Aktuelles

Ferienspielplatz Reichenberg - Nachtwanderung 2017

Mit dem Wandern in einen der Ortsteile war es diesmal nichts. Es regnete in Strömen.

Die Veranstalter unter der Leitung von Altbürgermeister Karl Hügelschäffer hatten das aber ins Kalkül gezogen und eine Handlungsalternative bereit. Es ging in die Wolffskeel-Halle bei der Schule.

Die Kinder lagerten ihre nassen Schuhe und Jacken im Foyer (siehe Bild) und wurden von den Betreuern des Ferienspielplatzes so richtig zum Mitmachen animiert. Die kleinen waren dabei extrem konzentriert. Zwischendrin  ging es auch mal an die akustische Schmerzgrenze, aber es hat allen riesigen Spaß gemacht.

Verpflegt wurden Kinder und Eltern vom CSU Ortsverband mit Würstchen, Apfelsaft/-schorle und auch süßen Verführungen, für die Eltern gabs auch ein Bier.

Zum Schluss gabs ein Gruppenfoto, zu dem alle Kinder von der Jugendbeauftragten Julia Pietryga per "Flüstertüte" zusammengerufen wurden, anders hätte man sie wohl nicht mehr verstanden.

Jürgen Kranz

CSU-Ortsverband Reichenberg zu Besuch bei Pater Leo Beck

„Wir besuchen Pater Leo in seinem Ruhesitz im Spessart...“ Leichter gesagt als getan. Denn mit dem was man landläufig unter Ruhestand versteht, hat das Leben des 79 jährigen Franziskaners im Kloster Schönau wenig zu tun. Erstens haben ihn die Mitbrüder zum Guardian ihrer Gemeinschaft gewählt; zweitens gehört Schönau zur Pfarreiengemeinschaft Sodenberg (mit zwei Pfarreien und sieben Filialgemeinden).

Die vier Brüder in Schönau helfen, neben der umfangreichen Seelsorge in ihrer Kloster- und Wallfahrtskirche, noch in den Pfarreien Wolfsmünster und Gräfendorf aus, und betreuen die Kirchengemeinde Seifriedsburg, sowie das Kreisseniorenzentrum in Gemünden...

Klingt nach einer Menge Arbeit?-und nach weiterhin sehr begrenzter Freizeit. Ein Termin wurde schließlich mit dem Pfingstsamstag gefunden.

Um 10 Uhr startete die Fahrt in Reichenberg. Der Bus, mit Herrn Steigerwald selbst am Steuer, war mit 34 Mitfahrern voll besetzt, die Stimmung war erwartungsvoll. Nur ein Katzensprung war’s dann vom Parkplatz unter der Saalebrücke in Gemünden, bis zum Mittagslokal vis à vis des neuen Rathauses, wo Pater Leo sich zu uns gesellte. Unter großen Sonnenschirmen ließ es sich gut im Freien speisen und erzählen.

Ab 13:15 Uhr begleitete uns Stadtführerin Frau Bayer durch ihre Heimatstadt. Einen ersten Gewitterschauer “wetterten“ wir geschützt in der Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul ab. Wir lernten, daß Gemünden sich nach den Zweiten Weltkrieg völlig neu erfinden musste. Im März und, vor allem am 4. und 5. April 1945, annähernd komplett zerstört, präsentiert sich das Städtchen heute teils historisch renoviert, teils zweckmäßig im Stil der 60er und 70er Jahre wiederaufgebaut, mit sehr ansprechenden modernen Ansätzen allenthalben. Das Problem Bahn und deren Lärm gilt es noch zu lösen.

Beim nächsten Regendusch saßen wir gemütlich und trocken bei Kaffee und Kuchen. Weiter ging’s ins nahe Kloster Schönau. Der Name ist Programm: Idylle pur (zumindest bei schönem Wetter...). Pater Leo erläuterte in der imposanten Kirche anschaulich den Werdegang des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters durch Bauernkrieg, Reformation, Revitalisierung durch die Franziskaner Minoriten im Barock (um 1700), Fast-Auflösung in der Säkularisation (1803), bis hin zur heutigen Begegnungsstätte. Ist das Innere des Kirchenschiffs, um das Patroziniumsbild der Maria Immaculata schon beeindruckend, so birgt der Mönchs- bzw. Sommerchor in der Apsis, hinter dem Hochaltar, eine Fülle weiterer sehenswerter Schätze.

