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15.07.2009
Innovative Verkehrprojekte für München
Die CSU-Ortsverbände in der Maxvorstadt und in Schwabing informierten sich am 13. Juli 2009 über den aktuellen Stand der Planungen zur Lösung der Verkehrlichen Probleme in und um München herum. Hierbei wurde auch der Nordtunnel vorgestellt.
Nach der Begrüßung der über 40 Teilnehmer durch den Vorsitzenden des veranstaltenden Ortsverbandes CSU München Maxvorstadt - Königsplatz/Marsfeld Simon Hettenkofer beschrieb der Stadtrat Dr. Georg Kronawitter die aktuellen Argumente, die angeführt werden, um den Bürgern der Stadt München zu vermitteln, dass die vorhandene S-Bahn-Stammstrecke total überlastet ist. Er relativierte mit verschiedenen Fakten die Aussagen bekannter Politiker und wies darauf hin, dass die Stammstrecke sehr wohl den Anforderungen einer leistungsstarken Trasse genügt. Er verwies darauf, dass es noch weitere Möglichkeiten gäbe, sie noch leistungsfähiger zu machen. Dies wären u.a. der Einbau von automatischen Bahnsteigtüren, welche noch zusätzlich die Sicherheit der Fahrgäste erhöhen würde, der selten stattfindende Einsatz von Langzügen. Desweiteren verwies er auf die Möglichkeit, U-Bahn-Netz und S-Bahn-Netz zu verknüpfen, in dem Kombinationsfahrzeuge wie in Hamburg eingesetzt werden.
Der Landtagsabgeordnete Markus Blume stellte im Ko-Referat mit Herrn Rößler von dem Verkehrsplanungsbüro Vieregg-Rössler die Probleme des Verkehrsknotenpunktes München dar. Dies sind vor allem die große Überlastung der Bahnstrecken und der Autobahn in Richtung Norden, die fehlende Fernverkehranbindung des Münchner Flughafens und mangelnde Verknüpfung der verschiedenen Verkehrsträger und -strecken.
Ein Weg, die vorhandene S-Bahn-Stammstrecke zu entlasten und eine 2. Schiene zu eröffnen, stellt der Ausbau des vorhandenen Südringes dar.
Durch die Eröffnung einer weiteren Nordachse (Nordtunnels) kann die überlastete Strecke durch Fröttmaning in Richtung Freising erheblich entlastet werden. Zugleich kann der Münchner Flughafen durch den Ausbau zu einer Fernverkehrsstrecke in Richtung Salzburg über Mühldorf mit einer Fahrtzeit von 13 Minuten optimal angebunden werden.
Der Bundesabgeordnete Johannes Singhammer stellte in seinem abschließenden Referat den Zeitrahmen dar, bis wann die Entscheidung darüber gefällt sein muss, damit die Projekte umgesetzt werden können. Entscheidend hierfür ist, die kommende Fortschreibung des Bundeswegeplanes im nächsten Jahr.
Abschließend wurde das Konzept ausführlich mit allen Referenten und den Anwesenden diskutiert.
Die CSU Maxvorstadt-Königsplatz/Marsfeld dankt den Sprechern sehr herzlich für die Vorbereitung und die Präsentation. Ebenso dankt sie allen Anwesenden für die rege Diskussion im Anschluss.



