Aktuelles

  06.03.2014 Firmenbesuch bei Metalltechnik Piras

  14.02.2014 - CSU-Kandidaten besuchen die Rettungsdienste

Die Weißenstädter CSU-Kandidaten haben die Wasserwacht und das Rote
Kreuz besucht. Vom dringenden Platzbedarf der beiden Rettungsorganisatio-
nen haben sich die Stadtratskandidaten um den Bürgermeisterkandidaten
Matthias Beck lau einer Pressemitteilung dabei überzeugen können. „Es be-
steht dringender Handlungsbedarf“, so Beck. Gerade die Rahmenbedingun-
gen seien es oft, die weitere engagierte Helfer als Nachwuchs zur Wasser-
wacht und zum Roten Kreuz bringen. In der renovierten Fahrzeughalle trafen
sich von links: BRK-Bereitschaftsleiter Andreas Schill, Altbürgermeister Klaus
Knies, Bürgermeisterkandidat Matthias Beck, die Stadtratskandidaten Uschi
Fuchs, Reinhard Schwarz, Reinhold Rott, Johannes von Ramin, Michael Bau-
ernfeind und Stephan Gesell sowie die Helfer von der Helfer-vor-Ort-Truppe
Florian Kade und Maximilian Wunderlich. Nicht mit auf dem Bild ist der Was-
serwacht- Bereitschaftsleiter Wolfgang Hager, der zusammen mit Andreas
Schill die Kandidaten informierte.

  06.02.2014 - Beck und seine Vision von Bad Weißenstadt

Der CSU-Kandidat für das Bürgermeisteramt stellt in Schönlind seine Ziele vor. Dazu gehört auch, dass er Gelder sinnvoller verwenden, Kosten offen diskutieren und für die Vereine eine „Dialogbox“ aufstellen will.

Von Michael Jahreis

Weißenstadt – „Wir wollen Weißenstadt.“  So  lautet  der  Wahlkampfspruch der CSU. Bürgermeisterkandidat Matthias Beck berichtete bei einer Wahlversammlung seinen Zuhörern im Birkenhof in Schönlind von seiner Vision vom zukünftigen Weißenstadt.
In dieser Vision wisse der Bürgermeister Bescheid, was in der Stadt passiert und was wo benötigt werde. „Ich habe beste Kontakte zur Landesund Bundespolitik und kann dadurch Vorhaben leichter realisieren“, kündigte der Kandidat an. Bisher sei nur ein kleiner Teil der möglichen Investitionen getätigt worden. Dies würde er ändern, wenn er Bürgermeister würde, sagte Beck. Auch wolle er Maßnahmen schneller umsetzen und Gelder sinnvoller verwenden. „Dass ein Kraftwerk mit Mitteln eines Weißenstädter Unternehmers in Wunsiedel gebaut wird, wird hier nicht mehr passieren“, sagte Beck.
In seiner Vision siedeln sich ein Orthopäde und ein Internist in Weißenstadt an. Diese nähmen gleich zu Beginn ihrer Tätigkeit an einem Ärztekongress im Kurzentrum teil. Bad Weißenstadt blühe auf. Gehwege und Einrichtungen seien barrierefrei, die Tourist-Info werde für ihre Arbeit ausgezeichnet, und die Gästezahlen überträfen die Erwartungen bei Weitem.

Zu Becks Vorstellungen des künftigen Weißenstadts zählte er eine aktive Bürgerpolitik. Ein neuer Jugendbeirat solle sich um die Belange und Wünsche  der  jüngeren  Generation kümmern. Kosten sollten offen diskutiert, das Ehrenamt gestärkt und das Brauchtum erhalten werden. Ferner strebe er eine flexiblere Budgetierung der Feuerwehr an, um deren Arbeit zu erleichtern. Hilfsdienste sollten verstärkt zusammen arbeiten und den Vereinen eine „Dialogbox zum Bürgermeister“ zur Verfügung stehen.
Zu den Vorstellungen des Kandidaten gehören auch ein neuer Tretbootverleih und eine gute Auslastung der neuen Minigolfanlage. Der Schulstandort müsse gesichert werden. Ein Bürgerbus solle morgens Schüler zur Schule, mittags ältere Menschen zum Einkaufen und am Abend nach Hause bringen. Die Altstadt brauche viele barrierefreie Wohnungen für Senioren, die dort angenehmer Leben können. Die Wirtschaft sollte nach Becks Ideen in regem Austausch mit dem Bürgermeister stehen. Er wolle nach Möglichkeiten der Stärkung für die Betriebe suchen, wodurch sichere Arbeitsplätze entstünden. Ein wichtiger Schritt sei die Breitbandverbindung, die in nach Meinung von Beck sogar noch vor 2018 realisiert werden könnte.

