Aktivitäten

Veranstaltungen

Offizielle Vorstellung der Bewerber um das Bundestagsmandat im Wahlkreis Dachau-Fürstenfeldbruck. Gemeinsam führten die Ortsverbände Röhrmoos, Hebertshausen und Haimhausen eine gut besuchte Veranstaltung in der Bavaria International School in Haimhausen durch. Die CSU-Ortsvorsitzenden von Haimhausen (Claudia Kops), Hebertshausen (Clemens von Trebra-Lindenau), Röhrmoos (Burkhard Haneke) moderierten das Gespräch mit den vier Aspiranten.

Der traditionelle CSU-Herbstausflug am 3. Oktober 2016 führe zunächst zum Kloster Aldersbach, wo die Ausstellung "Bier in Bayern" ein halbes Jahr lang gezeigt wurde. Zweites Ziel des Ausflugs war Vilshofen, auch die "Kleine Drei-Flüsse-Stadt" genannt, weil dort Donau, Vils und Wolfach zusammenfließen. Die Stadtführung ging auch am "Wolferstetter Keller" vorbei, wo Franz Josef Strauß seine legendären Reden beim "Politischen Aschermittwoch" hielt.

Beim CSU-Sommerfest Ende Juli 2016 gab es auch heuer wieder Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft, v.l.n.r.: CSU-Ortsvorsitzender Burkhard Haneke, Prof. Dr. Leo Kremers (35 Jahre), Christa Sedlmair (45), Heinrich Wetschek (15), und CSU-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath MdL.

Prominente Riege von Diskutanten beim Polit-Talk der CSU Röhrmoos.

Ihre Jahreshauptversammlung 2016 verband die CSU Röhrmoos mit einem Gespräch über Themen, die für alle "Drei Ebenen der Kommunalpolitik - Bezirk, Landkreis und Gemeinde" von Bedeutung sind.

"Den Staat vom Bürger her denken"

  „In einer Welt voller Unsicherheiten, die von großer Dynamik geprägt ist und in der sich manche gewohnten Strukturen auflösen, ist es auch Aufgabe einer politischen Partei, Orientierung zu geben.“ Mit diesen Worten begründete der Landtagsabgeordnete Markus Blume die Notwendigkeit eines neuen Grundsatzprogramms der CSU. Blume, zugleich Chef der CSU-Grundsatzkommission, diskutierte mit Bürgerinnen und Bürgern aus dem ganzen Landkreis bei der Veranstaltung „Zukunft denken“, zu der die Kreis-CSU gemeinsam mit dem CSU-Ortsverband Röhrmoos eingeladen hatte. Überall im Freistaat sammelt die Grundsatzkommission derzeit „an der Basis“ Ideen für das Parteiprogramm. Zentrale Themen des Gesprächs im Inzemooser Gasthof Brummer am 10. November 2015 waren: Die Frage einer Leitkultur als Fundament der Gesellschaft, die Frage einer neuen deutschen Außenpolitik angesichts veränderter Bedrohungsszenarien sowie die Frage, wie sich die zunehmende Digitalisierung auf unseren Alltag auswirken wird. Doch auch das Thema Bürgerbeteiligung wird großen Stellenwert im neuen Grundsatzprogramm haben. „Wir müssen den Staat viel mehr von den Bürgern her denken“, betonte Markus Blume. 

CSU-Kreisvorsitzender Bernhard Seidenath (rechts) begrüßte seinen Landtagskollegen und Vorsitzenden der CSU-Grundsatzkommission Markus Blume (links). Moderiert wurde der Abend von Burkhard Haneke (Mitte), CSU-Ortsvorsitzender in Röhrmoos.

„Ein Tag des Glücks in der deutschen Geschichte“   

Fahrt zum 25. Jubiläum der Deutschen Einheit nach Mödlareuth am 03. Oktober 2015

 

Die Amerikaner nannten es „Little Berlin – kleines Berlin“, weil auch hier der „Eiserne Vorhang“ zwischen den Besatzungszonen mitten durch ein Wohngebiet führte, durch den kleinen Ort Mödlareuth. Das Dorf an der bayerisch-thüringischen Grenze wurde zu einem Symbol der deutschen Teilung.

Grund genug für den CSU-Ortsverband Röhrmoos, am 25. Jahrestag der Wiedervereinigung Mödlareuth zum Ziel des traditionellen Herbstausflugs zu machen. Denn, so der CSU-Ortsvorsitzende Burkhard Haneke, „der 3. Oktober 1990, an dem der Vertrag zur deutschen Einheit in Kraft trat, ist wohl einer der glücklichsten Tage unserer Geschichte“. Das wiedervereinigte Deutschland habe sich nicht nur bewährt, sondern sei schließlich auch „ein Triebwerk der europäischen Einigung geworden“.  