Eine kurze Stärkung mit einem Schluck „Zoigl“Bier aus Oberfranken, der Heimat Pater Leos, und schon war es Zeit für die Abendmesse. Der Gottesdienst zum Hochfest Pfingsten war der stimmige Abschluss für diesen schönen Ausflug.

Herzlichen Dank an Pater Leo für die Gastfreundschaft!

Für den CSU-Ortsverband Judith Tewes

Wir gratulieren Jutta Valentini-Sasse herzlich zum 80ten Geburtstag!

 

Schon lange ist sie eine Christsoziale. Lange war sie mit ihrem Mann, unserem unvergessenen Gründungsmitglied Josef Sasse, fester „Bestandteil“ unseres Ortsverbandes und seiner Aktivitäten. Seit dem Tod ihres Mannes führt sie das Engagement getreulich weiter, setzt eigene Akzente und widmet sich zudem weiteren sozialen und kirchlichen, wie schöngeistigen Themengebieten.

Jutta Valentini-Sasse hat viel zu erzählen: Sie ist 1937 in Breslau geboren. Bis zum Kriegsende wuchs sie auf dem väterlichen Gut in Hartmannsdorf in Niederschlesien – in Sichtweite der Schneekoppe - auf. Am 7. Mai 1945 folgte die Flucht durch die Tschechei nach Sachsen und später nach Bayern. Nach dem Abitur und landwirtschaftlichen Praktika studierte sie Landwirtschaft an der Technischen Universität München-Weihenstephan. 1964 kam sie nach Würzburg … als Verantwortliche für die Berufsausbildung, Meisterprüfung und Erwachsenenbildung in Landwirtschaft und Weinbau. In rund 30 Jahren führte sie etwa 1.500 Frauen und Männer erfolgreich durch die Meisterprüfung. 

Man merkt ihr an, dass sie es gewohnt ist, emanzipiert „ihren Mann zu stehen“. Wo sie sich engagiert, bringt sie sich entschieden und zielstrebig ein. In ihrer Arbeit für die „Königsteiner Akademie“, hat sie z.B. die ersten Rhetorik-Seminare für Winzer und Landwirte gehalten. Sie hat es zudem immer wieder verstanden, (vor allem) Frauen zur Arbeit in der Kirchengemeinde, in der Kommunalpolitik und bei sozialen Projekten zu motivieren und zu fördern.

Der CSU-Ortsverband schätzt Frau Valentini-Sasse als Förderin, als kluge Beraterin und als wohlmeinende, stets generöse Unterstützerin.

Wir, die Mitglieder des CSU-Ortsverbands Reichenberg, wünschen Frau Valentini-Sasse Gesundheit und Wohlergehen. Wir wünschen ihr weiterhin die körperliche und die geistige Frische zur Verwirklichung aller persönlichen Ziele. Liebe Frau Sasse, herzlichen Dank für Ihr Mittun und Ihre Unterstützung. Ad multos annos !

Aufruf der Schüler Union Bayern vom 2. März 2017

Liebe CSU-Mitglieder und Freunde,

die Schüler Union steht seit der Gründung für konservative und moderne Bildungspolitik. Als Sprachrohr der bayerischen Schüler und Auszubildenden hören wir zu, erkennen die Probleme,
erstellen Lösungen und transportieren diese in die bayerische Bildungspolitik. Damit dies auch
weiterhin so bleibt suchen wir fortwährend neue Mitglieder die Lust haben, den Kreisverband
Würzburg Stadt und Land mitzugestalten und sich aktiv einzubringen. Sollten Sie jemanden aus
ihrem Umfeld kennen, der gut zu uns passen könnte, dann melden sie sich einfach unter luisa.maierhoefer@web.de oder via Facebook.com/suwue und ich schicke Ihnen gerne weitere
Informationen zur SU Würzburg. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Die Schüler Union Bayern finden sie außerdem unter: www.su-bayern.de

Liebe Grüße
Luisa Maierhöfer
Kreisvorsitzende Schüler Union Würzburg

 

 

Antrag der CSU- Gemeinderatsfraktion 

auf umgehende Temporeduzierung -30 km/h- in der Bahnhofstraße Reichenberg

Die Bauarbeiten, der Bau- und der Lieferverkehr am ehemaligen Gasthaus Adler führen seit Baubeginn zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und sehr gefährlichen Verkehrs- bzw. Querungs-Situationen. Besonders unübersichtlich und gefährlich ist das tägliche Verkehrschaos für Fußgänger (hier besonders für Kinder auf dem Schulweg) und für Radfahrer.

