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politischer Frühschoppen beim Pfingstvolksfest

Franktionsvorsitzender im Bundestag Hans-Peter Friedrich

Bayernhymne
 
politischer Frühschoppen mit Hans-Peter Friedrich

Innere Sicherheit als Hauptthema.

Mit dem ehemaligen Bundesminister des Innern sowie für Landwirtschaft und Ernährung, Dr. Hans-Peter Friedrich, hatten der CSU-Orts- und Kreisverband einen Politiker eingeladen, der in vielen Fragen als Experte gilt. Friedrich traf mit seinen Themen Innere Sicherheit, Heimat, Bewahrung der eigenen Identität, der Erhaltung des hohen Standards der Sozialsysteme und bei der Berufsausbildung sowie der Abschaffung des Solidaritätszuschlags und der Einführung eines Baukindergeldes auf das Interesse von vielen hundert Zuhörern.

CSU-Ortsvorsitzender Andy Komes begrüßte den Bundesminister sowie die Bundestagsabgeordnete Dr. Astrid Freudenstein, die Landtagsabgeordnete Silvia Stierstorfer, Bezirksrat Thomas Gabler, weitere Bundestagskandidaten und den CSU-Kreisvorsitzenden Peter Aumer, der am 24. September bei der Bundestagswahl als Direktkandidat für den Wahlkreis Regensburg antritt.
Bürgermeister Christian Kiendl stellte dem Gast den Markt Schierling knapp vor und erklärte: „Sie befinden sich unmittelbar an der Nahtstelle zwischen der Oberpfalz und Niederbayern, in einem Landstrich, in dem der Begriff „Heimat“ nicht nur eine Floskel ist, in einem Landstrich, der vom Fleiß der Menschen, von uralter und jüngerer Geschichte, von Kultur sowie von christlichen Werten in besonderer Weise geprägt ist. Hier lässt es sich gut leben, denn die meisten Menschen meinen es gut miteinander, sie sind tolerant und hilfsbereit.“ In Schierling schätze man sich gegenseitig, und zwar in jeder Beziehung, auch – und besonders – alt Eingesessene und Neubürger, wo immer sie auch herkommen. Die Schierlinger nicht, dass sich die Zugezogenen aus vieler Herren Länder uns bedingungslos unterordnen. Sie würden aber erwarten, dass sie unsere Art zu leben, unsere Regeln und unsere Kultur akzeptieren. Ehrenamtliche würden in Schierling sehr viel dafür tun, dass diese Menschen – besonders solche, die aus ihrer Heimat flüchten mussten – diese Regeln kennen und anwenden können.

Der Terror sei in Europa und Deutschland angekommen und die Angst vor dem Terror beherrsche auch schon den Alltag und präge den Lebensalltag. Im Sinne der inneren Sicherheit sei eine existenzielle Frage, ob man Kinder noch alleine in die Schule schicken kann oder allein im Wald spaziergehen und allein joggen kann. Die Antwort der CSU sei die Stärkung der Polizei. „Wir müssen hinter unseren Frauen und Männern stehen, die jeden Tag in Polizeiuniform Dienst tun“, sagte der einst oberste Dienstherr der Polizei. Wer den Schutz der Bevölkerung nicht ernst nehme, riskiere die Autorität des Staates. Friedrich rief dazu auf, der Bandenkriminalität über die Landesgrenzen hinweg ein Ende zu bereiten. Dazu müsse die Zusammenarbeit der Polizei und der Sicherheitsbehörden in Europa intensiviert werden. Doch auch das würden SPD, Linke und Grüne verhindern, dass der Datenaustausch funktioniert. Er wünschte sich nach der Bundestagswahl eine sehr starke CDU/CSU-Mehrheit, damit „künftig nicht permanent mit den Sozis rumgestritten werden muss, sondern das getan wird, was für die Sicherheit der Bevölkerung notwendig ist“, sagte der CSU-Politiker. Es gebe in der Bevölkerung eine Sehnsucht nach Identität, Stabilität, Heimat und Ordnung, und dazu überschaubare Strukturen. Diese Themen dürften nicht den Rechtsradikalen überlassen werden und Friedrich konstatierte, dass die CSU weiterhin für ein Existieren des Bayernlandes in einem gemeinsamen Europa garantiert sei. Und die CSU stehe zur Verteidigung der eigenen Kultur. Friedrich lehnte eine doppelte Staatsbürgerschaft ab, denn wer in Deutschland bleiben wolle, müsse sich entscheiden, ob er Deutschland oder einem anderen Land gegenüber loyal sein wolle. „Wir können nicht akzeptieren, dass die Konflikte der Türkei in Deutschland ausgetragen werden!“, begründete er sein Ziel. Außerdem müsse verhindert werden, dass es in Deutschland Parallelgesellschaften gebe und deshalb könnten nur so viele Menschen in Deutschland Aufnahme finden wie integriert werden können.

CSU-Kreisvorsitzender Peter Aumer war in seinem Schlusswort sicher, dass Hans-Peter Friedrich nach der Bundestagswahl wieder ein herausragendes Amt bekleiden werde. CSU-Ortsvorsitzender Andy Komes überreicht zusammen mit den Verantwortlichen von Junger Union und Frauenunion einen „Schierlinger Korb“ an den Referenten, der als sein eigener Chauffeur mit Hofer Kennzeichen angereist war. Als zum Abschluss der Kundgebung die „Bayernkapelle“ von Toni Schmid die Bayernhymne intonierte, da sang selbst der kleine Wastl auf dem Arm seines Opas Michael Bomer aus voller Kehle mit.