„Doch diese wunderschöne Vision kann nur Realität werden, wenn wir wohlüberlegt  investieren  und planen“ resümierte Beck. Mit ihm als Bürgermeister und einer starken CSU-Fraktion, wolle er diese Gedanken real werden lassen. „Ich bin überzeugt von den Möglichkeiten der Zukunft.“

Bei der Vorstellung der Stadtratskandidaten fiel vor allem Ulrike Michael als jüngste Kandidatin im Team auf, die sich aktiv mit der Wohnungsbauförderung beschäftige und hier den Menschen in der Stadt viele gute Tipps geben will. Christian Schill hat es sich zur Aufgabe gemacht, einen neuen Jugendbeirat zu gründen. Bruno Benker überraschte mit der Ankündigung, ein Stadtmagazin auflegen zu wollen. Fraktionssprecher Michael Bauernfeind stellte sich nicht nur vor, sondern prangerte das Vertrauensverhältnis im Stadtrat an und machte dies an einem Beispiel deutlich: Die Nutzung von städtischen Räumen, so sei im Stadtrat einstimmig vereinbart worden, sei für Parteien für Wahlkampfveranstaltungen tabu. Trotzdem habe die SPD eine Wahlveranstaltung im Feuerwehrhaus Voitsumra angekündigt. Auf Nachfrage beim Bürgermeister kam laut Bauernfeind lediglich die Antwort, dass dies so nötig gewesen sei. Nach Auffassung des CSU-Fraktionssprechers ist dies ein eindeutiger Vertrauensbruch.
Landrat Dr. Döhler sagte unter anderem: „Man muss gute Ideen aus der Region erkennen und nach Möglichkeit verwirklichen.“ Auch lobte er die Vision, die Beck als sein Programm vorgetragen hatte.

 

Ich habe beste Kontakte zur Landes- und Bundespolitik.

Bürgermeisterkandidat Matthias Beck

 

  13.01.2014 - Region setzt auf Gesundheit und Energie

Landtagspräsidentin Barbara Stamm unterstreicht beim Neujahrsempfang der CSU das Ziel gleichwertiger Lebensverhältnisse in ganz Bayern. Die erfolgreiche Quellbohrung steht im Mittelpunkt der künftigen Entwicklung von Weißenstadt und Umgebung.

Von Herbert Scharf

Weißenstadt – Landtagspräsidentin Barbara Stamm hat dem Neujahrsempfang der CSU in den Hüfra-Werken in Franken den Vorzug vor dem Münchner Neujahrsempfang gegeben. Dies hob der Weißenstädter CSU-Vorsitzende und Bürgermeisterkandidat Matthias Beck hervor, als er die Gäste aus dem ganzen Landkreis begrüßte. „Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft geht es nicht“, sagte die Landtagspräsidentin bei der Festansprache. Ohne Arbeitsplätze gebe es keine Chance, die jungen Leute in der Region zu halten. Dass es in der Region ohne Zweifel Probleme gebe, sei bekannt. „Diese aber sollte man im stillen Kämmerlein besprechen und nach Lösungen suchen“, sagte die Politikerin. Mit den vielen Vorzügen der Region aber sollte man nicht hinter dem Berg halten. Schlagzeilen, wie schlecht hier alles sei, brächten die Region nicht weiter, sondern schwächten sie eher.

Die geplante Gesundheitsregion mit der Brunnenbohrung in Weißenstadt als Basis würde hingegen den ganzen Landstrich stärken, sagte Stamm. Als konkretes Vorhaben, das Leben auf dem flachen Land zu stärken, nannte die Landtagspräsidentin die Förderung der Breitbandverkabelung. 500 Millionen Euro habe der Freistaat dafür zur Verfügung gestellt. Dass das auch eine große Aufgabe für die Kommunen sei, verkenne sie nicht. Stamm sprach sich gegen eine Privatisierung der Wasserversorgung aus und brach eine Lanze für die Sparkassen und Raiffeisenbanken, die die Wirtschaft vor Ort unterstützten.