Leider wurden seitens der Gemeindeverwaltung bisher keine erkennbaren Regulierungs- bzw. Sicherungs-Maßnahmen durchgeführt.

Die CSU-Fraktion fordert die Gemeindeverwaltung auf, für die Dauer der bau-/fertigstellungs- und ein- & umzugsbedingten Behinderungen, mit sofortiger Wirkung, in diesem Straßenbereich eine Tempobegrenzung auf 30 km/h zu verfügen und anzuordnen; sowie die Park- und Haltemöglichkeiten, beiderseits der Straße, eindeutig zu regeln und zu kennzeichnen.

 

Für die

CSU-Fraktion im Gemeinderat

Judith Tewes

 

Antrag der CSU- Gemeinderatsfraktion  

auf umgehende Temporeduzierung -30 km/h- im Kurvenbereich: Dorfstraße/Albertshauser Str. (Wü 16), am Abzweig Heidingsfelder Str., in Fuchsstadt; plus klare Vorfahrtsregelung/-beschilderung im o.g. Bereich.    

Seit Jahrzehnten ist die Engstelle in der Dorfstraße Fuchsstadt eine Gefahrenstelle für Fußgänger, Radfahrer und den Kfz-Begegnungsverkehr. Die, im Januar 2017 erfolgte, Anordnung des (temporären) Tempolimits in Albertshausen, macht nunmehr die Einforderung der Temporeduzierung in Fuchsstadt, ebenfalls und im höchsten Maße dringlich.  

Die CSU-Fraktion fordert die Gemeindeverwaltung auf, umgehend die erneute, zeitnahe Begutachtung der Verkehrssituation, und die Tempobegrenzung, sowie ggf. eine entsprechende Vorfahrtsregelung, bei den Fachbehörden zu beantragen und durchzusetzen.      

Für die CSU-Fraktion im Gemeinderat  

Judith Tewes

 

 

 

An den Gemeinderat des Marktes Reichenberg              Reichenberg, 06.02.2017

z.Hd. Bürgermeister Hemmerich

Antrag der CSU- Gemeinderatsfraktion

auf umgehende Temporeduzierung -30 km/h- im Kurvenbereich: Dorfstraße/Albertshauser Str. (Wü 16), am Abzweig Heidingsfelder Str., in Fuchsstadt;

plus klare Vorfahrtsregelung/-beschilderung im o.g. Bereich.

Seit Jahrzehnten ist die Engstelle in der Dorfstraße Fuchsstadt eine Gefahrenstelle für Fußgänger, Radfahrer und den Kfz-Begegnungsverkehr.

Die im Januar 2017 erfolgte Anordnung des (temporären) Tempolimits in Albertshausen, 

macht nunmehr die Einforderung der Temporeduzierung in Fuchsstadt, ebenfalls und im höchsten Maße dringlich. 

Die CSU-Fraktion fordert die Gemeindeverwaltung auf, umgehend die erneute, zeitnahe Begutachtung der Verkehrssituation und die Tempobegrenzung, sowie ggf. eine entsprechende Vorfahrtsregelung, bei den Fachbehörden zu beantragen und durchzusetzen.

Endlich Tempo 30 in Albertshausen  

 

Was lange gärt, wird endlich gut. In steter Folge donnert der Schwerlastverkehr –u. A. die Transporter der Steinindustrie- durch die enge Ortsdurchfahrt von Albertshausen. Es ist einfach kein Platz für Gehwege vorhanden; noch nicht einmal für einen reibungslosen Begegnungsverkehr der Brummis auf der Fahrbahn reicht die Straßenbreite.

Besonders gefährlich ist der Weg zum Schulbus. Wo auch immer die Haltestellen sind, immer müssen die Kinder in der „Kandel“ entlang der Fahrbahn laufen und an unübersichtlichen Stellen queren. Seit fast zwei Jahrzehnten fordern die Albertshäuser mehr Sicherheit für Fußgänger und deshalb  eine Tempobegrenzung in der Hauptstraße. Die gehört dem Staat und lange war, da zum Glück trotz aller Gefährdung und vieler brenzliger Situationen wenig Unfälle „passiert“ sind, die Durchfahrtsgeschwindigkeit 50km/h, unveränderbar.Damit mochten sich weder die Gemeinde noch die Albertshäuser abfinden.

