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Jahresortsversammlung des OV Weisendorf

Jahresortsversammlung des OV Weisendorf

 
Manfred Rehorst, Manuela Kreiner-Kolb, Karl-Heinz Hertlein mit dem Ortsvorsitzenden Alexander Tritthart

 

 

Die Wahl der

Delegierten der Kreisvertreterversammlung zur Bundestagswahl und Ehrungen sowie

die Berichte der Vorstandsmitglieder waren die Hauptpunkte bei der Weisendorfer

CSU-Hauptversammlung im Goldnen Engel.

Nachdem der Ortsvorsitzende Alexander Tritthart von den Sitzungen des

Kreisvorstandes, vom traditionellen Fischessen mit den CSU-Kollegen aus dem

Seebachgrund und einer Klausurtagung berichtet hatte, sprach er in seiner

Funktion als Landrat die derzeitige Asyl- und Flüchtlingspolitik an und

bedankte sich bei den Helferkreisen und den vielen Ehrenamtlichen. "Für

den Landkreis wäre das überhaupt nicht zu stemmen gewesen", erklärte der

Landrat.

Obwohl die Flüchtlingszahlen derzeit stark rückläufig seien, gab sich Tritthart

nicht sehr optimistisch. Man müsse mal die nächsten Wochen abwarten und

beobachten, was sich in der Türkei tut. Trotz allem werde die

Erstaufnahmeeinrichtung im ehemaligen Praktiker in Herzogenaurach in Kürze

aufgelöst, außerdem habe die Bayerische Staatsregierung angeordnet, dass die

Turnhallen wieder ihrem eigentlichen Zweck, dem Sport, zugänglich gemacht

werden sollen. Im Landkreis konnten den Flüchtlingen bis jetzt 1400 Wohnungen

zur Verfügung gestellt werden, nun beginne die Arbeit der Integration.

Neben einigen anderen Landkreisthemen sprach Tritthart insbesondere den ÖPNV an

und bedankte sich beim Marktgemeinderat für die "richtige" Entscheidung, den

Fuß- und Radweg nach Reuth zusammen mit der Buswendeanlage am

Waldfriedhof in Auftrag gegeben zu haben.

 

 

Alle Kita-Plätze sind belegt

 

So wie Tritthart sprach auch Fraktionssprecher Stefan Süß, der aus dem Gemeinderat

berichtete, von einer richtigen und zukunftsweisenden Entscheidung. Schließlich

wird der dritte Bauabschnitt der Gerbesleite bis an die Endhaltestelle heranreichen und damit

angebundenwerden. Weitere Themen des Fraktionssprechers waren die geplante

Ballsporthalle und der Schlosspark. Auf den Markt Weisendorf komme zudem die 

Ausweisung von neuen Gewerbeflächen zu und sicherlich auch eine Erweiterung

bei der Kinderbetreuung. In den drei Kindertagesstätten seien alle Plätze belegt,

aber durch den Zuzug junger Familien und die Aufnahme der Flüchtlingskinder

werde der Bedarf steigen.

"Wir werden um eine Erweiterung nicht herum kommen, schließlich soll den

Jüngsten in der Gemeinde eine gute Betreuung geboten werden und die Kinder der

Flüchtlinge sollen bestens integriert werden", erklärte Stefan Süß.