Die Bildungspolitik sei die Sozialpolitik des 21. Jahrhunderts, fuhr sie fort und forderte den Erhalt von Grundschulen in den Kommunen. Auch das Thema Integration und Migration sprach Stamm an. Dabei sagte sie, dass Arbeitssuchende immer willkommen seien. „Einen Missbrauch des sozialen Systems aber wollen wir nicht.“ Das Betreuungsgeld bezeichnete die Landtagspräsidentin als eine Anerkennung für die Leistung der Familie. Dazu forderte sie die Wirtschaft auf, familienfreundliche Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. „Das ist auch eine Werbung für die Firmen.“ Schließlich plädierte die Landtagspräsidentin dafür, mehr Verantwortung an die Kommunen zu delegieren. Diese wüssten am besten, wo der Schuh drückt. Dazu sollten manche komplizierte Vorschriften verschlankt werden.

Der Weißenstädter Bürgermeister Frank Dreyer sprach von einem spannenden Jahr nach der erfolgreichen Bohrung nach Thermalwasser und der Ausweisung eines Sondergebiets für ein Kurzentrum. Der Erfolg des Initiators Stephan Gesell sei ein Erfolg für die ganze Stadt. Deshalb habe sich die Kommune auch an der Gesellschaft für das Kurzentrum Siebenstern beteiligt. Der Bürgermeister schloss mit einem Dank an alle Ehrenamtlichen, die das Gesicht der Stadt prägten.

Landrat Dr. Karl Döhler erklärte, dass der Landkreis auf einem guten Weg sei. Wenn eigens eine Delegation aus Polen nach Wunsiedel komme, um sich die Anlagen der Energiewende anzusehen, dann sage das einiges aus. Auch mit der Wiwego habe man viel erreicht, und beim Rennen um das BLSV-Sportcamp sei man noch gut dabei. Döhler verwies auf das Bio-Energie-Heilbad Bad Alexandersbad, das ein Signal setze, und bot sich an, bei der Verschlankung mancher Richtlinien mitzuhelfen.

 

Wirtschaft ist nicht alles, aber ohne Wirtschaft geht es nicht.

Barbara Stamm

 

  04.12.2013 - Weißenstädter CSU informiert sich bei GELO

Die Stadtratsfraktion und der Ortsverband folgen einer Einladung des Geschäftsführers Wolf-Christian Küspert. Die Teilnehmer lassen sich das Energiekonzept erklären. Lob kommt vom Bürgermeisterkandidaten.

 

 

Weißenstadt – Vertreter der Weißenstädter CSU-Fraktion und des Ortsverbandes haben sich über die neuesten Entwicklungen in der Firma Gelo-Holzwerke GmbH in Weißenstadt informiert. Gerne sei der Ortsverein der Einladung des Gelo-Geschäftsführers Wolf-Christian-Küspert gefolgt, schreibt die CSU Weißenstadt in einer Mitteilung. Nach einer kurzen Begehung zusammen mit dem Vorstandsvorsitzenden des gemeinsamen Kommunalunternehmens (gku), Stefan Webhofer, stand Küspert den zahlreichen Besuchern Rede und Antwort. Vor allem auch das noch neue Energiekonzept Weißenstadts beeindruckte und beschäftigte die Teilnehmer. Ortsvorsitzender und Bürgermeisterkandidat Matthias Beck betonte ausdrücklich die Nähe zu den Weißenstädter Betrieben, die sich regelmäßig in der Arbeit der Fraktion im Stadtrat auch widerspiegele. „Firmen wie etwa die Gelo sind es, die Weißenstadt zu dem machen, was es ist. Sie geben den Bürgern die nötige Sicherheit“, so Beck. Unternehmer seien es, die für den wirtschaftlichen Erfolg verantwortlich zeichneten. Die Politik müsse dafür die Voraussetzungen schaffen, so Beck. Er bedankte sich abschließend bei Wolf-Christian Küspert für den Einblick in das Weißenstädter Unternehmen.

 

Firmen wie GELO sind es, die Weißenstadt zu dem machen, was es ist.

Bürgermeisterkandidat Matthias Beck

 

Besichtigung GELO

  27.11.2013 - Firmenbesichtigung bei der Federfabrik Raithel & Co.

