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Kreisverband Straubing-Bogen

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23.12.2011

Eine hervorragende Mannschaftsleistung

Straubing. (sr-tagblatt) "Alles, was wir erreicht haben, war überwiegend Mannschaftsleistung", betonte Ernst Hinsken, MdB, bei der Pressekonferenz zum Jahresabschluss der führenden CSU-Mandatsträger aus Stadt und Landkreis. Auf ein erfolgreiches CSU-Jahr blickten MdB Ernst Hinsken, MdL Josef Zellmeier, Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Bezirkstagsvizepräsident Franz Schedlbauer, Landrat Alfred Reisinger und Fraktionsvorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion, Ewald Seifert, zurück.

Mit kleinen rot gewandeten Nikoläusen auf ihren Tischen zogen die sechs Schwarzen beim Reisinge rin SOssau Bilanz für 2011, die sehr gut ausfiel. MdL Josef Zellmeier begrüßte die Runde als CSU-Kreisvorsitzender Straubing-Bogen und dankte MdB Ernst Hinsken, dass er diese Funktion 26 Jahre ausgefüllt hatte. Bayernweit stehe der Kreisverband nicht nur bei den Mitgliederzahlen spitzenmäßig da.

Zellmeier ging vor allem auf den kommunalen Finanzausgleich ein, von dem besonders kleine Gemeinden profitieren können, und betonte, dass man dem Zukunftsrat vor allem für die ländlichen Gebiete viele Zugeständnisse abringen konnte. Von den zusätzlichen 1000 Polizisten, die Bayern 2012 einstellen will, solle Niederbayern, deren Direktionen und Inspektionen im Vergleich unterbesetzt seien, besonders viele Polizisten bekommen: 200 fordert die lokale CSU.

MdB Ernst Hinsken freute sich, dass seine Mannschaft dieses Jahr "schon besonders erfolgreich" gewesen sei. Neben dem Besuch zahlreicher bekanntner Persönlichkeiten in Kommunen seines Wahlkreises, zum Beispiel Bahnchef Rüdiger Grube, erinnerte Hinsken an die Impulse, die 25 Projekte des Konjunkturpaketes II geliefert haben, und betonte, dass von einer Internet-Breitbandversorgung nur noch wenige gemeinden ausgeschlossen seien. Er machte sich für Straßenausbau stark und betonte, dass man beim Thema Donauausbau erst ein Urteil nach dem Gutachten fällen dürfe.

Für 2012 freut sich Hinsken auf "millionenfache kostenlose Werbung" für Straubing. Gleich zwei Sonderbriefmarken der Deutschen Post werden für Straubing werben: Zum einen wird zum 225. Geburtstag von Joseph von Fraunhofer eine Marke erscheinen, die bei der Präsentation auch die "Creme de la Creme der Entscheidungsträger des Fraunhofer-Institus" nach Straubing locken werde. Zum anderen bekommt das Jubiläums-Volksfest eine Sondermarke.

Wie sein Vorredner stellte Oberbürgermeister Markus Pannermayr die Erfolge beim Ausbau der Studentenzahlen am Kompetenzzentrum, die Ansiedlung der Süd-Chemie und die Bemühungen um die Fraunhofer-Projektgruppe herauss. Pannermayr freute sich, dass sich Stadt und Region 2011 "sehr stabil präsentiert" haben und betonte, dass die Ausweisung neuer gewerbeflächen beweise, wie gut die Straubinger Wirtschaft wachse. Wie danach der Landrat betonte Pannermayr, wie wichtig es sei Chancen zu ergriefen, die sich durch die Wende in der Energiepolitik ergeben, allemal in der Region der nachwachsendne Rohstoffe.

Landrat Alfred Reisinger ging bei seinem Rückblick auf Sanierungsmaßnahmen an Schulen ein, und die gute Ausstattung der Krankenhäuser des Landkreises. Die hervorragenden Zahlen bei der Arbeitslosenquote - "besser geht es nicht" - verbuchte der Landrat als "tolle Gemeinschaftsleistung von Wirtschaft und Kommunen". Wie seine Vorredner betonte Reisinger die Wichtigkeit der Unterstützung der Schulen im ländlichen Raum, das gleiche gelte für Ärzte, die man auch in der Fläche halten will. Er bedauerte, dass immer mehr Geld in die Jugendhilfe fließen müsse, eine Konsequenz aus der Veränderung in der Gesellschaft mit weniger intakten Familien als früher.

Bezirkstagsvizepräsident Franz Schedlbauer dankte dem Freistaat für finanzielle Förderung, erinnerte an verschiedene Einrichtungen, die der bezirk unterstützt, und versprach, dass nächstes Jahr endgültig alle Mängel am Hörgeschädigten-Institut beseitigt werden. Wer für die Mängel zahlen müsse, sei aber noch offen und werd ewahrscheinlich vor Gericht geklärt.

Ewald Seifert rundete am Schluss die "tolle Erfolgsbilanz" ab und ging vor allem auf das gute Finanzkonzept des Landratsamtes ein: "Der Landkreis steht blendend da." Alle Redner freuten sich über den gemeinsamen Erfolg beim Erhalt der Bundeswehrstandorte in Bogen und Feldkirchen, MdB Ernst Hinsken an der Spitze.

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