In der Amtszeit von Bürgermeister Karl Hügelschäffer hatten immer wieder Ortstermine mit Polizei und Vertretern der Straßenverkehrsbehörde stattgefunden. Was an Verbesserungsmaßnahmen seitens der Kommune möglich war, wurde durchgeführt. Die Bürger stellten bunte Kinder-Warn-Schilder am Straßenrand auf. Gemeinsame Eingaben an die Behörden erinnerten kontinuierlich an das Gefahrenpotential. Als Kreisrat saß Altbgm. Hügelschäffer seit 2014 den Verantwortlichen weiter „im Nacken“. Besonders aber die Albertshäuser Väter Meyer und Hanselmann ließen nie locker. Zuletzt im Herbst 2016 forderten sie alle politischen Mandatsträger auf, sich weiter um die Verbesserung der prekären Verkehrssituation in Albertshausen zu kümmern.

 

Landrat Nuß, MdL Ländner, und MdB Lehrieder antworteten prompt und sagten ihre Unterstützung zu. Und, gut für Albertshausen, erstmals lässt eine aktuelle Gesetzesänderung die Temporeduzierung als Sicherheitsmaßnahme auch auf Staatsstraßen, zu. Der CSU-Ortsverband unterstützte erneut aktiv das Anliegen der Bürger.

Erreicht wurde schließlich die Einführung von Tempo 30 als Versuch für die Dauer eines Jahres. Die entsprechenden Bescheide ergehen Ende Januar. Sollte der Probebetrieb die erhoffte Verkehrsberuhigung und ein Mehr an Sicherheit bringen, wird aus dem Probelauf sicher der langersehnte Dauerzustand werden.

 

Bei einem Ortstermin in Albertshausen, nahmen alle Unterstützer die Neuregelung schon einmal symbolisch vorab in Betrieb.

 

 

 

 

Reichenberg, Sonntag, 4. September,

CSU-OV, Steg-/Steakfest am Bahnsteg, ab 11 Uhr, mit XXL-Steaks vom Holzgrill.

Bei Regen im Schützenheim, Bahnhofstr.

 Ideal auch zum zünftigen Mittagessen, wenn am Sonntag noch weitere Feste auf Ihrem Terminplan stehen...

 Am Sonntag, 4. September lädt der CSU-Ortsverband, wieder ab 11 Uhr auf das Gelände zwischen Grundschule und Bahnsteg ein. Im Schatten alter Apfelbäume und mit traumhaftem Blick über Reichenberg lässt sich's gut sitzen, plauschen und politisieren.

 Neben der Spezialität: XXL-Schweinesteaks vom Holzgrill, dem idealen Mittagessen für die ganze Familie, warten eine Reihe weiterer Gaumenfreuden und Attraktionen. Frische Salate, hausgemachte (Blech-)Kuchen zum Nachmittagskaffee, Tombola und Kinderschminken.

Erstmals wird es zur „happy hour“, zwischen 13:30 und 15 Uhr alle Getränke zumhalben Preis geben - den Kaffee sogar umsonst!

!!! Bei Regen findet das Fest im Schützenheim in der Bahnhofstraße statt.!!!

 

 

Zwei „alte Hasen“  beim 80ten von Adolf Keßler  

Wer wäre geeigneter die passenden Glückwünsche des CSU-Ortsverbanden zum 80ten Geburtstag von Adolf Keßler zu überbringen, als der Vorsitzende des Ortsverbandes, Altbürgermeister Karl Hügelschäffer?

Lange haben die beiden Urgesteine der Landkreis-CSU erfolgreich zusammengearbeitet. Der Ältere fungierte als einer der politischen Ziehväter und Wegbereiter des Jüngeren in der Kommunalpolitik. Manchen Strauß haben sie über die Jahre ausgefochten und doch immer wieder einvernehmliche Konzepte für den Markt Reichenberg, den Landkreis, die OV-Mitglieder entwickelt und zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger verwirklicht.