Beim Besuch des Deutsch-Deutschen Museums in Mödlareuth tauchte man noch einmal tief in ein dunkles Kapitel der Nachkriegsgeschichte ein. Mit welcher Konsequenz und Akribie, und mit welch unvorstellbarem Aufwand seinerzeit die knapp 1.400 km lange Grenze zwischen Ost und West befestigt wurde, hat man heute schon fast vergessen. Ebenso wie die vielen Toten und Verletzten, die beim Versuch, die innerdeutsche Grenze von Ost nach West zu überwinden, gescheitert sind.  

Der Grenzzaun, vom damaligen SED-Regime als „antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet, diente – so die gerade 30-jährige Museumsführerin – „in Wirklichkeit dazu, ein ganzes Volk einzusperren“. Die DDR wollte „die Abstimmung mit den Füßen“, bei der Tausende in den Westen strömten, unterbinden, was auch mit einigem Erfolg gelang. Wie das mit ausgeklügelten Sperranlagen bewerkstelligt wurde, konnten die Röhrmooser Besucher im Einzelnen studieren. Reste der 3,30 m hohen Betonsperrmauer sind noch im Original zu besichtigen, ebenso wie Rekonstruktionen der teilweise mit elektrischem Strom gesicherten Zaunbefestigungen, der Hunde-Laufstreifen und der Beobachtungstürme der Grenztruppen. Die heutige Gedenkstätte Mödlareuth ist ein einzigartiges Zeugnis für die Verbrechen der SED-Diktatur sowie ein Ort des Erinnerns an die deutsche Teilung und des Gedenkens an deren Opfer. Mit dem dramatischen TV-Dreiteiler „Tannbach – Schicksal eines Dorfes“ hat das ZDF dem 40 Jahre lang geteilten Ort ein filmisches Denkmal gesetzt.  

Mit viel Nachdenklichkeit und gemischten Gefühlen, aber auch mit der Überzeugung, dass der weite Weg von rund 300 km von Röhrmoos nach Mödlareuth sich gelohnt habe, machten sich die Ausflügler auf den Rückweg ins Dachauer Land. Dieser führte über Waldsassen, wo der Besuch der Zisterzienserinnen-Abtei mit ihrer barocken Stiftsbasilika sowie der weltberühmten Stiftsbibliothek ein spirituelles und kulturelles „Kontrastprogramm“ bot.    

Eine Museumsführerin erklärt uns den Grenzzaun.

Solche Selbstschussanlagen waren an der Grenze eingebaut.

 

 

Rund 100 Meter von der Beton-Sperrmauer sind in Mödlareuth noch zu sehen.

Die Ausflugsgruppe auf dem Freigelände in Mödlareuth.

Ehrungen beim Sommerfest der CSU Röhrmoos

Zum "Ratschen, Politisieren oder einfach nur gemütlich sein" hatte die Röhrmooser CSU ihre Mitglieder und Freunde eingeladen und im Ortsteil Biberbach ein kleines, aber feines Sommerfest veranstaltet. Bei Spanferkel, Bier vom Fass und selbstgemachten Salaten ließen es sich die knapp 40 Gäste gut gehen. Bei dieser Gelegenheit wurden auch einige langjährige Mitglieder besonders geehrt.         


Auf dem Foto v.l.n.r.:

CSU-Ortsvorsitzender Burkhard Haneke, Johann Nießl (45 Jahre Mitgliedschaft), Josef Sedlmayr (45 Jahre), Marianne Singer (30 Jahre), Peter Schüssler (20 Jahre), Georg Kiermeir (25 Jahre) Rosemarie Schüssler (20 Jahre), ganz rechts Bürgermeister Dieter Kugler.

CSU Ausflug 3. Oktober 2014 nach Kloster Oberschönenfeld

CSU Röhrmoos auf der Suche nach "verschwundenen Gegenständen" 1994, also vor 20 Jahren, begann die Tradition der alljährlichen Herbstausflüge des CSU-Ortsverbands Röhrmoos - und zwar immer am 3. Oktober, dem "Tag der deutschen Einheit". Damals, beim ersten Ausflug, ging es nach Landshut, heuer ins schwäbische Oberschönenfeld. Neben der wunderbaren Klosterkirche der dortigen Zisterzienserinnenabtei waren die Ausflügler besonders angetan von der ebenso witzigen wie lehrreichen Ausstellung über Alltagsgegenstände der 50er bis 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Für viele war es eine Wiederbegegnung mit "Rechenschieber" und "Addiator", mit der "Blümchen-Badekappe", dem für die damalige Strumpfmode unverzichtbaren "Hüftgürtel", mit einem Goggomobil-Coupé oder dem berühmten HB-Männchen aus der TV-Zigarettenwerbung. Nach der Mittagseinkehr im Klösterstüble von Oberschönenfeld ging es dann mit einem Abstecher über Friedberg zurück nach Röhrmoos.

