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CSU Gemeinderatsfraktion Waldbüttelbrunn

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 09.November 2015

Zu Beginn der Sitzung stellten zwei verschiedene Architekturbüros, beide mit Erfahrung bei der Innenausstattung von Bibliotheken und vom Büchereifachverband empfohlen, Vorschläge zur Einrichtung der neuen Bücherei vor. Wie bereits vor einiger Zeit beschlossen, wird die Gemeinde im neuen Wohn- und Geschäftshaus in der August-Bebel-Straße ebenerdige Räume für die Bücherei anmieten, da die bisherige Bücherei aus allen Nähten platzt. Die beiden Architekten haben einige interessante Möglichkeiten aufgezeigt, wie man die Bücherei nun konkret einrichten könnte. Eine Entscheidung für einen der beiden Architekten wurde im öffentlichen Teil der Sitzung nicht getroffen.

Des Weiteren hatte der Gemeinderat über einige Bauanträge und Bauanfragen zu entscheiden.

Außerdem war Herr Oehler vom Institut Roos Geo Consult in der Sitzung anwesend, um die Ergebnisse aus der Messung der Quellschüttung am Notbrunnen in Roßbrunn vorzustellen. Aufgrund des außergewöhnlich trockenen Sommers 2015 habe die Quelle am Überlauf des Notbrunnens nur eine geringe Schüttung aufgewiesen. Aus den wenigen Niederschlagsereignissen im Messzeitraum ließe sich eine Korrelation zur Quellschüttung nicht zuverlässig ableiten. Herr Oehler gehe davon aus, dass in durchschnittlichen Jahren die Schüttung des Überlaufes etwa 10 bis 15 Liter pro Sekunde betragen dürfte. Die Wasserversorgung der Waldbüttelbrunner Bevölkerung im Katastrophenfall sei jedoch sichergestellt, da in diesem Fall das Wasser nach oben gepumpt werden würde und hierfür genügend Grundwasser vorhanden sei.

Die Gemeindeverwaltung teilte mit, dass das Gutachten auch an das Landratsamt Würzburg weitergeleitet wurde. Das Landratsamt habe jetzt zu entscheiden, inwieweit diese Messergebnisse den vom Landratsamt Würzburg erlassenen Vorbescheid betreffen, gegen welchen momentan noch geklagt werde.

Mit den Stimmen der CSU-Fraktion entschied der Gemeinderat mehrheitlich, dass die Unterlagen zur Quellschüttung von den einzelnen Gemeinderatsmitgliedern auch an Dritte weitergegeben werden dürfen. Üblicherweise dürften diese Unterlagen nur von der Gemeindeverwaltung nach Außen gegeben werden. Mit diesem Abstimmungsverhalten zeigt sich, dass die CSU-Fraktion für Transparenz und Sachlichkeit steht – selbstverständlich auch in der Frage der Fischzucht.

Aus formalen Gründen mussten noch Bestellungen der Gemeindebediensteten zur Kassenverwalterin bzw. zum stellvertretenden Kassenverwalter nachgeholt werden. An der konkreten Arbeit in der Gemeindeverwaltung ändert sich nichts.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ wurde der Gemeinderat unter anderem über Rodungsarbeiten entlang des Fahrradweges nach Roßbrunn zwischen Bildstock und Kläranlage informiert. Die Rodungen sind notwendig, um den darunterliegenden Kanal zu sanieren. Durch eine Kanalbefahrung mit Kamera wurden hier Schäden sichtbar, die umgehend behoben werden müssen.