Karl Hügelschäffer dankte, namens des Ortsverbandes, und ganz persönlich, für die stete Unterstützung. Er hob besonders die tiefe Verwurzelung des Jubilars in der Familie und in der CSU hervor. Beide seien die Antriebskraft seines Wirkens;- in vielfältigsten Funktionen, Ämtern und Ehrenämtern. Insbesondere den Rückhalt durch Lore Keßler –den betont auch Adolf Keßler stets – hob Hügelschäffer in seinen Worten hervor. Sie schafft ihm den nötigen Freiraum, sorgt „unsichtbar“ für das tragende familiäre Umfeld und hat dem Politiker, dem öffentlich tätigen Adolf Keßler, so immer wieder den Rücken gestärkt.

Ehrenmitglied und Ehrenvorsitzender des Ortsverbandes ist Adolf Keßler bereits. So brachte Karl Hügelschäffer als Geburtstagsgeschenk, Rosen für die Gattin und einen Bildband  über Leben und Werk des Namensvetters Adolf Kessler, eines bekannten Pfälzer Malers, mit in den festlich geschmückten Garten in Albertshausen. Er wünschte Adolf Keßler viele weitere glückliche, vor allem gesunde und tatkräftige Jahre. Es ist wichtig Mahner wie ihn zu haben, die uns anhalten für Prinzipien einzustehen und sich beharrlich und zielstrebig für die Heimat und die Belange Ihrer Bürger einzusetzen. Lieber Adolf, bleib so dynamisch und engagiert wie bisher.

Für den CSU-Ortsverband Judith Tewes

45 teils stürmische Jahre

Jubiläum des CSU-Ortsverbandes Reichenberg  

„Warum feiert Ihr denn das 45te und wartet nicht bis 50 Jahre voll sind?“

Erstens feiern wir gern und finden, dass auch 45 Jahre schon ein sehr guter Grund sind, sich in geselliger Runde zu treffen; und überdies wollten wir gern mit unseren Gründungsvätern (und –Müttern), bei guter Gesundheit, unseres Werdegangs und der OV-Historie gedenken. Aber natürlich werden wir auch und besonders in 5 Jahren wieder angemessen feiern...versprochen!

Die Evangelische Kirche war am Pfingstsonntag, um 13 Uhr, erster Treffpunkt für Mitglieder, Ehrengäste, Freunde und Gäste des Jubilars CSU-OV Reichenberg. Pfarrer Matthias Penßel und sein katholischer Kollege, Pater Leo Beck, hielten eine ökumenische Andacht in der Evangelischen Kirche. Pater Leo zog in seiner Ansprache (schmunzelnd) Parallelen zu Briefen, die der hl. Franziskus vor 800 Jahren an die Politiker der Welt geschrieben hat. Franziskus betont darin die Notwendigkeit, Gott ins politische Denken und Handeln einzubeziehen. Aktuell bis heute! Inklusive des Appells furchtlos, friedlich und kollegial mit den Muslimen und dem Islam zusammenzuleben. Eine wirklich passende Predigt, die in der Ermahnung mündete, des sozialen Anspruchs der CSU weiterhin besonders gewahr und verpflichtet zu sein. (Aus Sicht des OV so erfreulich wie der zahlreiche Besuch: die Kollekte für die Ortskirchen erbrachte rund 180 Euro – herzlichen Dank!)

Der Jubiläumsfestakt; sprich: Sektempfang, Festreden, Ehrungen und Pfingstkaffee fand anschließend im Gartensaal des ehem. Lehrerwohnhauses am Rathausplatz statt.

Zunächst berichtete Stadtrat Egon Schrenk (ehem. Reichenberger) von den Anstrengungen und dem Bemühen i.S. Gleichgesinnten Suche, die schließlich am 15. Mai 1971 erfolgreich in der Gründung des Ortsverbandes Reichenberg mündeten. Erster Impulsgeber war übrigens Christian Will gewesen. Ein Satz, der Herrn Schrenk bei den Anfragen, mit Blick auf die jüngste deutsche Vergangenheit,  damals oft begegnete war: „Einmal Partei war (mehr als) genug – nie wieder Partei...nie wieder Festlegung und Bindung an eine Partei...“, obwohl die Menschen grundsätzlich sehr am politischen, am gesellschaftlichen und am wirtschaftlichen Werdegang und Aufschwung interessiert waren.

