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Halbzeit in Teisendorf

Bürgermeister zieht positive Bilanz – Gewerbeansiedlung hat Priorität – Waldkindergarten ein Erfolg

 
Zahlreiche Bürger waren auf den Markptplatz Teisendorf gekommen um sich über die Arbeit des Bürgermeisters und des Gemeinderates aus erster Hand zu informieren.

Seit dem 1.Mai 2014 ist Thomas Gasser (CSU) jetzt Bürgermeister von Teisendorf. Die Turnhalle wird fristgerecht zum Schulbeginn fertiggestellt werden, die Kosten werden den festgesetzten Rahmen weitgehend einhalten. In Warisloh wird in absehbarer Zeit eine neue Firma – Rudholzer Technologien - ihre Tätigkeit aufnehmen. Damit werden rund 70 neue Arbeitsplätze in der Gemeinde geschaffen. Der Bauplan für die Sanierung des Schwimmbades Neukirchen ist fertig, die Ausschreibungen laufen. Dies und mehr berichtete Bürgermeister Gasser bei einer Veranstaltung des CSU-Ortsverbandes  am Teisendorfer Marktplatz, anläßlich der Halbzeit der laufenden Wahlperiode. Der CSU-Ortsvorsitzende Gernot Daxer konnte viele Bürger der Marktgemeinde begrüßen, die gekommen waren, um sich über die Arbeit ihres Bürgermeisters und des Gemeinderates aus erster Hand zu informieren. In lockerer Runde führte Radiomoderator Christoph Grabner durch das Programm und entlockte dem  Bürgermeister und einigen Gemeinderäten nicht nur Informationen zu Ihrer Arbeit für die Gemeinde sondern auch sehr persönliche Einsichten und Ansichten. Die „Holzleiten Musi“ begleitete das Programm musikalisch und sorgte für eine gute, aufgelockerte Stimmung.   

Um die wirtschaftliche Entwicklung voranzutreiben, habe er  neben den durch die Kommunalordnung vorgegebenen Ausschüssen, wie Bauausschuß und Finanzausschuß,  gleich nach Amtsantritt einen neuen  Ausschuß für Wirtschaft und Entwicklung ins Leben gerufen.  Dass diese Entscheidung richtig war und hier gute Arbeit geleistet wird, zeigt das Voranbringen von Projekten wie Ausbildungsführer Teisendorf, Gemeindebus, Energienutzungskonzept, Projekte für Leader-Förderung, Verbesserung des Skaterplatzes, Barierrefreiheit bei ÖPNV, Familienmappe.

Auf die schnelle und reibungslose Einrichtung des Waldkindergartens ist der Bürgermeister besonders stolz. „Ohne Waldkindergarten mit derzeit 20 Plätzen hätten wir im kommenden Jahr zu wenige Kindergartenplätze in Teisendorf und hätten nach neuen Räumen suchen müssen“ so Gasser.“Bei diesem Projekt ist es uns gelungen, die Wünsche der Eltern mit der  Notwendigkeit neuer Betreuungsplätze zu verbinden und letztendlich Kosten zu sparen“.

Das Thema Gewerbeflächen liegt Gasser besonders am Herzen. Er zeigte sich sehr zufrieden, dass bald mit der Ansiedlung der Firma Rudholzer, auf einer neu ausgewiesenen Gewerbefläche, neue Arbeitsplätze für Teisendorf entstehen werden. Für das neue, interkommunale Gewerbegebiet Amersberg werden die Planungen vorangetrieben. Es gibt zwar noch gesetzliche Hürden, die aber über die derzeit laufende Änderung des Landesentwicklungsplans behoben werden. Die Gemeinde möchte dann für die Ausweisung vorbereitet sein und habe deshalb bereits die artenschutzrechtlichen Erkundungen, eingeleitet und den Ordnungsplan erstellt. Potentielle Interessenten für das Gebiet seien laut Gasser vorhanden. “Wir haben wöchentlich Anfragen nach Flächen zur Gewerbeansiedlung. Die größten Probleme sind nicht bürokratische Hürden, sondern passende Flächen zu finden“, so Gasser. Auf Nachfrage sagte der Bürgermeister, dass in dem Gebiet keine Einzelhandelsfirmen sondern produzierendes Gewerbe angesiedelt werden solle.

Man spürte aus den Ausführungen Gassers, dass ihm alle Ortsteile von Teisendorf gleichermaßen am Herzen liegen. Je nach lokalem Bedarf wurden viele Projekte durchgeführt oder angestoßen, sei es der fertiggestellte Kanal in Grafenberg, übrigens deutlich günstiger als erwartet, das Schwimmbad Neukirchen, bei dem die Weichen für die Sanierung gestellt wurden, die verkehrstechnischen  Verbesserungen auf der B304 in Oberteisendorf, oder nicht zuletzt der Breitbandausbau, der möglichst alle Gemeindeteile erreichen soll.

Wir brauchen den Breitbandausbau in möglichst allen Ortsteilen. Das Thema ist komplex und muß professionell angegangen werden“ erläuterte der Bürgermeister. Deshalb hat er eine Lenkungsgruppe eingerichtet, der auch der Vorsitzende des Wirtschaftskreises Teisendorf, Thomas Gruber, angehört, die sich mit dieser komplexen Thematik beschäftigt. Um gemeindliches Geld sinnvoll zu investieren, würden alle Förderprogramme vom Land Bayern und dem Bund genutzt. 1,2 Millionen Euro seien bereits verbaut worden, von denen die Gemeinde nur 20% zusteuern mußte, der Rest kam aus dem bayerischen Förderprogramm. Inzwischen laufen die Bemühungen um ein weiteres Förderpaket in etwa derselben Größenordnung aus dem sog. Höfe-Förderprogramm.

Für die Zukunft hat sich Bürgermeister Thomas Gasser viel vorgenommen. Anfang September will er die neue Turnhalle in Teisendorf fristgerecht ihrer Funktion übergeben. Damit hat Teisendorf  dann eine der modernsten, multifunktionalen Sporteinrichtung in der Region. Nun steht das Sanierungskonzept für das Schwimmbad Teisendorf an. Dafür möchte Gasser sich im LEADER-Programm um Gelder bemühen und dafür das Gesamtareal des Schwimmbades und der angrenzenden Bereiche – Tennisplatz, Geologischer Garten, Schulwald-Einrichtungen in die Überlegungen miteinbeziehen. Dies sind nur einige der vielen Pläne die der Bürgermeister für die nächsten 3 Jahre der derzeitigen Wahlperiode hat. Und er fühlt sich sichtlich wohl dabei, genießt den Kontakt mit den Bürgern, freut sich über die positive wirtschaftliche Entwicklung seiner Gemeinde und findet trotz allem Streß auch noch Zeit zur Entspannung.

Dass die Arbeit im Gemeinderat interessant und abwechslungsreich ist bestätigten die CSU-Gemeinderäte Alois Stadler, Thomas Egger und Markus Putzhammer. Die vielfältigen Kontakte mit den Menschen und die Möglichkeit, in der Gemeinde mitzugestalten, ließen manche Kritik, die man auch einstecken muß, vergessen, war die einstimmige Meinung. 

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