 

 

 

Die Rückfahrt führte über Friedberg, das

in diesem Jahr sein 750-jähriges Stadtjubiläum feiern kann – an der Mariensäule

von Friedberg entstand dieses Gruppenfoto.

 

 

Zisterzienserschwester Maria Gratia

erklärte den Ausflüglern nicht nur die wunderbare Kirche, sondern erzählte auch

etwas über die Geschichte der Abtei und die Benediktus-Regel.

 

 

 

 

Die Kunsthistorikerin Bärbel Steinfeld brachte

den Röhrmoosern "verschwundene Gegenstände" der letzten

Jahrzehnte nahe - hier zum Beispiel das gute alte Wählscheiben-Telefon.

 

 

Impressionen von der Jubiläumsfeier im September 2014

Chronik des CSU-Ortsverbandes Röhrmoos: 

Der im Jahre 1964 gegründete CSU-Ortsverband Röhrmoos geht aus einer seit 1958 bestehenden, losen Vereinigung von anfangs sieben dem Kreisverband Dachau angehörigen CSU-Mitgliedern der Gemeinde Röhrmoos hervor. Darunter war Helmut Blessing, der ab 1964 der erste Vorsitzende und damit Mitbegründer des Ortsverbandes und später von 1978 bis 1990 erster Bürgermeister unserer Gemeinde war. Er war jahrzehntelang eine prägende Persönlichkeit unseres Ortsverbandes. Mit Helmut Blessing, der im Herbst 2014 verstorben ist, verlieren wir einen großartigen Menschen in unserer Gemeinde.

Weitere Vorsitzende waren in chronologischer Folge Josef Westermayr, Michael Reischl, Dieter Montag, Ottmar Rager, Dieter Schneider, Georg Kiermeir und seit 2013 der aktuell amtierende Ortsverbandsvorsitzende Burkhard Haneke. 

Der Ortsverband Röhrmoos ist im Verlauf der Jahrzehnte von anfangs 14 bis aktuell 66 Mitgliedern aufgewachsen. Darunter befinden sich sämtliche Berufsgruppen. Von Arbeitern und Angestellten, Landwirten, über Unternehmer und verschiedenen Akademikern bis zum Universitätsprofessor sind alle sozialen Schichten vertreten. Die Altersspanne geht von 21 bis 80 Jahren, der Altersdurchschnitt beträgt knapp 50 Jahre und insgesamt zählt der Ortsverband 11 Frauen. Damit ist der Ortsverband Röhrmoos ein Abbild unserer Gesellschaft und bringt hervorragende Arbeitsvoraussetzungen für eine Volkspartei mit, getreu unserem

Motto: „Näher am Menschen“. 

Die bisherigen Ortsvorsitzenden der CSU Röhrmoos 

1964 - 1969: Helmut Blessing
1969 - 1987: Josef Westermayr
1987 - 1991: Michael Reischl
1991 - 1994: Dieter Montag
1994 - 2003: Ottmar Rager
2003 - 2005: Dieter Schneider
2005 - 2013: Georg Kiermeir
2013 - heute: Burkhard Haneke

 

 

 

 

 

 

Interview des 1. Bürgermeisters Dieter Kugler

 

 

Ehrung der Jubilare

Besuch vom Kreisvorsitzenden Bernhard Seidenath MdL

 

 

Freundliche Gastgeber auf dem Scharlhof

 

 

