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06.02.2011
Sprint ins Neue Jahr
Eschenbach. (do) Die Laufstrecke war mit acht Metern den räumlichen Verhältnissen der Aula in der Grund- und Mittelschule angepasst. Es sollte ja auch kein Konditionstest sein. Eher dachte die Leichtathletikabteilung des SC Eschenbach an einen symbolischen Sprint ins neue Jahr. Für die wegen Krankheit entschuldigte "Mutter der Eschenbacher Leichtathleten" Hannelore Ott suchte sich Übungsleiter Martin Sporrer beim Neujahrsempfang der CSU Lokalpolitiker aus, um diese, einer langer Tradition folgend, nach Weihnachtsschmaus und Festtagsträgheit ein bißchen zur körperlichen und geistigen Beweglichkeit anzuregen.
So starteten die stellvertretenden CSU-Ortsvorsitzenden Wolfgang Denk, Dr. Sabine Hübl und Sebastian Lohner sowie "Oberstadtrat" Martin Gottsche zu einem "fulminanten" Hürdenlauf. Wie bei großen Rennen auch waren diejenigen Sportler im Vorteil, die hellwach am schnellsten auf das Startkommando von "Kampfrichter" Simon Wittmann reagierten. War es Zufall, dass eine Frau als erste aus den gedachten Startblöcken kam und gazellenhaft "frisch und frei" der acht Meter entfernten Ziellinie entgegensprang? Für den Landkreischef, auch für die schmucken Sportanlagen auf dem Bildungshügel der Stadt zuständig, war es eine schwierige Entscheidung, beim Zieleinlauf den Sieger zu ermitteln. Mit geübtem Blick sah der "Landkreisfürst" Dr. Sabine Hübl als knappe Siegerin. Allen Startern war der Trost von Übungsleiter Martin Sporrer gewiß:" Ihr habt mit diesem Hürdenlauf bewiesen, dass Ihr auch die Hindernisse im neuen Jahr meistern könnt", befand der Leichtathletiktrainer, begleitet vom Beifall eines amüsierten Publikums.
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