Anschließend gedachte die Festgesellschaft der verstorbenen Mitglieder. Ortsvorsitzender Karl Hügelschäffer setzte die Chronologie, nach der Begrüßung der Gäste, insbesondere der Begrüßung eines neuen OV-Mitglieds, einer jungen, engagierten Ortsbürgerin, fort. Er nannte die Namen der Ortsvorsitzenden von der Gründung bis heute und erläuterte deren kommunalpolitisches Umfeld und die damaligen Diskussionspunkte. Deutlich unterschied er zwischen Oppositions- und Regierungsverantwortung; bzw. den entsprechenden Lenkungs-Möglichkeiten.

Die Liste der, in seiner 18-jährigen Amtszeit als Ortsoberhaupt verwirklichten Projekte ist lang. Der Altbgm. betonte, „dass es nicht ohne einsatzbereite Unterstützer und den Rückhalt der OV-Mitglieder geht...“ Neben allen aktiven Mitgliedern, Helfern und Unterstützern, dankte er insbesondere Adolf Keßler, Dr. Helmut Rösch und Judith Tewes. Er betonte, dass es selbstverständlich Bestreben des OV, der Vorstandschaft und seiner Person ist, bei der nächsten Kommunalwahl, wieder das Bürgermeisteramt im Markt Reichenberg mit einer Kandidatin/einem Kandidaten der CSU zu besetzen, um zukunftsweisend in den Gemeinden wirken zu können.

MdL Manfred Ländner  beleuchtete als Hauptredner die allgemeine politische Landschaft, ging auf speziell Bayrische und Unterfränkische Aspekte und die momentanen Anforderungen an die politisch Verantwortlichen ein. Er rief dazu auf „Flagge zu zeigen“; aktiv mitzuarbeiten und sich persönlich zu engagieren.

Christian Will, hochbetagtes Urgestein der Landkreis CSU und Wegbereiter einer ganzen Reihe von Ortsverbandsgründungen, ließ es sich nicht nehmen, selbst ans Mikrofon zu treten. Mit großer emotionaler Beteiligung schilderte er das Aussehen und die Struktur der fränkischen Dörfer in den 50er, 60er, bis in die 70er Jahre. Man spürt in der Rede das Herzblut, das Will an seine CSU bindet und empfindet die Gefühle des blutjungen Kriegsheimkehrers, aus katholischer Verbandsarbeit kommend, nach, wenn er von den Mühen, den teilweise handfesten Auseinandersetzungen der Politischen Lager und der Vehemenz der Diskussion in den frühen Versammlungen erzählt. Stolz ist er auf das, was erreicht wurde und seinen politischen Enkeln schreibt er ins Stammbuch, unbedingt weiterzumachen; sich nicht entmutigen zu lassen; die so entbehrungsreich und hart erarbeitete Demokratie zu bewahren und zu schützen.

Auch Adolf Keßler meldete sich, von Wills Worten bewegt, zu Wort und schilderte seinerseits „die Zeit der frühen Jahre“, den Aufbau der CSU im südlichen Landkreis; seines und seines seligen Vaters Beitritt, den Wechsel vom OV- Geroldshausen nach Reichenberg und den langen, oft steinigen Überzeugungsweg in der ehemaligen „roten Hochburg Reichenberg“.

Thomas Eberth, Kreisrat und Bürgermeister von Kürnach schließlich, fasste in seinem Grußwort die Glückwünsche des Kreistags, von Bezirksrätin Elisabeth Schäfer und Landrat Eberhard Nuß (alle zur Feier des Jubiläums nach Reichenberg gekommen) zusammen und wünschte weiterhin Erfolg und „eine glückliche Hand“ bei der politischen Arbeit.

Der amtierende Bürgermeister, Stefan Hemmerich (SPD), begrüßte als Hausherr. Er unterstrich die Leistungen der CSU-Ägide – einzig dem Wunsch des Altbürgermeisters demnächst wieder einen CSU-Bürgermeister zu stellen, mochte er sich nicht anschließen... Die weitere, gedeihliche Zusammenarbeit, über die Parteigrenzen hinweg, läge ihm sehr am Herzen, betonte das Ortsoberhaupt.

Anschließend standen Ehrungen verdienter Mitglieder auf dem Programm. Ehrenvorsitzender Adolf Keßler und  Ehrenmitglied Karlheinz Schmidt wurden für 50 bzw. für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Klaus-Dieter Kleinert und Dieter Brehmer (letzterer ist unser einziges noch lebendes Gründungsmitglied) wurden ob ihrer großen Verdienste um Partei und Ortsverband zu Ehrenmitgliedern ernannt. Die Urkunden waren einmal mehr von der stellvertretenden Vorsitzenden Judith Tewes individuell gestaltet worden – die üppigen Präsentkörbe stammten vom Eine-Welt-Lädchen Karibuni.

