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Fachgespräch Intensivstation Stiftungskrankenhaus

Nördlingen braucht MRT!

 
Dr. Dietmar Blechschmidt erläutert den CSU Vorstanden um den Vorsitzenden Steffen Höhn die Vorzüge der neuen Intensivstation Nördlingen. Foto: Ulrich Klieber

Die CSU-Nördlingen traf sich zu einem Fachgespräch über die neue Intensivstation am Krankenhaus Nördlingen mit Chefarzt Prof. Dr. Kuch und Oberarzt Dr. Müller. „Das Stiftungskrankenhaus ist für uns als CSU die wichtigste Zentrale Einrichtung in Nördlingen. Gerade im ländlichen Raum sind wir auf eine gute medizinische Versorgung vor Ort angewiesen. Wir danken Ihnen daher für diese hoch Interessanten Einblicke.“, leitete der Vorsitzende Steffen Höhn ein. „Die neue Intensivstation bildet das Herzstück der Klinik, was sich schon architektonisch bei der Ankunft am Krankenhaus zeigt. Sie ist ästhetisch, aber auch technisch sehr gelungen!“, hält der Ärztliche Direktor und CSU-Stadtrat Dr. Blechschmidt in seiner Begrüßung fest.

Prof. Kuch steigt direkt in die Thematik ein und erläutert die anstrengende Planungs- und Bauphase der Station, in die er und sein Oberarzt Dr. Müller eng eingebunden waren. „Ich darf in diesem Zusammenhang das große Engagement von Dr. Müller herausstellen, der sich bis ins Detail an der Ausführung beteiligt hat und gemeinsam mit Herrn Eichert maßgeblich zum Erfolg des Projekts „Neubau Intensivstation“ beigetragen hat.“, so Prof. Kuch. Es sei gelungen, den geplanten Kostenansatz von 3,8 Mio. Euro einzuhalten. Mit den 12 Betten zur Versorgung von Intensivpatienten habe man insgesamt ein sehr gutes Verhältnis von Investitionskosten pro Bett erreicht, ohne Abstriche an der Qualität machen zu müssen. „Hier möchte ich auch die Politik, insbesondere MdB Ulrich Lange loben, der sich von Anfang an klar für den Neubau der Station positioniert und gekämpft hat. Der Rückhalt Langes und auch des Oberbürgermeisters war uneingeschränkt da!“, so Prof. Kuch.

Entgegen der Einschätzung mehrerer Kritiker, hätten sich laut Kuch die Fallzahlen sehr gut entwickelt. Man versorge heute weit über 1000 Patienten im Jahr. Etwas schwierig gestalte sich allerdings die Personalsituation. „Es ist nicht einfach, für diese anspruchsvolle Aufgabe qualifizierte Ärzte und Pflegekräfte zu finden.“, sagt Prof. Kuch. Man sei jedoch auch hier auf einem guten Weg. „Es ist allerdings schon frustrierend, wenn man als Mediziner mit Herzblut bei der Sache ist und im Gesundheitssystem und auch in der Presse ausschließlich als Kostenfaktor gesehen wird.“, ergänzte Dr. Müller. Die CSU-Vertreter zeigten Verständnis und hielten fest, dass man vom „Defizitdenken“ wegkommen und stärker von Investitionen in die Gesundheitsversorgung sprechen sollte.

Die drei Mediziner resümierten, dass man in der Intensivstation technisch auf dem aktuellsten Stand sei, dem Nördlinger Haus allerdings ein MRT vor Ort fehle. Die Vertreter der CSU nahmen dies auf. „Wir haben uns ja schon klar für ein MRT in Nördlingen ausgesprochen und sind der Meinung, dass seitens des gKU alle Möglichkeiten geprüft werden sollten, wie die Versorgung der Bevölkerung im Ries mit einem MRT am Stiftungskrankenhaus Nördlingen sichergestellt werden kann.“, erläutert Höhn. Gemeinsam mit MdB Ulrich Lange, Bürgermeister Markus Landenberger Schneider und der CSU-Stadtratsfraktion werde man sich als CSU Nördlingen mit Nachdruck für ein MRT einsetzen.