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Gut besuchter politischer Abend mit CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer in der Thomann-Halle:

"Den Aufwärtstrend fortsetzen!"

 
CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer (mitte) bekam als Dankesgabe für seine engagierte Rede heimische Produkte. Unser Foto zeigt bei der Überreichung (von links) CSU-Ortsvorsitzender Markus Wallner Bürgermeister Bernhard Kern, Andres Scheuer, den Wahlkreisabgeordenten Dr. Peter Ramsauer, den Bezirksrat Georg Wetzelsperger und Bräu Stefan Wieninger.

Die Musikkapelle Steinbrünning hatte die überaus zahlreich erschienenen Besucher schon mit schwungvoller Musik auf den politischen Abend der CSU im Rahmen des Herbstfestes eingestimmt. Dann begleitete sie mit dem Bayerischen Defiliermarsch den Einzug des diesjährigen Hauptredners, des CSU-Generalsekretärs und Bundestagsabgeordneten Andreas Scheuer, der in freier Rede ausführlich begründete, warum eine mit starker Wählerunterstützung ausgestattete CSU für die Gestaltung der Zukunft in Bayern, Deutschland und Europa wichtig sei.

"Bayern ist ein Lebensgefühl, und für das steht die CSU mit ihrem Generalsekretär Andreas Scheuer“, unterstrich CSU-Ortsvorsitzender Markus Wallner. Erfreut begrüßte neben Scheuer und dem Wahlkreisabgeordneten Dr. Peter Ramsauer auch Landrat Georg Grabner und eine Reihe Bürgermeister und Kommunalpolitiker aus dem Landkreis. Bezirksrat Georg Wetzelsperger heiß in Vertretung der erkrankten CSU-Kreisvorsitzenden Michaela Kaniber Scheuer und die Besucher willkommen. „Es ist nicht wurscht, ob sie Am 24. September zur Wahl gehen und wer das Rennen macht“, rief er den Zuhörern zu. In Bayern gebe es nur eine „Original-Volkspartei“, die von der Gemeinde über den Freistaat und Bund bis in die EU-Politik aus einem Guss umsetzen könne.

Peter Ramsauer merkte in seinem Grußwort an, dass unter den Besuchern auch Urlaubsgäste aus anderen Bundesländern seien. „Man kann auch ein guter Bayer werden, wenn man regelmäßig hier Urlaub macht“, meinte er und stellte erfreut fest, dass das Berchtesgadener Land und der Chiemgau in dieser Saison ausgebucht seien. Der politische Abend in der Steinbrünninger Thomann-Halle habe Tradition. „Alle, die was geworden sind, haben hier schon gesprochen, Minister und Ministerpräsidenten.“ Heute habe man mit Andreas Scheuer einen weiteren engagierten Politiker hier, mit dem er seit vielen Jahren im Bundestag zusammenarbeite. „Wir haben in der Vergangenheit für unsere Heimat viel erreicht, zuletzt auch den Aufbau einer eigenen Bundespolizeiinspektion in Freilassing“, erinnert sich Ramsauer. „Bei uns kann man gut und sicher wohnen und leben, und das soll auch so bleiben!“.

„Es ist gut, dass heute Abend so viele Besucher gekommen sind“, freute sich Scheuer. Schließlich gehe es um die Zukunft unserer Heimat, und da hätten die Bürger bei uns die Chance, frei zu wählen, die in vielen Teilen der Welt nicht gegeben sei. Man hätte sich vor einigen Jahrzehnten nicht vorgestellt, dass Deutschland einmal als Führungsnation und wirtschaftliche Lokomotive in Europa gesehen werde. Das sei jetzt der Fall, auch wenn in den vergangenen Jahren die Bundesregierung vielleicht nicht alles richtiggemacht habe. Gerade in den Grenzregionen wie bei uns habe man sich beim massenhaften Zustrom von Flüchtlingen überfordert gefühlt, trotzdem aber die Situation mit vielen ehrenamtlichen Helfern bewältigt. Diese neuzeitliche Völkerwanderung sei eine Herausforderung, bei der man sich auf die konzentrieren müsse, die ein echtes Schutzbedürfnis haben. Auch deshalb sei die Sicherung der Grenzen wichtig.

