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CSU Weißenburg im Kontakt mit der Wirtschaft

CSU Stadtverband besucht Schotter- u. Steinwerk

 
Geschäftsführer Holger Weisel erläutert Stadtverbandsvorsitzendem Klaus Drotziger und den Mitgliedern des CSU Stadtverbands Weißenburg die Produktionsabläufe im Werk.

Steinabbau ist in unserer Gegend nicht nur ein Metier, welches eine jahrhundertlange Geschichte hat, Steinabbau ist auch etwas, was einer erheblichen Zahl von Menschen Arbeit, Lohn und Brot bietet. In den letzten Jahren wurde der Steinabbau aber auch zunehmend kritisch betrachtet, da er einen nicht unerheblichen Eingriff in die Natur darstellt.

Um über Für und Wider besser informiert zu sein, hatte Stadtverbandsvorsitzender Klaus Drotziger gerne die Einladung von Holger Weisel, dem Geschäftsführer des Schotter- u. Steinwerks, zur Betriebsbesichtigung angenommen.

Bei der Fahrt über das weitläufige Gelände nahe der Eichstätter Landstraße erläuterte Weisel den Vertretern des Stadtverbands die verschiedenen Arbeitsabläufe, die von den fast 100 Mitarbeitern zu bewältigen sind. Die drei Produktionsbereiche des Schotter- u. Steinwerks sind Marmor als Blockware, Schotter und – seit den neunziger Jahren – Steine für den Garten- und Landschaftsbau.

Der abgebaute Stein wird nahezu vollständig verarbeitet. Nur ein geringer Prozentsatz kann nicht verwendet werden und wird zum Wiederauffüllen der betriebseigenen Gruben verwendet. Der Großteil des abgebauten Steines wird als Schotterprodukt für die Region (Straßenbau, Gewerbebau, private Bauprojekte) verwendet. Das Absatzgebiet des Schotter- u. Steinwerks ist also im Wesentlichen regional ausgerichtet, wobei auch das europäische Ausland mit abgedeckt wird.

Weisel erläuterte, dass die gesamte Jurastein-Branche derzeit mit einer überaus schwachen Nachfrage zu kämpfen hat. Unter anderem ist dies auf die Verdrängung von Natursteinen durch Kunststeine zurückzuführen. Diese Verdrängung findet statt, obwohl der Kunststein eine wesentlich schlechtere Energiebilanz als der Naturstein aufweist.

Das Schotter- u. Steinwerk engagiert sich in der Region u. a. durch Betriebsführungen für Kindergärten u. Schulklassen. Auch der neue Sitzkreis aus Natursteinen am Gymnasium Weißenburg wurde das Schotter- u. Steinwerk gespendet.

Drotziger bedankte sich in Namen der CSU bei Weisel für die Einladung, die umfangreichen Informationen und die Bereitschaft zur anschließenden Diskussion