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eine Kolumne von Moritz Gambke

 
Eine andere Aktion: Wir verteilen Lebkuchenherzen vor dem Dachauer Volksfest

Wahlkampf mit Katrin Staffler

Die Zeit vor der Wahl ist wohl die, wo wir uns am meisten mit Politik auseinandersetzen. Der Bürger fragt sich, welche Partei sich wohl am besten für seine Interessen einsetzt, welche Partei er wählen soll. Die Parteien organisieren viele Veranstaltungen, plakatieren, versuchen an Wahlkampfständen oder seit diesem Jahr auch durch den Häuserwahlkampf Bürger zu überzeugen.

In Bayern, da bin ich der festen Überzeugung, kann es nur eine richtige Entscheidung geben. Die CSU. Die CSU ist die einzige Partei, die bayrische Interessen in Berlin wirksam durchsetzt. Deshalb gilt: Wer Bayern und unsere Region maximal stark machen will in Berlin, der muss mit beiden Stimmen CSU wählen.

Doch wie läuft so ein Wahlkampf denn ab?

Wie ich den Wahlkampf erlebe, gliedere ich in drei Teile.

Der erste Teil, die wohl gängigste Aufgabe, ist wohl das Plakatieren. Doch wo darf man plakatieren, wo nicht? Was sind die günstigen Orte? Es gibt unterschiedliche Plakate, welches Motiv passt wo? Und wo platziert man die größeren Banner? Ist insgesamt gar nicht so einfach, aber dank der Erfahrung aus unserem Weichser Ortsverband, hat alles super geklappt. Eine weitere typische Aufgabe ist der Infostand, wobei es mangels eines passenden Ortes keinen solchen in Weichs gibt. Insgesamt kann man sagen, dass die Arbeit des Ortsverband die Basis für alles weitere ist.

Der zweite Teil sind die Aktionen mit der Jungen Union. So halfen wir beim diesjährigen politischen Volksfestdienstag in Dachau, bei dem unser Parteivorsitzender und Ministerpräsident Horst Seehofer sprach. Wir kontrollierten als Ordner die Taschen der Gäste auf eventuell problematische Gegenstände, halfen bei der Presse Akkreditierung, zeigten den Leuten ihre reservierten Sitzplätze, oder unterstützten bei kleineren Problemen. Die JU Bayern war auch dort, und berichtete sogar live via Instagram. Insgesamt muss man sagen, dass Horst Seehofer ein sehr guter Rhetoriker ist, der unsere Anliegen, wie „Sicherheit durch Stärke“ exzellent rüber bringt, und so im Festzelt Stimmung entfacht. Auch Katrin Staffler sprach zu den Gästen, stellte sich kurz vor, und überzeugte durch Authentizität, Entschlossenheit und dem Willen das Direktmandat zu gewinnen.

Aber die JU half auch beim Lebkuchen-Herzerl verteilen vor dem Dachauer Volksfest, und wird nächste Woche eine politische Kneipentour mit Katrin Staffler machen, bei der wir durch Dachauer Bars ziehen, und einzelne junge Menschen über die Wahl informieren. Mein Fazit: Mit der JU macht Wahlkampf extrem viel Spaß!

Der dritte, und spannendste Teil ist jedoch der des engeren Wahlkampfteams. Mit dem Team haben wir in den vergangen Tagen mehrere Unternehmen besucht, was hochspannend war. Solche Einblicke in die Wirtschaft lohnen sich.

Wir haben mit Dorothee Bär, der parlamentarischen Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur die Phytron GmbH in Gröbenzell besucht. Die Phytron GmbH ist ein international führender Hersteller in der Schrittmotor- und Steuerungsbranche, ein typischer Hidden Champion.

Außerdem waren wir gemeinsam mit Ilse Aigner, unsere Ministerin für Wirtschaft und Energie bei 3 Unternehmen. Wir waren bei der GfA, dem gemeinsamen Kommunalunternehmen für Abfallwirtschaft der Landkreise Dachau und Fürstenfeldbruck, der Glockenbrot Bäckerei, die Brot für sämtliche REWE in Süddeutschland liefern, und ProfiMiet, die unglaubliche Mengen an Veranstaltungsutensilien jeden Tag in ganz Deutschland und international verleihen.

Katrin hat die Zeit des Wahlkampfs als Zeit des lernens beschrieben, und ich kann da nur zustimmen. Man lernt viele Parteimitglieder und Politiker (besser) kennen, bekommt Einblicke in die heimische Wirtschaft, hat sehr viel politischen Austausch mit dem Bürger. Was jetzt noch dazu kommt, ist der Haustürwahlkampf, doch dazu werde ich demnächst einen eigenen Artikel schreiben. Insgesamt kann man also folgendes sagen: Wahlkampf ist Arbeit, aber die macht Spaß!