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Bundesverkehrswegeplan

CSU-Ortsverbände fordern den sechsspurigen Ausbau der A3

CSU-Ortsverbände fordern gemeinsam den sechsspurigen Ausbau der A3!
 
Gemeinsam für den Ausbau der A3: v.l. Paul Linsmaier (Fraktionsvorsitzender der CSU im Deggendorfer Stadtrat), Johann Kapfenberger (Vorsitzender CSU Niederalteich), Thomas Sagerer (Vorsitzender CSU Seebach), Dr. Christian Moser (Oberbürgermeister und Vorsitzender CSU Deggendorf), Hermann Wellner (3. Bürgermeister und Vorsitzender CSU Natternberg-Fischerdorf), Franz Xaver Heigl (Stadtrat und Initiator Resolution) und Thomas Krieglstein (Vorsitzender CSU Deggenau)

Momentan ist die Baustelle auf der A3 eine große Belastung für alle, aber auch die Lärmbelastung ist seit langem ein Thema bei den anliegenden Dörfern und Gemeinden. Da waren alle sehr verwundert dass der sechsspurige Ausbau der A3 nicht im Entwurf des Bundesverkehrswegeplans 2030 enthalten ist. Daher haben sich die CSU-Ortsverbände mit ihren Vorsitzenden Oberbürgermeister Dr. Christian Moser (Deggendorf), Thomas Krieglstein (Deggenau), 3. Bürgermeister Hermann Wellner (Natternberg-Fischerdorf), Johann Kapfenberger (Niederalteich), Thomas Sagerer (Seebach) und Paul Linsmaier als Vorsitzender CSU-Stadtratsfraktion zusammengetan und unter der Federführung von Stadtrat Franz Xaver Heigl eine Resolution zum Bundesverkehrswegeplan erarbeitet und in den Gremien der Ortsverbände verabschiedet. Diese Resolution wurde im Rahmen des Bürgerbeteiligungsverfahrens an das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur in Berlin gesendet.

Für die Aufnahme des sechsspurigen Ausbaus der A3, wie es die CSU-Ortsverbände fordern, spricht, dass besonders im Bereich zwischen Deggendorf und Hengersberg ein hoher Anteil an Schwerlastverkehr die Autobahn belastet. So ist jedes vierte Fahrzeug ein LKW, während es durchschnittlich auf den Autobahnen in Deutschland nur jedes zehnte Fahrzeug ein LKW ist. Dadurch leiden die Anwohner durch eine erhöhte Lärmbelästigung und durch den Ausbau können sinnvolle Lärmschutzmaßnahmen in Angriff genommen werden.

Seit dem Fall des Eisernen Vorhangs hat sich die A3 zu einer der wichtigsten Verkehrsverbindungen innerhalb Europas entwickelt. Durch die schweren Unfälle mit Staus und Sperrungen zieht sich der Umleitungsverkehr entlang der Staatsstraße 2125 von Hengersberg nach Deggendorf und dadurch kommt der Verkehr auf der gesamten Strecke oft fast vollkommen zum Erliegen und auch Rettungsfahrzeuge am Weg zum Klinikum Deggendorf werden so am Durchkommen stark behindert.

Aber die Ortsverbände fordern auch den zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke Plattling-Landshut, da er für den ostbayerischen Raum von erheblicher Bedeutung ist. Bedingt durch Wartezeiten auf entgegenkommende Züge ist die Bahn für Ostbayern oft keine Alternative am Weg in die Bayerische Landeshauptstadt zum PKW. Durch die Wartezeiten kommt es auch oft zu Verspätungen am Knoten-Bahnhof Plattling und damit verbundenen Anschlussproblemen mit der Waldbahn nach Deggendorf. Angesichts des Baus des neuen Logistikzentrums von BMW in Wallersdorf wird der Güterverkehr auf der Strecke noch mehr zunehmen und die Probleme noch weiter verschärfen.