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CSU Gemeinderatsfraktion Waldbüttelbrunn

Bericht aus der Gemeinderatssitzung vom 22. Mai 2017

 

Bereits in der Sitzung am 24.04.2017 wurden dem Gemeinderat die Planung der Architekten zum Rathausneubau vorgestellt. Die Räte hatten nun ausreichend Zeit, über die Planungen nachzudenken, um nun die notwendigen Beschlüsse zu fassen. Dass diese Zeit durchaus genutzt wurde, zeigten zahlreiche Anfragen und Anträge, die nun zu behandeln waren.

Zunächst stand eine Entscheidung darüber an, ob das geplante Saalgebäude in der ein- oder zweigeschossigen Variante gebaut werden soll. Die zweigeschossige Variante ist etwa 320.000 € teurer, bietet aber im Erdgeschoss einen Bürgersaal und darüber einen Sitzungssaal. Ohne Diskussion wurde einstimmig die zweigeschossige Variante gewählt.

Dafür wurden bezüglich der Anordnung der Toiletten im Saalbau Für und Wider gründlich abgewogen. Ausschlaggebend war die Grundidee, eine Behindertentoilette für Nutzer der Alten Kirche/ dem Platz der Partnerschaften zur Verfügung zu stellen. Daraus entstanden zwei Planungsvarianten. In der ersten war im Obergeschoss ebenerdig zum Vorplatz der Alten Kirche eine Behindertentoilette geplant. Im Untergeschoss, über ein Treppenhaus erreichbar, waren weitere Toiletten geplant (Damen, Herren und eine weitere Behindertentoilette). In der zweiten Variante war kein Treppenhaus vorgesehen, sondern auf jeder Ebene jeweils eine Behindertentoilette, Damen- und Herrentoiletten. Diese Variante war 107.000 € teurer veranschlagt. Schließlich entschied sich das Gremium gegen zwei Stimmen für die günstigere Variante mit dem Treppenhaus.

Anschließend entschied sich das Gremium für den Einbau einer Photovoltaikanlage. Die Anlage soll mit Photovoltaikziegeln direkt ins Dach eingebaut werden. Es entstehen Mehrkosten in Höhe von 52.000 €. Die Photovoltaikanlage und ein Stromspeicher sollen für den Eigenbedarf des Rathauses und den Betrieb der Wärmepumpe genutzt werden und langfristig Energiekosten sparen. Die Dachziegel sollten dann in ähnlicher Farbe und Form wie die Photovoltaikziegel gewählt werden. Dies macht eine Befreiung von der Gestaltungssatzung notwendig.

Das Dachgeschoss des Rathauses dient als Ausbaureserve. Es sollte daher so geplant werden, dass durch den nachträglichen Einbau von Dachliegefenstern weitere Büroflächen geschaffen werden könnten. Auf Antrag von Gemeinderat Peter Schulz wird nun geprüft, welche Kosten entstehen würden, wenn gleich bei der Errichtung die Dachliegefenster mit eingebaut würden, um eine spätere Baumaßnahme zu vermeiden.

Einstimmig wurde beschlossen, im Rathaus eine neue moderne Telefonanlage für etwa 25.200 € vorzusehen. Für die Zugangskontrolle über ein Transpondersystem gab das Gremium weitere 15.000 € aus. Aktive EDV-Komponenten für knapp 22.000 € wurden ebenfalls einstimmig vom Rat genehmigt. Für die Beleuchtung der Räume für die Schützen wurden 12.000 € eingeplant. Dagegen sah der Rat von der Beschaffung einer neuen mobilen Lautsprecheranlage ab.

Gegen vier Stimmen wurde der Einbau einer Zisterne beschlossen. Sollte diese die Toilettenspülung versorgen, müssten Mehrkosten von etwa 10.440 € Baukosten eingeplant werden. Größe und Nutzung der Zisterne werden noch festgelegt.

Am Ende stimmte der Rat einstimmig der Vorplanung zu und beauftragte die Planer mit der Entwurfsplanung.