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Pressemitteilung

CSU Sulzbach Soden Dornau setzt auf juristische Fachkompetenz

 

Richter am Landgericht Martin Stock bewirbt sich als Bürgermeister

Sulzbach-Soden-Dornau.

Martin Stock wird sich am 4. März 2018 für das Amt des Bürgermeisters des Marktes Sulzbach bewerben. Bei der Nominierungsversammlung am Mittwoch in Soden im Gasthaus „Gemütlichkeit“ wurde der 37-jährige Vater dreier Kinder, der derzeit als Richter am Landgericht in Aschaffenburg tätig ist, zum Bürgermeisterkandidaten gewählt.

In seiner Rede stellte Martin Stock heraus, dass er es als Richter und Mediator gewohnt sei, sich in unterschiedliche, auch komplexe Themen einzuarbeiten, zwischen streitenden Parteien zu vermitteln und schwierige Entscheidungen zu treffen. „Weit über die Hälfte der kommunalpolitischen Tätigkeit hat juristischen Bezug - Baurecht, Verwaltungsrecht, Umweltrecht und vieles mehr.“ Er wolle seine in annähernd zehn Berufsjahren als Richter und Staatsanwalt erworbenen Kenntnisse gerne mit einbringen, um als Bürgermeister die Kommune zu führen und ihren Bürgern zu dienen. Als Richter und Mediator habe Stock jedoch auch gelernt: Um richtig zu entscheiden, dürfe man sich nicht hinter dem Schreibtisch verschanzen, man müsse mit den Menschen sprechen, ihnen zuhören und Verständnis für ihre Positionen haben. Dies wolle er auch als Bürgermeister beibehalten, denn „gesunder Menschenverstand ist genauso wichtig wie Sachverstand.“

Als Richter sei es Stock gewohnt, neutral zu urteilen und diese Unabhängigkeit wolle er sich auch im Falle seiner Wahl zum Bürgermeister bewahren. Stock betonte: „Ich werde ein Bürgermeister für alle Sulzbacher sein.“ Sulzbach als fünftgrößte Gemeinde im Landkreis brauche einen selbstbewussten Bürgermeister, der kommunal, aber auch auf Kreisebene die Interessen seiner Marktgemeinde auf Augenhöhe vertrete.

Stock machte auch deutlich, warum er das Amt des Bürgermeisters anstrebe - und welche Überlegungen dabei keine Rolle spielten: Sowohl unter finanziellen Gesichtspunkten als auch in puncto geregelte Arbeitszeiten lohne sich der Wechsel vom Richter zum Bürgermeister nicht wirklich. Seine Motivation und Ziel sei vielmehr, Sulzbach zu gestalten, die Menschen zu verbinden und sie in eine gute Zukunft führen. Hierfür werde er seine ganze Kraft investieren. Er habe seine Kandidatur im Familienkreis eingehend besprochen. Seine Ehefrau, eine Ur-Sulzbacherin, habe ihn von Beginn an bis heute unterstützt, wofür er ihr sehr dankbar sei.

In seinem Wahlprogramm hatte Stock fünf Schwerpunkte ausgewählt:

Wirtschaftspolitisch wolle er ein Forum für einen regelmäßigen Austausch zwischen Gewerbetreibenden und der Marktverwaltung errichten und den Einzelhandel innerorts unterstützen, damit Sulzbach ein lebendiger Ort bleibe. Er wolle keine Obernauer Verhältnisse im Ort.

Bei der örtlichen Infrastruktur sehe er die Verkehrsentlastung des Ortskerns als eine seiner wichtigsten Aufgaben an. Hier wolle er auch seine Kontakte zu Abgeordneten und Mandatsträgern aus der Region nutzen. Die Ortskerngestaltung nannte Stock eine „historische Chance für Sulzbach“, die es unter Beteiligung aller Bürger zu forcieren gelte.

Bei den Finanzen soll mit Augenmaß und Verantwortung für die Zukunft investiert werden. Als besondere Herausforderungen nannte Stock hier neben der Verkehrsentlastung des Ortes den Vorplatz der Sankt Anna-Kirche, die Umgestaltung des Friedhofs sowie die Zukunft der Kindergärten und Krippen, in deren Trägerverein Stock als Vorstand mitarbeitet. Der Erhalt des Schulstandorts und die Sanierung der Herigoyen-Schule seien ihm als Vater dreier Kinder ebenfalls eine Herzensangelegenheit.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sieht Stock zudem darin, die Lebensqualität für Jung und Alt in der Marktgemeinde zu erhalten und Sulzbach für den demographischen Wandel gut aufzustellen. Stock, der sich selbst als heimatverbundenen Familienmenschen bezeichnete, sagte: „Meine Familie und ich leben gerne hier, hier lässt es sich gut leben aber ich will auch, dass das in Zukunft so bleibt.“ Sulzbach soll weiterhin sowohl Familiendomizil mit Kinderbetreuung, Schulstandort, Jugendhaus und Jugendsozialarbeit als auch lebenswerter Altersruhesitz für Senioren sein.

Stock führte aus, dass das Gemeinschaftsgefühl in Sulzbach gestärkt und die Vielfalt ehrenamtlicher Tätigkeiten der Bürgerinnen und Bürger bewahrt werden müsse: „Vereine sind das Rückgrat der Gemeinde.“ Er lobte das hohe Engagement der örtlichen Seniorenvertretung und versprach, sich für eine Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Sulzbach einzusetzen. Auch die gute Zusammenarbeit mit den beiden Kirchen, die enge Partnerschaft mit Urrunge und die weiterhin reibungslose Betreuung von Flüchtlingen und Asylbewerbern durch den Sozialkreis lägen ihm sehr am Herzen. Als eine seiner Hauptaufgaben gab Martin Stock an, die Vereine in allen Ortsteilen zu unterstützen und mit diesen gemeinsam die Jugendarbeit zu fördern. Bestehende Nachwuchsprobleme wie bei der Feuerwehr in Sulzbach müssten ernst genommen und dringend behoben werden. Hierfür sagte Stock seine volle Unterstützung zu.

Zum Ersatzbewerber wurde Elmar Hefter gewählt. Hefter war bis zu seinem Ausscheiden im Mai 2017 22 Jahre Gemeinderat und 15 Jahre Fraktionsvorsitzender der CSU.

Bürgermeisterkandidat Martin Stock bedankte sich für das in ihn gesetzte Vertrauen. Er werde alles daran zu setzen, die Wahl am 4. März 2018 zu gewinnen, um als Bürgermeister dafür zu sorgen, dass seine Heimatgemeinde weiterhin ein lebenswerter Ort für alle Bürger bleibt.