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Tourismus in Zwiesel - die Fakten

Tourismus in Zwiesel wird negativ dargestellt

Wie würde ein Firmenchef seine Bilanz vorstellen?


positiv, weil die bestehenden Betriebszweige ihre Ergebnisse steigern konnten
oder
negativ, weil Betriebszweige weggebrochen sind und das Vorjahresergebnis nicht erreicht werden kann

Beide Aussagen sind möglich, in ihrer Wirkung jedoch höchst unterschiedlich.

Vordringlichste Aufgabe für politisch Verantwortliche ist eine positive, Interesse weckende Darstellung der Stadt. Nur so macht man sich attraktiv und interessant.


Paradebeispiel Tourismus:
Fast wöchtenlich bekommen wir zu lesen, dass der Tourismus in Zwiesel rückläufig ist. Unterschwellig macht man die FNBW dafür verantwortlich.

Tourismuszahlen Ende Oktober 2016 - Quelle: Informationsbericht für Stadtratsmitglieder bis 10.11.2016

Übernachtungen gesamt: 252.424
Zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 15.529 - entspricht 5,79 %

rückläufige Betriebszweige:
Camping - 72,01 % wegen Schließung des Campingbetriebes im Arber-Ferienparks seit einem Jahr (Oktober 2015)
Aparthotel von - 12,11 % durch Schließung einer Anlage
Beide geschlossenen Betriebszweige verursachen ein Minus von weit über 20.000 Übernachtungen

Aber: Rechnet man diese beiden nicht mehr betriebenen Einrichtungen heraus, ergibt sich ein erhebliches Plus an Übernachtungen.

Alle anderen Betriebszweige: Hotels - FeWO - Bauernhöfe - Privatquartiere- Gasthöfe, haben die Schliessung beider Anlagen mit Übernachtungszuwächsen kompensiert und das Gesamtergebnis der aktiven Betriebe gesteigert.

Das Marketingbudget der FNBW in Höhe von ca. einer halben Million sei zu gering und Zwiesel soll sich deshalb wieder alleine vermarkten.
Wie man mit nur einem Bruchteil des Budget alleine auf dem Markt erfolgreicher sein kann, beantwortet keiner.

Dieselbe Summe hat die Stadt die letzen Jahre auch ausgegbeben, damit den Tourismus jedoch nur verwaltet ohne zusätzliche Ideen. Nunmehr weigert man sich, das Mehr an Leistungen und Angeboten für diese Zahlungen abzurufen, ja blockiert sie sogar.

Artikel hierzu: FNBW - Kündigung unzulässig