
  • Unsere Landschaft ist ein hohes Schutzgut, eine Veränderung des Landschaftsbildes durch den Bau von Windkraftanlagen muss den Menschen in der Gemeinde und in der näheren Region zu Gute kommen.
  • Biogasanlagen leisten ebenfalls einen positiven Beitrag zur regenerativen Energieerzeugung. Befürwortet werden nur noch Anlagen, die neben der Stromerzeugung auch die Nutzung der erzeugten Wärmeenergie nachweisen können. Anlagen bis 0,75MegaWatt werden dabei als Obergrenzen gesehen. Zur Vermeidung von Monokultur sind verschiedene Pflanzenkulturen als Gärsubstrat anzubauen.  

ORTSENTWICKLUNG:

  1. Das Bevölkerungswachstum darf  im jährlichen Durchschnitt 1% nicht übersteigen.
  2. Nachverdichtung in Wohngebieten darf nicht zu einer erheblichen Reduzierung unserer Grünstruktur führen. Öffentliches und  privates Grün muss hier den Ausgleich schaffen.
  3. Eine  weitere Nachverdichtung kann nur unter der starken Berücksichtigung von ausreichend nutzbaren Stellplätzen auf dem eigenen Grundstück genehmigt werden.  
  4. Bei Nachverdichtung mit Geschosswohnungsbau sind die weitere qualitative Entwicklung des Wohnquartiers und der Quartier-Charakter ein wichtiger Bestandteil der Entscheidung.
  5. Der Masterplan für die bauliche Entwicklung der Orte unserer Gemeinde hat Bestand. Die zeitliche Umsetzung ist abhängig vom Bedarf an Wohnraum der vorhandenen Infrastruktur, der bestehenden Entwicklung durch Nachverdichtung und der finanziellen Leistungsfähigkeit der Gemeinde.  
  6. In den großen Orten in Maisach und Gernlinden ist in geeigneten Bereichen auch ein größerer Geschosswohnungsbau, dann aber nur  zur Schaffung von Miet- und Eigentumswohnungen im niedrigeren Preissektor vereinzelt und abgesichert zuzulassen.
  7. Anpassung des gemeindlichen Einheimischen-Modelles für die Umsetzung beim Geschosswohnungsbau. Gemeindebürger mit einem geringeren Bedarf an Wohnfläche, oder von geringerer wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit sollten auch die Möglichkeit zur Schaffung von Eigentum erhalten.
  8. Bei  der baulichen Entwicklung von Wohnquartieren soll für ausreichend Kommunikations- und Spielplatzflächen sowie altersgerechte Freizeitflächen für Jugendliche gesorgt werden.
  9. Die Schaffung von Wohnraum für Nachgeborene, die am Ort verbleiben wollen hat Priorität und wird auch in Gemeindebereichen mit  der Gebietsfestlegung „Außenbereich“ unterstützt.
  10. Umsetzung des neuen Ortszentrums  in Maisach.
  11. Einforderung und Unterstützung eines zeitgemäßen DSL – Angebotes.
  12. Bei der Entwicklung der einzelnen Orte ist auch darauf zu achten, dass der Ort und die Neubürger  eine Zeit brauchen um mit der restlichen Bevölkerung zusammen zu wachsen.
  13. Die Orte sind im Stil des Ortscharakters zu entwickeln, was eine modernere Architektur nicht ausschließen muss. 1
  14. Die Förderung und den Erhalt der Ortsgemeinschaft sehen wir als die beste soziale Grundlage für das Zusammenleben. Deshalb ist der Fortbestand unserer Dorfwirtschaften wichtig, wo es keine Dorfwirtschaften mehr gibt wird die Schaffung von Gemeinschaftsräumen unterstützt.
  15. Mittelfristig ist ein Anbau im westlichen Bereich des Rathauses zur Schaffung von barrierefreien  Büroräumen und eines Sitzungssaales anzugehen und umzusetzen. Der Sitzungssaal muss so hergestellt werden, dass eine mehrfache Nutzung auch für kleinere Veranstaltungen (Ausstellungen, Lesungen, Vorträge etc. möglich ist).
  16. Das Grundstück der Gemeinde östlich der Volksfestwiese ist weiter für den Bedarf einer Jugendeinrichtung zusammen mit  einer Mehrzweckhalle für Sport und Vereine freizuhalten.
  17. Umsetzung des Nachnutzungskonzeptes Flughafen, unter der Berücksichtigung des bestmöglichen Lärmschutzes für angrenzende Wohngebiete, vor allem eindeutig geregelte Betriebs- und Ruhezeiten. Die Nachnutzung muss in allen Bereichen so umgesetzt werden, dass die Verträglichkeit der Nutzungen die Entwicklung der Orte Maisach und Gernlinden positiv begleitet.

GEWERBE, ARBEITSPLÄTZE:    

  1. Weitere Ansiedlung von Umweltverträglichem Gewerbe.  
  2. Anzahl der Arbeitsplätze und die Inanspruchnahme von Grund und Boden müssen in einem angemessenen Verhältnis stehen.
  3. Arbeitsplätze für alle Bildungsschichten sind ein Zugewinn für die Gemeinde und den hier lebenden Menschen.
  4. Bei der Ansiedlung sind  nachhaltige Effekte wie Anzahl der Arbeits- und Ausbildungsplätze, Gewerbesteuer, Dachnutzung zur Stromerzeugung, mit ausschlaggebend für die Entscheidung.      