CSU Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen

Vorstand erweitert und verjüngt

Unter Leitung des CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Bernhard Seidenath wurde am 10. Februar 2015 der Vorstand der CSU Röhrmoos neu gewählt. Die 27 anwesenden Wahlberechtigten wählten alle vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten einstimmig oder mit großer Mehrheit. So wurde - auf Vorschlag von Bürgermeister Dieter Kugler - Burkhard Haneke als Ortsvorsitzender einstimmig wiedergewählt. Als Stellvertreter/in wurden Andrea Leitenstorfer (2. Bürgermeisterin) und Christian Schirmer in ihren Funktionen bestätigt, weiterer Stellvertreter ist nun Florian Sedlmair aus Biberbach, der auch CSU-Gemeinderat ist. Das Amt des Kassiers versieht weiterhin Franz Brummer, der in seinem Kassenbericht auf ein schönes Guthaben von mehr als 4.000 Euro auf dem Konto des Ortsverbands verweisen konnte. In das Amt des Schriftführers wurde Matthias Rager wiedergewählt, der im Gemeinderat auch Fraktionssprecher der CSU ist. Zu sieben Beisitzern im Ortsvorstand wurden gewählt: Bürgermeister Dieter Kugler, der frühere Ortsvorsitzende Georg Kiermeir, Michael Kreitmair und Manfred Leitenstorfer - neue Beisitzer sind Andrea Müller, Stephan Hueber und Uwe Langenkämper. Die Kasse prüfen künftig in altbewährter Manier Georg Nefzger und sein junger Parteikollege Daniel Jann. Die Vorstandschaft wurde um zwei weitere Beisitzer vergrößert und zugleich deutlich verjüngt.

In seinem Bericht ließ Ortsvorsitzender Burkhard Haneke noch einmal die Anstrengungen vieler Mitglieder des Ortsverbands beim "Wahlmarathon 2013/14" Revue passieren. Er bedankte sich bei dem Wahlteam, dass einen ausgeklügelten und eng getakteten Fahrplan - vor allem für die Kommunalwahl - konzipiert und durchgezogen habe. Der Erfolg bei der Wahl habe gezeigt, dass diese Anstrengungen sich gelohnt haben, wozu aber sicher zu einem guten Teil auch "das Zugpferd" Dieter Kugler als Bürgermeisterkandidat maßgeblich beigetragen habe.

Ein weiterer interessanter Punkt des Abends war schließlich der Talk "Schlaglichter aus Wildbad Kreuth" mit Bernhard Seidenath, der noch von seinen frischen Eindrücken bei der diesjährigen Klausur berichten konnte. Der Rückzug für ein paar Tage in die Abgeschiedenheit von Kreuth, sagte Seidenath, und der intensive gedankliche Austausch untereinander, aber auch mit externen Fachleuten, sei für die Landtagsfraktion jedes Jahr eine wichtige Sache. Im weiteren Gespräch, an dem sich auch etliche der Anwesenden beteiligten, ging es u.a. um das Thema "Innere Sicherheit", das kurz nach den Pariser Mordanschlägen Anfang Januar natürlich plötzlich besonderes Gewicht hatte. Seidenath brach eine Lanze für die personelle und rechtliche Stärkung der Polizeikräfte. Das sei nicht zuletzt im Bereich der Internet-Kommunikation erforderlich, die auch das Organisierte Verbrechen immer mehr nutze. Auch Deutschland sei - so Seidenath - vor Mordanschlägen wie denen in Paris nicht sicher. Weiterhinwurde das Thema TTIP, angesprochen, das geplante Freihandelsabkommen mit den USA. Dieses sei, so Seidenath, eine große Chance gerade für die bayerische Wirtschaft, bei dem aber "das bestehende Schutzniveau unserer Handelswaren nicht zur Disposition stehen" dürfe. "Amerikanische Chlorhühnchen" werde es bei uns nicht geben, und Herkunftsbezeichnungen besonderer Agrarprodukte und Lebensmittel wie die "Nürnberger Bratwurst" oder das "Bayerische Bier" müssten - so Seidenath - geschützt bleiben.  

Dank und Anerkennung

Dank und Gratulation

Bei der Ortshauptversammlung der CSU Röhrmoos dankte der Vorsitzende Burkhard Haneke (links) zwei verdienten langjährigen Mitgliedern, Michael Christoph (2.v.l.) und Dieter Schneider (2.v.r.). Sie waren als Beisitzer viele Jahre im Ortsvorstand aktiv. Schneider, seit 33 Jahren CSU-Mitglied, war darüber hinaus auch eine Zeitlang Ortsvorsitzender, zuerst in Karlsfeld, später für 2 Jahre auch in Röhrmoos. Christoph (36 Jahre Mitglied) war außerdem stellvertretender Ortsvorsitzender, etliche Jahre im Gemeinderat sowie 2. Bürgermeister der Gemeinde Röhrmoos. Beide traten jetzt nicht wieder zur Neuwahl des Vorstands an, "nicht aus Verdruss, sondern um mal Platz zu machen für Jüngere", meinte Dieter Schneider. Besonders gratulierten der Ortsvorsitzende gemeinsam mit dem Kreisvorsitzenden Bernhard Seidenath MdL (rechts) einem weiteren "altgedienten" CSU-ler, nämlich Erich Wolf (Mitte), der erst seinen 80. Geburtstag feiern konnte.