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Förderprogramm "Bayern Barrierefrei"

Elisabeth Pfeffer wird sich für Zwiesel bewerben

 
en Wegweiser zur Förderung vonbarrierefreiem Wohnen stellten Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer, Christl Kreuzer, Josef Pfeffer und HelmutPlenk vor.

Eine Bewerbung um das Förderprogramm "Bayern Barrierefrei" ist Teil des Wahlprogramms der Bürgermeisterkandidatin Elisabeth Pfeffer(CSU).
Auf ihre Einladung hin war nun der Geschäftsführer der VdK-Geschäftsstelle Regen und Behindertenbeauftragte des Landkreises Regen, Helmut Plenk, in den Gasthof Posthalter gekommen, um über Fördermöglichkeiten für den behindertengerechten Umbau im Privathaushalt, aber speziell auch für Kommunen zu informieren.
Dank einer 90-prozentigen Förderung kann in das Zwieseler Rathaus ein behindertengerechter Aufzug eingebaut werden. Eine Behindertentoilette dagegen wurde abgelehnt.
Zusammen mit der Landkreis-Seniorenbeauftragten Christl Kreuzer und dem Behinderten- und Seniorenbeauftragten der Stadt Zwiesel, Josef Pfeffer, stellte Helmut Plenk den Wegweiser zur Förderung von barrierefreiem Wohnen vor und erklärte, wie eine Kommune bei der Bewerbung um das Förderprogramm "Bayern Barrierefrei" vorgehen soll. Von den Zuhörern kamen ganz konkrete Vorschläge: Von der Vermeidung unnötiger Absperrungen über das Absenken der Gehsteige bis hin zur Sensibilisierung der Mitarbeiter bei städtischen Baumaßnahmen. Denn, so die Meinung der Anwesenden: Wenn schon aufgegraben ist, müsse den Fachleuten die Kompetenz zugesprochen werden, die Anregungen von Betroffenen ernst zu nehmen und unbürokratisch umsetzen zu dürfen.
Die ernüchternde Statistik: Im Jahr 2028 sind 31 Prozent der Zwieseler über 65 Jahre alt. Aktuell sind zehn Prozent der Landkreisbürger von einer Schwerbehinderung beeinträchtigt, darunter 544 Zwiesler. Auf diese demografische Entwicklung müsse man reagieren, so der Tenor in der Veranstaltung, wenngleich ein Handicap nicht immer eine Frage des Alters sei. "Der Abbau von Barrieren ist für eine Mutter mit Kinderwagen ebenso notwendig wie für einen Senior mit Rollator", betonte Helmut Plenk.
" Falls ich die Wahl gewinne, werde ich dafür sorgen, dass sich Zwiesel um das Barrierefrei-Programm bewirbt", versprach Elisabeth Pfeffer. Denn Zwiesel sei für alle da – und ganz speziell für Menschen mit Handicap, so die Bürgermeister-Kandidatin.

Weitere Informationen zur Person Pfeffer Elisabeth und ihrem Internetangebot finden sie unter

www.elisabeth-pfeffer.de

oder
http://www.csu.de/verbaende/ov/zwiesel/aktuelles/november-2016/buergermeisterinnenwahl-2016/