Der CSU Ortsverband sowie die Stadtratskandidatinnen und Stadtratskandidaten informierten sich bei der Spiralfederfabrik Raithel & Co. in Weißenstadt.

Besichtigung Raithel & Co.

  09.11.2013 - Weißenstädter CSU setzt auf Kompetenz

Matthias Beck führt die Liste der Christsozialen an. Insgesamt 16 Bewerber kandidieren um einen Platz im Stadtrat. Ziel ist es, wieder einen Bürgermeister zu stellen.

Von Susanne Tomis-Nedvidek

 

 

Weißenstadt – Mit ehrgeizigen Zielen zieht die Weißenstädter CSU in die Kommunalwahl 2014. Sie will die Mehrheit im Stadtrat und wieder den Bürgermeister stellen. Ihre Kandidatenliste steht bereits. „Wir wollten Weißenstadt in unserer Liste abbilden“, erklärte MatthiasBeck, der Vorsitzende des 58 Mitglieder starken CSU-Ortsverbandes. Seine Bürgermeisterkandidatur ist schon seit dem Neujahrsempfang kein Geheimnis mehr. Der 43-jährige Bundeswehroffizier ist naturgemäß die „Nummer 1“ auf der Liste. „Ich bin stolz auf die Kandidaten“ verkündete der Vorsitzende des Turnvereins Weißenstadt, katholische Kirchenvorstand und Vorsitzender des Elternbeirates der Grundschule. Der Bürgermeisterkandidat will erstmals in den Stadtrat einziehen.

Die bisherigen CSU-Stadträte Michael Bauernfeind, Klaus Hüttelmeyer, Stephan Gesell, Willi Dürrbeck und Reinhold Rott treten auf den Listenplätzen zwei, vier, fünf, sechs und sieben an. Stadtrat Hans Benker steht aus zeitlichen Gründen nur noch als Ersatzkandidat auf Platz 17 zur Verfügung. Die 25-jährige Ulrike Michael ist eine der vier nominierten Frauen. Die Vorsitzende der Jungen Union Weißenstadt, die auch im CSU-Bezirksvorstand mitmischt, hat mit Listenplatz 3 eine sehr gute Aussicht auf den Einzug in den Stadtrat. „Weißenstadt hat noch viel mehr Potenzial“, so Ulrike Michael, die in Bayreuth Jura studiert. Auf Listenplatz acht steht Christine Neuper, Gastwirtin vom „Bayreuther Tor“ in Weißenstadt. Die 39-jährige Schriftführerin im CSU-Ortsverband stand bereits bei der vergangenen Wahl auf der Liste.

„Die CSU ist die treibende Kraft in Weißenstadt“, sagte der 41-jährige Installateur- und Heizungsbaumeister im Außendienst und Nebenerwerbslandwirt Roland Ackermann. Er kandidiert auf Platz neun. Der 38-jährige Johannes von Ramin steht auf Platz zehn. Nach eigenen Aussagen kennt der Elektroingenieur und Zweite Vorsitzende des Gesangvereins Liederkranz Weißenstadt bereits von Kindesbeinen an. So sei er auch gerne vor fünf Jahren hierhergezogen und sehe hier gute Chancen für die Wirtschaft. Auf Listenplatz elf steht die Tochter von Altbürgermeister Klaus Knies, Susanne Kößler. Die 41-jährige Raiffeisenbankangestellte ist auch Kassier beim Tennisclub. Sie kandidiert bereits zum zweiten Mal. Platz zwölf ist mit Christian Schill besetzt. Der 27-jährige Vorsitzende der Feuerwehr Weißenstadt ist Stellvertretender Vorsitzender der Jungen Union Weißenstadt und Vorsitzender des Selber Wölfe Fanclubs Fichtelgebirge. Beruflich ist er als Verkaufsberater im Großhandel für Gastronomie im Außendienst tätig. Der 45-jährige Christian Dittmar steht auf Listenplatz 13. Der Diplom-Volkswirt in leitender Position ist 2001 von Bayreuth nach Weißenstadt gezogen. „Ich habe diesen Schritt nie bereut“, sagte er. Platz 14 ist mit Wirtschaftsfachwirt Bruno Benker besetzt. Der 51-jährige ist gelernter Landwirt. Die 56-jährige Ursula Fuchs steht auf Listenplatz 15. Die Seniorenpflegerin im Weißenstädter Altenheim möchte sich vor allem für die älteren Weißenstädter stark machen. Auf dem 16. Platz bewirbt sich der Sparkassenangestellte Reinhard Schwarz. Der 52-jährige Leiter des Immobiliencenters und Vorsitzende des Surfclubs Weißenstadt bezeichnete sich selbst als Weißenstädter Urgestein. Ihm liegen unter anderem der Weißenstädter See und der Tourismus sehr am Herzen. Ersatzleute sind der 64-jährige Stadtrat und Unternehmer Hans Benker sowie der 63-jährige Bilanzbuchhalter Werner Unglaub. Die Liste wurde mit 23 Ja- und einer Gegenstimme angenommen.