Im gemeinsamen Regierungsprogramm von CSU und CDU stehe, dass sich Verhältnisse wie 2015 nicht wiederholen dürfen. Auch die Wichtigkeit der Leitkultur in Deutschland sei dort betont. Weiteres habe die CSU in ihrem Bayernplan festgeschrieben. So einen Bayernplan habe es schon 2013 gegeben, und die CSU habe Wort gehalten und alles darin Angekündigte umgesetzt. Das wolle man auch beim neuen Bayernplan so halten, der für Sicherung und Wohlstand stehe. Die CSU wolle Steuersenkungen für alle und nicht wie andere Senkungen auf der einen Seite durch Erhöhungen auf der anderen kompensieren. Die CSU garantiere den Menschen eine Steuerentlastung von mindestens 15 Milliarden Euro und wolle zusätzlich ab 2020 den Solidaritätszuschlag abschaffen. Sie werde alles Menschenmöglich für die Sicherheit der Bevölkerung tun. Sie garantiere den Menschen eine gleichwertige flächendeckende Versorgung in Stadt du Land und werde dafür sorgen, dass sicher der Zustand vom Herbst 2015 nicht wiederholen wird.

Dazu gebe es einem effektiven Maßnahmenplan mit Kontrolle der Grenzen, Reduzierung der Migrationsströme, Obergrenze und Bekämpfung der Fluchtursachen. Integration müsse nach dem Maßstab unserer Leitkultur erfolgen. „Kinder gehören in die Schule und nicht vor dem Traualtar“, verdeutlichte Scheuer einen Teilaspekt. Man sei für das Verbot der Vollverschleierung in der Öffentlichkeit, denn: „Wer mit uns spricht, muss sein Gesicht zeigen!“

Es gebe bei der Aufnahme von Flüchtlingen eine Belastungsgrenze, mit dem Hinweis darauf solle man auch Druck auf die EU ausüben. Die CSU habe nach 2015 schon eine notwendige Begrenzung der Zuwanderung erreicht. Im Übrigen solle die Zuwanderung denen offenstehen, „die uns nutzen und nicht denen, die uns ausnutzen“. Man wolle keine Zuwanderung in die sozialen Sicherungssysteme. Der Familiennachzug für Flüchtlinge solle über 2018 hinaus weiter ausgesetzt bleiben. Dafür arbeite man mit Entwicklungsminister Müller und der Kanzlerin daran, dass Flüchtlinge künftig bei einsprechend veränderten Verhältnissen wieder in ihre Heimat zurückkehren können.

Scheuer ging auf viele weitere Aspekte ein und betonte: „Es lohnt sich, in Bayern zu leben und von der hohen Lebensqualität zu profitieren!“ In Bayern habe man Vollbeschäftigung und einen soliden Staatshaushalt, mit dem man über Bildung und Forschung Chancen für die Zukunft verberge und zusätzlich auch noch viel investiere. In Nordrhein-Westfalen habe man eine Pro-Kopf-Verschuldung des Landes von 10.700 Euro mit steigender Tendenz. In Bayern betrage die Pro-Kopf-Verschuldung derzeit von 2.300 Euro mit fallender Tendenz und dem Ziel, bis 2030 auf null zurückzuführen. Das sei auch durch die Tatsache möglich geworden, dass Bayern seit 60 Jahren on CSU-Ministerpräsidenten geführt wird.

Eine starke CSU könne auch entsprechenden Einfluss auf die Bundespolitik neben. Um Deutschland in der Erfolgsspur zu halten, brauche die CSU bei der Bundestagswahl beide Stimmen der Wähler. „Bei Landtagswahlen haben die Wähler, die AfD gewählt haben, rot-grün bekommen““, warnt Scheuer. Er wurde nicht nur mit starkem Beifall sondern auch mit heimischen Produkten als Wegzehrung von Bürgermeister Bernhard Kern, Bräu Stefan Wieninger und den heimischen CSU-Repräsentanten verabschiedet.