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03.10.2010

20. Jahrestag der Wiedervereinigung in Mödlareuth

Klare Worte sprach der Bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer beim 20. Jahrestag der Wiedervereinigung im bis auf den letzten Platz besetzten Festzelt in Mödlareuth. Unter den Besuchern befanden sich auch viele Mitglieder, Freunde und Interessierte des Köditzer Ortsverbandes der Christlich Sozialen Union (CSU).

In seiner Bilanz "20 Jahre Wiedervereinigung" sparte der Redner nicht mit Lob, nahm aber auch kein Blatt vor den Mund, wenn es um Kritik ging. Mehrfach während seiner Rede gab es spontanen Applaus. Der brandete auch auf als er die Wiedervereinigung als einen "Glücksfall in der Deutschen Geschichte" bezeichnete. Der wahre Grund für die Vereinigung damals, sei der Mut der Menschen in Ostdeutschland gewesen. "Ihr Drang nach Freiheit war stärker als die kommunistische Ideologie" ruft der Bayerische Ministerpräsident den Tausenden Besuchern der Einheitsfeier zu. Nie wieder dürften linke Sozialisten die Herrschaft in Deutschland bekommen. Das "Schönste vom Schönen" aber sei, dass mit der Einheit wieder ein gesunder Patriotismus entstanden sei und die Deutschen wieder eine Liebe zu ihrem Vaterland und zu ihrer Heimat haben.

Durch die Wiedervereinigung wurde die Voraussetzung für ein Leben in Demokratie und Freiheit für alle Deutschen geschaffen. Und trotz vieler "Unebenheiten" sollte niemand die Augen vor der Deutschen Erfolgsgeschichte verschließen.

Shake Hands mit dem Bayerischen Ministerpräsidenten: Der Vorsitzende der Köditzer CSU u. 2. Bürgermeister Reinhold Frank (links) beim Gespräch am Tisch der Politprominenz mit Ministerpräsident Horst Seehofer, Alexander König MdL und Dr. Hans-Peter Friedrich MdB.

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