Bürgermeisterkandidat Matthias Beck forderte die Weißenstädter Bevölkerung auf, die Listenkandidaten der CSU „zu löchern“. „Wir wollen unsere Kompetenz unter Beweis stellen.“ Die CSU habe nach dem schlechten Abschneiden bei der letzten Kommunalwahl den Wählerwillen akzeptiert. „Wir sind auch ohne Bürgermeister die treibende Kraft in Weißenstadt  gewesen“, sagt Beck. Die Zeit der leeren Floskeln und Versprechungen in Weißenstadt müsse nun aber endlich vorbei sein. „Weißenstadt  braucht Leute, die Dinge anpacken. Wenn Bordsteinkanten zu hoch sind, muss man gleich eine Lösung finden und nicht erst Konzepte erstellen“, meint er. Rückenwind bekam die Weißenstädter CSU von Landtagsabgeordnetem Martin Schöffel.

 

Wir wollen Weißenstadt in unserer Liste abbilden.

Bürgermeisterkandidat Matthias Beck

 

Die aktuellen CSU-Stadträte und ihre Listenplätze:

 

Michael Bauernfeind, Listenplatz zwei: CSU-Fraktionssprecher, 49 Jahre alt, Kaufmännisch-technischer Angestellter, evangelischer Kirchenvorstand

 

Klaus Hüttelmeyer, Listenplatz vier: seit 24 Jahren Stadtrat, Verwaltungsrat gKu, 67 Jahre alt, Geschäftsführer, Träger des Bundesverdienstkreuzes

 

Stephan Gesell, Listenplatz fünf: Kreisrat, Stellvertretender Orts- und Fraktionsvorsitzender, 41 Jahre alt, Geschäftsführer

 

Willi Dürrbeck, Listenplatz sechs: Leiter der Polizeiinspektion Wunsiedel, 57 Jahre alt, Polizeibeamter

 

Reinhold Rott, Listenplatz sieben: Kreisrat, 51 Jahre alt, CSU-Geschäftsführer, Feuerwehrmann

 

Stadtrat Hans Benker steht nur noch als Ersatzkandidat zur Verfügung.

  20.09.2013 - Innenminister lobt Pioniergeist

Dr. Hans-Peter Friedrich besichtigt auf Einladung der CSU und der Gesell GmbH die Tiefenbohrung in Weißenstadt. Auf rund neun Hektar soll eine Gesundheitslandschaft entstehen, die ihresgleichen sucht.

Von Susanne Tomis-Nedvidek

Weißenstadt – Ein bisschen Wahlkampf und sehr viel Werbung für die Fichtelgebirgsregion und ihr geplantes Leuchtturmprojekt: Das war die Veranstaltung  am  gestrigen Donnerstagnachmittag mit Bundesinnenminister Dr. Hans-Peter Friedrich in Weißenstadt. Der CSU-Ortsverband hatte gemeinsam mit der Gesell GmbH ans Bohrloch und zur Projektvorstellung des geplanten Kurzentrums Siebenstern geladen. Ein dickes Lob gab es am Ende der Veranstaltung vom Minister für einen, der das Projekt Kurzentrum wie kein anderer lebt: Stephan Gesell. Er hat gemeinsam mit seinen Mitstreitern der Gesell GmbH mit dem neuen jungen Kurzentrum Großes vor.