EINZELHANDEL:

  1. Mit der Umsetzung des neuen Ortszentrums muss auch in den umliegenden Bereichen Entwicklungsmöglichkeiten für Büros und Geschäfte ermöglicht werden.
  2. Die bestehende Nahversorgung in den Orten muss weiter gestärkt werden.
  3. Zur Verbesserung der Parkplatzsituation in den Zentrumsbereichen ist die Möglichkeit zur Umsetzung von Sammelparkplätzen anzustreben.        

HANDWERK:  

  1. Bedarfsgerechte Gewerbeflächen für Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe entwickeln.  
  2. Bau und Umsetzung von Handwerkerhöfen in Kleingewerbegebieten, aber auch durch Umnutzung alter Gebäude im Außenbereich ermöglichen.                  

LANDWIRTSCHAFT:    

  1. Der Entwicklungsdruck um München führt zu einer stetigen Verringerung  von Anbauflächen für die Landwirtschaft. Ausweisungen an den Ortsrändern oder weitere Gewerbeflächen sollten deshalb nur in den schon  angedachten und geplanten Entwicklungsbereichen erfolgen.
  2. Entwicklung des landwirtschaftlichen Betriebs im Außenbereich und Aussiedlungen werden unterstützt.
  3. Nachnutzungen von landwirtschaftlichen Gebäuden auch im Außenbereich sehen wir als den Erhalt von Gebäudesubstanz und der Ortsstruktur.
  4. Die Landwirtschaft bedeuten für die Menschen in unserer Gemeinde regionale Nahrungsmittelerzeugung, sowie der Erhalt und die Pflege unserer Kulturlandschaft. Damit leistet sie einen wertvollen Beitrag für unsere Gesellschaft!  Zeitweise Belastungen durch Erntearbeiten sind ein akzeptierbarer Bestandteil der Orts-Emissionen.      

VERKEHR UND MOBILITÄT:  

  1. Vernetzung des derzeitigen Radwegangebotes durch innerörtliche Radwege in der Maisacherstraße  und in der Hauptstraße.  
  2. Neue und zusätzliche Fahrradständer an den Bahnhöfen bei der Bahn einfordern oder auf Gemeindeeigenflächen umsetzen.
  3. An den Bahnhöfen  und in den Ortszentren sichere Stellplätze für Elektrofahrräder anbieten.  
  4. Radweg von Germerswang zur Kreisstraße  FFB1 wie geplant 2015 umsetzen.  
  5. Radweg Malching-Maisach /Frauenstraße  herstellen.  
  6. Innerörtliche Buslinie weiter in ihrer Attraktivität steigern.  
  7. Langfristig eine direkte Radwegverbindung südlich der Bahnstrecke zwischen Gernlinden und Maisach anstreben.
  8. Fortführung des Straßensanierungsprogrammes.
  9. Schnellstmögliche Umsetzung der Südumfahrung von Maisach
  10. Nach Herstellung der Südumfahrung von Maisach erarbeiten  eines Verkehrskonzeptes für den Innenbereich von Maisach mit dem Ziel: Mehr Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer!
  11. Die Umsetzung der Ost- Umfahrung von Gernlinden ist intensiv voranzutreiben.
  12. Mit der Ostumfahrung ist eine direkte Busanbindung von Gernlinden nach Fürstenfeldbruck anzustreben. Mit einem Busbahnhof, der nicht den Innortbereich belastet und eine direkte Verbindung zum Bahnzugang hat.
  13. Weiteres politisches Drängen auf den Ausbau der B471 mit der Vermeidung von Schleichwegstrecken.
  14. Zur besseren Vernetzung innerhalb der Orte Maisach und Gernlinden und zur Verbesserung der Ortsentwicklung ist in den nächsten Jahrzehnten die Umsetzung von  drei Fuß- und Radwegbrücken  anzustreben. Verbindung Maisacherstraße  zur Ganghoferstraße, Verbindung von der Frauenstraße über einen zusätzlichen Bahnabgang zur Herrenstraße Park-  und Ride-Anlage und einer  Verbindung von der Emmeringerstraße zur Feldstraße.
  15. Planung und Grundstückserwerb für die Ortsverbindung von Diepoltshofen über Unterlappach nach Rottbach.
  16. Erneuerung der Sportplatzstraße in‚ Malching
  17. Verbesserung der Attraktivität des S-Bahnhaltepunktes  Malching durch einen kürzen Fahrtakt,  und ein erweitertes  Park – und Rideangebot.
  18. Fahrgastanzeigen für die Haltestellen in der Gemeinde.
  19. Mittelfristig ist eine verbesserte Radweganbindung von Gernlinden nach Gernlinden-Ost und von Gernlinden nach Emmering und Fürstenfeldbruck anzustreben.
  20. Einrichtung weiterer Zone-30-Gebiete in Wohngebieten.
  21. Umsetzung von verkehrsberuhigten Bereichen in den Wohnquartieren.