Bei Kaffee, Bier und Silvaner, ggf. bei Wasser und Apfelsaft und mit köstlichen, hausgemachten Kuchen, wurde an diesem Nachmittag noch manches Erlebnis mit „weißt du noch..?!“ hervorgekramt, wurden Erinnerungen aufgefrischt und interessante Gespräche unter Freunden und Gleichgesinnten der „CSU-Familie“ geführt. Übrigens: auch heuer ergeht wieder herzliche Einladung zum Steg-/Steakfest am 4. September.

Für den CSU-Ortsverband, Judith Tewes

OB Christian Schuchardt zu Gast in Reichenberg

...was der hier wohl wollte? ...warum die CSU den eingeladen hat?...was gibt’s/gab’s denn zu besprechen? Schade, dass einige Ihr Interesse erst im Nachhinein entdeckt haben.

Am 12. Januar sind die Mitglieder des Ortsverbandes, mit ihrem Gast, Oberbürgermeister Schuchardt, mit Bürgermeister Hemmerich, zwei Altbürgermeistern aus Nachbargemeinden, Gästen von außerhalb, und einigen Ortsbürgern, im Brunnenbäck, nahezu unter sich.

Altbürgermeister Hügelschäffer  betont in seiner Begrüßung die vielen Berührungspunkte und gemeinsamen Handlungsfelder von Stadt und Markt Reichenberg auf kommunaler Ebene. Jüngstes Beispiel: die Verlagerung des Standesamtes von Reichenberg nach Würzburg.

Wir sind die Gemeinde mit der längsten gemeinsamen Gebietsgrenze; wir leben besonders stadtnah; wir nutzen und unterstützen die Vielfalt der Angebote der Stadt und die Würzburger schätzen den kurzen Weg zu uns aufs Land und in unsere schöne Umgebung.

OB Schuchardt nutzt die Gelegenheit sich selbst, seinen beruflichen Werdegang, und seine Politik für die Stadt, anhand einzelner, ihm besonders wichtiger Projekte, zu erläutern. Alles beherrschendes Thema derzeit: Die Unterbringung der Flüchtlinge; jetzt und in Zukunft. Hier kann Integration nur gelingen, wenn Stadt und Land an „einem Strang ziehen“ und gemeinsam handeln! Großen Raum nehmen aber momentan auch alle Überlegungen und Maßnahmen zur Hubland- und damit zur Uni-Entwicklung ein. Studenten zieht es zum Wohnen in die Stadt – und dabei zeigen sie auch genaue Präferenzen für einzelne Stadtteile...im würzburger Umland sucht ein anderes Klientel Wohn-, (Arbeits-)und Lebensraum...Wichtig für Würzburg zudem: die Bereitstellung von Gewerbeflächen. Das Stadtgebiet ist eng begrenzt; der OB wirbt für Allianzen von Stadt und Landkreisgemeinden.

Im Gespräch stimmt er der Bürgermeinung zu, dass der Bahnverbund, gerade im Vergleich zu den Metropolregionen Frankfurt und Nürnberg, was das Preis/Leistungsverhältnis angeht, „optimierungswürdig“ ist; er betont gleichwohl die Chancen der Eigenständigkeit der Region Würzburg/Schweinfurt.

Natürlich ist der Bahnhalt Heidingsfeld West ein Thema. Anregungen für Radwege nach Fuchsstadt und Reichenberg werden vorgebracht. Das Wiederbeleben des Naherholungsgebietes Guttenberg angefragt. Besonders die Dringlichkeit der einvernehmlichen Bejagung der „gemeinsamen“, weil hin und her wechselnden Wildschweine, verspricht das Stadtoberhaupt „auf kurzem Behördenwege zu unterstützen und einen Gesprächstermin zu vereinbaren“.

Da passt das Dankeschön des Ortsverbandes an den OB, am Ende der Aussprache, perfekt. Ein Wildschweinschinken aus hiesigem Wald, erlegt auf wolffskeelscher Jagd, und Schnaps, gebrannt aus altbürgermeisterlichen Zwetschgen. Ein gelungener Abend und eine gute Gelegenheit zum direkten Austausch!  

stellvertretende Vorsitzende, Judith Tewes