Auf rund neun Hektar soll eine „Gesundheitslandschaft“ entstehen, die bundesweit ihresgleichen sucht. Herzstück des Kurzentrums Siebenstern ist die sogenannte Gesundzeitreise. Von Sand- und Lichttherapie übers Natron-Bad, das Calcium-Bad, Kaltwasseranwendungen, das Jod-Selen-Bad und das Mineralien-Schwebebecken bis hin zu einem römischen Tepidarium und Caldarium sollen die Angebote in acht individuell gestalteten Räumen reichen. Insgesamt ist hierfür eine Fläche von rund 1700 Quadratmetern vorgesehen, die die Epochen von 1250 vor Christus bis in die Neuzeit umfasst. Ganz viel Wasser soll es im neuen Kurzentrum geben. Die Sport-Schwimmhalle mit 25-Meter-Becken, Sauna-Außenbecken, Kaltwasseranwendungen mit Tauchbecken sowie das in der Thermalhalle untergebrachte Heißwasserbecken, der Whirlpool und das Kinderbecken benötigen rund 535 Kubikmeter Süßwasser. Neben diesem Süßwasser sind für die Außenbecken der Badelandschaft Sole- und Radonwasser notwendig, für die Gesundzeitreise Calcium, Jod-Selen-Natron und mineralhaltiges Wasser und für Innen- und Außenbecken der Thermalhalle 556 Kubikmeter Thermalwasser. Dieses rund 50 Grad heiße Wasser soll dem neuen Kurzentrum nach Möglichkeit die derzeit stattfindende Tiefenbohrung bescheren. Nach nur einer Woche sind die Arbeiten im Spülbohrverfahren mit Trinkwasser bereits in einer Tiefe von mehr als 110 Metern angelangt.

Bundesinnenminister Dr. Friedrich durfte nach einer kurzen Unterbrechung den Bohrer wieder in Betrieb setzen, der baldmöglichst im 24-Stunden-Betrieb laufen soll. Bis in 1500 Meter Tiefe soll der Bohrer vordringen. Die Angebote sind nicht nur für die bis zu 225 Gäste des neuen Vier-Sterne-Gesundheitshotels im Kurzentrum Siebenstern oder für die – nach der Erweiterung – bis zu 250 Gäste des bisherigen Kurzentrums am Weißenstädter See geplant. Auch Tagesgäste sollen hier Zugang haben. Zum 1500 Quadratmeter großen Therapiebereich kommen Wohlfühl- und Verwöhnangebote auf rund 1000 Quadratmetern, eine Saunalandschaft mit 1000 Quadratmetern Innen- und 3200 Quadratmetern Außenbereich, Bewegungsangebote, vielfältige Gastronomie, Seminarräume und eine Kapelle für Seelsorge.

Das 62,5 Millionen Euro teure Projekt soll nach dem Willen der Gesell GmbH aus Eigenkapital der Region, GA-Fördermitteln und Fremdkapital eines Bankenkonsortiums finanziert werden. „Es entstehen 135 sozialversicherungspflichtige Vollzeitarbeitsplätze“, wirbt Stephan Gesell um öffentliche Gelder. Ziel sei es, im April 2016 die Pforten für Touristen und Einheimische zu öffnen.

 

Es entstehen 135 sozialversicherungspflichtige Vollarbeitsplätze.

Geschäftsführer Stephan Gesell

 

Saunen und mehr verwöhnen die Gäste

Die geplante Saunalandschaft umfasst insbesondere eine Sauna, eine Biosauna, zwei Dampfbäder, ein Tauchbecken, einen Eisbrunnen, Erlebnisduschen, Infrarot-Kabinen, eine Wärmebank, zwei Ruheräume, eine Lounge, eine Sauna-Bar sowie ein Sauna-Bistro für innen und außen.

Das Außenbecken hat 28 Grad. Das Sauna-Dorf umfasst vier Blockhaus-Außensaunen, eine Blockhaus-Eventsauna, ein großes Ruhe-Blockhaus, Außenliegeflächen und sogar einen Wasserfall.

Der Wohlfühl- und Verwöhnbereich bietet Maniküre, Pediküre, Kosmetik, Verwöhn- und Stempel-massagen, Sand- und Salzliegen, Wannenbäder, Hydro-Jet, Zirbenlockenpackungen, Thalasso- und Kreidepackungen, einen Ruheraum sowie Hamam und Rasul. Das Gesundheitshotel hat vier Etagen, 70 Doppel-, 45 Einzelzimmer, fünf Familien-Appartements und fünf Suiten.